Reisebus kollidiert mit Baustellenfahrzeugen – Autobahn stundenlang gesperrt
In der Nacht auf Samstag ist auf der Autobahn 8 bei Stuttgart ein Reisebus mit zwei Absicherungsfahrzeugen einer Baustelle zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich auf Höhe des Stuttgarter Flughafens in Fahrtrichtung Karlsruhe, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurden drei Menschen schwer verletzt: eine 57-jährige Frau, ein 79-jähriger Mann sowie der 62-jährige Busfahrer. Zwei weitere Männer im Alter von 27 und 57 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Insgesamt befanden sich 17 Personen im Bus, darunter 15 Fahrgäste und zwei Fahrer. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, die anderen Insassen in einer Betreuungsstelle auf dem Messegelände versorgt. Die Stuttgarter Nachrichten berichteten zunächst von zwei Schwerverletzten und einer mittelschwer verletzten Person sowie zwölf Leichtverletzten, wobei vier Personen ins Krankenhaus kamen. Die genauen Zahlen variieren je nach Quelle leicht.
Bus kollidiert mit Absicherungsfahrzeug
Der Bus war laut Polizei auf ein abgestelltes Absicherungsfahrzeug aufgefahren, das eine Wanderbaustelle auf dem rechten Fahrstreifen absicherte. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug zunächst in ein weiteres Absicherungsfahrzeug geschoben und kam dann quer über alle Fahrstreifen zum Stehen. Der Reisebus prallte anschließend gegen das zweite Fahrzeug. Die Arbeiter der Baustelle, die in der Nacht Teile der Fahrbahn erneuerten, wurden nicht verletzt. Warum der Bus auf das Sicherungsfahrzeug auffuhr, ist noch unklar. Die Verkehrspolizei ermittelt.
Autobahnsperrung nach Unfall verursacht hohe Schäden
Die Autobahn blieb wegen der Bergungsarbeiten bis zum Morgen in Richtung Karlsruhe gesperrt. Die Feuerwehr zog eines der Sicherungsfahrzeuge mit einer Seilwinde zur Seite, um die Rettungskräfte zu entlasten. Der Sachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt, wie sowohl die Tagesschau als auch die Zeit unter Berufung auf die Polizei berichten. Die A8 war bereits in den vergangenen Tagen aufgrund anderer Vorfälle wie einem Fahrzeugbrand oder einem Gefahrguttransporter mit auslaufender Flüssigkeit gesperrt worden, wie der SWR berichtete.