Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem freundlichen Start bis zum Mittag im Plus gehalten. Der Leitindex lag um 9:30 Uhr mit rund 24.105 Punkten etwa 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. Während einzelne Quartalsberichte für Bewegung bei Dax-Einzelwerten sorgten, blieb das Handelsvolumen insgesamt verhalten.
Dax legt zu, Handelsvolumen bleibt dünn
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 24.105 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere von Merck, Scout 24 und Infineon, am Tabellenende fanden sich die Aktien von GEA, Fresenius und Rheinmetall.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, sprach von einem insgesamt ruhigen Geschehen: „Das Handelsvolumen im Dax bleibt trotz der geopolitischen Ereignisse und der Quartalszahlen in diesen Tagen insgesamt dünn“, kommentierte Lipkow laut CMC Markets. „Die Investoren trauen sich nicht aus der Deckung heraus und warten auf eindeutige Signale über Friedensverhandlungen im Nahen Osten.“
Quartalszahlen als Treiber einzelner Werte
Lediglich die Quartalsberichte der Dax-Konzerne sorgten nach Angaben von Lipkow für Kursbewegungen bei Einzeltiteln. „So führen die Aktien von Merck die Gewinnerliste an und können zeitweise über acht Prozent zulegen. Auch die Zahlen von Eon, Deutsche Telekom und Allianz werden positiv aufgenommen“, so Lipkow laut CMC Markets.
„Schlusslicht ist abermals Rheinmetall. Die Wachstumsstory des Rüstungskonzerns scheint sich abzuflauen und die Investoren schauen sich nach aussichtsreicheren Branchen und Sektoren um“, erklärte der Analyst weiter, ebenfalls gegenüber CMC Markets. „Weiterhin gefragt bleiben die Halbleiterwerte und so kann sich Infineon auf der Gewinnerliste nach oben vorarbeiten. Die heute vorgelegten Daten zur Industrieproduktion und zum Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone lagen leicht unter den Erwartungen.“
Entwicklung bei Währungen, Gold und Öl
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1706 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8543 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.705 US-Dollar gezahlt, ein Minus von 0,2 Prozent. Das entspricht einem Preis von 129,23 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 107,30 US-Dollar, das waren 48 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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