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Vereinbarten den Schulterschluss für eine bessere Mobilfunkversorgung

So soll die Mobilfunkversorgung im Landkreis Osnabrück verbessert werden

von Hasepost 19. Februar 2026

Der Landkreis Osnabrück und seine kreisangehörigen Kommunen verfolgen das gemeinsame Ziel, die Mobilfunkversorgung im Kreisgebiet nachhaltig zu stärken. Vor diesem Hintergrund hatte Landrätin Anna Kebschull die Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und Telefónica zu einem Abstimmungsgespräch eingeladen. An dem Austausch nahmen auch Vertreter der Bürgermeisterkonferenz teil.

Mobilfunk-Versorgung von 99,5 Prozent der Fläche geplant

Ziel des Treffens war es, die anstehenden Schritte zur Erfüllung der Mobilfunk-Versorgungsauflage zu erörtern. Diese sieht vor, bis zum Jahr 2030 eine Versorgung von 99,5 Prozent der Fläche sicherzustellen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, sind zusätzliche Mobilfunkstandorte erforderlich. Derzeit befinden sich im Landkreis Osnabrück 20 neue Standorte in der Umsetzung. „Wir sind insgesamt auf einem sehr guten Weg, aber es muss uns möglichst kurzfristig gelingen, auch die restlichen Funklöcher in unserem Landkreis zu schließen“, so Landrätin Kebschull zum weiteren Verfahren.

Hilfsangebote für Unternehmen beim Mobilfunkausbau

Anders als beim Glasfaserausbau besteht für den Mobilfunkausbau kein eigenständiges Förderprogramm. Um die Unternehmen dennoch bestmöglich zu unterstützen, haben Landkreis und Kommunen ihre Hilfsangebote bestätigt. Dazu zählen insbesondere die Bereitstellung geeigneter Flächen sowie die Unterstützung bei der Standortsuche. Darüber hinaus bieten die Verwaltungen Unterstützung und Koordination bei Bauanträgen an. Ein weiterer Baustein ist die Anbindung neuer Mobilfunkmasten an das geförderte Glasfasernetz, um leistungsfähige Datenverbindungen zu gewährleisten.

Neben grundsätzlichen Fragen des Ausbaus wurden im Gespräch auch aktuelle Einzelfälle mit dringendem Handlungsbedarf thematisiert. Ziel ist es, bestehende Versorgungsprobleme zeitnah und im engen Schulterschluss zwischen Unternehmen, Kreisverwaltung sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu lösen.

Regelmäßiger Austausch von Landkreis, Kommunen und Unternehmen

Die Beteiligten verständigten sich zudem auf einen regelmäßigen Austausch. Dieser soll sowohl dem Monitoring des Fortschritts bei der Erfüllung der Versorgungsauflagen dienen als auch der gemeinsamen Bewertung aktueller Versorgungsprobleme. Auf diese Weise wollen Landkreis, Kommunen und Mobilfunkunternehmen die Mobilfunkinfrastruktur im Osnabrücker Land Schritt für Schritt weiterentwickeln und die Versorgung für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen verlässlich verbessern.

19. Februar 2026 0 Kommentare
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Stahlproduktion (Archiv)

EU lockert Vorgaben: Grüner Stahl darf außerhalb Europas entstehen

von Hasepost Redaktion 19. Februar 2026

Die EU-Kommission plant, die künftigen Vorgaben für den Einsatz von grünem Stahl bei öffentlichen Aufträgen zu lockern. Nach einem internen Dokument, über das das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet, soll der Stahl zwar weiterhin zu einem verpflichtenden Anteil klimaneutral produziert sein, aber nicht mehr zwingend aus der EU stammen. Mindestquoten für emissionsarme Materialien sind auch für andere Produkte wie Aluminium und Zement vorgesehen.

Vorgaben für grünen Stahl werden aufgeweicht

Die EU-Kommission arbeitet an neuen Regeln für die Verwendung von grünem Stahl bei öffentlichen Aufträgen. Nach einem Dokument der Kommission, über das das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet, soll ein festgelegter Anteil des eingesetzten Stahls weiterhin klimaneutral hergestellt werden, jedoch ohne die bisher vorgesehene Bindung an eine Produktion in der Europäischen Union.
Konkret sieht der Vorschlag vor, dass mindestens 25 Prozent des verwendeten Stahls bei öffentlichen Aufträgen emissionsarm sein muss. Die gleiche Vorgabe macht die Kommission auch für Aluminium, Zement und weitere Produkte. In diesen Fällen ist im Dokument jedoch der Zusatz „aus der EU“ enthalten, während dieser Zusatz bei Stahl gestrichen wurde.

