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Ankunft von

Immer mehr ukrainische Flüchtlinge wollen dauerhaft in Dänemark bleiben

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Vier Jahre nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wollen immer mehr geflüchtete Ukrainer dauerhaft in ihrem Zufluchtsland bleiben. Das zeigt eine neue Umfrage unter in Dänemark lebenden Ukrainerinnen und Ukrainern, die von Forschern der Universität Kopenhagen und der ROCKWOOL Foundation durchgeführt wurde und nun als Research Insight 05/26 von RFBerlin vorliegt.

Deutlich gestiegene Bleibewünsche in Dänemark

Vier Jahre nach Kriegsbeginn möchten 76 Prozent der befragten Ukrainer in Dänemark bleiben, auch wenn der Krieg keine Gefahr mehr für ihre Heimatstadt darstellt. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 69 Prozent. „Je länger der Krieg dauert, desto mehr Flüchtlinge möchten bleiben“, sagte Mette Foged, Forscherin bei der ROCKWOOL Foundation und Professorin an der Universität Kopenhagen, in der Auswertung der Umfrage von Universität Kopenhagen und ROCKWOOL Foundation, veröffentlicht als Research Insight 05/26 von RFBerlin. „Im Jahre 2023 wollten nur 50 Prozent der Flüchtlinge in Dänemark bleiben. Dies könnte auch für andere Länder bedeutsam sein, in denen Ukrainer Zuflucht gesucht haben“, so Foged weiter.
Nun geben weitere 21 Prozent der Befragten an, dass sie in Dänemark bleiben wollen, solange ihre Heimatstadt nicht sicher ist. Nur drei Prozent wollen jetzt nach Hause zurückkehren. „Weniger Menschen sehen derzeit eine Zukunft in der Ukraine“, fügte Foged hinzu.

Unterschiede zwischen den Altersgruppen

Die Absicht zu bleiben liegt in den Altersgruppen von 18 bis 49 Jahren bei etwa 80 Prozent, danach sinkt sie. Der Wunsch, zu bleiben, ist unter den ältesten Ukrainern am wenigsten verbreitet. Nur 52 Prozent der über 60-Jährigen wollen in Dänemark bleiben.

Unsicherheit wegen des Aufenthaltsstatus

Außerdem sagen 77 Prozent von jenen, die bleiben wollen, dass sie Angst haben, nach Hause geschickt zu werden. Dies sei ein ernstes, großes oder auch ein eher geringes Problem in ihrem Alltag. In Dänemark leben Ukrainer nur mit einem vorübergehenden Aufenthaltsstatus.
Die Informationen wurden mittels eines Fragebogens unter erwachsenen Ukrainern (ab 18 Jahren) erhoben, die zwischen dem Beginn der groß angelegten Invasion im Februar 2022 und Juli 2024 angekommen sind. Die Umfrage wurde von Oktober 2025 bis Januar 2026 durchgeführt.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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Container (Archiv)

Ifo-Exporterwartungen steigen: Deutsche Wirtschaft mit vorsichtigem Rückenwind

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich im Februar weiter aufgehellt. Die Ifo-Exporterwartungen stiegen erstmals seit Januar wieder in den positiven Bereich, von -0,8 auf +2,6 Punkte. Trotz des leichten Rückenwinds warnt das Ifo-Institut jedoch vor überzogenen Erwartungen an eine rasche Erholung.

Leichter Aufschwung bei Exporterwartungen

Die Ifo-Exporterwartungen lagen im Februar bei +2,6 Punkten, nachdem im Januar noch -0,8 Punkte verzeichnet worden waren. „Die Exportwirtschaft startet mit etwas Rückenwind ins neue Jahr“, sagte Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Ifo-Instituts. „Von einer breit angelegten und dynamischen Erholung kann jedoch noch keine Rede sein“, so Wollmershäuser weiter (Quelle: Ifo-Institut).

