Hart umkämpfte Pokale für fünf Läuferinnen
Zwei „Minis“ schnuppern erstmalig Wettbewerbsluft

OSC-Rollkunstläuferinnen / Foto: OSC
Deutschland verzeichnet einen alarmierenden Anstieg der Masernerkrankungen. Laut Robert-Koch-Institut wurden bis Ende August Daten zu 435 erkrankten Menschen übermittelt, was einen sechsfachen Anstieg gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Explosionsartige Zunahme von Masernfällen in Deutschland
Das Robert-Koch-Institut meldete am Montag, dass die Zahl der Masernerkrankungen in Deutschland zuletzt deutlich gestiegen ist. Bis Ende August seien bereits Daten zu 435 an Masern erkrankten Menschen übermittelt worden. Verglichen mit dem gesamten Vorjahr 2023, in dem lediglich 79 Fälle verzeichnet wurden, bedeutet dies eine sechsfache Steigerung.
Seit der Einführung der Meldepflicht für akute Masernerkrankungen im Jahr 2001 war die Zahl der dem RKI übermittelten Masernfälle kontinuierlich zurückgegangen. Dies war auch mit einer stetig steigenden Impfquote verbunden. Die Erkrankungsfälle für das Jahr 2024 liegen jedoch bereits jetzt auf einem Niveau, das deutlich über dem im Nationalen Impfplan festgelegten Ziel von weniger als einem Fall pro eine Million Einwohner pro Jahr liegt.
Hoch ansteckende Krankheit mit möglichen schweren Komplikationen
Masern wird durch ein Virus ausgelöst und ist hoch ansteckend. Die Erkrankung kann mit schweren Komplikationen einhergehen, besonders gefährdet sind Kinder im ersten und zweiten Lebensjahr. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt daher eine Schutzimpfung gegen Masern.
Am Donnerstagabend (29. August) fand am Schölerberg die jährliche Mitgliederversammlung der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. im unter.Bau des Museums statt. Rund 150 Mitglieder ließen sich über die aktuellen Entwicklungen des Zoo Osnabrück informieren.
Finanzielle Situation des Zoos
Die finanzielle Situation der Zoo Osnabrück gGmbH und der Zoogesellschaft Osnabrück e.V., eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sowie eine Änderung der Angebote für die Vereinsmitglieder wurden am Donnerstag, 29. August, auf der Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. thematisiert. Zunächst berichtete Zoopräsident Dr. E.h. Fritz Brickwedde über die Erhöhung der städtischen Zuschüsse von 700.000 auf 1,2 Millionen Euro. Die Oberbürgermeisterin und der Finanzvorstand stünden voll und ganz hinter dem Zoo, so der Zoopräsident.
Joë Thérond, Fachanwalt für Strafrecht, informierten die rund 150 anwesenden Mitglieder über die fristlose Kündigung des ehemaligen Geschäftsführers Andreas Busemann und die gestellte Strafanzeige – aus Schutz der Persönlichkeitsrechte Busemanns jedoch nur rudimentär. Anschließend fanden die Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder statt: Helga Cromme, Ursula Schwarberg sowie Klaus und Angelika Labude erhielten Glückwünsche und kleine Präsente für ihre Mitgliedschaft über mittlerweile 50 Jahre.
Jeder soll sich Vereinsmitgliedschaft leisten können
Stefan Burghardt, der im vergangenen August zum Schatzmeister gewählt worden war, informierte über die finanzielle Entwicklung und die aktuelle Situation der Zoogesellschaft. Die Versammlung entschied mehrheitlich eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2025, jedoch gebunden an die Einbindung einer Sozialkomponente. Versammlung und Präsidium waren sich einig, dass „jeder sich die Mitgliedschaft leisten können müsse“. Für die Ausarbeitung der Sozialkomponente und eines Vorschlags zur Einbindung in die Satzung erhielt Dr. Marco Athen, Beisitzer im Präsidium, den Auftrag von der Versammlung. Nach dem Bericht der Rechnungsprüfer und der einstimmigen Entlastung des Präsidiums folgten Informationen der Zoo Osnabrück gGmbH.