Änderung gegenüber früheren Entwürfen

In vorherigen Versionen des Dokuments war die Herstellung in der EU noch das entscheidende Kriterium für grünen Stahl. Nun führt die EU-Kommission laut dem internen Papier an, dass europäische Stahlhersteller bereits von Handelsschutzmaßnahmen profitieren würden. Dies wird als Begründung dafür genannt, warum die Herkunftsanforderung bei Stahl im aktuellen Vorschlag entfällt.

Industrial Accelerator Act vor Vorstellung

Ursprünglich wollte die EU-Kommission den Vorschlag zum „Industrial Accelerator Act“ in der kommenden Woche vorstellen. Dem Dokument zufolge ist es jedoch möglich, dass der Termin aufgrund interner Unstimmigkeiten erneut verschoben wird.

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19. Februar 2026 0 Kommentare
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Stadtlogo von Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Dokumente, Beglaubigungen, Urkunden: Stadt Osnabrück warnt vor Anbietern im Internet

von PM 19. Februar 2026

Wer in Deutschland eine Urkunde bestellt, muss seit dem 1. Januar für ein Exemplar 20, danach für jedes weitere Exemplar der gleichen Sorte 10 Euro bezahlen. Deutlich teurer kann es werden, wenn man Urkunden über Fremdanbieter im Internet bestellt. Dass das immer öfter passiert, stellt das Standesamt der Stadt Osnabrück derzeit fest.

Fremdanbieter als erste Suchtreffer

Die Anbieter gehören bei der Suche nach Services oft zu den ersten Treffern bei Suchmaschinen. Häufig handelt es sich dabei um gesponserte Suchergebnisse, weshalb sie noch vor dem städtischen Serviceportal auftauchen. Bei den Anbietern lässt sich dann gegen ein Entgelt eine Urkunde beantragen.

Empfehlung, direkt bei der Stadt zu beantragen

Das Standesamt weist darauf hin, dass diese Vorgehensweise Bürgerinnen und Bürger nicht grundsätzlich von den möglichen Kosten für das Ausstellen einer Urkunde beim Standesamt befreit. Wer einen solchen Dienst in Anspruch nimmt, zahlt also im Zweifel wesentlich mehr.

Deshalb empfiehlt die Stadt Osnabrück allen Bürgerinnen und Bürgern, für Informationen zu Dokumenten, Urkunden oder Beglaubigungen das Serviceportal der Stadt aufzurufen und zur Beantragung die dortigen Informationen zu befolgen.

19. Februar 2026 0 Kommentare
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Stahlproduktion (Archiv)

Stahlindustrie warnt vor EU-Aufweichung von „Buy European“-Regeln

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Die Stahlindustrie stellt sich gegen Pläne der EU-Kommission, die geplanten „Buy European“-Regeln im Rahmen eines neuen Gesetzespakets abzuschwächen. Vertreter der Branche warnen vor einer Entkernung des Schutzes für europäische Produktion und kritisieren den Ansatz „Made with Europe“ als unzureichend.

Stahlindustrie warnt vor „entkerntem“ Ansatz

Die Stahlindustrie hat die Pläne der EU-Kommission kritisiert, die zum Schutz der europäischen Industrie vorgesehenen „Buy European“-Regeln abzumildern. Marie Jaroni

Abschwächung bei Vorgaben für CO2-armen Stahl

Ausgerechnet für die Stahlindustrie, die einen gewissen Schutz durch Importzölle hat, will die EU-Kommission die Regeln nun offenbar aufweichen. Laut ihrem jüngsten Entwurf ist nur noch vorgesehen, dass in der öffentlichen Beschaffung mindestens 25 Prozent des Stahls CO2-arm sein müssen. Anders als bei Materialien wie Aluminium oder Beton ist von Stahl „Made in Europe“ dagegen nicht mehr explizit die Rede.

