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Berlinale Palast

Regierung schweigt zu möglicher Abberufung der Berlinale-Chefin

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Die Bundesregierung äußert sich zurückhaltend zu Berichten über eine mögliche Abberufung von Berlinale-Chefin Tricia Tuttle. Während Medien über ein mögliches Ende ihrer Amtszeit spekulieren, verweist die Regierung auf eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der Träger-GmbH, bei der die künftige Ausrichtung der Filmfestspiele im Mittelpunkt stehen soll.
Die Bundesregierung hält sich mit Blick auf eine mögliche Abberufung von Berlinale-Chefin Tricia Tuttle bedeckt. Entsprechende Medienberichte wolle er nicht kommentieren, sagte stellvertretender Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur.
Meyer bestätigte gegenüber der dts Nachrichtenagentur, dass am Donnerstagvormittag eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der Träger-GmbH stattfinden werde. Dort solle die „zukünftige Ausrichtung der Berlinale“ im Mittelpunkt stehen.

Bericht über Abberufungspläne

Die „Bild“ hatte zuvor berichtet, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Chefin der Filmfestspiele, die US-Amerikanerin Tricia Tuttle, abberufen will. Grund seien demnach die jüngsten Antisemitismusvorfälle bei der Berlinale, wie die „Bild“ meldete.

Keine offizielle Bestätigung

Eine offizielle Bestätigung für die in der „Bild“ berichteten Abberufungspläne gibt es bisher nicht.

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25. Februar 2026 0 Kommentare
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Kanzlermappe auf

Klingbeil leitet zweite Kabinettssitzung souverän und teamorientiert

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Die zweite Kabinettssitzung unter Leitung von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) ist nach Angaben der Bundesregierung ohne größere Abweichungen vom üblichen Verlauf verlaufen. Die Bundesregierung betonte die konzentrierte Atmosphäre und den ausgeprägten Teamgeist im Kreis der Ministerinnen und Minister.

Souveräne Leitung durch Vizekanzler Klingbeil

Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer hob am Mittwoch gegenüber der dts Nachrichtenagentur die Arbeitsatmosphäre im Bundeskabinett hervor. „Die Stimmung im Kabinett ist eigentlich immer sehr, sehr konzentriert und auch von einem hohen Teamgeist geprägt“, sagte Meyer der dts Nachrichtenagentur. „Das war auch heute so. Es war die zweite Kabinettssitzung in dieser Legislaturperiode, die von Herrn Klingbeil sehr souverän und professionell geleitet wurde.“
Es habe sich um einen „intensiven, professionellen und gemeinschaftlichen Austausch“ gehandelt, so Meyer weiter gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Inhaltliche Besonderheiten oder Abweichungen vom üblichen Ablauf der Kabinettssitzungen wurden von der Bundesregierung nicht mitgeteilt.

Vertrauensbasis zwischen Kanzler und Vizekanzler

Auf die Frage, wie sich der Führungsstil des Kanzlers von dem des Vizekanzlers unterscheidet, wollte Meyer gegenüber der dts Nachrichtenagentur nicht eingehen. „Aber was doch ganz klar ist, ist, dass gerade zwischen Kanzler und Vizekanzler auch durch die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr wirklich eine Vertrauensbasis entstanden ist, die sehr, sehr wichtig ist für diese Koalition“, sagte Meyer. „Und deshalb glaube ich, ist es auch sehr gut, wenn der Bundeskanzler deutsche Interessen aktuell in China vertritt und der Vizekanzler hier dann auch die Arbeit im Kabinett übernimmt.“

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25. Februar 2026 0 Kommentare
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Junge Frau

Umfrage: KI-Funktionen auf Smartphones werden in Deutschland Alltag

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Künstliche Intelligenz ist auf vielen Smartphones in Deutschland bereits fester Bestandteil des Alltags. Einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom zufolge nutzen mehr als ein Drittel der Smartphone-Besitzer regelmäßig entsprechende Funktionen, bei den Jüngeren ist der Anteil deutlich höher. Viele sehen zudem Potenzial für zusätzliche KI-Dienste und wären bereit, dafür extra zu bezahlen.

Jüngere greifen besonders häufig zu KI-Funktionen

Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom verwenden 38 Prozent der Smartphone-Besitzer regelmäßig KI-Funktionen. Besonders bei den Unter-30-Jährigen ist die Nutzung mit 54 Prozent weit verbreitet. 33 Prozent der Befragten wären bereit, für erweiterte KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.

