Schon vor der offiziellen Öffnung der Türen herrschte am Samstagmorgen reger Betrieb vor der Halle Gartlage: Zahlreiche junge Besucherinnen und Besucher warteten auf den Start der ABI Zukunft 2026. Darunter waren auch komplette Oberstufenjahrgänge – beispielsweise die 11. Klassen des Gymnasiums „In der Wüste“.
Gemeinsam eröffneten Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und die Landrätin des Landkreises Osnabrück, Anna Kebschull, am Samstagvormittag die Berufsinformationsmesse. Von 10 bis 15 Uhr drehte sich in der Halle Gartlage alles um die Frage, wie es nach dem Abitur weitergehen kann. Der Eintritt war wie in den Vorjahren kostenlos.
Landrätin Anna Kebschull und Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (mittig) zusammen mit Julian Strotmann und Daniele Knäuper (beide JF Messekonzept)
Fast 90 Aussteller informieren über Studium, Ausbildung und mehr
Bei fast 90 Ausstellern konnten sich die Besucher über Studiengänge, Ausbildungsberufe, duale Studienangebote, Praktika, Freiwilligendienste und Auslandsaufenthalte informieren. Mit dabei waren Unternehmen ebenso wie Hochschulen und Universitäten, kommunale und staatliche Einrichtungen sowie soziale und gemeinnützige Institutionen.
Dabei ging es ausdrücklich nicht nur um den klassischen Weg vom Abitur direkt an eine Hochschule. Auch Ausbildungsangebote spielten eine wichtige Rolle. Bereits im Vorfeld hatte die HASEPOST über die ABI Zukunft und das umfangreiche Angebot der diesjährigen Messe berichtet.
Auch die Polizei informiert auf der ABI Zukunft über Ausbildungsmöglichkeiten / Foto: Pohlmann
Neben den Informationsständen konnten die jungen Besucher bei verschiedenen Aktionen selbst aktiv werden und direkt mit möglichen Arbeitgebern, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen ins Gespräch kommen.
Vorträge geben zusätzliche Orientierung
Wie bereits in den vergangenen Jahren beschränkte sich die ABI Zukunft nicht auf die zahlreichen Messestände. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Vorträgen ergänzte das Angebot.
Elke Rodrigues Freitas, Julian Strotmann und Daniele Knäuper (alle JF Messekonzept), im Hintergrund eine der zahlreichen Vortragsveranstaltungen / Foto: Pohlmann
Dabei ging es unter anderem um die Frage, warum sich auch für Abiturienten eine Ausbildung lohnen kann. Andere Vorträge beschäftigten sich mit den Möglichkeiten und Chancen eines Auslandsaufenthalts. Damit richtete sich die Messe nicht nur an Jugendliche, die bereits konkrete Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft haben, sondern gerade auch an diejenigen, die zwischen Studium, Ausbildung, Auslandsjahr oder anderen Möglichkeiten noch abwägen.
Termine für 2027 stehen bereits fest
Wer die ABI Zukunft an diesem Samstag verpasst hat, kann sich den nächsten Termin bereits in den Kalender eintragen: Die nächste ABI Zukunft in Osnabrück findet am 28. August 2027 statt.
Auch der Termin für die Schwestermesse Ausbildung 49 steht bereits fest. Sie öffnet im kommenden Jahr am 4. und 5. Juni 2027 ihre Türen und richtet sich mit ihrem Angebot insbesondere an Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz und Unternehmen auf der Suche nach Nachwuchs.
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