Gesetzespaket mit Quoten für strategische Sektoren

Hintergrund ist ein Gesetzespaket, das die Behörde voraussichtlich in der kommenden Woche vorlegen will. Dort waren bislang Quoten für strategische Sektoren wie Stahl, Zement, Batterien und Solartechnik sowie die Autoindustrie vorgesehen. Wenn der Staat in diesen Feldern einkauft oder Fördermittel vergibt, soll etwa bei Beton mindestens fünf Prozent des Materials CO2-arm und in der EU hergestellt werden müssen. Dies betrifft vor allem Bauprojekte. Auch wenn der Staat Autos kauft oder dies fördert, soll ein Mindestanteil an den Fahrzeugen „Made in Europe“ sein müssen.
Daran hatte sich zuletzt Kritik entzündet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warb dafür, aus „Made in Europe“ ein „Made with Europe“ zu machen, das heißt: volle Anerkennung für Länder, mit denen die EU ein Handelsabkommen geschlossen hat.

✨ mit KI bearbeitet

18. Februar 2026 0 Kommentare
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(Symbolbild) Bürgerpark

Einbruch in Mehrfamilienhaus nahe des Osnabrücker Bürgerparks

von Hasepost 18. Februar 2026

Am Dienstagvormittag (17. Februar) kam es in der Veilchenstraße in unmittelbarer Nähe des Bürgerparks zu einem Wohnungseinbruchdiebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen 10:30 Uhr und 11:30 Uhr gewaltsam in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein und durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen.

Verdächtige Frau gesucht

Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zum möglichen Diebesgut können derzeit noch nicht gemacht werden.

Im Zusammenhang mit der Tat wurde im Mehrfamilienhaus eine verdächtige Frau beobachtet. Sie wird als weiblich, etwas 40 Jahre alt und circa 1,60 bis 1,70 Meter groß mit dunklen Haaren, möglicherweise zu einem Pferdeschwanz gebunden, und dunkler Kleidung beschrieben.

Polizei sucht Hinweise

Hinweise zur Tat, zur beschriebenen Person oder zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizei Osnabrück unter der Telefonnummer 0541/327-3203 entgegen.

18. Februar 2026 0 Kommentare
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Claudia Plattner

BSI-Chefin: Ungewöhnlich massiver Cyberangriff legt Bahnsysteme lahm

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Die Chefin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, bewertet den aktuellen Cyberangriff auf die Bahn als ungewöhnlich groß angelegte Attacke. Es handele sich um Milliarden Anfragen pro Minute, sagte sie dem WDR. Die Attacke führe zwar zu ernsthaften Einschränkungen im Alltagsservice, dürfte nach ihrer Einschätzung aber keine nachhaltigen Schäden verursachen.

„Keine alltägliche Dimension“

BSI-Präsidentin Claudia Plattner sprach im WDR von einer Attacke, die in ihrem Ausmaß deutlich über das Übliche hinausgehe. Es handele sich um Milliarden Anfragen pro Minute, sagte sie dem Sender. Diese Art eines DDOS-Angriffs sei ganz klar „die größere Kante, keine alltägliche Dimension“, so Plattner dem WDR.
Zu Spekulationen, Russland könne hinter der Attacke stecken, äußerte sich Plattner nicht konkret. Sie verwies dem WDR zufolge allerdings darauf, dass seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine die Zahl solcher Cyberangriffe in Deutschland zugenommen habe. Ziel sei es, Propaganda zu verbreiten mit der einschüchternden Botschaft: „Seht her, wir können euch jederzeit angreifen, bzw. eure Systeme angreifen.“

Einschätzung der Sicherheitslage

Die BSI-Chefin erklärte dem WDR, dass die Bahnsysteme und Deutschland insgesamt aus ihrer Sicht gut aufgestellt seien, um Attacken abzuwehren. Es stimme nicht, dass das Land schutzlos sei. Auch im aktuellen Fall arbeiten die Behörden demnach eng zusammen mit den IT-Stellen der Bahn.
Bei einem sogenannten Denial-of-Service-Angriff werden die attackierten IT-Systeme durch massenhafte Anfragen überlastet und vorübergehend lahmgelegt. Plattner sagte dem WDR, der aktuelle Angriff sei so massenhaft angelegt, dass einige Server in die Knie gingen.