Sprachassistenten, Chatbots und „magischer Radierer“ im Einsatz

64 Prozent der Smartphone-Nutzer haben bereits Sprachassistenten wie verwendet, 56 Prozent nutzen auf ihrem Gerät Chatbots. Auch in der Kamera ist KI für viele längst Standard: 42 Prozent greifen etwa auf KI-Fotobearbeitung wie einen „magischen Radierer“ zurück, und 37 Prozent lassen sich beim Schreiben von Nachrichten von KI-Vorschlägen unterstützen. Ein Fünftel (22 Prozent) nutzt die KI-Zusammenfassung langer Texte und Nachrichten.

Wunsch nach besseren Filtern und Schreibhilfen

Zugleich wird deutlich, wo die nächsten Wachstumsfelder liegen: Gefragt danach, welche Funktion sie künftig gern nutzen würden, nennt fast die Hälfte (49 Prozent) KI-Spamfilter, die unerwünschte oder betrügerische Anrufe verhindern, 36 Prozent möchten weitere Unterstützung beim Verfassen von Nachrichten.
Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.006 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 861 Personen, die ihr Smartphone privat nutzen. Die Befragung fand im Zeitraum von der ersten bis zur fünften Kalenderwoche 2026 statt.

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25. Februar 2026 0 Kommentare
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Vorstellung des

Grüne begrüßen Aktionsplan: Härterer Kampf gegen Clankriminalität

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Die Grünen im Bundestag haben den neuen Aktionsplan der Bundesregierung gegen organisierte Kriminalität (OK) ausdrücklich begrüßt. Zugleich fordern sie weitergehende Maßnahmen, um die Strukturen der Finanzkriminalität zu zerschlagen und illegale Vermögen schneller zu entziehen. Im Fokus stehen dabei ein verbesserter Datenaustausch, rechtsstaatliche Absicherungen und der Ausbau spezialisierter Strukturen.

Grüne unterstützen Aktionsplan gegen organisierte Kriminalität

Angesichts von Schäden in Milliardenhöhe müssten Drahtzieher von Drogen-, Waffen- und Menschenhandel so bekämpft werden, dass ihre Immobilien und Firmengeflechte „keine sicheren Häfen mehr sind“, sagte Marcel Emmerich, innenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Wer sie wirksam treffen will, muss ihnen über konsequente Finanzermittlungen und Vermögenseinziehung den Geldhahn zudrehen, um sie an ihrer Lebensader zu treffen“, so Emmerich weiter gegenüber dem „Handelsblatt“.
Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch einen „Gemeinsamen Aktionsplan“ beschlossen, der unter anderem einen verbesserten Datenaustausch zwischen Zoll und Bundeskriminalamt (BKA) sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz vorsieht. Emmerich bezeichnete einen besseren Datenaustausch zwar als sinnvoll, mahnte jedoch eine rechtsstaatliche Absicherung an und sagte, dies sei nur ein Teil der Lösung, wie er dem „Handelsblatt“ erläuterte.

Forderung nach schlagkräftiger Struktur

„Was Deutschland braucht, ist eine schlagkräftige Struktur, die die Bekämpfung von Finanzkriminalität bundesweit bündelt, illegale Vermögen schnell aufspürt und konsequent einzieht“, sagte Emmerich dem „Handelsblatt“. Er forderte mehr Personal, gemeinsame Ermittlungsgruppen und klare Zuständigkeiten über Landesgrenzen hinaus. Nur so ließen sich Doppelstrukturen vermeiden und „echte Schlagkraft statt Klein-Klein“ schaffen, betonte Emmerich im „Handelsblatt“.

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25. Februar 2026 0 Kommentare
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Fernwärme-Anschluss (Archiv)

Städtebund begrüßt Heizkompromiss, warnt und fordert Planungssicherheit

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Nach der Einigung von Union und SPD auf Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz und die Novellierung des Wärmeplanungsgesetzes fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund verlässliche Rahmenbedingungen für die Wärmewende. Hauptgeschäftsführer André Berghegger begrüßt die Pläne grundsätzlich, mahnt aber Planungssicherheit, klare rechtliche Vorgaben und ausreichend finanzielle Mittel an. Kritik an den Regierungsplänen kommt von Linksparteichefin Ines Schwerdtner, die von einem „Geschenk an die Gaslobby“ spricht und vor steigenden Heizkosten warnt.

