US-Präsident Donald Trump hat davor gewarnt, Fifa-Präsident Gianni Infantino unter Druck aus dem Amt zu drängen.
Trump schrieb bei seinem Kurznachrichtendienst "Truth Social", dass es ein "schrecklicher Fehler" wäre, Infantino zu ersetzen. Er habe gerade "die mit Abstand erfolgreichste Weltmeisterschaft geleitet, die jemals stattgefunden hat". Wenn er nicht mehr da sei, werde die Weltmeisterschaft nie wieder so erfolgreich oder profitabel sein.
Vorwürfe der Fußballverbände
Die Unterstützung Trumps folgte auf einen offenen Brief von Uefa, Concacaf und der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC), in dem Infantino vorgeworfen wurde, das Vertrauen durch Täuschung im Zusammenhang mit dem gescheiterten Vorschlag für eine Fifa Forward Enterprise (FFE) gebrochen zu haben. Der FFE-Plan sah die Gründung eines neuen Unternehmens vor, welches die kommerziellen und Ticketrechte aller Fifa-Wettbewerbe, einschließlich der Weltmeisterschaften, verwalten sollte, wobei 21 Prozent an ein privates Investmentunternehmen verkauft werden sollten.
Infantino pflegt schon länger eine enge Beziehung zu Trump und verlieh ihm im Dezember 2025 den ersten "Friedenspreis" der Fifa.