Auswirkungen auf Bahnkunden

Die Attacke auf die Bahn wird nach Einschätzung der BSI-Chefin vermutlich keine nachhaltigen Schäden bewirken. Wohl aber führe sie, so Plattner im WDR, zu einer ernsthaften Einschränkung im Alltagsservice, der aber vorübergehend sei.
Die Bahn hatte am Vormittag erklärt, dass an den jüngsten Störungen im Auskunfts- und Buchungssystem ein Cyberangriff schuld ist. Inzwischen seien die Probleme behoben. Betroffen waren seit gestern Nachmittag der DB Navigator und die Internetseite der Bahn.

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18. Februar 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz

Merz sagt Nigeria weitere deutsche Unterstützung und Wirtschaftskooperation zu

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Nigerias Präsident Bola Tinubu haben in einem Telefongespräch über die Lage in Westafrika beraten. Deutschland sagte Nigeria dabei weitere Unterstützung bei dessen Stabilisierungsbemühungen zu und beide Seiten kündigten an, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen.

Telefonat über regionale Lage und Zusammenarbeit

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Mittwoch mit dem Präsidenten der Bundesrepublik Nigeria, Bola Tinubu, telefoniert. Das teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.
„Bundekanzler Merz und Präsident Tinubu tauschten sich über die Lage in der Region aus“, so Kornelius. Merz habe versichert, dass Deutschland Nigeria auch weiterhin in seinen Stabilisierungsbemühungen unterstützen werde.
Der Bundeskanzler habe die „langen und engen Beziehungen zwischen beiden Ländern“ gewürdigt, hieß es weiter. Beide Regierungschefs vereinbarten Kornelius zufolge, die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich weiter zu vertiefen.

Nigeria als regionales Schwergewicht

Nigeria gilt als politisches und wirtschaftliches Schwergewicht Westafrikas und spielt innerhalb der Staatengemeinschaft ECOWAS eine zentrale Rolle. Das Land ist geteilt in einen mehrheitlich muslimischen Norden und einen mehrheitlich christlichen Süden.
Im Norden des Landes gibt es häufig Angriffe der bewaffneten islamistischen Gruppen Boko Haram und ISWAP. Nachdem die US-Luftwaffe bereits im Dezember Angriffe gegen die Gruppen geflogen hatte, haben die USA am Dienstag weitere 100 Soldaten zur Bekämpfung der Milizen nach Nigeria entsandt. Sie sollen die örtlichen Streitkräfte unterstützen, aber nicht in Kampfhandlungen eingreifen, hieß es.

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Gymnasium „In der Wüste“ in Top 12 bei DigiEduHack

Gute Nachricht des Tages: Gymnasium „In der Wüste“ mit EduWallet bei weltweitem Innovationswettbewerb

von PM 18. Februar 2026

Am Gymnasium „In der Wüste“ gewinnen nicht nur Schülerinnen und Schüler Wettbewerbe – sondern auch Lehrkräfte und Schulleitung. Mit der digitalen Bildungsinnovation EduWallet hat ein interdisziplinäres Team der Schule beim weltweiten DigiEduHack 2025 einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Aus mehreren hundert internationalen Einreichungen wurde das Projekt als eine der zwölf besten Lösungen weltweit ausgewählt.

Jede Stimme zählt beim Voting

Der DigiEduHack ist ein globaler Innovationswettbewerb der Europäische Kommission, bei dem Bildungseinrichtungen, Start-ups und andere Akteure gemeinsam an der Zukunft des Lernens arbeiten. Neben einer Fachjury entscheidet dabei auch die Öffentlichkeit: Noch bis zum 18. Februar läuft das öffentliche Online-Voting, bei dem jede Stimme zählt. Am Ende kann die Idee des Gymnasiums „In der Wüste“ durch das Voting auf Platz 1 kommen.

Die öffentliche Abstimmung läuft online bis zum 18. Februar 2026.

EduWallet für lebenslanges Lernen

Im Zentrum der Osnabrücker Idee steht die Lösung EduWallet, eine digitale Sammelmappe für lebenslanges Lernen. In ihr werden schulische Leistungen, außerschulische Erfolge und weitere Lernerfahrungen sicher an einem Ort gebündelt. So gehen Zeugnisse, Zertifikate oder Nachweise nicht verloren und bleiben über viele Jahre hinweg nutzbar.

