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Markus Frohnmaier

AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier reist im Wahlkampf nach Washington

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Der Spitzenkandidat der AfD Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier, plant kurz vor der Landtagswahl eine mehrtägige Reise in die USA. Vom 2. bis 5. März will er nach Washington fliegen, um an einem politischen Kongress teilzunehmen und dort eine Rede zu halten. Die Reise begründet er mit wirtschaftspolitischen Zielen und dem Erhalt von Arbeitsplätzen in Baden-Württemberg, berichtet das Nachrichtenmagazin Politico.

Reise nach Washington mitten im Wahlkampf

Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD Baden-Württemberg, wird vom 2. bis zum 5. März nach Washington fliegen – nur drei Tage vor der Wahl am 8. März. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Politico.
„Die Reise in die USA dient der aktiven Corporate Diplomacy und damit der konkreten Sicherung baden-württembergischer Arbeitsplätze“, rechtfertigte Frohnmaier die Reise in einem Podcast des Magazins Politico.
In Washington wird Frohnmaier auf dem Kongress „Alliance of Sovereign Nations“ sprechen, einer Veranstaltung von „Turning Point Action“, bei der die AfD Veranstaltungspartner ist. Dort sollen neben Frohnmaier auch die Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna und der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, auftreten. Johnson ist nach Donald Trump und JD Vance die dritthöchste Person in der Rangfolge der Vereinigten Staaten.

Begründung mit Handelsbeziehungen und Arbeitsplätzen

Frohnmaier sieht in der geplanten Reise einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen in Baden-Württemberg. „Die Vereinigten Staaten sind mit einem Handelsvolumen von über 53 Milliarden Euro und einem Exportanteil von 14,4 Prozent unser wichtigster außereuropäischer Wirtschaftspartner. Zehntausende Arbeitsplätze, insbesondere in der Automobilindustrie mit über 315.000 direkt Beschäftigten und einer Exportquote von mehr als 77 Prozent, hängen unmittelbar von stabilen transatlantischen Beziehungen ab“, sagte er im Podcast von Politico.

Kritik an Konkurrenz und Verweis auf Handelskonflikte

Mit Blick auf die anderen Parteien kritisierte Frohnmaier deren Haltung zu den USA. Bei den Ministerpräsidentenkandidaten der anderen Parteien komme eine gute Verbindung in die USA seiner Ansicht nach zu kurz. „Der zunehmende Anti-Amerikanismus von CDU und Grünen gefährdet diese Arbeitsplätze fahrlässig. […] Gerade in Zeiten drohender Handelskonflikte ist es deshalb meine Pflicht, den direkten Austausch mit unseren amerikanischen Partnern zu suchen und die wirtschaftlichen Interessen Baden-Württembergs vor Ort aktiv zu vertreten“, erklärte Frohnmaier im Politico-Podcast.

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18. Februar 2026 0 Kommentare
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Wim Wenders

Weimer verteidigt Berlinale-Chef Wenders gegen Gaza-Aktivisten-Kritik

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat Berlinale-Jury-Präsident Wim Wenders gegen Vorwürfe von sogenannten „Pali-Aktivisten“ verteidigt. Auslöser war eine Äußerung Wenders’ zum Auftakt der Berlinale, wonach Filmschaffende ein Gegengewicht zur Politik seien und sich gelegentlich aus der Politik heraushalten müssten. Gaza-Aktivisten aus der Film-Szene hatten ihm daraufhin „institutionelles Schweigen“ zum Gaza-Krieg und eine angeblich unpolitische Berlinale vorgeworfen.

Weimer stellt sich vor Wenders und Berlinale-Leitung

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wies die Kritik an Berlinale-Jury-Präsident Wim Wenders zurück. „Ich finde, Wim Wenders und auch Tricia Tuttle, die Direktorin der Berlinale, führen die Berlinale sehr ausgewogen, sehr feinfühlig“, sagte Weimer dem TV-Sender „Welt“. Es sei – wie immer – eine sehr politische Veranstaltung.
Wenders hatte zum Berlinale-Auftakt erklärt, Filmschaffende seien ein Gegengewicht zur Politik und müssten sich auch mal aus der Politik heraushalten. Daran entzündete sich Kritik von Gaza-Aktivisten aus der Film-Szene, die ihm ein „institutionelles Schweigen“ zum Gaza-Krieg und eine angeblich unpolitische Berlinale vorwarfen.

