Der Vorsitzende der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), bezeichnet Bundeskanzler Friedrich Merz als verlässlichen Partner für ältere Menschen in Deutschland. Mit Blick auf die anstehende Rentenreform mahnt Hüppe zugleich Zurückhaltung bei öffentlichen Vorfestlegungen in der Koalition an und fordert, die Arbeit der eingesetzten Kommission abzuwarten.
„Er ist unser Mann“: Unterstützung für Merz
Der Vorsitzende der Senioren-Union Hubert Hüppe (CDU) sieht Bundeskanzler Friedrich Merz als wichtigen Ansprechpartner für die älteren Generationen. Auf die Frage, ob er sich vom 70-jährigen Merz gut vertreten fühle, sagte Hüppe der „Rheinischen Post“: „Der Kanzler gehört zu unserer Altersgruppe. Und was heißt schon Oldie? Aber klar: Er ist unser Mann.“
Senioren seien nach den Worten Hüppes ein zentraler Stabilitätsfaktor für das politische System. „Senioren seien das Rückgrat der Demokratie, `wenn man sieht, wer noch die demokratische Mitte wählt`“, sagte Hüppe weiter der „Rheinischen Post“.
Forderung nach Disziplin in der Rentendebatte
Mit Blick auf die anstehende Rentenreform verwies Hüppe darauf, dass die Verantwortung nicht nur beim Regierungschef liege. Es gehe „um die Koalition, nicht um den Kanzler allein“, sagte er der „Rheinischen Post“. Er erwarte nicht nur von Merz, sondern von allen in der Koalition, sich mit Gegenvorschlägen und roten Linien zurückzuhalten.
Wenn man sich entschieden habe, eine Kommission einzusetzen, dann solle man deren Ergebnis abwarten, betonte Hüppe gegenüber der „Rheinischen Post“. Dann sei es seiner Ansicht nach dringend nötig, „so viel wie möglich von den Vorschlägen der Kommission auch umzusetzen“.
Hoher Druck im „Rentenkessel“
Zur Lage der Alterssicherung sagte Hüppe der „Rheinischen Post“, im „Rentenkessel“ stehe der Druck hoch. Auch die Senioren erwarteten jetzt Reformen.
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