Israel lehnt US-Friedensplan ab und fordert vollständige Abrüstung der Hamas.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den von den USA unterstützten 15-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen abgelehnt. In einer Kabinettssitzung am Sonntag betonte er, ein Abzug der israelischen Truppen sei erst nach einer vollständigen Entwaffnung der Hamas denkbar. Dies berichten internationale Medien wie CNN und die Jerusalem Post.
Netanjahu fordert vollständige Entwaffnung der Hamas
Netanjahu machte dabei deutlich, dass es keine Kompromisse bei der Abrüstung geben werde. „Wenn ich sage, die Hamas wird entwaffnet, dann meine ich die schweren Waffen, die weniger schweren Waffen, alle Waffen“, zitiert ihn die Jerusalem Post. Eine vorgetäuschte oder unvollständige Abrüstung lehnte er explizit ab: „Wir sprechen von echter Entwaffnung, nicht von fiktiver Entwaffnung“, so der Premier laut CBS News.
Israel lehnt Kompromisse bei Hamas-Entwaffnung ab
Die Haltung Israels unterstreicht die anhaltenden Spannungen in der Region. Während die USA und andere internationale Akteure auf eine diplomatische Lösung drängen, besteht Netanjahu auf der vollständigen Beseitigung der militärischen Kapazitäten der Hamas als Voraussetzung für weitere Schritte. Die Ablehnung des Plans zeigt, wie tief die Differenzen zwischen den Konfliktparteien und ihren Verbündeten sind.
Sicherheit Israels steht über Waffenstillstandsverhandlungen
Die israelische Regierung betont, dass die Sicherheit des Landes Vorrang habe. Ohne eine garantierte und überprüfbare Entwaffnung der Hamas sei ein Rückzug der Truppen nicht verhandelbar. Diese Position könnte die Verhandlungen über eine mögliche Waffenruhe oder einen dauerhaften Frieden weiter erschweren.