Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister warnt vor einer Überschätzung der eigenen Schwimmfähigkeiten. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres starben in Deutschland mindestens 261 Menschen bei Badeunfällen – 15 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Gefahren durch Strömungen und Selbstüberschätzung
Peter Harzheim, Präsident des Bundesverbands, betonte gegenüber der „Rheinischen Post“: „Selbst ein geübter Schwimmer wird bei Strömungen, wie sie etwa im Rhein vorherrschen, schnell in Probleme geraten. Die meisten, die verunglücken, überschätzen ihre Fähigkeiten immens.“
Harzheim sagte, man sollte in Flüssen und Seen niemals alleine schwimmen gehen, sondern immer zu zweit. Dann könne im Ernstfall noch Hilfe geleistet werden. Außerdem solle man sich im Vorfeld unbedingt darüber informieren, in welchen Gewässern man überhaupt schwimmen dürfe.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) meldete am Donnerstag, dass in den ersten sieben Monaten dieses Jahres mindestens 261 Menschen bei Bade- und Wasserunfällen ums Leben kamen. Das sind 15 Tote mehr als im Vergleichszeitraum 2025.