Städte- und Gemeindebund fordert klare Regeln und ausreichende Finanzierung

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes André Berghegger hat die Einigung von Union und SPD auf Eckpunkte für das Gebäudemodernisierungsgesetz und die Novellierung des Wärmeplanungsgesetzes begrüßt, zugleich aber mehr Klarheit für die Kommunen eingefordert. „Die Wärmewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und die Städte und Gemeinden stehen im Zentrum dieser notwendigen Transformation“, sagte Berghegger der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Dafür bräuchten die Kommunen verlässliche, verständliche und langfristige rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine solide finanzielle und personelle Ausstattung, um kommunale Wärmeplanung und Wärmewende vor Ort erfolgreich umsetzen zu können. „Ohne diese Grundlagen bleiben gute Absichten wirkungslos.“
„Auf Basis der nun vorgestellten Vereinbarungen muss deshalb schnell durch den Gesetzgeber Planungssicherheit geschaffen werden“, mahnte Berghegger in der „Rheinischen Post“. Eine geplante Quote für klimafreundliche Energieträger bei Öl- und Gasheizungen könne aus seiner Sicht ein Element für mehr Flexibilität und Technologieoffenheit in der Wärmewende sein. „Eine Quote für klimafreundliche Energieträger bei Öl- und Gasheizungen kann ein Baustein für Flexibilität und Technologieoffenheit bei der Wärmewende sein. Es muss dabei aber sichergestellt werden, dass dies die Wirtschaftlichkeit vorhandener Planungen bei Kommunen und Stadtwerken etwa im Bereich des Wärmenetzausbaus nicht nachträglich infrage stellt“, sagte Berghegger.
„Volkswirtschaftliche Ineffizienzen durch einen parallelen Ausbau von Wärmeversorgungsinfrastrukturen müssen ausgeschlossen werden. Im Übrigen ist es richtig, die Erstellung von Wärmeplänen gerade im Bereich von kleineren Kommunen weiter zu vereinfachen“, so der Hauptgeschäftsführer gegenüber der „Rheinischen Post“.

Schlüsselrolle der Förderung bei der Wärmewende

Berghegger hob zugleich die Bedeutung staatlicher Förderprogramme für das Gelingen der Wärmewende hervor. „Nicht zuletzt ist ein verlässlicher und konsistenter Förderrahmen der Schlüssel zum Erfolg der Wärmewende: Nur mit ausreichend finanzierten, langfristig angelegten und verlässlich ausgestalteten Programmen – wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) – können wirtschaftliche Härten vermieden, Investitionsbereitschaft gestärkt und gesellschaftliche Akzeptanz gewonnen werden. Allein im Bereich Fernwärmeversorgung gibt es bis zum Jahr 2030 einen geschätzten Investitionsbedarf von 43,5 Milliarden Euro“, sagte Berghegger der „Rheinischen Post“.

Scharfe Kritik der Linkspartei an Regierungsplänen

Die Vorsitzende der Linkspartei Ines Schwerdtner kritisierte die Pläne für ein neues Gebäudeenergiegesetz unterdessen scharf. „Was die Bundesregierung hier vorlegt, ist ein Geschenk an die Gaslobby“, sagte Schwerdtner dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Wer die Quote für erneuerbare Energien senke und den Einbau von alten Gas- und Ölheizungen weiter zulasse, treibe „Millionen Menschen direkt in die fossile Heizkostenfalle“.
„Wenn Jens Spahn davon schwadroniert, dass der Heizungskeller wieder zur Privatsache wird, dann ist das billigster Kulturkampf“, sagte die Linken-Chefin dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Fakt ist: Diejenigen, die sich heute noch Gasheizungen einbauen, werden spätestens in ein paar Jahren unter hohen Gaspreisen leiden“, so Schwerdtner.
„Niemand will, dass der Planet weiter zerstört wird, aber viele können sich den Umbau nicht leisten“, fügte sie im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ hinzu. „Da muss der Staat einspringen.“ Klimaschutz müsse für alle bezahlbar und gerecht organisiert werden. Wenn sich Menschen die Umstellung nicht leisten könnten, müsse der Staat die Wärmepumpen zahlen – „notfalls auch zu 100 Prozent“.

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Bushaltestelle / Symbolbild: Guss

Wieder bundesweite Warnstreiks im Nahverkehr – Osnabrück bleibt vorerst verschont

von Dominik Lapp 25. Februar 2026

Die Gewerkschaft Verdi hat für kommenden Freitag und Samstag (27./28. Februar) zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. In zahlreichen Städten in Deutschland müssen sich Fahrgäste deshalb wieder einmal auf massive Einschränkungen bei Bussen und Stadtbahnen einstellen. In Osnabrück hingegen wird der Nahverkehr wie gewohnt fahren.