Branchen mit positiven und negativen Aussichten

Besonders die Hersteller von elektronischen und optischen Erzeugnissen blicken optimistischer auf das Auslandsgeschäft. Auch in der Automobilbranche zeichnet sich ein stabiles Exportgeschäft ab; die Erwartungen legten hier erneut zu. Bei den Herstellern von Nahrungsmitteln und Möbeln drehten die Erwartungen in den positiven Bereich, die Auslandsumsätze sollen steigen.
Im Metallbereich verbesserte sich der Indikator zwar, derzeit werden die Exporte jedoch eher konstant eingeschätzt. Mit rückläufigen Ausfuhren rechnen dagegen das Papiergewerbe, die Druckindustrie sowie die Chemische Industrie.

US-Zollpolitik sorgt für Verunsicherung

„Die jüngsten Entscheidungen zur US-Zollpolitik sorgen für neue Unsicherheit“, sagte Wollmershäuser (Quelle: Ifo-Institut). „Wenn sich Zollregelungen ständig ändern, erschwert das die Planung für die Unternehmen“, fügte er hinzu (Quelle: Ifo-Institut).

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Frau mit

Telekom integriert KI-Assistent direkt ins Mobilfunknetz

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Deutsche Telekom will Künstliche Intelligenz direkt in ihr Mobilfunknetz integrieren und damit den Zugang zu Anwendungen wie KI-Chatbots und Echtzeitübersetzungen erleichtern. Ein neuer KI-Assistent soll künftig in laufende Telefongespräche eingebunden werden und live Fragen beantworten. Vorgestellt werden soll die Lösung offiziell auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona.

Telekom plant KI-Integration ins Netz

Der Technologiekonzern kündigte an, Künstliche Intelligenz künftig unmittelbar im Mobilfunknetz bereitzustellen. Ziel ist es, Angebote wie KI-Chatbots oder Echtzeitübersetzungen für viele Nutzer einfacher zugänglich zu machen. Das kündigte Vorstandsmitglied Abdu Mudesir, der für die Technologiestrategie des Konzerns zuständig ist, in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ an.
Der KI-Assistent der Telekom, der offiziell auf der Mobilfunkmesse MWC kommende Woche in Barcelona vorgestellt wird, klinkt sich, sobald er mit dem Stichwort „Hey Magenta“ aufgerufen wird, in Telefongespräche ein und beantwortet live Fragen. Der Zugang soll auch mit einfachen Geräten, wie Tastaturhandys, möglich sein; ein teures Smartphone wird nicht benötigt. „Unser KI-Assistent agiert als vertrauensvoller Partner für alle Kunden“, sagte Mudesir der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er soll noch weitere Fähigkeiten besitzen, wie Liveübersetzungen, Protokollieren und Kalenderführen.

Direkter Angriff auf US-Technologiekonzerne

Mit der Ankündigung greift die Telekom auch US-Technologiekonzerne an, die ihre KI-Agenten bislang unter anderem auf App-Basis betreiben. Der deutsche Netzbetreiber versucht nun, den Technologieunternehmen auf ihrem eigenen Feld Konkurrenz zu machen. „Wir sind nicht mehr nur ein Telekommunikationsunternehmen, sondern eine Techfirma“, sagte Mudesir der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir haben das klare Ziel, auch im Feld rund um KI eine führende Rolle zu spielen als deutsches Unternehmen.“

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Autoproduktion (Archiv)

China-Geschäft deutscher Konzerne bricht deutlich ein

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Für viele börsennotierte deutsche Konzerne verliert China als Absatzmarkt an Bedeutung. Vor allem bei Autobauern, Industrie- und Handelsunternehmen sinkt der Umsatzanteil aus dem einstigen Boommarkt spürbar. Berechnungen des „Handelsblatt Research Institute“ zeigen einen deutlichen Rückgang des Chinageschäfts innerhalb von vier Jahren.

Umsatzanteil in China deutlich gesunken

Für die 15 Dax-Konzerne, die regelmäßig ihre Erlöse in China bilanzieren, sowie zwölf weitere MDax- und SDax-Unternehmen mit nennenswertem Chinageschäft ist der Umsatzanteil gemessen am Gesamtumsatz binnen vier Jahren um knapp ein Fünftel von 18,6 Prozent auf 14,9 Prozent eingebrochen. Das geht aus Berechnungen des „Handelsblatt Research Institute“ auf Basis der Jahresbilanzen hervor.

