Silverstone (dts Nachrichtenagentur) – Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat auch das Formel-1-Rennen in Silverstone gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.
Nach der Hitze folgen in Stadt und Landkreis Osnabrück voraussichtlich schwere Gewitter, vor denen der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt.
Im heutigen Nachmittagsverlauf und am Abend des Sonntags (9. Juli 2023) entwickeln sich von Benelux her teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen bis 35 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, orkanartigen Böen bis 110 km/h sowie Hagel um 3 cm.
Auch Starkregen in Osnabrück möglich
Bei besonders schweren Entwicklungen sind vereinzelt und lokal eng begrenzt auch extrem heftiger Starkregen über 40 Liter pro Quadratmeter, Orkanböen um 120 km/h sowie Hagel um 5 cm nicht ganz ausgeschlossen. In der ersten Nachthälfte ziehen die Gewitter nordostwärts ab und verlieren dabei an Intensität.
Aktuelle Wetterwarnungen gelten vorerst bis Sonntagnachmittag
Die aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes gelten vorerst bis Sonntagnacht 23 Uhr. Es ist jedoch möglich, dass die Warnungen auf Montagvormittag verlängert oder auf weitere Gebiete ausgedehnt werden. Es ist ratsam, die Wetterlage im Auge zu behalten und sich auf mögliche Unwetter vorzubereiten.
(mit Material von dts Nachrichtenagentur) Merz wirft Grünen respektlosen Umgang mit Parlament vor.
CDU-Chef Friedrich Merz kritisiert die Grünen für ihren respektlosen Umgang mit dem Parlament und wirft ihnen vor, damit die Demokratie zu beschädigen. In einem Doppelinterview mit der Grünen-Vorsitzenden Ricarda Lang in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ äußerte er sich besorgt über das Vorgehen der Grünen beim umstrittenen Heizungsgesetz. Durch den Versuch, ein unausgereiftes Gesetz durch das Parlament zu peitschen, zeige die Koalition ihre Panik vor dem nächsten großen Streit. Merz fordert eine grundsätzliche Überlegung über den Umgang mit dem Deutschen Bundestag.
Lang: Ampelkoalition soll Verlässlichkeit ausstrahlen
Die Grünen-Vorsitzende Lang räumte ein, dass das Verfahren zur Verabschiedung des Heizungsgesetzes kein Glanzstück war und sie Respekt vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat. Sie betonte, dass die Ampelkoalition mehr Verlässlichkeit ausstrahlen müsse und die Frage des sozialen Ausgleichs bei der Gesetzgebung stärker berücksichtigen sollte. Die Menschen seien besorgt darüber, wie sie die Kosten für die geplanten Maßnahmen tragen sollen. Lang plädiert außerdem für weniger öffentliche Streitigkeiten innerhalb der Koalition.
Kritik an grundsätzlichem Politikverständnis der Grünen
Merz kritisiert das grundsätzliche Politikverständnis der Grünen, das sich in den Ausführungen von Lang zu den nötigen Reformen zeige. Er wirft ihnen ein abgrundtiefes Misstrauen gegenüber den Menschen vor und behauptet, dass die Grünen alles planen, weil sie den Menschen nicht zutrauen, eigene vernünftige Entscheidungen zu treffen. Lang widerspricht dieser Aussage und betont, dass sie den Menschen sehr viel zutraue. Sie sieht es als Aufgabe der Politik an, Dinge einfacher und verbraucherfreundlicher zu gestalten.
Unsicherheit als Nährboden für radikale Parteien
Lang warnt vor den Auswirkungen von Unsicherheit in sozialen und wirtschaftlichen Fragen, die den Nährboden für radikale Parteien wie die AfD bilden könne. Sie stellt die Frage, ob die Union aus dieser Unsicherheit einen rechten Kulturkampf machen sollte, wie es die AfD betreibt. Merz betont, dass die Union keinen Kulturkampf wolle, aber Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg gehe, wenn sie von der Bundesregierung ausgelöst werden.
(mit Material von dts Nachrichtenagentur) Ministerpräsident Kretschmann beklagt zunehmenden Kulturkampf in der Politik.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) äußerte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ seine Besorgnis über den wachsenden Kulturkampf in der politischen Auseinandersetzung. Er bezeichnete dies als eines der größten Probleme in der Politik. Kretschmann betonte, dass Fragen zur Gestaltung einer CO2-freien Wirtschaft und Lebensweise vor allem technischer Natur seien und nicht kulturell aufgeladen werden sollten. Er wies darauf hin, dass Elektroautos eine disruptive Entwicklung seien, auf die man reagieren müsse. Kretschmann kritisierte, dass viele Grüne weiterhin an ihrem „alten Feindbild“ festhalten würden und betonte, dass Fahrrad fahren und Schienen bauen allein nicht ausreichen würden, um das Klimaproblem des Individualverkehrs zu lösen. Er warnte davor, einen Kulturkampf gegen das Auto zu führen, da dies schädlich sei.
