Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat beim Ständehaustreff der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf eine Digitalsteuer zur Finanzierung des Gemeinwesens ins Spiel gebracht. Zugleich verwies sie auf weitreichende Folgen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz (KI) für den Arbeitsmarkt und hob die Bedeutung des Handwerks hervor.
Digitalsteuer für KI-Gewinne
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) stellte beim Ständehaustreff der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf die Frage nach einem stärkeren Beitrag von Unternehmen, die von Künstlicher Intelligenz profitieren. „Die Frage ist doch, wie die, die aus dem KI-Einsatz hohe Gewinne erzielen, dazu beitragen können, den Staat mitzufinanzieren“, sagte Bas laut „Rheinischer Post“. Eine Digitalsteuer solle dazu dienen, das Gemeinwesen zu finanzieren.
Auswirkungen der KI auf den Arbeitsmarkt
Bas betonte laut „Rheinischer Post“, der Einsatz der Künstlichen Intelligenz werde auf dem Arbeitsmarkt „alle Branchen treffen“. Sie rechnete mit Veränderungen von Berufsbildern und dem Wegfall von Tätigkeiten. „Ja, es werden Berufe auf der Strecke bleiben“, sagte die SPD-Vorsitzende nach Angaben der „Rheinischen Post“.
Rolle des Handwerks
Gleichzeitig hob Bas das Potenzial des Handwerks für junge Menschen hervor. Das Handwerk könne für junge Leute „der goldene Boden der Zukunft“ sein, sagte sie laut „Rheinischer Post“. Denn die KI werde beispielsweise Heizungen auch künftig nicht einbauen können, sondern nur Menschen.
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