In deutschen Haushalten lagern weiterhin Millionen ungenutzter Handys und Smartphones, auch wenn ihre Zahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist. Nach aktuellen Angaben des IT-Branchenverbands Bitkom liegen noch 167 Millionen Altgeräte in Schubladen, 2025 waren es noch 195 Millionen. Trotz dieses Rückgangs bewahren 86 Prozent der Deutschen mindestens ein ungenutztes Handy oder Smartphone zu Hause auf.
Weniger Altgeräte, aber weiterhin hohe Bestände
Der IT-Branchenverband Bitkom teilte am Mittwoch mit, dass aktuell noch 167 Millionen ungenutzte Handys und Smartphones in deutschen Haushalten liegen, während es im Vorjahr noch 195 Millionen waren. Ende 2022 belief sich die Zahl noch auf 210 Millionen ungenutzte Handys und Smartphones, 2021 waren es rund 206 Millionen und 2020 rund 199 Millionen.
Trotz des Rückgangs hat sich die grundsätzliche Haltung vieler Menschen nicht geändert: 86 Prozent der Deutschen bewahren weiterhin mindestens ein ungenutztes Handy oder Smartphone zu Hause auf, wie der Verband mitteilte (Quelle: Bitkom).
Gründe für das Aufbewahren alter Handys
Der mit Abstand wichtigste Grund für die Aufbewahrung alter Geräte ist laut Bitkom, dass viele sie womöglich noch einmal brauchen könnten: 48 Prozent geben dieses Argument für die Aufbewahrung an (Quelle: Bitkom). 28 Prozent haben Sorgen, dass persönliche Daten auf dem Gerät in falsche Hände geraten könnten. 25 Prozent hängen emotional an den Geräten.
19 Prozent geben an, im Alltag keine Zeit für die Entsorgung oder Weitergabe zu finden. Und elf Prozent wissen nach eigenen Angaben nicht genau, wo und wie sie ein Altgerät abgeben können (Quelle: Bitkom).
Unterschiede zwischen den Altersgruppen
Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Unter-30-Jährige hängen überdurchschnittlich oft emotional an ihren alten Geräten: 30 Prozent dieser Altersgruppe geben dies als Grund an. Von den Über-65-Jährigen wissen vergleichsweise viele nicht, wo sie die Geräte abgeben können; in dieser Gruppe beträgt der Anteil 16 Prozent (Quelle: Bitkom).
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage von Bitkom Research. Dazu wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von der neunten bis zur zwölften Kalenderwoche 2026 statt (Quelle: Bitkom Research).
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