Autobranche besonders stark betroffen

Besonders ausgeprägt ist der Rückgang bei den Autobauern. VW hat in seinem besten Jahr 2020 gut 42 Prozent seiner Fahrzeuge in China verkauft. 2025 waren es 30 Prozent. Der Abschwung trifft auch Industrie und Handel. Bei Adidas sank der Umsatzanteil binnen fünf Jahren von 23,6 auf 14,8 Prozent, bei Siemens von 13,2 auf 9,1 Prozent und beim boomenden Kraftwerksbauer Siemens Energy von 6,1 auf 3,7 Prozent.

Überkapazitäten erhöhen den Konkurrenzdruck

Gründe für die Entwicklung sind Überkapazitäten und damit verbunden ein harter Konkurrenzkampf. Dieser zwingt auch hochqualitative Anbieter, ihre Preise zu senken oder Marktanteile aufzugeben. Das geht auf Kosten der Gewinne und Margen, wie sich vor allem bei den deutschen Autobauern in Form erodierender Erträge zeigt.

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Wladimir Putin

Weimarer Dreieck bekräftigt unerschütterliche Unterstützung für Ukraine

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens haben zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ihren bisherigen Kurs bekräftigt. In einem gemeinsamen Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unterstreichen sie die Notwendigkeit eines dauerhaften und gerechten Friedens und stellen eine anhaltende Unterstützung der Ukraine in Aussicht.

Weimarer Dreieck bekräftigt Unterstützung für Ukraine

Die Außenminister der Länder Deutschland, Frankreich und Polen, die gemeinsam das sogenannte Weimarer Dreieck bilden, betonen in einem gemeinsamen Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstag) ihre Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Johann Wadephul, Jean-Noël Barrot und Radosław Sikorski schreiben: „Wir müssen zu einem Frieden kommen, der dauerhaft und gerecht ist. Die Ukraine wird diesen Frieden nur aus einer Position der Stärke heraus erreichen können.“ Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bleibt deshalb der Unterstützungswille Europas „unerschütterlich“. In dem Beitrag heißt es weiter: „Und deshalb werden wir den Druck auf Russland immer weiter erhöhen.“

Sanktionen, EU-Perspektive und Sondertribunal

Konkret sollen die russischen Vermögenswerte in Milliardenhöhe eingefroren bleiben, schrieben die drei Minister in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Sie bekräftigen dort zugleich die Unterstützung für einen EU-Beitritt der Ukraine und fordern ein Sondertribunal, „um Kriegsverbrecher zur Rechenschaft zu ziehen“.

Verändertes Europa nach vier Jahren Krieg

Wadephul, Barrot und Sikorski verweisen im FAZ-Gastbeitrag darauf, dass Europa sich besser auf die Bedrohung eingestellt habe. Im Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ heißt es dazu: „Nach vier Jahren Krieg ist nicht nur die Ukraine ein anderes Land. Auch Europa ist anders als zuvor. Es ist ein stärkeres, ein resilienteres Europa. Ein Europa, das den Wert der Freiheit kennt. Und bereit ist, dafür einzustehen.“

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Lokviertel Osnabrück

Mitte März als Option: Wann ist die nächste Bombenräumung im Lokviertel Osnabrück?

von Dominik Lapp 24. Februar 2026

In Osnabrück könnte es schon bald erneut zu einer Bombenräumung im Lokviertel kommen. Nach Informationen der HASEPOST wird derzeit der 15. März als möglicher Termin gehandelt. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.

Letzte Bombenräumung wurde abgesagt

Die zuletzt geplante Räumung am 8. Februar war abgesagt worden, da es nicht genug Verdachtspunkte gab. Seitdem laufen neue Abstimmungen zwischen den beteiligten Behörden. Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte Stadtsprecher Constantin Binder, dass der 15. März als neuer Termin noch nicht feststehe: „Die Abstimmung zwischen Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst läuft aktuell noch.“ Ziel sei es, die Öffentlichkeit so schnell wie möglich zu informieren, sobald eine verbindliche Entscheidung getroffen wurde.