Debatte über politische Rolle der Berlinale

Weimer betonte, auf dem Festival würden heikle Themen sehr wohl verhandelt. „Es werden die heiklen Themen alle angesprochen. Und Wim Wenders wird da aus einer bestimmten Ecke von Aktivisten – von Pali-Aktivisten – bedrängt, noch mehr zu sagen, noch mehr zu tun. Ich würde ihn da gerne in Schutz nehmen, weil: Ich finde, er hat genau die richtigen Worte gefunden“, sagte er „Welt“.
Die Berlinale sei auch diesmal „ein Ort, wo wirklich die Meinungen aufeinanderprallen, wo offen diskutiert wird; es ist das politischste Festival überhaupt“, so Weimer weiter gegenüber „Welt“. Zugleich unterstrich er die Bedeutung von Zurückhaltung als Teil der Meinungsfreiheit: „Aber ich finde, zur Meinungsfreiheit gehört auch, dass man auch mal nichts sagen kann. Und das muss man den Künstlern auch überlassen. Ich finde, die Künstler sollte man nicht politisch bevormunden.“

Meinungsfreiheit und Rolle der Filmschaffenden

Weimer beschrieb die Berlinale gegenüber „Welt“ als Raum künstlerischer Freiheit: „Die Berlinale ist keine NGO mit Kamera und Regie, sondern sie ist ein Ort, wo die freien Filmschaffenden sich entfalten und wo sie offen miteinander diskutieren und alle Themen adressieren. Und das findet statt.“

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18. Februar 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax steigt dank Schwergewichten, Bayer-Aktie stürzt erneut ab

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Der Dax hat am Mittwoch seine Gewinne aus dem frühen Handel bis zur Mittagszeit ausgebaut und notierte weiter deutlich im Plus. Getragen wurde der Leitindex vor allem von Schwergewichten wie Siemens, Siemens Energy und SAP, während Bayer-Aktien am Ende der Kurstafel standen. Auch am Devisen- und Ölmarkt zeigten sich zur Wochenmitte deutliche Bewegungen.

Dax nähert sich Marke von 25.200 Punkten

Zur Mittagszeit blieb der Dax im grünen Bereich. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.235 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.
„Zur Wochenmitte besinnen sich die Investoren wieder auf die Schwergewichte und kaufen die Aktien von Siemens, Siemens Energy und SAP“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. „Dies verhilft dem Dax zu weiteren Kursgewinnen und einem Heranlaufen an die runde Marke von 25.200 Punkten“, so Lipkow weiter (Quelle: CMC Markets).
Um das Hoch aus der Vorwoche bei knapp 25.250 Zählern zu überwinden und den Aufwärtstrend fortzusetzen, sei jedoch ein weiterer positiver Impuls nötig, erklärte der Analyst. „Wir sehen aktuell eine fortgesetzte Aktienrotation, die sich heute auf die Verliereraktien der vergangenen Handelstage fokussiert“, sagte er (Quelle: CMC Markets).

Starke Schwankungen bei Bayer-Aktien

Am Dax-Ende notieren die Aktien von Bayer, die in den vergangenen Handelsstunden eine „wahre Achterbahnfahrt“ vollzogen haben. „Gestern Nachmittag noch wurden die Papiere in heller Euphorie über eine mögliche Lösung im US-Rechtsstreit gesucht und gehörten mit einem Plus von über acht Prozent in der Spitze zu den Tagesgewinnern“, so Lipkow. „Heute nun kehrt Ernüchterung ein, da der angestrebte Lösungsweg aus rechtlicher Sicht sehr komplex ist und nicht unbedingt zu einem befriedigenden Ergebnis kommen muss“, sagte der Chef-Marktanalyst CMC Markets (Quelle: CMC Markets).
Es hänge sowohl vom Einigungswillen der Mehrheit der Kläger in den USA als auch von der Rechtsprechung des zuständigen Gerichts insgesamt ab, führte Lipkow weiter aus. „Ein Vabanquespiel, dem zwar ein guter Grundgedanke innewohnt, das aber von etlichen Parametern abhängt, die derzeit noch nicht abgeschätzt werden können“, sagte der Analyst. Die Aktien von Bayer verlieren heute wieder rund acht Prozent (Quelle: CMC Markets).

