Bei der Stadtratswahl in Osnabrück zeichnet sich am Sonntagabend ein erster Trend ab: Nach 22 von insgesamt 157 vorliegenden Ergebnissen liegt die CDU mit 23,01 Prozent vor den Grünen mit 21,32 Prozent und der SPD mit 20,31 Prozent. Noch ist allerdings erst ein vergleichsweise kleiner Teil der Wahlbezirke ausgezählt.
CDU zu Beginn der Auszählung knapp stärkste Kraft
Nach dem um 20:01 Uhr veröffentlichten Zwischenstand der Stadt Osnabrück kommt die CDU auf 23,01 Prozent der Stimmen. Dahinter folgen die Grünen mit 21,32 Prozent und die SPD mit 20,31 Prozent. Damit liegen die drei großen Ratsfraktionen zunächst relativ dicht beieinander.
Wahl zum Stadtrat Osnabrück, Stand 20:01 Uhr
Deutlich stärker als bei der vergangenen Kommunalwahl präsentieren sich in diesem frühen Zwischenstand die Linke mit 14,53 Prozent und die AfD mit 11,30 Prozent. Die FDP erreicht bislang 3,78 Prozent, Volt 2,51 Prozent, das BSW 1,92 Prozent und die UWG 1,27 Prozent. Die PdH liegt bei 0,05 Prozent.
Nach 22 von 157 Ergebnissen ist der Zwischenstand noch mit Vorsicht zu betrachten. Je nachdem, welche Wahlbezirke zuerst ausgezählt und gemeldet werden, können sich die Prozentwerte im weiteren Verlauf des Abends noch deutlich verschieben. Dennoch ist erstmals eine Tendenz erkennbar: Die CDU liegt aktuell vor Grünen und SPD.
Pötter bei OB-Wahl deutlich vorn
Bei der parallel stattfindenden Oberbürgermeisterwahl zeichnet sich bereits ein wesentlich klareres Bild ab. Amtsinhaberin Katharina Pötter von der CDU liegt mit großem Abstand vor ihren Herausforderern und geht als klare Favoritin in die Stichwahl. SPD-Kandidat Robert Alferink erreicht ebenfalls die Stichwahl, während Grünen-Kandidat Volker Bajus deutlich zurückliegt.
Damit zeigt sich bislang ein Unterschied zwischen den beiden Wahlen: Während Pötter bei der Oberbürgermeisterwahl einen deutlichen persönlichen Vorsprung erreicht, ist das Rennen um die stärkste Kraft im neuen Osnabrücker Stadtrat nach den ersten Ergebnissen wesentlich enger.
Kommentare zu diesem Artikel:
- Ein mir unverständliches Ergebnis. Veränderung und Fortschritt für Osnabrück sehen für mich anders aus. Stattdessen gibt's nun weiter alberne Pfannenwender-Interviews von einer OB ohne klare Haltung zur eigenen Partei. Traurig. Mein Glückwunsch geht an Robert Alferink. Ein Mann mit Charakter und mit Visionen. Ehrlich und authentisch. Und mit klarer Haltung.
- Ein mir unverständliches Ergebnis. Veränderung und Fortschritt für Osnabrück sehen für mich anders aus. Stattdessen gibt's nun weiter alberne Pfannenwender-Interviews von einer OB ohne klare Haltung zur eigenen Partei. Traurig. Mein Glückwunsch geht an Robert Alferink. Ein Mann mit Charakter und mit Visionen. Ehrlich und authentisch. Und mit klarer Haltung.
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