Siemens plant im Zuge einer umfassenden Umorganisation, zahlreiche Führungspositionen umzubenennen und vor allem „Chief“-Titel weitgehend abzuschaffen. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Industriekreise berichtet, soll dies Teil des neuen One-Tech-Company-Programms mit schlankeren Strukturen sein.
„Chief“-Titel stehen auf dem Prüfstand
Der Industriekonzern Siemens will im Rahmen seiner Umorganisation zahlreiche Führungspositionen umbenennen. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Industriekreise berichtet, sollen „Chief“-Titel im Zuge des neuen One-Tech-Company-Programms zum großen Teil abgeschafft werden.
Es gebe hier einen Wildwuchs, der nicht mehr zur neuen Organisation mit schlankeren Strukturen passe, schreibt die Zeitung. Im Konzern gebe es zum Beispiel hunderte CEOs und CFOs von Sparten oder Landesorganisationen. Möglicherweise bis hinauf zur Vorstandsebene könnten viele solcher Titel künftig entfallen oder etwa durch „Head of“ ersetzt werden. Siemens wollte die Informationen laut „Handelsblatt“ nicht kommentieren.
Umorganisation mit weitreichenden Folgen
Das One-Tech-Company-Programm von Siemens ist eine der größten Umorganisationen in der Geschichte des Unternehmens. Auf dem Weg zum integrierten Technologiekonzern bekommen zum 1. Oktober viele tausend Mitarbeiter eine neue Aufgabe oder Postenbezeichnung. „Viele unterschätzen die Auswirkungen noch immer“, sagte ein Insider.
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