Gleich zwei größere Brände haben am Samstagabend (4. Juli) Feuerwehr und Polizei im Landkreis und in der Stadt Osnabrück beschäftigt. Während in Fürstenau ein leerstehendes Gebäude nahezu vollständig zerstört wurde, gerieten in Osnabrück ein Caravan und ein Vorzelt auf einem Campingplatz in Flammen. In beiden Fällen ermittelt die Polizei zur Brandursache.
Leerstehendes Gebäude in Fürstenau ausgebrannt
Gegen 18:00 Uhr bemerkten mehrere Zeugen Rauch und Flammen aus einem leerstehenden Gebäude an der Bahnhofstraße in der Fürstenauer Ortsmitte. Feuerwehr und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an.
Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache im Inneren des Gebäudes aus und griff anschließend auf den Dachstuhl über. Dieser wurde vollständig zerstört. Auch das Innere des Gebäudes gilt nach den erheblichen Schäden durch Feuer, Rauch und Löschwasser als vollständig zerstört beziehungsweise unbewohnbar. Den Einsatzkräften gelang es, die Flammen rechtzeitig einzudämmen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude sowie die umliegende Vegetation zu verhindern. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Zeugen hatten kurz vor Ausbruch des Feuers zwei Personen beobachtet, die aus dem Gebäude geflüchtet sein sollen. Ob ein Zusammenhang mit dem Brand besteht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Brandursache oder zu den beobachteten Personen geben können, sich bei der Polizei Bersenbrück unter der Telefonnummer 05439/9690 zu melden.
Caravan auf Campingplatz in Flammen
Nur wenige Stunden später, gegen 22:00 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem weiteren Brandeinsatz an der Nordstraße in Osnabrück gerufen. Zunächst hatten Anwohner eine brennende Tanne in unmittelbarer Nähe eines Campingplatzes gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen jedoch bereits ein Caravan sowie das Vorzelt eines Wohnwagens in Vollbrand.
Die Feuerwehr konnte die Flammen unter Kontrolle bringen und verhindern, dass der Wohnwagen vollständig vom Feuer erfasst wurde. Dennoch ist dieser aufgrund der erheblichen Hitze-, Rauch- und Brandschäden derzeit unbewohnbar.
Auch bei diesem Brand wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
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