Bei einem Busbrand in der Schweiz starben sechs Menschen. Die Polizei geht von Vorsatz aus.
In der Schweizer Kleinstadt Kerzers ist am Dienstagabend ein Linienbus in Flammen aufgegangen. Sechs Menschen kamen dabei ums Leben, wie die Polizei mitteilte. Fünf weitere Personen wurden verletzt, darunter auch ein Rettungssanitäter. Die Polizei geht derzeit von einer vorsätzlichen Tat aus, wie der ‚Stern‘ und die ‚Tagesschau‘ berichten. Der Brand brach kurz vor der Endstation in Kerzers aus, das etwa 26 Kilometer westlich von Bern liegt. Der Bus war auf der Strecke zwischen Düdingen und Kerzers unterwegs.
Opferzahl nach Busbrand weiter unklar
Meterhohe Flammen und eine riesige Rauchsäule waren zu sehen, wie Videos in sozialen Medien zeigen. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, jedoch brannte der Bus komplett aus. Die Kantonspolizei Freiburg hat ein Strafverfahren eingeleitet und die Ermittlungen übernommen. Die genauen Hintergründe und die Identitäten der Opfer sind noch nicht bekannt. Die Polizei konnte zunächst keine Angaben zur Zahl der Passagiere im Bus machen oder ob der Busfahrer unter den Opfern war. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin zeigte sich bestürzt über den Vorfall und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.
Selbstverbrennung als Brandursache vermutet
Er erklärte auf der Plattform X, dass es ihn traurig mache, dass erneut Menschen in der Schweiz bei einem schweren Brand ums Leben gekommen seien. Die Polizei rief mögliche Zeugen auf, sich zu melden, und bat die Bevölkerung, sich vom Brandort fernzuhalten. Die Zeitung ‚Blick‘ zitierte einen Augenzeugen, nach dessen Angaben ein Mann Benzin im Bus ausgeschüttet und sich selbst in Brand gesetzt haben soll. Diese Angaben sind auch bei der Polizei eingegangen, wie eine Sprecherin bei einer Pressekonferenz sagte, bestätigt werden konnten sie jedoch zunächst nicht. Die Identifizierung der Todesopfer war im Gange. Der ausgebrannte Bus wurde mit weißen Planen von der Öffentlichkeit abgeschirmt.
Unternehmen Postauto trauert um Brandopfer
Es handelte sich um einen Bus des Unternehmens Postauto, das vor allem Linien-Verbindungen im ländlichen Raum anbietet. Die Schweizerische Post als Betreiberin der betroffenen Buslinie reagierte erschüttert auf das tödliche Inferno. ‚Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Angehörigen der Verstorbenen‘, ließ sich das Unternehmen zitieren. Die Polizei konnte nicht bestätigen, ob es sich um einen Terroranschlag handelt. Die Ermittlungen dauern an, und die Behörden hoffen auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.
HASEPOST geht mit Berichten über mögliche Suizide äußerst zurückhaltend um. Eine unangemessene oder detaillierte Darstellung solcher Ereignisse kann unter Umständen Nachahmungseffekte begünstigen. Wenn Sie sich in einer seelischen Krise befinden oder an Suizid denken, erhalten Sie rund um die Uhr anonym und kostenfrei Unterstützung bei der Telefonseelsorge unter 0800 1110 111 oder 0800 1110 222 sowie online unter www.telefonseelsorge.de. Für Kinder und Jugendliche ist zudem das „Nummer gegen Kummer“-Telefon unter 116 111 erreichbar.
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