In der EduWallet können zum Beispiel Schul- und Hochschulabschlüsse, Weiterbildungen, ehrenamtliches Engagement, Wettbewerbe, Sportaktivitäten oder Online-Kurse gespeichert werden. Nutzerinnen und Nutzer entscheiden selbst, was sie zeigen möchten – etwa bei Bewerbungen oder Weiterbildungen. Zusätzlich erleichtert EduWallet Verwaltungsabläufe, macht Bildungsangebote besser sichtbar und motiviert dazu, Lernen als einen lebenslangen Prozess zu verstehen.

Stetige Begleitung in der Bildungswelt

„Alle Zertifikate, Kompetenzen und Lernwege an einem Ort – von der Schule bis zum lebenslangen Lernen, universell einsetzbar und anerkannt: Das ist unser Ziel. EduWallet soll Menschen als stetige Begleitung in einer vernetzten Bildungswelt unterstützen“, sagt Nils Fischer, der dem erfolgreichen Projektteam gemeinsam mit Juliane Runde, Koordinatorin am Gymnasium „In der Wüste“, angehört. Auf dem Hackathon wurden beide unterstützt von Saskia Moseke von Tobit Software und Julia Lückhof von Leviko XR.

Idee im DigiEduHack-Event entstanden

Ausgearbeitet für den Wettbewerb wurde die Idee im Rahmen des lokalen DigiEduHack-Events in Melle organisiert vom Civil Tech Hub. Unter der Initiative von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter schafft die Stadt Osnabrück mit dem Civil Tech Hub ein bundesweit einzigartiges Reallabor, in dem digitale Lösungen gemeinsam mit Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft erprobt werden.

Der Erfolg passt zur langfristigen Ausrichtung des Gymnasiums „In der Wüste“. Im schulinternen Strategiekonzept „Schulentwicklung 2035“ versteht sich die Schule als aktiver Bildungs- und Innovationshub. Lernen soll über Institutionen, Sektoren und Grenzen hinweg sichtbar werden – gerade vor dem Hintergrund von KI, Automatisierung und tiefgreifendem gesellschaftlichem Wandel.

18. Februar 2026 0 Kommentare
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Die Gruppe Zukunft Kernstadt Osnabrück

Bis zu 43.000 Osnabrückerinnen und Osnabrücker betroffen: Petition soll Busumleitung über die Johannisfreiheit stoppen

von Laura Hilgert 18. Februar 2026

Mit historischen, verkehrstechnischen, finanziellen und auch gesellschaftlichen Gründen geht die Initiative Zukunft Kernstadt Osnabrück vor, um Menschen auf das Thema der Busumleitungen aufgrund der Umgestaltung des Neumarktes aufmerksam zu machen. Ruth Hammerbacher, ehemals Ratsmitglied und Landestagsabgeordnete, macht deutlich, dass es viele Menschen gibt, die gar nicht wissen, dass auch sie von den Änderungen betroffen sind.

Eine Busumleitung von 1.000 Metern über die Johannisfreiheit

Im Oktober 2024 wurde der Beschluss mit einer Mehrheit durch SPD und CDU im Rathaus getroffen. Um eine Strecke von 70 Metern am Neumarkt zu umfahren, gibt es eine Umleitung von 1.000 Metern, die über die verkehrsberuhigte Johannisfreiheit geht. „Die Johannisfreiheit wird kein Ruhepol mehr sein“, sagt Marius Meinert, der aus einer alteingesessenen Bürgerfamilie der Neustadt stammt. „Ich bin entsetzt.“

Neumarkt soll Busknoten bleiben

Die Lösung, die Zukunft Kernstadt Osnabrück vorschlägt: Den Neumarkt als Busknoten beibehalten und stärken. Prof. Dr. Jürgen Deiters, Verkehrswissenschaftler, erzählt, dass der sternförmige Busverkehr mit einem Busknoten alle Stadtbereiche mit nur einem Umstieg erreichbar macht, die Anbindung zu Orten außerhalb fördert und damals revolutionär war. „So ginge das einzigartige Erbe der Osnabrücker Neustadt verloren.“ Zusätzlich würden Anschlussmöglichkeiten durch lange Wege zu Haltestellen schlechter und die Fahrtzeiten für bis zu 43.000 Fahrgäste länger werden . Der Neumarkt soll daher ohne Sperrung umgestaltet werden.

