Felix Schreiner (CDU), Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Vorsitzender der CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg, begrüßt die Nominierung von Thorsten Frei für den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Angesichts der knappen Mehrheit im Bundestag sieht er den künftigen Fraktionschef vor einer anspruchsvollen Aufgabe, zeigt sich aber zuversichtlich, dass dieser die Fraktion zusammenhalten kann.
Unterstützung für Thorsten Frei
Felix Schreiner hat die Nominierung von Thorsten Frei für den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ausdrücklich gelobt. Frei werde „nahtlos an der erfolgreichen Arbeit von Jens Spahn anknüpfen“, sagte Schreiner dem Podcast „Berlin Playbook“ des „Politico“.
Nun gehe es aus Schreiners Sicht darum, die Reformvorhaben der schwarz-roten Koalition zügig umzusetzen. „Da kann man nicht lange zögern, sondern es braucht Entscheidungen“, sagte er in dem Podcast „Berlin Playbook“ des „Politico“.
Knappe Mehrheiten als Herausforderung
Mit Blick auf die knappe Mehrheit im Bundestag sieht Schreiner den künftigen Fraktionschef vor einer anspruchsvollen Aufgabe. „Da braucht es bei jeder Abstimmung wirklich jede und jeden Abgeordneten“, sagte Schreiner dem Podcast „Berlin Playbook“ des „Politico“. Gerade deshalb brauche es gemeinsame Entscheidungen.
Er zeigte sich zugleich überzeugt, dass Thorsten Frei dieser Rolle gerecht werden könne. Er sei sicher, dass Frei die Fraktion zusammenhalten und die angekündigten Reformen schnell voranbringen werde, sagte Schreiner im Podcast „Berlin Playbook“ des „Politico“.
Schnelle Entscheidung der Union
Schreiner betonte zudem die Bedeutung des zügigen Vorgehens bei der Neubesetzung an der Fraktionsspitze. „Vor allem ist es jetzt eine wichtige Nachricht, dass die CDU-Bundestagsfraktion früh entschieden hat“, sagte Schreiner dem Podcast „Berlin Playbook“ des „Politico“.
Dass CDU und CSU bereits in der kommenden Woche einen neuen Fraktionsvorsitzenden wählen wollten, sei eine gute Nachricht, so Schreiner im Gespräch mit dem Podcast „Berlin Playbook“ des „Politico“.