Die Eröffnung des Erweiterungsbaus des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses des Bundestages verzögert sich um mehrere Monate. Statt wie bisher geplant im Juli 2026 soll die Übergabe nun erst im vierten Quartal 2026 erfolgen. Grund sind laut einem Bericht des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR) festgestellte Fehlfunktionen an der sicherheitsrelevanten Entrauchungsanlage.
Übergabe an Bundestag verschoben
Der Erweiterungsbau des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses des Bundestages kann erst Ende des Jahres eröffnet werden. Statt wie geplant im Juli 2026 verschiebt sich die Übergabe auf das vierte Quartal.
Das geht aus einem Bericht des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hervor, aus dem das Magazin Politico berichtet. In dem Papier heißt es, die baurechtliche Nutzungsfreigabe mit anschließender Teil-Übergabe und -Nutzungsaufnahme durch den Deutschen Bundestag sei zuletzt für Juli 2026 vorgesehen gewesen. Dieser Termin müsse aufgrund neuer Erkenntnisse angepasst werden.
Fehlfunktionen an sicherheitsrelevantem System
Ursache seien festgestellte Fehlfunktionen an der Entrauchungsanlage im Zuge der Inbetriebnahme. Es gehe um ein sicherheitsrelevantes System. Vor der Abnahme durch Sachverständige müssten zusätzliche technische Anpassungen sowie erneute Prüfungen erfolgen. Die Übergabe an die Bundestagsverwaltung muss laut Bericht vom dritten auf das vierte Quartal 2026 verschoben werden.
Kosten deutlich gestiegen
Die Arbeiten am Lüders-Haus hatten 2010 begonnen. Ursprünglich sollte der Bau 190 Millionen Euro kosten. Inzwischen läuft es auf mehr als 450 Millionen Euro hinaus.