Was an der Umleitung kritisiert wird

Diese Entscheidung bringt neben den Nachteilen für Nutzer des Busverkehrs viele weitere Konsequenzen mit. Elke Schulte, Geschäftsführerin von Schuhhaus Bröcker und Schuhhaus Sunderkiek, führt die wirtschaftlichen Auswirkungen auf, denn durch die erschwerte Parksituation in Osnabrück wird so schon weniger in der Johannisstraße verkauft. Das werde sich verschlechtern, sobald auch der Busverkehr dort wegfällt und es unattraktiver werde, zu Fuß oder mit Fahrrad zu kommen.

„Osnabrück zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht einzuordnen ist“, Bruno Switala, ehemaliger städtischer Denkmalpfleger, argumentiert mit historischen Argumenten. Dass die Südstadt mit Rathaus und Johanniskirche eigenständig war, auch wenn die Nordstadt reicher und mächtiger war, macht Osnabrück zu einer Einzelsituation. Währenddessen sei der Neumarkt gerade aus Verkehrsgründen entstanden und soll nun aber statt der historischen Johannisfreiheit geschützt werden. „Meines Erachtens ist das eine Verneinung der Einzigartigkeit dieser Stadt“, so Switala.

Hammerbacher betont auch, dass der Fußverkehr, der gestärkt werden soll, so eher eingeschränkt sei, da einige Bereiche dadurch schwieriger zu erreichen seien. Außerdem gebe es ungeklärte finanzielle Fragen, da die offizielle Summe von 27 Millionen Euro nicht die Kosten der Umfahrung einbeziehe, und die Stärkung des Klimas sieht die Gruppe so nicht gegeben, unter anderem da die Johannisfreiheit zur Betonfläche werden solle.

Letzte Chance

Zu den unterschiedlichen Argumenten sagt Hammerbacher: „Sie sehen, es sind ganz unterschiedliche Menschen zusammengekommen hier.“ Wegen der vielen Faktoren, die unter dieser Umleitung leiden, haben sich Bürgerinnen und Bürger verschiedener Bereiche zusammengeschlossen, um die Osnabrücker Menschen zu informieren und die Busumleitung zu verhindern, denn bereits für den Sommer 2026 ist die Umsetzung des Beschlusses geplant.

Petition soll Umleitung stoppen

„Es ist jetzt die letzte Gelegenheit“, betont Hammerbacher. Nach mehreren fehlgeschlagen Versuchen seit Februar 2025, die Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und den Stadtrat auf das Thema aufmerksam zu machen, will die Gruppe jetzt einen letzten Versuch starten und sammelt in einer Petition bis zur Kommunalwahl am 13. September Unterschriften. Bereits mehr als 920 Menschen haben unterzeichnet, die meisten aus der Region Osnabrück. Einige von ihnen sind Ärztinnen, Ärzte und Mitarbeitende der Krankenhäuser an der Johannisfreiheit.

Die Petition ist online zu finden und hat sieben Standpunkte in der Bierstraße, der Johannisstraße, der Hasestraße und der Wesereschstraße, an denen eine Unterschrift in Person abgegeben werden kann.

18. Februar 2026 0 Kommentare
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Karnevalsumzug beim 48. Ossensamstag.

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

von Hasepost 18. Februar 2026

Der Bürgerausschuss Osnabrücker Karneval (BOK) zieht ein positives Fazit nach den Feierlichkeiten von der Weiberfastnacht bis hin zu Veilchendienstag.

20.000 begeisterte Jecken feierten trotz eisiger Kälte

Eingeläutet wurde der Straßenkarneval am 12. Februar 2026 auf der Weiberfastnachtsparty vor dem Rathaus. Viele fantasievoll gekleidete Frauengruppen auf den Rathausmarkt sangen und tanzten zu den kölschen Ohrwürmern, die DJ Hendrik auf der Bühne auflegte. Die Tanzgruppe Nette Girls, die Tanzschule Hull und die Grün-Weiße Garde sorgten dabei für Spaß und Stimmung. Stadtprinz Frank II. (Seveker) läutete gemeinsam mit Karl-Heinz Budke, Präsident des BOK, die Feiertage ein, dann ging es in die Altstadtkneipen, wo die Jecken und Narren weiterfeierten.