Kulturelle Aneignung und Cancel Culture
In Bezug auf die Diskussion über kulturelle Aneignung und Cancel Culture äußerte sich Kretschmann dahingehend, dass die Geschichte der Menschheit ein fortlaufender Prozess der kulturellen Aneignung sei. Er verwies auf Beispiele wie die Übernahme der Skulpturenkultur durch die Römer von den Griechen und seine eigene Prägung durch den Jazz, den afrikanischstämmige Amerikaner in den USA für Trauerfeiern erfunden hätten. Kretschmann betonte, dass es völlig in Ordnung sei, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen sich gegenseitig beeinflussen und neue Dinge schaffen. Er verwies auf den französischen Jazzpianisten Jacques Loussier, der Bach verjazzt habe, was ebenfalls als kulturelle Aneignung betrachtet werden könne. Kretschmann betonte, dass Kultur sich zwischen den Kulturen verflüssige und es daher abwegig sei, darin etwas Unerlaubtes zu sehen.
(mit Material von dts Nachrichtenagentur) Deutscher Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern im Westen und Nordwesten Deutschlands.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Sonntag vor schweren Gewittern im Westen und Nordwesten Deutschlands gewarnt. In erster Linie seien Teile von Nordrhein-Westfalen betroffen, teilte der DWD mit. Die Auswirkungen des Unwetters könnten Überflutungen von Kellern und Straßen verursachen sowie Schäden an Gebäuden, Autos und landwirtschaftlichen Kulturen durch Hagelschlag zur Folge haben. Darüber hinaus sei örtlich mit Blitzschäden zu rechnen. Die aktuellen Warnungen gelten zunächst bis Sonntagnachmittag, jedoch ist eine Verlängerung oder Ausdehnung auf weitere Gebiete wahrscheinlich, so der Wetterdienst. Die Ursache für die Unwetter ist ein Tief bei Irland, das heiße, von Westen zunehmend auch feuchte und damit schwüle Luft heranführt.
Mögliche Folgen des Unwetters
Die schweren Gewitter können erhebliche Schäden verursachen. Durch die Überflutung von Kellern und Straßen kann es zu erheblichen Sachschäden kommen. Zudem besteht die Gefahr von Hagelschlag, der Gebäude, Autos und landwirtschaftliche Kulturen beschädigen kann. Auch Blitzschäden sind möglich und können zu weiteren Schäden führen.
Aktuelle Warnungen gelten vorerst bis Sonntagnachmittag
Die aktuellen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes gelten vorerst bis Sonntagnachmittag. Es wird jedoch erwartet, dass die Warnungen verlängert oder auf weitere Gebiete ausgedehnt werden. Es ist ratsam, die Wetterlage im Auge zu behalten und sich auf mögliche Unwetter vorzubereiten.
(mit Material von dts Nachrichtenagentur) Lucas Hernández wechselt vom FC Bayern München zu Paris Saint-Germain.
Der französische Nationalspieler Lucas Hernández wechselt vom FC Bayern München zu Paris Saint-Germain, wie der deutsche Rekordmeister am Sonntag mitteilte. Der Abgang des flexibel einsetzbaren Abwehrspielers hatte sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet. Hernández war im Sommer 2019 von Atlético Madrid zum deutschen Rekordmeister gekommen.
Erfolgreiche Zeit beim FC Bayern München
Der Franzose lief in seinen vier Jahren beim FC Bayern in 107 Pflichtspielen auf, wobei er insgesamt auf zwei Tore kam. Mit dem Verein gewann er unter anderem die Champions League, die Klub-WM, vier Deutsche Meisterschaften sowie ein Mal den DFB-Pokal.
Ein großer Verlust für den FC Bayern München
Der Wechsel von Lucas Hernández zu Paris Saint-Germain bedeutet einen großen Verlust für den FC Bayern München. Der französische Nationalspieler war ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zu den Erfolgen des Vereins beigetragen. Mit seiner Flexibilität in der Abwehr und seinem Einsatzwillen war er eine wertvolle Verstärkung für das Team.
Paris Saint-Germain sichert sich einen talentierten Abwehrspieler
Mit der Verpflichtung von Lucas Hernández sichert sich Paris Saint-Germain einen talentierten Abwehrspieler. Der Franzose hat bereits bei Atlético Madrid und dem FC Bayern München gezeigt, dass er auf höchstem Niveau spielen kann. Seine Erfahrung und seine Fähigkeiten werden dem Team sicherlich zugutekommen und die Abwehr weiter stärken. Es bleibt abzuwarten, wie sich Hernández in seinem neuen Verein entwickeln wird und welche Erfolge er dort feiern wird.
(mit Material von dts Nachrichtenagentur) Neues Freihandelsabkommen zwischen EU und Neuseeland unterzeichnet.
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nach mehreren Jahren Verhandlung ist am Sonntag ein neues Freihandelsabkommen zwischen der EU und Neuseeland auf den Weg gebracht worden. Vertreter beider Seiten unterzeichneten das Vertragswerk am Mittag in Brüssel.
