Die 100 größten deutschen Familienunternehmen haben 2025 ihren langjährigen Wachstumskurs verlassen. Einer Studie zufolge ging der inflationsbereinigte Gesamtumsatz um rund zwei Prozent zurück, die Zahl der Beschäftigten sank um ein Prozent. Besonders die börsennotierten Familienfirmen verzeichneten deutliche Einbußen beim Ergebnis.
Studie zeigt Ende eines Wachstumspfads
Die 100 umsatzstärksten Familienunternehmen in Deutschland mussten 2025 Einbußen hinnehmen. Der Gesamtumsatz dieser Firmen ging inflationsbereinigt um rund zwei Prozent zurück, zugleich schrumpfte die Mitarbeiterzahl um ein Prozent.
Dies geht aus einer Studie zu den nach Umsatz größten deutschen Familienfirmen hervor, über die das „Manager Magazin“ berichtet. „Die Zahlen zeigen, dass sich die erfolgsverwöhnten deutschen Familienunternehmen dem wirtschaftlichen Umfeld nicht mehr entziehen können“, sagte Mark Binz, Seniorpartner der Kanzlei Binz und Partner und Herausgeber der Studie, dem „Manager Magazin“.
Rückgang bei Umsatz und Ergebnis
Der addierte Umsatz der 100 größten Familienunternehmen in Deutschland betrug 2025 der Studie zufolge 1,61 Billionen Euro. Besonders betroffen waren die 22 börsennotierten Familienunternehmen unter den Top 100: Bei dieser Gruppe gingen sowohl Umsatz als auch Ergebnis zurück, das Ebit brach dort im Schnitt um 27 Prozent ein. Zu den börsennotierten Familienunternehmen zählen Volkswagen, Schaeffler, Henkel, Aumovio und Wacker Chemie.
Einzelne Unternehmen trotzen dem Trend
Zu den wenigen Unternehmen, die 2025 Umsatz und Mitarbeiterzahl gegen den allgemeinen Trend steigern konnten, gehören die Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland, Schwarz Digits), der Pharmagroßhändler Phoenix sowie der Gesundheitskonzern Fresenius.