Euro schwächer, Ölpreis zieht an

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1831 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8452 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 68,44 US-Dollar; das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Coletta Rydzek

Olympia: Deutsche Langläuferinnen Gimmler und Rydzek holen Bronze

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Die deutschen Skilangläuferinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek haben bei den Olympischen Winterspielen in Italien im Teamsprint die Bronzemedaille gewonnen. Gold sicherten sich Jonna Sundling und Maja Dahlqvist aus Schweden, Silber ging an Nadine Fähndrich und Nadja Kälin aus der Schweiz.

Deutsches Duo erfüllt Medaillenhoffnungen

Die deutschen Skilangläuferinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek hatten im Januar einen Weltcupsieg im Teamsprint gefeiert und waren deshalb durchaus mit Medaillenhoffnungen nach Val di Fiemme gereist, wo die Langlaufwettbewerbe bei Olympia stattfinden. In der Qualifikation am Mittwochvormittag hatte das Duo den sechsten Rang belegt.
Im Finale lagen Gimmler und Rydzek dann durchgängig in Bronze-Reichweite, bis Rydzek im Zielsprint knapp vor den Norwegerinnen das Edelmetall sicherte. Gold ging an Jonna Sundling und Maja Dahlqvist aus Schweden, Silber an Nadine Fähndrich und Nadja Kälin aus der Schweiz.

Deutschland auf Rang sechs im Medaillenspiegel

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland jetzt hinter Norwegen, Italien, den USA, den Niederlanden und Schweden auf dem sechsten Rang. Das deutsche Team kommt bisher auf fünf Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen.

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Aleksandar Vucic

Serbien signalisiert Bereitschaft zum EU-Beitritt ohne Vetorecht

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Serbien zeigt sich bereit, für einen EU-Beitritt auf das Vetorecht zu verzichten. Unterstützung für eine EU-Erweiterung ohne Vetorechte kommt auch aus Deutschland, während die EU-Kommission und die Bundesregierung zurückhaltender reagieren.

Serbien folgt Beispiel Albaniens

Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat die Bereitschaft seines Landes bekräftigt, im Zuge eines EU-Beitritts auf das Vetorecht zu verzichten. „Für Serbien ist eine Mitgliedschaft in der EU ohne Vetorecht akzeptabel“, sagte Vucic der FAZ. „Der wichtigste Aspekt für uns ist der Binnenmarkt sowie der freie Verkehr von Waren, Personen und Kapital. Dies sind zentrale Werte, die wir durch eine Mitgliedschaft in der EU erreichen wollen“, betonte der Präsident.
Vucic schloss sich damit dem albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama an, der mehrmals beteuert hat, sein Land würde bei einer Aufnahme in die EU auf das jedem Mitgliedstaat zustehende Vetorecht verzichten.

Unterstützung aus dem Bundestag

Aus Deutschland kommt Rückendeckung für eine EU-Erweiterung ohne Vetorechte. Unter anderem setzt sich Anton Hofreiter (Grüne) für diese Idee ein. Der Vorsitzende des Ausschusses für EU-Angelegenheiten im Bundestag sagte der FAZ mit Blick auf die Haltung Frankreichs und anderer EU-Staaten: „Solange das Veto formal da ist, haben wir keine Chance auf Erweiterung.“
In den Kandidatenländern gebe es laut Hofreiter Verständnis für die Idee. Nach außen gebe es zwar Regierungen, „die das mit Abscheu und Empörung zurückweisen“. Unter vier Augen sei das jedoch anders. Die Alternative zu einem Veto-Verzicht sei, „dass diese Länder gar nicht Mitglied der EU werden“.
Auch Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, zeigte sich offen für diesen Weg. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges sei die sicherheitspolitische Bedeutung „einer verbindlichen Beitrittsperspektive für die Region weiter gewachsen“. Es brauche Pragmatismus und Kreativität, um die sechs Länder des westlichen Balkans, die Ziel externer Einflussnahme seien, in die EU aufzunehmen. „Dabei kann der Verzicht auf das Vetorecht ein Kompromiss sein zur Beschleunigung der Aufnahme“, sagte Ahmetovic der FAZ.

