In der Johannisstraße in Osnabrück kam es am Mittwochabend (15. April) zu Beleidigungen und massiven Drohungen gegen Mitarbeitende des Ordnungsdienstes.
Auslöser war ein Verstoß gegen die dort geltende Alkoholverbotszone. Ein 48-jähriger Mann hatte im öffentlichen Raum alkoholische Getränke konsumiert und wurde daraufhin vom Ordnungsaußendienst angesprochen. Die Mitarbeitenden erteilten ihm einen Platzverweis – doch der Mann reagierte nicht wie gefordert.
Situation kippt in offene Aggression
Statt den Bereich zu verlassen, blieb der Mann vor Ort und wurde zunehmend aggressiv. Nach Angaben der Polizei beleidigte er einen Mitarbeiter mehrfach und sprach schließlich sogar Todesdrohungen aus. Erst mit Unterstützung der Polizei konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Die Beamten setzten den Platzverweis durch, woraufhin der bereits polizeibekannte Mann den Bereich schließlich verließ.
Stadt verurteilt Angriffe auf Einsatzkräfte
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung ein. Auch aus dem Osnabrücker Rathaus kam eine klare Reaktion. Sozialvorständin Heike Pape verurteilte den Vorfall deutlich. Angriffe auf Mitarbeitende des Ordnungsdienstes seien absolut inakzeptabel. Die Alkoholverbotszone sei bewusst eingerichtet worden, um die Sicherheit in der Johannisstraße zu erhöhen. Polizei und Ordnungsdienst würden die Einhaltung der Regeln weiterhin konsequent durchsetzen, so die Stadt.

Die Johannisstraße in Osnabrück gilt als Brennpunkt. / Foto: Pohlmann
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