BSW-Parteichefin Amira Mohamed Ali hat das 100-Tage-Sofortprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt als „Kniefall vor der CDU“ kritisiert. Sozialpolitische, bildungs- sowie wirtschafts- und energiepolitische Fragen würden darin bewusst ausgeklammert, sagte sie der „Rheinischen Post“ und warf der AfD vor, offensichtlich mit der CDU regieren zu wollen.
Kritik am AfD-Programm in Sachsen-Anhalt
BSW-Parteichefin Amira Mohamed Ali bezeichnete das 100-Tage-Sofortprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt als „Kniefall vor der CDU“. „Sozialpolitik, Bildung, Wirtschafts- und Energiepolitik werden bewusst ausgeklammert“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Das sei ein Kniefall vor der CDU, mit der die AfD offensichtlich regieren möchte.
Weiter sagte sie, Sachsen-Anhalt brauche kein „Weiter-so der CDU mit ein bisschen AfD-Folklore“, sondern „echte Veränderung“, wie sie der „Rheinischen Post“ erklärte.
Positionierung des BSW
Das BSW bekräftigt regelmäßig, keine Koalition mit der AfD anzustreben, lehnt die Brandmauer zugleich aber ab. In Sachsen-Anhalt strebt die Wagenknecht-Partei einen Einzug in den Landtag an.