Widerspruch aus der EU-Kommission und Zurückhaltung aus Berlin

EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos widersprach der Idee einer Mitgliedschaft ohne Vetorechte. „Jede Erweiterung muss Europa stärken und darf die Handlungsfähigkeit der EU nicht einschränken“, sagte sie der FAZ. „Wer sich jedoch an alle EU-Regeln hält, sollte keine Nachteile haben. Die EU-Verträge sehen keine Mitgliedschaft zweiter Klasse vor.“
Das Auswärtige Amt äußerte sich zurückhaltend zu den Vorschlägen. Priorität für einen zügigen EU-Beitritt bleibe „die vollumfängliche Übernahme des EU-Acquis im Einklang mit den Kopenhagener Kriterien“, hieß es aus Berlin.

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Behandlungszimmer beim Arzt

Hausärzte-Chef: Elektronische Patientenakte scheitert an Praxis­tauglichkeit

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Markus Beier, hat der elektronischen Patientenakte (ePA) gut ein Jahr nach ihrer flächendeckenden Einführung ein ernüchterndes Zeugnis ausgestellt. Nach seiner Einschätzung nutzen nur sehr wenige gesetzlich Versicherte die digitale Akte aktiv, was er vor allem auf komplizierte Abläufe und technische Probleme zurückführt.

Kritik an Registrierung und Nutzung

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands Markus Beier zieht eine kritische Bilanz der elektronischen Patientenakte, die vor gut einem Jahr flächendeckend eingeführt worden ist. Die allerwenigsten Patienten hätten sich ihre ePA einmal angeschaut, sagte Beier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das liegt vor allem an dem absurd komplizierten Registrierungsprozess, der selbst digital affine Menschen irgendwann frustriert aufgeben lässt.“ Viele wüssten auch gar nicht, dass sie eine ePA besitzen.
Laut einer Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums nutzen die ePA bisher nur vier Millionen der 74 Millionen gesetzlich Versicherten.

„Nur eingeschränkt praxistauglich“

Beier hält die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte für dringend notwendig. In anderen Ländern funktioniere die ePA schon: „In Deutschland jedoch scheitert es nach wir vor an der konkreten Umsetzung. In ihrer aktuellen Form ist die ePA nur eingeschränkt praxistauglich.“
Derzeit sei die elektronische Patientenakte vor allem „eine unsortierte PDF-Sammlung, mit der Praxen im Alltag nur wenig anfangen können“. Mühsam müssten sich die Ärzte durch unzählige Dokumente arbeiten, es fehle eine Volltextsuche.

Störungen in der Telematikinfrastruktur

Ein großes Problem sei auch, dass es bei der Telematikinfrastruktur – das Netzwerk, auf der die ePA läuft – zu massiven Störungen und Ausfällen komme. „Das frisst in den Praxen unglaublich viel Zeit und sorgt für enormen Frust“, sagte Beier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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Friedrich Merz

Arbeitgeber drängen Merz-Regierung auf umfassende Reformagenda

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Die Arbeitgeber fordern von der schwarz-roten Bundesregierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein umfassendes Reformpaket mit Steuersenkungen, geringeren Sozialausgaben und weniger Bürokratie. BDA-Präsident Rainer Dulger wirft der Regierung mangelnde Entschlossenheit vor und mahnt schnelle Entscheidungen an, um die wirtschaftliche Stärke Deutschlands zu sichern.

Arbeitgeber dringen auf Reformagenda

Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), zeigte sich gegenüber der „Bild“ unzufrieden mit dem Kurs der schwarz-roten Bundesregierung. „Die Bundesregierung muss endlich eine Reformagenda auf den Tisch legen, die diesen Namen auch verdient“, sagte Dulger der „Bild“. Deutschland bleibe nur dann ein starkes Land, wenn man jetzt die Ärmel hochkrempele. „Im Zweifel muss der Kanzler führen – so wie Gerhard Schröder es während der Agenda-Reformen getan hat“, sagte Dulger der „Bild“.

Forderungen nach weniger Bürokratie und mehr Netto

Konkret mahnte Dulger laut „Bild“ weniger Bürokratie, einen effizienteren Sozialstaat und „mehr Netto vom Brutto“ an. Deutschland brauche Entscheidungen, warnte der BDA-Präsident. Das Land verliere sonst weiter an Kraft: „Eigentlich ist es bereits fünf nach zwölf“, sagte Dulger der „Bild“.