Friedenspflicht verhindert Streiks

Grund für die Sonderrolle ist die derzeit geltende Friedenspflicht im Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs in Niedersachsen. Diese läuft noch bis zum 31. März. Während dieser Zeit sind Arbeitskampfmaßnahmen tarifrechtlich ausgeschlossen. Erst danach könnten Beschäftigte rechtmäßig zu Streiks aufgerufen werden.

Damit unterscheidet sich die Situation deutlich von vielen anderen Bundesländern, in denen die Tarifverträge bereits ausgelaufen sind und Warnstreiks als Druckmittel in den laufenden Verhandlungen eingesetzt werden können.

Druck in laufenden Tarifverhandlungen

Mit den angekündigten Arbeitsniederlegungen will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne sowie Maßnahmen gegen den zunehmenden Personalmangel im Nahverkehr. Viele Verkehrsbetriebe kämpfen seit Jahren mit steigenden Krankenständen und Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung.

Nach Angaben der Gewerkschaft sei der ÖPNV ein zentraler Baustein der Verkehrswende, dessen Attraktivität auch von guten Arbeitsbedingungen abhänge. Arbeitgebervertreter warnen hingegen vor erheblichen finanziellen Belastungen für kommunale Betriebe.

Streiks in Niedersachsen frühestens ab April

Für Fahrgäste in der Region Osnabrück bedeutet die aktuelle Lage zunächst Planungssicherheit. Busse werden Ende Februar regulär verkehren. Sollte es in den Tarifverhandlungen jedoch keine Einigung geben, könnten auch in der Friedensstadt ab April Warnstreiks folgen.

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Tricia Tuttle

Kulturstaatsminister Weimer will Berlinale-Chefin Tuttle abberufen

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will nach einem antisemitischen Vorfall bei der Berlinale offenbar personelle Konsequenzen ziehen. Nach einem Bericht der "Bild" plant Weimer, Berlinale-Chefin Tricia Tuttle von ihren Aufgaben zu entbinden und dazu kurzfristig die zuständigen Gremien einzuberufen.

Weimer will Tuttle offenbar abberufen

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zieht laut einem Bericht der „Bild“ in ihrer Donnerstagsausgabe Konsequenzen aus einem antisemitischen Vorfall bei der Berlinale. Wie die Zeitung berichtet, will Weimer die Chefin der Berlinale, die US-Amerikanerin Tricia Tuttle, von ihren Aufgaben entbinden.
Die „Bild“ beruft sich dabei auf Kulturkreise. Demnach reagiert Weimer auf einen Vorfall am vergangenen Wochenende bei der Preisverleihung der Berlinale.

Vorwurf des „Partners des Völkermords“

Bei der Veranstaltung hatte Regisseur Abdallah Alkhatib der Bundesregierung vorgeworfen, „Partner des Völkermords“ im Gazastreifen zu sein. Dieses Zitat wird von der „Bild“ wiedergegeben.

Außerordentliche Sitzung der KBB-Gremien

Wie die „Bild“ weiter schreibt, hat Weimer für den morgigen Donnerstag eine außerordentliche Sitzung der Führungsgremien der für die Berlinale zuständigen „Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH“ (KBB) einberufen. Auf der Tagesordnung stehe demnach die Abberufung Tuttles.

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Frankfurter Börse

Dax stabil über 25.000 Punkten trotz globaler Risiken

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Der Dax hat am Mittwoch bis zur Mittagszeit seine anfänglichen Kursgewinne leicht ausgebaut. Getragen wurde der Leitindex vor allem von Titeln mit KI-Bezug, während einige Unternehmen nach Quartalszahlen unter Druck standen. Analysten verweisen zugleich auf eine anhaltend hohe Verunsicherung an den Märkten bei bemerkenswerter Stabilität des Dax über der Marke von 25.000 Punkten.
Am Mittwochmittag notierte der Dax nach einem verhalten freundlichen Start weiter im Plus. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.085 Punkten berechnet, was einem Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, die Commerzbank und Siemens, am Ende Beiersdorf, Fresenius und Volkswagen.

