Der Dax schloss am Montag mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 26.338 Punkten. Gleichzeitig stiegen Gold- und Ölpreise, während der Euro leicht an Wert gewann.
Patt zwischen Bullen und Bären
Am deutschen Aktienmarkt herrscht laut Timo Emden, Chefmarktanalyst von CapTrader, ein ausgeprägtes Patt zwischen Bullen und Bären. „Am deutschen Aktienmarkt herrscht ein ausgeprägtes Patt zwischen Bullen und Bären“.
Emden erläuterte: "Anleger wechseln sich nahezu im Stundentakt zwischen Kaufbereitschaft und Gewinnmitnahmen ab. Über dem Frankfurter Börsenparkett prallen warme und kalte Luftmassen aufeinander. Während geopolitische Risiken und geldpolitische Unwägbarkeiten eine Kaltfront bilden, sorgt das Gipfelfieber für warme Aufwinde."
Auffällig sei, dass sich Investoren in puncto Iran-Krieg zunehmend krisenresistent zeigten. Geopolitische Drohgebärden sorgten zwar weiterhin für Schlagzeilen, entfalteten an den Märkten aber längst nicht mehr die toxische Dosis wie vor wenigen Monaten. "Bullen und Bären geben sich die Klinke in die Hand".
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1584 US-Dollar, ein Dollar war für 0,8633 Euro zu haben.
Der Goldpreis stieg deutlich: Für eine Feinunze wurden 4.422 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 1,1 Prozent. Das entspricht 122,74 Euro pro Gramm.
Auch der Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent stieg am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit auf 88,98 US-Dollar pro Fass, 46 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am vorherigen Handelstag.