Der US-Schriftsteller Dave Eggers fordert ein vollständiges Verbot von künstlicher Intelligenz im Unterricht. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ warnt er vor den Folgen für Kinder und Jugendliche sowie für die gesamte Menschheit. KI an Schulen sei grundsätzlich nicht verträglich, so der Autor. Die Technologie gefährde das Vertrauen und die Fähigkeit der jungen Generation, eine eigene Stimme zu entwickeln.
„Keine verträgliche Dosis“ KI an Schulen
Der US-Schriftsteller Dave Eggers spricht sich für ein generelles Verbot von KI im Unterricht aus. „Es gibt keine verträgliche Dosis von künstlicher Intelligenz an Schulen“, sagte Eggers der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die Menschheit befinde sich an einem „existenziellen Punkt“ in ihrer Geschichte.
Sorge um Kinder aus marginalisierten Gruppen
Gerade Kinder und Jugendliche aus marginalisierten Gruppen würden nach seinen Worten auf künstliche Intelligenz zurückgreifen wollen, weil sie hofften, damit weniger Fehler zu machen. Eggers sprach sich für klare Regeln und ein generelles Verbot von künstlicher Intelligenz im Unterricht aus. Die KI schaffe eine „Kultur des Misstrauens“.
Warnung vor Verlust der eigenen Stimme
Wenn die junge Generation nicht lerne, ihre eigene Stimme schätzen zu lernen, wäre dies „das Ende der menschlichen Spezies“, so Eggers weiter.
