In Bayern sind zwei Männer wegen des Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken festgenommen worden. Das Bayerische Landeskriminalamt teilte am Donnerstag mit, dass die Ermittlungen unter der Leitung der Generalstaatsanwaltschaft München geführt werden. Nach Angaben der Behörden wurden die Männer bei einer Verkehrskontrolle auf der Bundesautobahn 6 gestoppt und kamen in Untersuchungshaft.
Festnahme bei Verkehrskontrolle auf der A6
Bei einer Verkehrskontrolle auf der Bundesautobahn 6 bei Neuendettelsau sind am 12. April 2026 ein 43-jähriger Ukrainer und ein 45-jähriger Lette festgenommen worden. Wie das Bayerische Landeskriminalamt am Donnerstag mitteilte, hatten die Beamten bei der Kontrolle diverse verdächtige Gegenstände gefunden.
Zu den sichergestellten Objekten zählten nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamts gefälschte Ausweisdokumente, Kameras, eine Drohne, GPS-Tracker, Funkgeräte, Mobiltelefone und SIM-Karten. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Verdacht der Agententätigkeit und Untersuchungshaft
Es besteht nach den Angaben des Bayerischen Landeskriminalamts der Verdacht, dass die Männer im Auftrag einer ausländischen Vereinigung oder Einrichtung handelten. Die Generalstaatsanwaltschaft München erwirkte Haftbefehle gegen die beiden Beschuldigten, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben.
Wie die Generalstaatsanwaltschaft München mitteilte, befinden sich die Männer derzeit in Untersuchungshaft. Weitere Details wurden aufgrund der laufenden Ermittlungen zunächst nicht genannt.
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