E-Ticketing, Instandsetzung und überarbeitetes Angebot für Mitglieder
Zoogeschäftsführer Philipp Bruelheide, der im Dezember 2023 seinen Dienst antrat, gab einen Einblick in die Finanzen und Entwicklungen des Zoos. Das Jahr 2023 sei mit einem Fehlbetrag von 1,974 Millionen Euro abgeschlossen worden. Diese hohe Summe sei unter anderem auf deutlich gesunkene Einnahmen aus Tageskartenverkäufen, aber auch erstmals eingerechnete Rückstellungen für getätigte Überstunden sowie Rückstellungen für Zahlungsverbindlichkeiten ehemaliger Mitarbeiter zurückzuführen. Bruelheide blickt jedoch vorsichtig optimistisch in die Zukunft: „Ich habe die Zahlen der letzten Jahre gewälzt: In einer ähnlichen Situation steckte der Zoo bereits 2019. Trotz des schlechten Wetters in diesem Jahr konnten wir bisher aber tatsächlich ein leichtes Umsatz-Plus verzeichnen.“ Die Besucherzahlen von diesem Jahr lägen zwar leicht unter denen vom Vorjahr, allerdings nicht wesentlich und daher keinesfalls drastisch, so der Betriebswirt.
Auch berichtete Bruelheide über das neue E-Ticketing-System, bei dem Besucher bis zu 34 Prozent auf die Tagestickets sparen können. Über die Internetseite können beispielsweise Frühbuchertickets gewählt werden. Um das Angebot noch niedrigschwelliger zu gestalten, soll in Zukunft ein Terminal vor dem Zooeingang eingerichtet werden, über das diese Tickets ebenfalls erworben werden können. Bruelheide gewährte den Mitgliedern der Zoogesellschaft ebenfalls einen Einblick in die personelle Neuorganisation und die Personalaufwände. „Zwar wurde eine neue Ebene in die Personalstruktur eingezogen, aber diese wurde fast ausschließlich intern besetzt.“ Die Personalkosten seien nicht gestiegen.
Sebastian Benstein, Leiter Business Operations, stellte im Anschluss seinen Bereich und die derzeitigen Aufgaben vor. Da der Zoo Osnabrück in diesem Jahr einen Fokus auf die Instandsetzung legt, seien hier viele kleine und große, sichtbare und für Besuchende nicht sichtbare Maßnahmen umgesetzt worden und in der Umsetzung, so Benstein. Beispielhaft stellte er die Erneuerung der Holzplattform bei den Wölfen sowie den Austausch der Pumpe des Springbrunnens am Löwenrondell vor. Im Anschluss berichtete Zoodirektor Tobias Klumpe aus dem zoologischen Bereich, in dem 76 Mitarbeitende tätig sind. Unter anderem stellte er seine Ideen zur Schaffung eines neuen und exklusiven Angebots als Ersatz für die Sonntagsführungen für Vereinsmitglieder vor. Außerdem berichtete er über die Abläufe in seinem Tätigkeitsfeld, wie die Auswahl einer Tierart durch verschiedene Aspekte und Vorgaben durch übergeordnete Institutionen abläuft und die Koordination der einzelnen Tierindividuen abläuft.
Jubilare 60 Jahre Mitgliedschaft
Ruth Hoefner und Marita Suhre.
Jubilare 50 Jahre Mitgliedschaft
Klaus und Angelika Labude, Helga Cromme, Ursel Schwarberg, Marianne Bakker, Inge Benker und Christa Mühlenbrock.
Jubilare 40 Jahre Mitgliedschaft
Helge Benecke, Wolfgang Herkt, Firma Davidsmeyer, Maria Möller, Georg und Mechtild Plogmann.
Die CDU zeigt sich offen für Gespräche mit der Linkspartei in Thüringen, will jedoch zunächst ausschließlich mit SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht sprechen. Während der Thüringer Spitzenkandidat Mario Voigt diese Schritte mit „politischer Klugheit“ rechtfertigt, betont CDU-Chef Friedrich Merz die geltenden Beschlüsse bezüglich der Unvereinbarkeit mit der Linkspartei.
Koalitionsverhandlungen in Thüringen
Mario Voigt (CDU) unterstrich die Notwendigkeit, zunächst den Dialog mit den Sozialdemokraten und dem Bündnis Sahra Wagenknecht zu suchen. „Dann werden wir sehen, was dabei ja an Schnittmengen oder an möglichen Informationen da ist und dann wird man alles Weitere bewerten müssen.“ Er sieht dies als logischen ersten Schritt an, zumal es ein „Gebot der politischen Klugheit“ sei, die jeweiligen Parteien und ihre politischen Positionen genau zu bewerten.
Mahnung zur Besonnenheit vom CDU-Chef
Friedrich Merz (CDU), trat in Bezug auf Kontakte zur Linkspartei eher zurückhaltend auf. Mit Hinweis auf den Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linken, bekräftigte Merz, dass dieser Beschluss weiterhin gilt. „Und damit umzugehen, wird dann auch Sache der beiden Landesverbände in Sachsen und in Thüringen sein“, erklärte er. Dennoch räumte der CDU-Chef ein, dass „die Dinge im Fluss“ seien und er nichts vorgreifen wolle.
