Block 53 soll bis Oktober wieder nutzbar sein – 500 Plätze aktuell gesperrt
Vor rund drei Wochen stürzte im Bremer Weserstadion ein Teil der Tribüne im Block 53 ein. Ursache war eine versehentlich beschädigte tragende Säule, wie der Weser-Kurier berichtet. Seitdem laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren. Hans-Jörg Otto, Geschäftsführer der Bremer Weserstadion GmbH, betonte am Donnerstag, dass die Abbrucharbeiten nach Erhalt aller Genehmigungen und statischen Prüfungen in dieser Woche begonnen hätten. Der ursprüngliche Zeitplan werde eingehalten, so Otto.
Block bleibt bis Oktober gesperrt
Ziel sei es, den betroffenen Block zum dritten Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Paderborn (Wochenende um den 17. Oktober) wieder freizugeben. Die Kreiszeitung ergänzt, dass spätestens zum Spiel gegen die TSG Hoffenheim am 31. Oktober die Freigabe erfolgen soll. Bis dahin können rund 500 Sitzplätze nicht genutzt werden.
Fans erhalten bessere Plätze ohne Entschädigung
Dauerkarteninhaber werden auf andere Plätze umgesetzt, während weniger Einzeltickets zur Verfügung stehen. Otto versicherte, dass die betroffenen Fans keine Nachteile hätten und teilweise sogar bessere Plätze erhielten. Eine Entschädigung sei daher nicht vorgesehen. Beide Quellen bestätigen, dass keine weiteren Schäden am Stadion festgestellt wurden. Die Reparatur gestalte sich jedoch komplex, da in einem bestehenden Bauwerk gearbeitet werde.
Reparatur kostet eine halbe Million Euro
Zunächst müssen beschädigte Bauteile entfernt werden, bevor über den Wiederaufbau oder eine alternative Lösung entschieden wird. Otto betonte, dass die anderen Modernisierungsarbeiten wie der neue Rasen oder die LED-Werbebanden planmäßig verlaufen. Die Kosten für die Reparatur belaufen sich voraussichtlich auf rund eine halbe Million Euro, wobei die rechtliche Klärung der Kostenübernahme noch aussteht. Die Betreibergesellschaft stehe bereits im Austausch mit den Versicherungen der beteiligten Bauunternehmen.