Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Sepp Müller (CDU), knüpft eine mögliche Einkommenssteuerreform an vorhandene finanzielle Spielräume. Vorrang habe für ihn die Stabilisierung der Sozialversicherungsbeiträge, um kleine und mittlere Einkommen sowie den Mittelstand zu entlasten.
Priorität Sozialversicherungsbeiträge
Der stellvertretende Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) will steuerpolitische Entlastungen von der Haushaltslage abhängig machen. „Mein Wunsch ist erst mal: Lasst uns gemeinsam darauf verständigen, die Sozialversicherungsbeiträge zu stabilisieren“, sagte Müller dem Talkformat „Stimme am Morgen“ des TV-Senders der „Welt“ am Freitag.
Das helfe kleinen und mittleren Einkommen und vor allem auch dem Mittelstand, betonte Müller in dem Gespräch mit „Stimme am Morgen“ des TV-Senders der „Welt“. „Wenn dann noch Spielraum da ist, dann sehr gerne auch die Einkommenssteuerreform“, sagte der CDU-Politiker.
Entlastung für kleine und mittlere Einkommen
Auch die Einkommenssteuerreform sei für den Mittelstand wichtig, so Müller gegenüber „Stimme am Morgen“ des TV-Senders der „Welt“. Aber wenn man kleine und mittlere Einkommen entlasten wolle, gehe es aus seiner Sicht zunächst darum, die Sozialversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Rentenversicherung zu stabilisieren, damit die Beiträge nicht weiter explodierten.