EU erhofft sich Wachstum des bilateralen Handels
Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten zuvor in der vergangenen Woche grünes Licht für die Pläne gegeben. Die EU erhofft sich von dem Abkommen, dass der bilaterale Handel nach Inkrafttreten um bis zu 30 Prozent wachsen wird. Zugleich könnten die jährlichen Ausfuhren der EU um bis zu 4,5 Milliarden Euro zunehmen. Die Investitionen der EU in Neuseeland könnten nach Schätzungen aus Brüssel um bis zu 80 Prozent ansteigen.
Zollabgaben für EU-Unternehmen werden gesenkt
Hingegen können die Zollabgaben für EU-Unternehmen dank des Abkommens ab dem ersten Jahr seiner Anwendung jährlich um rund 140 Millionen Euro gesenkt werden.
(mit Material von dts Nachrichtenagentur) SPD-Generalsekretär spricht sich gegen weitere Nachbesserungen am Gebäudeenergiegesetz aus.
SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat sich gegen weitere Nachbesserungen am Gebäudeenergiegesetz (GEG) ausgesprochen. Trotz der Verschiebung der Abstimmung im Bundestag bestehe „absolute Klarheit“, sagte Kühnert der „Welt“.
„Es ist fertig“ – Koalition wird das Gesetz ohne weitere Änderungen beschließen
Die Koalition werde das Gesetz im September „ohne weitere Änderungen“ beschließen, so Kühnert weiter. „Es ist fertig.“ Auf dieser Grundlage könne nun jeder planen. „Es bleibt bei der vereinbarten Technologieoffenheit, bei den vereinbarten hohen Förderungen für Eigentümer sowie beim 50-Cent-Deckel für Mieter. Und die Regelungen greifen immer dann, wenn eine Kommune ihre Wärmeplanung abgeschlossen hat. Bis 2028 wird das überall der Fall sein.“
Planungssicherheit für Eigentümer und Mieter
Laut Kühnert bietet das Gebäudeenergiegesetz Planungssicherheit für Eigentümer und Mieter. Die vereinbarte Technologieoffenheit ermöglicht es den Eigentümern, die für sie beste Lösung zur energetischen Sanierung zu wählen. Gleichzeitig werden Mieter durch den 50-Cent-Deckel vor überhöhten Kosten geschützt.
Umsetzung der Wärmeplanung bis 2028
Des Weiteren betonte Kühnert, dass die Regelungen des Gesetzes immer dann greifen, wenn eine Kommune ihre Wärmeplanung abgeschlossen hat. Bis zum Jahr 2028 werde dies in allen Kommunen der Fall sein. Dadurch wird gewährleistet, dass die energetische Sanierung von Gebäuden flächendeckend vorangetrieben wird.
Keine weiteren Änderungen am Gebäudeenergiegesetz
Insgesamt spricht sich Kühnert klar gegen weitere Nachbesserungen am Gebäudeenergiegesetz aus. Das Gesetz sei nach der Verschiebung der Abstimmung im Bundestag nun endgültig und könne im September ohne weitere Änderungen beschlossen werden. Dies schaffe Planungssicherheit für alle Beteiligten und sei ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudeinfrastruktur.
Am frühen Samstagmorgen kam es in der Sandforter Straße zu einem Brand in einer Kleingartenparzelle. Ursache für das Feuer war nach bisherigem Ermittlungsstand vermutlich der Akku eines E-Bikes.
Der Bewohner, ein 45 Jahre alter Mann, hatte den Akku zuvor womöglich unsachgemäß benutzt. Nach dem Feuerausbruch rettete sich der Mann ins Freie und wählte den Notruf. Osnabrücker Feuerwehrkräfte eilten zum Brandort und bekämpften das Feuer. Durch die Flammen wurden die Gartenlaube,
ein Schuppen sowie Teile des Schuppens des angrenzenden Kleingartens vollständig zerstört. Der Verursacher erlitt leichte Verletzungen, eine medizinische Versorgung war nicht vonnöten.
(mit Material von dts Nachrichtenagentur) Bartsch ruft zur Nutzung der Atempause beim Heizungsgesetz auf.
Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat dazu aufgerufen, die vom Bundesverfassungsgericht erzwungene Atempause beim Heizungsgesetz für weitere Nachbesserungen zu nutzen. „Mehr Zeit gibt nur dann Sinn, wenn es ein solides Verfahren gibt“, sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).
Verbesserungen aus Regierungs- und Oppositionsfraktionen gefordert
„Selbstverständlich müssen auch Verbesserungen aus Regierungs- wie Oppositionsfraktionen möglich sein.“ Die Linke fordere vor allem eine „sozial gerechte“ Gestaltung der Förderung. „Multimillionäre dürfen nicht genauso gefördert werden wie Familien mit niedrigen Einkommen.“ Dazu müssten die Sorgen der Mieter ernst genommen werden.
Forderung nach Abschaffung der Modernisierungsumlage
„Deshalb: Abschaffung der Modernisierungsumlage“, so Bartsch.