Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) bremst Erwartungen an eine schnelle Ausweitung des Tierhaltungskennzeichens auf weitere Fleischsorten. Priorität habe derzeit die verlässliche und praxistaugliche Einführung des Kennzeichens für Schweinefleisch, wie der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgabe) sagte.
Fokus auf Schweinefleisch
Alois Rainer
Er wolle zu Ende bringen, was die Vorgängerregierung nicht geschafft habe: Das Tierhaltungskennzeichen für Schweinefleisch verlässlich und praxistauglich umsetzen. Darauf liege aktuell der Fokus, betonte Rainer gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgabe).
Konkreter Zeitplan für Einführung
Rainer konkretisierte den Zeitplan. Noch im Mai wolle man den Entwurf in Brüssel zur Notifizierung vorlegen. Im August solle es dann ins Kabinett. „Läuft alles nach Plan, kann es zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Ab 1. Juli 2027 ist die Anwendung für die Gastronomie vorgesehen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgabe).
Keine Zusage für andere Fleischsorten
Auf die Frage, wann die Regel auf andere Fleischsorten ausgeweitet werde, antwortete Rainer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgabe): „Wir dürfen den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen. Ich will zu Ende bringen, was die Vorgängerregierung nicht geschafft hat: Das Tierhaltungskennzeichen für Schweinefleisch verlässlich und praxistauglich umsetzen. Darauf liegt aktuell der Fokus.“
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