Vier Verdachtspunkte sind notwendig

Ein Bombenräumungstermin wird grundsätzlich nur angesetzt, wenn im Lokviertel vier Verdachtspunkte identifiziert worden sind. Erst dann lohnt sich der organisatorisch aufwendige Einsatz mit großräumigen Evakuierungen, Straßensperren und Sicherheitsmaßnahmen, von denen regelmäßig mehr als 10.000 Menschen betroffen sind.

Kurzfristige Evakuierungen jederzeit möglich

Unabhängig davon kann es jederzeit zu kurzfristigen Evakuierungen kommen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn bei Bauarbeiten zufällig eine Weltkriegsbombe entdeckt und möglicherweise bereits berührt wurde. In solchen Situationen entscheiden die Einsatzkräfte oft innerhalb weniger Stunden über notwendige Sicherheitsmaßnahmen.

Die Stadt kündigte an, Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar zu informieren, sobald ein Termin feststeht. Bis dahin bleibt der 15. März lediglich eine mögliche Option.

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Die Kriminalbeamten Marco Rieger, Thorsten Lemke und Jana Friedrichs tauschten sich im Bissendorfer Rathaus mit Bernd Stegmann und Guido Halfter über ihre Arbeit aus

Bei Fragen und zur Beratung: So ist die Polizei in Bissendorf präsent

von Hasepost 24. Februar 2026

Als zuständiger Kontaktbeamter für die Gemeinde Bissendorf und die Stadt Melle kann man Thorsten Lemke durchaus mal auf einer Marktveranstaltung oder bei der Streife mit dem Fahrrad antreffen. Hier setzt sich der 55-jährige Polizist, der vielen Menschen aus der Region auch als Robert bekannt ist, als direkter Ansprechpartner vor Ort mit Präsenz um Kontaktpflege ein.

Informationsaustausch im Rathaus mit der Polizei

Zum Informationsaustausch im Rathaus Bissendorf mit Bürgermeister Guido Halfter und Ordnungsamtsleiter Bernd Stegmann erschien der Kriminaloberkommissar mit seinen Kollegen Marco Rieger und Jana Friedrichs. Die beiden sind als Sachbearbeiter im Kriminalermittlungsdienst in der Polizeistation Bissendorf im Einsatz. Die Dienststelle der zwei Kriminalbeamten für Bissendorfer Bürgerinnen und Bürger befindet sich im Gebäude der Sparkasse in zentraler Ortslage an der Osnabrücker Straße 3 – nur gut 300 Meter vom Rathaus entfernt.

Tägliche Arbeit der Polizei: Fragen und Prävention

Dort sind sie Anlaufstelle für viele Fragen der circa 15.400 Einwohner der Gemeinde. Sie nehmen Strafanzeigen auf, gehen Hinweisen auf Ordnungswidrigkeiten nach, ermitteln bei Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung, Bedrohung oder Verkehrsunfallflucht und führen auch mal eine Hausdurchsuchung durch.

Ein nicht unerheblicher Teil ihrer täglichen Arbeit liegt auch im Bereich der Prävention – insbesondere in der Beratung älterer Mitmenschen – also darin, wie sie sich vor Straftaten schützen können. Darunter Betrugsdelikte im Internet, falsche Polizeibeamte, unseriöse Haustürgeschäfte oder gängige Einbruchmaschen.

Kontaktieren der Polizei

Auf die häufig gehörte Frage „Darf man zu sowas denn schon die Polizei kontaktieren?“ haben die Kriminalbeamtinnen und -beamten eine übereinstimmende Antwort: „Generell raten wir jedem zu einem gesunden Misstrauen, insbesondere bei außergewöhnlichen Angeboten. Darüber hinaus gilt: Bei Unsicherheiten lieber einmal zu viel bei uns anrufen oder vorbeikommen und nicht erst, wenn ein Schaden entstanden ist“, betonen Lemke und Rieger.