Warnung vor Steuererhöhungen

Zugleich warnte der BDA-Präsident laut „Bild“ die SPD vor Steuererhöhungen. „Wir brauchen wirksame Verbesserungen für Arbeitsplätze statt Scheinlösungen wie noch mehr Schulden oder Steuererhöhungen“, sagte Dulger der „Bild“.

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Marco Rubio

Frei warnt nach Sicherheitskonferenz vor Rückfall in Bequemlichkeit

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) hat nach der Münchner Sicherheitskonferenz vor einer Rückkehr zur sicherheitspolitischen Bequemlichkeit gewarnt und auf eine veränderte weltpolitische Lage hingewiesen. Zugleich betonte er im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft sowie die zentrale Rolle der Nationalstaaten in Sicherheitsfragen.

Warnung vor Rückfall in alte Bequemlichkeiten

Thorsten Frei
Der CDU-Politiker stellte die aktuelle Situation in einen historischen Kontext. „Seit 80 Jahren leben wir in Frieden, Freiheit und Wohlstand. Seit drei Generationen können wir etwas aufbauen. Das ist ganz wunderbar und ein Sonderfall der Geschichte, den es so in früheren Zeiten wohl nicht gegeben hat“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“.

Transatlantische Beziehungen „auf Augenhöhe“

Trotz der angespannten weltpolitischen Lage zeigte sich Frei zuversichtlich im Hinblick auf das Verhältnis zu den USA. Mit Blick auf die Rede von US-Außenminister Marco Rubio sagte er der „Rheinischen Post“: „Dennoch glaube er an eine Fortsetzung der transatlantischen Beziehungen auch nach der Rede von US-Außenminister Marco Rubio: ‚Natürlich besitzen wir als drittgrößte Volkswirtschaft im Verbund mit unseren europäischen Freunden die Möglichkeiten und Fähigkeiten, eine Partnerschaft auf Augenhöhe aufzubauen. Und genau darum hat der US-Außenminister eindringlich geworben. Die transatlantischen Beziehungen mögen sich wandeln, aber sie bleiben eng und vielseitig.’“

Rolle der Nationalstaaten und europäische Sicherheitsarchitektur

Zugleich unterstrich Frei die Bedeutung der Nationalstaaten in sicherheitspolitischen Fragen. „Nun, gerade in Sicherheitsfragen spielen die Nationalstaaten eine zentrale Rolle. Und man muss auch aufpassen, dass man in so turbulenten Zeiten nicht zu viele Debatten über die Strukturen führt“, sagte er der „Rheinischen Post“.
Mit Blick auf die Rolle der EU in der Sicherheitsarchitektur Europas verwies Frei auf die Aktivitäten von CDU-Chef Friedrich Merz. „Friedrich Merz hat nach der Regierungsübernahme den schnellen und intensiven Kontakt zu Frankreich und Polen gesucht, auch zu Italien und dem Vereinigten Königreich. Denn für eine glaubwürdige europäische Sicherheitsarchitektur braucht es auch die Briten“, sagte Frei der „Rheinischen Post“.

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18. Februar 2026 0 Kommentare
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Stadtwerke Osnabrück

70 Euro im Jahr: Stadtwerke Osnabrück senken Strompreise in der Grundversorgung

von PM 18. Februar 2026

Zum 1. April senken die Stadtwerke Osnabrück die Strompreise in der Grundversorgung für Haushalts- und Gewerbekunden. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 2.500 Kilowattstunden (kWh) spart dadurch rund 70 Euro brutto im Jahr – eine Entlastung von mehr als sechs Prozent.

Stadtwerke Osnabrück geben gesunkenen Einkaufspreis an Kunden weiter

„Wir freuen uns, dass wir die gesunkenen Einkaufspreise an unsere Kunden weitergeben können“, sagt Stadtwerke-Energiechef Jan-Hendrik Funke. Einige Wettbewerber hatten ihre Strom-Grundversorgungstarife bereits zum Jahreswechsel angepasst. „Wir haben bewusst die finalen Netzentgelte als wesentlichen Bestandteil unserer Tarife abgewartet, um eine verlässliche und solide Kalkulationsbasis zu schaffen“, betont Funke.

