Der VfL Wolfsburg und der SC Paderborn haben sich im Hinspiel der Bundesliga-Relegation mit einem 0:0-Unentschieden getrennt. Die Entscheidung über Auf- und Abstieg fällt damit erst im Rückspiel am Montag. Beide Teams agierten in der Volkswagen-Arena über weite Strecken vorsichtig, klare Chancen blieben selten.
Vorsichtiger Beginn, Paderborn mit der ersten Großchance
In der Volkswagen-Arena entwickelte sich zunächst eine abwartende Partie, in der beide Mannschaften Risiken weitgehend vermieden. Die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit gehörte den Gästen aus Ostwestfalen: Santiago Castaneda traf nach einer Ecke in der 9. Minute den Innenpfosten.
Wolfsburg kam erst im Verlauf der ersten Hälfte besser ins Spiel, scheiterte aber mehrfach am starken SCP-Keeper Leopold Seimen. Unter anderem parierte der Schlussmann gegen Adam Daghim und rettete zudem nach einer abgefälschten Eriksen-Flanke.
Wolfsburg drückt nach der Pause – Defensive hält stand
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Wolfsburg den Druck deutlich und drängte Paderborn tief in die eigene Hälfte. Die Gastgeber kontrollierten das Geschehen, fanden gegen die kompakte Defensive des Zweitligisten jedoch kaum Lösungen im letzten Drittel. Christian Eriksen prüfte Seimen mit einem Freistoß, wenig später verfehlte Yannick Gerhardt das Tor knapp per Kopf.
Späte Paderborner Chance und Platzverweis
Die größte Chance der Schlussphase hatte überraschend erneut Paderborn: Filip Bilbija umspielte in der 84. Minute VfL-Torwart Kamil Grabara, doch Denis Vavro und Joakim Mæhle verhinderten den möglichen Führungstreffer.
In der Nachspielzeit schwächten sich die Gäste selbst: Jonah Sticker sah nach einem Foul an Kevin Paredes zunächst Gelb und nur wenig später wegen eines weiteren harten Einsteigens die Gelb-Rote Karte. Damit fehlt der Paderborner im Rückspiel.
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