48. Ossensamstag erfolgreich

Der 48. Ossensamstag am 14. Februar lag dieses Jahr auf dem Valentinstag, dadurch war das Motto „Aus Liebe zum Karneval mit viel Herz für Osnabrück“. Gestartet wurde an der Neuen Mühle mit 75 Zugnummern und 1.900 Teilnehmern. Trotz des eisigen Wetters waren die verkleideten Zuschauenden in Karnevalsstimmung. Die fröhlichen Jecken bewunderten die liebevoll gestalteten Mottowagen der Karnevalsgesellschaften, jubelten den Fußgruppen und Tanzgarden zu und sangen die Karnevalslieder der vier Spielmannszüge mit.

Die Wagen des Kinderstadtprinzenpaares Ajla I. (Horic) und Samir I. (Talic) sowie der Stadtprinzenwagen mit Frank II. (Seveker) bildeten das Schlusslicht des Umzugs. „Osna Helau!“, hieß es bei dem Stadtprinzen und dem Kinderstadtprinzenpaar.

Auch Stimmung in der Familienzone

In der Familienzone (Schlagvorderstraße bis Ecke Möserstraße) freuten sich die Familien über das Kinderstadtprinzenpaar. Mit „Happy“, dem Hull-Hasen, und dem Zappeltier wurden von den Kindern bestaunt. Ein Luftballon-Clown zauberte für die vielen Kinder tolle Figuren. Cheerleader, die Tanzgruppe der Tanzschule Hull sowie die Tanzgarde der Tanzsportgarde Bad Essen sorgten mit ihren Darbietungen für Abwechslung.

Traditioneller Rathaussturm

Der Rathausmarkt platzte aus allen Nähten, so viele verkleidete Jecken verfolgten gespannt, wie die Oberbürgermeisterin Katharina Pötter von der Grün-Weißen Garde aus dem Rathaus entführt und der Rathausschlüssel dem Stadtprinz Frank II. jubelt übergeben wurde. Erst am Veilchendienstag wurde der Schlüssel wieder ins Rathaus gebracht. Bis dahin hatte der Stadtprinz das Sagen. „Seid herzlich zueinander, lasst die Liebe sprechen“, rief er den Närrinnen und Narren zu. Die Kinderstadtprinzessin Ajla I. führte einen Solo-Gardetanz auf und zum Abschluss kamen die Stadtprinzessinnen, Stadtprinzen und Stadtprinzenpaare aller Karnevalsvereine auf die Bühne. Bis in den Abend hinein ging die Karnevalsparty auf dem Marktplatz und in der Altstadt fröhlich und friedlich weiter.

Veilchendienstag

Wieder ging eine tolle Karnevalssession zu Ende. Katharina Pötter begrüßte den Stadtprinz Frank II. und das Kinderstadtprinzenpaar Ajla I. und Samir I. und die zahlreich anwesenden Karnevalistinnen und Karnevalisten aus den vielen Vereinen, die zum BOK gehören. „Der Umzug war megastark und friedlich“, so Katharina Pötter. Karl-Heinz Budke, Präsident des BOK, und der Stadtprinz bedankten sich bei der Oberbürgermeisterin und den vielen Helferinnen und Helfer, ohne die es den Ossensamstag nicht geben würde. Gemeinsam ging es zum historischen Ordensschrank, wo der Schlüssel auf die nächste Saison wartet, dann ging es zum Feiern in die Marktschänke.

Eindrücke vom Karneval 2026

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

Karnevalsstimmung. / Foto: Karin Haufs

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

48. Ossensamstag. / Foto: Björn Kaisen

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

48. Ossensamstag. / Foto: Björn Kaisen

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

48. Ossensamstag. / Foto: Björn Kaisen

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

Familienzone beim Karneval. / Foto: Karin Haufs

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

Familienzone beim Karneval. / Foto: Karin Haufs

BOK zieht positives Fazit: Beste Karnevalsstimmung am 48. Ossensamstag

Karnevalsstimmung. / Foto: Karin Haufs

18. Februar 2026 0 Kommentare
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