Sachsen: Warten auf stabile Regierungsbildung
Michael Kretschmer (CDU), Sachsens Ministerpräsident, dämpfte die Erwartungen einer schnellen Regierungsbildung in seinem Bundesland. Er kündigte Gespräche „mit allen politischen Kräften“ an, wobei eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen sei. „Diese Partei wird eine Oppositionsrolle einnehmen und das ist ja auch in der Demokratie eine wichtige Angelegenheit.“
Ausgangsposition der CDU in beiden Bundesländern
In Sachsen wurde die CDU mit 31,9 Prozent knapp vor der AfD zur stärksten Kraft. In Thüringen erreichte sie mit 23,6 Prozent nur den zweiten Platz, deutlich hinter der AfD, die 32,8 Prozent erzielte. Da die anderen Parteien eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen haben, deutet vieles auf CDU-geführte Regierungen hin. Ohne die Beteiligung des Bündnisses Sahra Wagenknecht wäre dies in beiden Ländern allerdings nicht möglich. In Thüringen muss für Mehrheiten zudem auch die Linke in irgendeiner Form einbezogen werden.
Der Dax hat seine anfänglichen Verluste am Montag bis zum Mittag etwas reduziert, obwohl die europäischen Einkaufsmanagerindizes, insbesondere der deutsche, nur leicht zulegen und leicht hinter den Erwartungen bleiben konnten. Marktteilnehmern fehlten wichtige Handelsimpulse durch geschlossenen US-Finanzmärkte, was Investoren die Technologieunternehmen meide und dazu führten, dass defensive Branchen gefragt waren.
Leichte Reduktion der Verluste und Kursentwicklung
Der Dax konnte seine anfänglichen Verluste am Montag bis zum Mittag etwas reduzieren. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.875 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Vonovia, die Deutsche Telekom und die Münchener Rück, am Ende Sartorius, Zalando und Daimler Truck.
Fehlende Impulse durch US-Feiertag
Die am Montag publizierten europäischen Einkaufsmanagerindizes konnten zwar leicht zulegen, vor allem der Einkaufsmanagerindex aus Deutschland blieb jedoch leicht hinter den Erwartungen zurück. Da die US-Finanzmärkte wegen eines Feiertages geschlossen bleiben, fehlten insgesamt die Impulse. „Ohne die Handelsimpulse aus Übersee fehlen den Marktteilnehmern wichtige Antriebskräfte„, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Das zeigt noch einmal sehr gut auf, wie wenig Eigendynamik aus den deutschen Handelsvorgaben für die Kursrekordjagd kam.“
Investoren meiden Technologieunternehmen
Einen großen Bogen machten die Investoren zum Wochenstart um die wenigen Technologieunternehmen, gefragt waren dagegen Vertreter der defensiven Branchen.
Entwicklung von Euro und Ölpreis
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1067 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9036 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 76,78 US-Dollar; das waren 15 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Trotz der Niederlagen in den jüngsten Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen bekräftigt die FDP ihren Willen, die Ampelkoalition im Bund fortzusetzen. FDP-Chef Christian Lindner fordert dabei mehr Engagement für die deutsche Wirtschaft und betont die FDP’s Verpflichtung zum Koalitionsvertrag.
Fortführung der Ampelkoalition
Christian Lindner, FDP-Chef, bestritt am Montag in Berlin, dass der Zeitpunkt gekommen sei, die Ampelkoalition zu verlassen, und machte deutlich, dass seine Partei an der gemeinsamen Regierung festhalten möchte. Dies erfolgt trotz der jüngsten Rückschläge bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen.
Impulse für die deutsche Wirtschaft
Lindner sieht es als zwingend notwendigen Schritt innerhalb der Ampelkoalition, der deutschen Wirtschaft zusätzliche Anreize zu bieten. „Hier haben wir in der Wachstumsinitiative ja einige – 49 Maßnahmen, um genau zu sein – verabredet“, sagt der FDP-Chef. „Es ist besser, diese Maßnahmen kommen jetzt, als dass sie nicht kommen.“
Aufruf an die Ampelpartner
Der FDP-Vorsitzende fordert die Ampelpartner SPD und Grüne dazu auf, den Koalitionsvertrag einzuhalten. „Die FDP steht zu dem, was im Koalitionsvertrag verabredet ist“, betont Lindner und warnt vor Initiativen, die den Koalitionsvertrag ständig in Frage stellen würden: „Wenn es Initiativen von anderen gibt, fortwährend den Koalitionsvertrag infrage zu stellen, in dem mehr Bevormundung, mehr Bürokratie, mehr Schulden oder höhere Steuern vorgeschlagen werden, dann darf sich niemand täuschen.“ Lindner betont die Treue seiner Partei zu den vereinbarten Maßnahmen und den Grundsätzen der FDP.
