Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im Mai auf den niedrigsten Stand für diesen Monat seit 2013 gesunken. Nach Angaben aus dem Bundesinnenministerium wurden im vergangenen Monat bundesweit 5.566 Asylanträge gestellt, deutlich weniger als im Vorjahr. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht von einer fortschreitenden „Migrationswende“ und kündigt an, die Migration weiter ordnen zu wollen.
Weniger Asylanträge als im Vorjahr
Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im Mai nach unten gegangen und hat den niedrigsten Stand für diesen Monat seit 2013 erreicht. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen aus dem Bundesinnenministerium. Demnach wurden bundesweit im abgelaufenen Monat 5.566 Asylanträge gestellt. Das waren 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Mai 2023 beträgt der Rückgang sogar 75 Prozent.
Innenminister spricht von „Migrationswende“
Alexander Dobrindt (CSU) sagte der „Bild“: „Die Migrationswende setzt sich fort.“ Er fügte hinzu, das Ziel bleibe, die Migration „wirksam zu ordnen“ und die „Belastungen“ weiter zu reduzieren.
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