Peter Hermann starb mit 74 Jahren nach langer ALS-Erkrankung
Der deutsche Fußball trauert um Peter Hermann. Der langjährige Co-Trainer starb am Samstag im Alter von 74 Jahren, wie Bayer Leverkusen mit Verweis auf die Familie mitteilte. Hermann hatte über Jahrzehnte als Assistent und Interimscoach gearbeitet, unter anderem bei Bayer Leverkusen, dem FC Bayern München und Borussia Dortmund.
FC Bayern trauert um verstorbenen Co-Trainer Hermann
Wie der FC Bayern auf X schrieb, verlor er den langen Kampf mit der Nervenkrankheit ALS. Der Verein erinnerte an Hermanns Rolle beim historischen Triple-Sieg 2013 als rechte Hand von Jupp Heynckes, bei dem er als unverzichtbarer Teil des Trainerteams galt. Auch die Süddeutsche Zeitung betonte seine Bedeutung als „Mann der zweiten Reihe“, der den Fußball in Leverkusen über fast drei Jahrzehnte mitprägte.
Leverkusen ehrt legendären Co-Trainer mit Gedenkminute
Bayer Leverkusen würdigte ihn als „Co-Trainer schlechthin in Deutschland“, der in der Branche renommierter und geschätzter war als manch ein Chefcoach. Der Verein kündigte an, am Sonntag vor dem Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig eine Gedenkminute abzuhalten und mit einem Trauerflor zu spielen. Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nahm Abschied und lobte Hermanns außergewöhnliche Kompetenz und charakterliche Integrität.
Fußballlegende Hermann prägte ohne Ruhm zu suchen
Er habe den Fußball in Deutschland geprägt, ohne im Rampenlicht stehen zu wollen, hieß es in einer Stellungnahme. Dortmunds Trainer Niko Kovac zeigte sich tief traurig und bezeichnete Hermann bei Sky als tollen Menschen. Der Spiegel bestätigte, dass Hermann im Sommer 2022 zum BVB stieß, den Verein jedoch bereits im Dezember desselben Jahres aus gesundheitlichen Gründen verließ und seine Karriere beendete.