„Natürlich können wir nicht immer helfen, aber man darf uns immer gerne um Rat fragen“, fügt Friedrichs hinzu. Mit lobenden Worten über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bissendorf, insbesondere dem Einwohnermeldeamt, verabschiedeten sich die drei Polizeibeamtinnen und -beamten aus dem Rathaus. In Zukunft soll es an geeigneten Schnittstellen, beispielsweise im Bereich Prävention oder Aufgaben der Gemeindefeuerwehr eine noch engere Vernetzung geben. Kontakt zur Polizeistation Bissendorf können Bissendorfer Bürgerinnen und Bürger unter Telefon 05402 98549-0 oder per E-Mail aufnehmen.

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Spielendes Kind

Ost-SPD warnt: Kita-Finanzkürzungen gefährden Betreuungsqualität

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

SPD-Bildungspolitiker aus den fünf ostdeutschen Bundesländern fordern von der Bundesregierung eine langfristige Finanzierung der Kindertagesstätten über das Jahr 2026 hinaus. Sie warnen vor tiefgreifenden Folgen für die frühkindliche Bildung in Ostdeutschland, sollten Bundesmittel gekürzt oder nicht verstetigt werden.

Appell an Bundesregierung zur Kita-Finanzierung

SPD-Bildungspolitiker aus den fünf ostdeutschen Bundesländern appellieren an die Bundesregierung, die Finanzierung für Kindertagesstätten über das Jahr 2026 hinaus sicherzustellen. Sie warnen vor einem drohenden „Strukturabbruch, wie ihn der Osten noch nie erlebt hat“, sollte der Bund die Mittel kürzen, teilte der thüringische SPD-Fachsprecher Matthias Hey mit.
Hintergrund ist die rapide sinkende Kinderzahl in Ostdeutschland, die zu Schließungen von Einrichtungen führen könnte, während gleichzeitig der Erhalt von Qualitätsstandards wie Betreuungsschlüsseln gefährdet sei. Die Arbeitsgruppe „Kita Ost“ fordert in einem Papier, dass die im Kita-Qualitätsgesetz verankerten Bundesmittel für Personal und Qualifikation auch nach 2027 in gleicher Höhe weiterfließen. Für Thüringen sind das rund 39 Millionen Euro pro Jahr.

Unterschiedliche Herausforderungen in Ost und West

Die Politiker argumentieren, dass die ostdeutschen Kitas mit längeren Öffnungszeiten, weniger Schließtagen und höheren Betreuungsquoten bei Unter-Dreijährigen andere Herausforderungen haben als Einrichtungen im Westen. Das Forderungspapier wurde an Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) übermittelt.
Die SPD-Arbeitsgruppe besteht aus Fachsprechern aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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Stiftung Kinder forschen

Im MINT- und BNE-Bereich: MIK etabliert sich als regionaler Netzwerkpartner für frühkindliche Bildung

von PM 24. Februar 2026

Mit dem Netzwerknamen „MIK macht MINT“ vertritt das Museum Industriekultur Osnabrück als Partner der Stiftung Kinder forschen seit Juli 2025 die mittlerweile größte Initiative für frühkindliche Bildung Deutschlands in Osnabrück und im Osnabrücker Land. Das Museum bietet 2026 monatlich Fortbildungen für pädagogische Fach- oder Lehrkräfte an Kitas, Grundschulen und Horten an. Ausgebildete Trainerinnen und Trainer zeigen dort, wie mit einfachen Mitteln Naturwissenschaften, Mathematik und Technik sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung in die alltägliche Arbeit mit Kindern integriert werden können.

MIK bereits als zentraler außerschulischer Lernort

Mit Vermittlungsarbeit kennt man sich am Museum Industriekultur Osnabrück gut aus: Jährlich besuchen über 300 Schulklassen das Museum und nutzen die museumspädagogischen Angebote vor Ort. „Das MIK versteht sich als ein zentraler außerschulischer Lernort der Region. MINT-Bildung und Themen der Nachhaltigkeit sind Teil der DNA des Museums und gehören zu unserem Themenfeld Mensch – Natur – Wirtschaft. In jeder Führung, jedem Programm und jeder Ausstellung sind sie präsent“, sagt Dr. Vera Hierholzer, Direktorin des MIK. „Durch die Kooperation mit der Stiftung Kinder forschen können wir verstärkt dazu beitragen, diese wichtigen Themen im Alltag der Kitas und Grundschulen zu verankern“, so Hierholzer.

