Nach monatelanger Bauzeit rollen erste Züge über die neue Brücke.
Nach monatelanger Bauzeit ist die neue Sternbrücke in Hamburg-Altona wieder für den Zugverkehr freigegeben. Wie der Spiegel und der NDR berichten, fuhren am frühen Montagmorgen die ersten Züge über das Bauwerk. Als erster Zug passierte gegen 4.15 Uhr der RE70 aus Kiel die Brücke, gefolgt vom ICE 103 nach Basel und der S5 Richtung Hauptbahnhof.
Neubau trotz Verzögerungen pünktlich fertig
Die Deutsche Bahn bestätigte, dass die viergleisige Brücke pünktlich in Betrieb genommen wurde, obwohl es Herausforderungen wie Zeitdruck und technische Probleme gab. So musste die Bahn etwa 10.000 Tonnen mehr Boden am Bahndamm austauschen als ursprünglich geplant, wie der NDR weiter mitteilt. Die Straßen unter der Brücke bleiben vorerst gesperrt, die Stresemannstraße soll erst ab dem 7.
3.700 Tonnen Stahl als spektakulärer Meilenstein
September wieder frei sein. Die alte Sternbrücke aus dem Jahr 1926 war wegen ihres Zustands und der gestiegenen Anforderungen an den modernen Bahnverkehr durch einen Neubau ersetzt worden. Der Einbau des 3.700 Tonnen schweren Rohbaus Ende Juli war ein spektakulärer Höhepunkt des Projekts, wie moin.de und der Spiegel berichten.
Tausende verfolgten Transport des Brückenbaus
Tausende Schaulustige verfolgten damals den Transport des Fertigteils durch die engen Hamburger Straßen. Vor der Sperrung fuhren täglich etwa 900 bis 1.000 Züge über die Sternbrücke, die als zentraler Knotenpunkt im Hamburger Schienennetz gilt.