Letzte Preisanpassung im August 2022

Zuletzt hatten die Stadtwerke Osnabrück ihre Strom‑Grundversorgungstarife zum 1. August 2022 angepasst. Seither stiegen sowohl die Netzentgelte als auch die Umlagen auf Strom stetig. Gesunkene Beschaffungskosten ermöglichen dagegen nun eine Anpassung der Grundversorgungstarife.  „Als kommunaler Grundversorger wollen wir unseren Kundinnen und Kunden Verlässlichkeit und Kontinuität bieten“, so Funke.

Arbeitspreis sinkt deutlich, Grundpreis steigt leicht

Konkret nehmen die Stadtwerke Osnabrück zum 1. April eine deutliche Senkung des Arbeitspreises vor, während der Grundpreis aufgrund der erwähnten nachhaltig steigenden Netzkosten moderat steigt. Somit profitieren insbesondere Kundinnen und Kunden mit mittlerem und höherem Verbrauch von der Entlastung. Bei einigen Kleinverbrauchern – etwa Garagen, Hausflure oder Außenbeleuchtungen – können aufgrund des höheren Grundpreises geringe Mehrkosten entstehen.

Alle weiteren Informationen zu den Stromtarifen und der Preissenkung für Haushalts- und Gewerbekunden gibt es online.

18. Februar 2026 0 Kommentare
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Agentur für Arbeit

Fachkräftemangel in Deutschland sinkt – bleibt aber strukturelles Risiko

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Der Mangel an Fachkräften in Deutschland hat sich nach einer Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts zuletzt etwas abgeschwächt. Der Anteil der Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden, ist auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gesunken. Zugleich warnen die Studienautoren vor anhaltenden strukturellen Problemen, die den Arbeitsmarkt weiter prägen werden.

Fachkräftemangel auf niedrigstem Stand seit fünf Jahren

Nach der jüngsten Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts gaben 22,7 Prozent der befragten Unternehmen an, es fehlten qualifizierte Arbeitskräfte. Im Oktober hatte der Anteil noch bei 25,8 Prozent gelegen. Damit verzeichnete das Institut den niedrigsten Wert seit fünf Jahren.
Klaus Wohlrabe, Ifo-Forscher, führte zur Ursache aus: „Eine Rolle spielt weiterhin die schwache konjunkturelle Entwicklung“, sagt Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe. „Gleichzeitig verändert der technologische Wandel, vor allem die künstliche Intelligenz, zunehmend den Arbeitsmarkt.“

Deutliche Entspannung im Bereich Transport und Logistik

Besonders stark ging der Fachkräftemangel im Bereich Transport und Logistik zurück. Dort sank der Anteil der Unternehmen, die über fehlende Fachkräfte klagen, von 42,7 auf 30,6 Prozent. Insgesamt berichtete rund jeder vierte Dienstleister von Problemen, qualifiziertes Personal zu finden.
Vor allem Rechts- und Steuerberatern (58,4 Prozent) sowie Leiharbeitsfirmen (56,6 Prozent) fehlen weiterhin besonders häufig Fachkräfte. Diese Bereiche liegen deutlich über dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt der von Engpässen betroffenen Unternehmen.

Unterschiedliche Lage in Industrie, Handel und Bau

In der Industrie meldeten 16,6 Prozent der Unternehmen einen Mangel an Fachkräften, ein Rückgang um einen halben Prozentpunkt im Vergleich zum Oktober. Im Automobilsektor sowie bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen liegt der Anteil der betroffenen Firmen knapp unter 10 Prozent. Im Maschinenbau beträgt er rund 19 Prozent.
Auch im Handel hat sich die Situation etwas verbessert. Rund 18 Prozent der Unternehmen berichteten laut Ifo-Institut von Schwierigkeiten, offene Stellen mit qualifizierten Arbeitskräften zu besetzen. Im Einzelhandel lag der Anteil bei 21,6 Prozent, im Großhandel bei 16,2 Prozent.
Im Bauhauptgewerbe bleibt der Fachkräftemangel hingegen auf hohem Niveau. Dort gaben 30,4 Prozent der Unternehmen an, von einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften betroffen zu sein.
Zum Gesamtbild der Entwicklung erklärte Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe: „Der Rückgang darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben“, sagte Wohlrabe. „Die Alterung der Bevölkerung trifft auf einen tiefgreifenden technologischen Wandel – das wird die Nachfrage nach bestimmten Qualifikationen weiter verschieben.“

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18. Februar 2026 0 Kommentare
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