Vorsichtige Anleger und Fokus auf Unternehmenszahlen

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, beschrieb die Stimmung an der Frankfurter Börse als abwartend. „Die Anleger in Frankfurt bleiben in der Sondierungsphase und nutzen die nachrichtenarme Zeit, um sich zu positionieren“, sagte er laut CMC Markets. Wesentliche Einflussfaktoren seien heute die Unternehmenszahlen von Fresenius, Heidelberg Materials und Eon. „Die Daten zur deutschen Wirtschaftsentwicklung und der GfK-Konsumklimaindex wurden lediglich zur Kenntnis genommen“, so Lipkow weiter.

Käufe bei KI-Werten, Druck auf Fresenius und Heidelberg Materials

Nach Angaben von CMC Markets verlagerten viele Investoren zur Wochenmitte ihren Fokus zurück auf Technologie- und KI-Titel. „Die Investoren agieren weiterhin sehr vorsichtig und kaufen zur Wochenmitte zur Abwechslung mal wieder die Aktien mit KI-Bezug, die vor ein paar Tagen noch auf der Verkaufsliste standen“, sagte Lipkow. „Siemens Energy und Siemens führen deshalb die Gewinnerliste im Dax 40 an. Abgeschlagen auf der Verliererseite notieren die Aktien von Fresenius und Heidelberg Materials, nachdem die vorgelegten Quartalszahlen lediglich im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind.“ Das reiche nicht mehr, um Anleger zu weiteren Käufen zu animieren.

Viele Risiken – und dennoch ein stabiler Dax

Lipkow sieht die Marktteilnehmer weiterhin von einer Vielzahl an Unsicherheiten belastet. „In den vergangenen Handelstagen sind einfach zu viele Themen auf die Investoren eingeprasselt und haben für Verunsicherung gesorgt“, sagte der Analyst laut CMC Markets. Die Liste der potenziellen Risiken sei nicht kleiner geworden. „Insbesondere die Strafzollthematik gilt als erneuter, nicht unerheblicher, Unsicherheitsfaktor. Auch die außenpolitische Situation zwischen den USA und dem Iran gilt weiterhin als hochbrisant.“ In diesem Umfeld sei es nach seinen Worten schon bemerkenswert, wie stabil sich der Dax über der Marke von 25.000 Punkten halten könne.
Neben den Aktienmärkten standen am Mittwochmittag auch Währungs- und Rohstoffkurse im Blick. Die europäische Gemeinschaftswährung war etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1772 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8495 Euro zu haben. Der Ölpreis zog dagegen an: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 71,07 US-Dollar; das waren 30 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Lars Klingbeil,

Bundesregierung verschärft Kampf gegen Finanz- und Drogenkriminalität

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Die Bundesregierung hat eine umfassende Neuausrichtung der Bekämpfung der organisierten Kriminalität, Finanz- und Rauschgiftkriminalität beschlossen. Ein gemeinsamer Aktionsplan, den das Kabinett am Mittwoch verabschiedete, soll die Strafverfolgungsbehörden stärken und insbesondere die Finanzkriminalität, einschließlich Geldwäsche, ins Visier nehmen. Vorgesehen sind neue gesetzliche Grundlagen, eine engere Zusammenarbeit der Behörden sowie der verstärkte Einsatz technischer Instrumente zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung.

Neuer Aktionsplan gegen organisierte Kriminalität

Der Aktionsplan wurde am Mittwoch vom Kabinett beschlossen und am Mittag in Berlin von den Bundesministern für Inneres, Finanzen und Justiz vorgestellt. Ziel sei es, die Kriminalitätsbekämpfung vereint und entschlossen anzugehen, wobei der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Finanzkriminalität, einschließlich Geldwäsche und Rauschgiftkriminalität, liege. Um die Strafverfolgungsbehörden nachhaltig zu stärken, sollen neue gesetzliche Grundlagen geschaffen werden.
Geplant ist eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundeskriminalamt (BKA) sowie der Einsatz technologischer Instrumente zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung. Auf EU-Ebene setze sich die Bundesregierung für einen angemessenen Zugang zu Informationen aus relevanten Datenbanken ein.

„Follow the Money“ als Leitprinzip

Ein weiterer Fokus liege auf der Aufdeckung krimineller Aktivitäten und illegaler Finanzströme nach dem Prinzip „Follow the Money“. Die Regelungen zur Geldwäschebekämpfung und Vermögensabschöpfung sollen weiterentwickelt werden, um kriminellen Netzwerken das finanzielle Fundament zu entziehen.
Zudem würden die Aufdeckung und internationale Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität gestärkt, insbesondere durch die Einrichtung eines gemeinsamen Analyse- und Auswertezentrum „Rauschgift“ zwischen dem Zollkriminalamt und dem BKA, heißt es in dem Aktionsplan weiter. Darüber hinaus soll die zunehmende Produktion synthetischer Drogen in Laboren in Deutschland durch stärkere Überwachung der für die Produktion benötigten Grundstoffe adressiert werden.

