Die AfD behauptet im aktuellen RTL/ntv-„Trendbarometer“ von Forsa mit 27 Prozent ihre Spitzenposition vor CDU/CSU, die unverändert bei 22 Prozent liegen. Zugleich wächst die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen Arbeit inzwischen 85 Prozent der Befragten kritisch sehen. Die Erhebung zur politischen Stimmung und Kompetenzzuschreibung basiert auf einer Befragung von 2.002 Personen zwischen dem 28. April und 4. Mai 2026.
AfD vorn, Grüne mit bestem Wert seit Mai 2023
Laut aktuellem RTL/ntv-„Trendbarometer“ des Instituts Forsa kommt die AfD in der Sonntagsfrage erneut auf 27 Prozent und hält damit den Abstand von fünf Prozentpunkten auf CDU/CSU, die weiterhin bei 22 Prozent liegen. Die Grünen legen um einen Prozentpunkt zu und erreichen mit 16 Prozent ihren besten Wert seit Anfang Mai 2023.
Die Linke verliert laut Forsa hingegen einen Punkt und liegt nun bei 11 Prozent. Unverändert bleiben die Werte der übrigen Parteien im Vergleich zur Vorwoche: SPD 12 Prozent, FDP 4 Prozent und 8 Prozent für die noch kleineren Parteien inklusive BSW.
Einschätzung der politischen Kompetenz
Bei der Frage nach der politischen Kompetenz bleibt die AfD nach Angaben von Forsa ebenfalls vorn und liegt unverändert bei 14 Prozent. CDU/CSU verlieren hier einen Prozentpunkt und kommen nun auf 12 Prozent. Weiterhin trauen 8 Prozent der Befragten den Grünen am ehesten zu, die Probleme im Land zu lösen, jeweils 5 Prozent sehen diese Kompetenz bei der SPD und der Linkspartei.
Eine Mehrheit von 54 Prozent traut laut RTL/ntv-„Trendbarometer“ jedoch keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten zu lösen.
Wachsende Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Merz
Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz steigt nach den Angaben von Forsa weiter und erreicht einen neuen Höchststand. 85 Prozent der Bundesbürger (+ 2 Prozentpunkte) sind aktuell mit seiner Arbeit unzufrieden. Nur noch 13 Prozent (- 2 Prozentpunkte) zeigen sich zufrieden.
Auch unter den Anhängern der CDU/CSU überwiegt laut RTL/ntv-„Trendbarometer“ die Kritik. Mit 53 Prozent sind mehr als die Hälfte von ihnen mit Merz unzufrieden.
Befragt worden waren für die Erhebung 2.002 Personen vom 28. April bis 4. Mai 2026.
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