Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) spricht nach eigenen Angaben mit seinen Kindern kein Plattdeutsch und bedauert das. In einem Interview äußerte er sich zu den Folgen dieser Entscheidung für seine Familie und zur Rolle der Regionalsprache in seinem politischen Alltag.
Bedauern über fehlende Plattdeutsch-Kenntnisse der Kinder
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht Plattdeutsch spricht. „Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben“, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Zur Begründung verwies Wadephul auf die Sprachsituation in seiner Familie. Seine Frau spreche kein Platt. „Das heißt ja Muttersprache, die Mutter gibt die Sprache vor und der Vater hört zu“, sagte der Minister der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Regionalsprache im politischen Alltag kaum präsent
Auf die Frage, ob es in der Welt noch einen „Plattsnacker“ gebe, der mehr zu sagen habe, antwortete Wadephul: „Ich glaube nicht, ich kenne keinen.“ Im politischen Alltag der Bundeshauptstadt spiele die Regionalsprache kaum eine Rolle. Wenn er Plattdeutsch schnacke, dann sei das in Schleswig-Holstein.
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