Ziel: Kriminelle Strukturen finanziell austrocknen

„Wir sagen der organisierten Kriminalität den Kampf an“, sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD). „Die Täter betrügen die Allgemeinheit, gefährden Menschenleben und verursachen jedes Jahr Milliardenschäden. Unser Aktionsplan ist eine klare Ansage: Der Rechtsstaat verschärft die Gangart.“ Man sorge dafür, dass die Ermittlungsbehörden die Täter an der empfindlichsten Stelle treffen: beim Geld. „Was aus dubiosen Quellen kommt, kann künftig viel schneller eingezogen werden.“ (Quelle: Aktionsplan der Bundesregierung)

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Justizzentrum (Archiv)

Nur jeder zehnte Asylkläger stoppt Abschiebung vor Gericht

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026

Nur etwa jede zehnte Klage abgelehnter Asylbewerber gegen eine drohende Abschiebung hat vor deutschen Verwaltungsgerichten Erfolg. Gleichzeitig sind die Gerichte durch die hohe Zahl von Asylverfahren stark belastet und die Verfahrensdauer hat sich deutlich verlängert. Laut einer Umfrage unter den 16 Bundesländern und Recherchen des Nachrichtenmagazins Focus erwarten Fachverbände weiter steigende Klagezahlen, während aus der Politik Forderungen nach einer Beschleunigung der Verfahren laut werden.

Niedrige Erfolgsquote, hohe Belastung der Gerichte

Nur jeder zehnte abgelehnte Asylbewerber, der gegen eine drohende Abschiebung klagt, hat vor den deutschen Verwaltungsgerichten Erfolg. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine Umfrage unter den 16 Bundesländern. Demnach wurde im vergangenen Jahr durchschnittlich 10,4 Prozent der Klagen stattgegeben.
Besonders hoch lagen die Erfolgsquoten im Saarland mit 19,5 Prozent (110 von 564 Verfahren) sowie in Thüringen mit 17,3 Prozent. Kläger sind überwiegend Flüchtlinge, deren Asylanträge das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) abgelehnt hat, wodurch ihnen in Deutschland kein Bleiberecht zusteht. Mit ihrer Klage versuchen sie, eine drohende Abschiebung abzuwenden. Die Verwaltungsgerichte stehen dadurch massiv unter Druck.

Lange Verfahrensdauer und hohe Klageanteile

Nach Recherchen des Magazins dauern Verfahren in Asylangelegenheiten inzwischen durchschnittlich zwölf Monate – doppelt so lange, wie es eigentlich sein sollte. Hauptgrund für die Verzögerungen ist laut Focus die Flut an Asylklagen. In Baden-Württemberg etwa machten sie in den ersten drei Quartalen 2025 ganze 74,2 Prozent aller Neueingänge aus, in Rheinland-Pfalz 66 Prozent, in Niedersachsen ebenfalls 74,2 Prozent und in Bayern 59,8 Prozent.
Der Bund Deutscher Verwaltungsrichter erwartet, dass die Zahl weiter steigt – zulasten anderer Verfahren. Ausschlaggebend sei demnach vor allem, dass immer häufiger syrische Asylbewerber abgelehnt werden, seit der Bürgerkrieg mit dem Sturz des Assad-Regimes dort offiziell beendet ist.

CDU fordert schnellere und digitale Verfahren

Die CDU sieht dringenden Handlungsbedarf. „Wenn am Ende nur ein kleiner Teil der Asylklagen Erfolg hat, zugleich aber die Masse der Verfahren die Verwaltungsgerichte blockiert, dann ist die Aufgabe klar: Wir müssen die Verfahren deutlich beschleunigen, um unsere Gerichte zu entlasten“, sagte Günter Krings (CDU), Unionsfraktionsvize, dem Focus. Dies lasse sich „im Einklang mit den Grundsätzen unseres Rechtsstaats“ umsetzen.
Krings fordert „schnellere und digital gestützte Asylverfahren auch vor den Verwaltungsgerichten“ – und stärkere Mitwirkungspflichten der Kläger. Damit soll verhindert werden, dass sich Verfahren über Jahre hinziehen und so faktisch ein vorläufiges Bleiberecht entsteht.

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25. Februar 2026 0 Kommentare
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