Termine für Fach- und Lehrkräfte können online vereinbart werden. Die Netzwerkkoordinatorin Tabea Hüller ist telefonisch unter 0541 800 873 62 oder per E-Mail erreichbar.

Über das MIK

Das Museumsareal am Piesberg birgt eine wechselvolle Geschichte – von der Steinkohlenzeche im 19. Jahrhundert über den Steinbruchbetrieb zum kulturellen Begegnungsort. Das MIK erstreckt sich über zwei Standorte, die unterirdisch durch den begehbaren Hasestollen miteinander verbunden sind. Es ist ein lebendiges Industriedenkmal in einer durch die Menschen geformten Naturlandschaft. Die interaktive Dauerausstellung erzählt davon, wie die natürlichen Gegebenheiten die Wirtschaft prägten und diese ihrerseits die Landschaft veränderte. Nicht nur historische Objekte, sondern auch zahlreiche Mitmach-Stationen und eine eigene Kinderspur vermitteln das Leben und Arbeiten der Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert auf lebendige Weise. Ergänzt wird die Ausstellung durch ständig wechselnde Sonderausstellungen zu zukunftsweisenden Themen.

Stiftung Kinder forschen für frühe MINT-Bildung

Die gemeinnützige Stiftung Kinder forschen engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Die Stiftung Kinder forschen verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Dieter Schwarz Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

24. Februar 2026 0 Kommentare
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Metin Hakverdi

Neues Handelsabkommen mit USA nur bei dauerhaftem Zolldschutz

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), knüpft ein neues Handelsabkommen zwischen der EU und den USA an strikte Bedingungen. Angesichts jüngster Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump fordert er klare Zusagen aus Washington und warnt vor geostrategischen Unwägbarkeiten. Die EU bremst vorerst den Ratifizierungsprozess, während Hakverdi den Zeitdruck eher aufseiten der USA sieht.

Hakverdi fordert Schutz vor neuen Zöllen

Metin Hakverdi (SPD)
Auch die juristische Lage in den USA spielt für Hakverdi eine Rolle. „Nach dem Urteil des Supreme Court steht die Frage eines möglichen Zolldeals unter neuen Vorzeichen“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel. Zunächst müsse die US-Administration klarstellen, welche konkreten Auswirkungen Trumps jüngste Zollankündigungen habe. Erst auf dieser Grundlage sollten aus seiner Sicht die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Verzögerungen im EU-Parlament

Die USA und die EU hatten im letzten Sommer ein Handelsabkommen geschlossen. Allerdings ist es noch immer nicht ratifiziert. Eine für Dienstag angesetzte Vorabstimmung im Handelsausschuss des EU-Parlaments wurde am Montag nach einer Sondersitzung abgesagt. Die EU will zunächst Klarheit über die Auswirkungen der Entwicklungen in den USA.
Hakverdi sieht die Zeit klar aufseiten der Europäer. „Die amerikanische Seite dürfte auf eine rasche Einigung drängen, da der Präsident die neuen Zölle lediglich für einen Zeitraum von 150 Tagen verhängen kann“, sagte der SPD-Politiker dem Tagesspiegel.

Stabilität als zentrales Ziel

Nun gehe es darum, sich in Europa eng abzustimmen. Für die Unternehmen sei entscheidend, dass am Ende eine verlässliche und dauerhafte Lösung stehe. „Unser Ziel ist klar: Stabilität und ein fairer Deal“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel. Beides müsse jedoch dauerhaft Bestand haben.
In seiner Rolle als Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung sei er häufig in den USA. Auch in Gesprächen mit vielen Republikanern nehme er aktuell einen Wunsch nach mehr Verlässlichkeit wahr. „Nicht wenige stehen dem aktuellen Kurs in Washington kritisch gegenüber“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel: „Sie sorgen sich um deutsche und europäische Investitionen in den Vereinigten Staaten, die eine zentrale Rolle für wirtschaftliche Dynamik und Arbeitsplätze vor Ort spielen.“

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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