Die Erwartungen vor dem bevorstehenden Migrationsgipfel der Bundesregierung mit den Ländern und der Union wurden von offizieller Seite besänftigt. Das Treffen am Dienstag wurde von einem Regierungssprecher als „vertrauliches Arbeitsgespräch“ bezeichnet, zu dessen Teilnehmern und Inhalten jedoch keine weiteren Angaben gemacht wurden.
Regierungssprecher dämpfen Erwartungen
Ein Sprecher des Innenministeriums äußerte sich am Montag in Berlin und betonte, dass es sich bei der bevorstehenden Runde um ein „vertrauliches Arbeitsgespräch“ handele und entschuldigte sich damit, dass er keine Angaben zum genauen Teilnehmerkreis oder zu den Inhalten machen könne. „Die Hoffnung sei, dass diese Gespräche in einer vertraulichen und konstruktiven Atmosphäre stattfinden, damit es dann auch möglichst zu konkreten Ergebnissen führen kann“, sagte der Sprecher.
Die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann forderte indes zu Geduld auf und mahnte, nicht von vornherein große Erwartungen zu formulieren. „Da hilft es ja, wenn eine solche Atmosphäre gewährleistet wird“, so Hoffmann.
Keine Pressekonferenz geplant
Nach Angaben des Innenministeriums soll das Treffen auf dessen Einladung am Dienstag stattfinden. Eine Pressekonferenz im Anschluss ist jedoch nicht geplant. Damit bleibt abzuwarten, inwieweit Informationen zu den Ergebnissen des Migrationsgipfels an die Öffentlichkeit gelangen werden.
Am Montag (2. September) um 18:00 Uhr lädt die Kampagne „Den Rechten die Räume nehmen“ zu einer Demonstration am Osnabrücker Hauptbahnhof ein.
Nach Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen
Die Veranstaltung findet einen Tag nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen statt und richtet sich gegen jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD. Das Bündnis fordert eine klare Abgrenzung von rechtsextremen Positionen und betont die Notwendigkeit, die sozialen Probleme, die zu diesen Wahlergebnissen beitragen, ernsthaft anzugehen. Ziel ist es, Solidarität mit antifaschistischen Strukturen in Ost und West zu zeigen und für eine gerechtere Sozialpolitik zu kämpfen.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zeigt sich offen für eine mögliche Koalition mit der CDU in den Landtagen von Sachsen und Thüringen. Allerdings stellt sie klare Bedingungen und betont, dass sie keine Koalition nur zum Zweck der Machtergreifung eingehen wird.
Offenheit für Koalition mit Bedingungen
BSW-Generalsekretär Christian Leye sagte gegenüber dem Fernsehsender Phoenix, dass das Bündnis sich einer Koalition nicht verweigern würde, solange ihre Kernforderungen berücksichtigt werden. „Es ist nicht so, dass ich nachts wach gelegen und von einer Koalition mit der CDU geträumt habe,“ gestand er. „Auf der anderen Seite: Wahlergebnisse sind Wahlergebnisse und Verantwortung ist Verantwortung.“
Wahrung der BSW-Inhalte in der Koalition
Christian Leye hob hervor, dass die BSW ihre Prinzipien und Forderungen nicht für eine Koalition aufgeben würde. „Wir machen dann in einer Regierung mit, wenn sich etwas real ändert für die Menschen im Land. Und wenn es eine klare Positionierung für mehr Diplomatie gibt und auch gegen die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland“, stellte Leye klar. Er betonte, dass die BSW nicht bereit wäre, eine Koalition nur um Ministerposten willen zu schließen. „Das machen genug andere Parteien, das ist unwürdig.“
Debatte über Schuldenbremse
Neben der Sicherheits- und Außenpolitik hebt Leye die Forderung des BSW nach einer Revision der Schuldenbremse hervor. „Wir werden uns vor Ort darüber unterhalten müssen, was man tun kann, um die finanziellen Spielräume des Staates zu vergrößern. Da braucht es mehr Vernunft und Gerechtigkeit“, so der BSW-Politiker weiter. Im Wahlkampf habe die Frage, wie man im Ukraine-Krieg zu einem Frieden kommen könne, breiten Raum eingenommen. „Das muss sich auch in einer neuen Regierung widerspiegeln. Die sollte sich dort positionieren“, so Leye.