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Uniper (Archiv)

Linksfraktion warnt vor voreiligem Verkauf staatlicher Uniper-Anteile

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

Die Linksfraktion im Bundestag kritisiert die Pläne des Bundes, einen Teil seiner Anteile am Energiekonzern Uniper zu veräußern. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Energiekrise und hoher Preise warnt sie vor einem vorschnellen Rückzug des Staates aus dem Unternehmen und fordert ein Umdenken der Bundesregierung.

Kritik an geplanter Teilveräußerung

Der geplante Verkauf eines Teils der staatlichen Uniper-Anteile stößt bei der Linksfraktion im Bundestag auf deutliche Vorbehalte. Der finanzpolitische Sprecher Christian Görke sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, es gebe keinen Grund zur Eile.
„Wir stecken in der größten Energiekrise aller Zeiten, die Menschen ächzen unter Rekordpreisen“, sagte Görke laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ein staatlicher Energiekonzern sei aus seiner Sicht zeitgemäßer denn je, um mehr Kontrolle im Energiemarkt zu haben.

Verweis auf andere EU-Staaten und aktuelle Gewinne

Görke verwies den Zeitungen der Funke-Mediengruppe zufolge darauf, dass es Energiekonzerne mit hoher Staatsbeteiligung auch in anderen EU-Staaten gebe. Das trage aus seiner Sicht zur Dämpfung der Preise dort bei. Darüber hinaus schütte Uniper nach seinen Angaben derzeit erstmals wieder Gewinne aus. „300 Millionen Euro sollen bald an den Bundeshaushalt gehen“, so Görke gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Es darf nicht sein, dass der Staat nur in Krisen die Verlustrisiken übernimmt, aber die Privaten wieder übernehmen, wenn Gewinne fließen“, forderte Görke in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundesregierung sollte daraus aus seiner Sicht nun die richtigen Schlüsse ziehen.

EU-Vorgaben und Zeitplan bis 2028

Statt die „inzwischen sogar rechtlich fraglichen Vorgaben“ der EU-Kommission umzusetzen, sollte die Bundesregierung sich nach den Worten Görkes in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe dafür starkmachen, auf einen Verkauf verzichten zu können. Und selbst im Rahmen der EU-Vorgaben hätte man aus seiner Sicht noch Zeit bis 2028, es gebe keinen Grund für diese Eile mitten in der Krise.
Rund dreieinhalb Jahre nach der Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper beginnt die Bundesregierung mit dem Wiederverkauf des Unternehmens. Dabei prüft der Bund neben einem Verkauf offenbar auch einen Börsengang, wie aus einer am Dienstag in der „Financial Times“ veröffentlichten Anzeige hervorgeht.

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19. Mai 2026 0 Kommentare
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Gastronomie (Archiv)

Steuersenkung belebt Umsatz im deutschen Gastgewerbe deutlich

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

Im mittelständischen Gastgewerbe in Deutschland deutet sich nach Jahren der Stagnation und Schrumpfung eine Belebung an. Laut Datev-Mittelstandsindex, den die FAZ veröffentlicht, ist der Umsatz der Branche seit Jahresbeginn deutlich gestiegen. Gleichzeitig bleibt die Lage im Mittelstand insgesamt von nur verhaltener Dynamik geprägt, wie die aktuellen Kennzahlen zeigen.

Gastgewerbe verzeichnet deutlichen Umsatzzuwachs

Im mittelständischen Gastgewerbe ist der saisonbereinigte nominale Umsatz im April fast vier Prozent höher gewesen als im Dezember und lag 7,1 Prozent über dem Wert vor einem Jahr. Höher als im April war der Umsatz zuletzt im Herbst 2023. Die Ökonomen von Datev, dem Informationsdienstleister für die steuerberatenden Berufe, sehen darin einen Lichtblick.
Der deutliche Umsatzzuwachs fällt in die Zeit der Senkung der Umsatzsteuer auf gastronomische Angebote im Januar von 19 auf sieben Prozent. Das sei positiv für die kleinen Unternehmen im Gastgewerbe, weil die Steuersenkung die schwierige Gewinnlage verbessere, sagte Timm Bönke, Chefökonom von Datev.

Stagnation im Mittelstand insgesamt hält an

Die bessere Entwicklung des Gastgewerbes reicht nach den Datev-Daten jedoch nicht aus, um die Stagnation im Mittelstand insgesamt zu beenden. Der Datev-Mittelstandsindex zeigt im Umsatz eine leichte Stabilisierung im Vergleich zum Vorjahr an. Der Umsatz lag 1,2 Prozent höher als vor einem Jahr.
Der nominale Umsatzzuwachs im Mittelstand sei kein Signal für eine breite Erholung, erklärte Robert Mayr, Vorstandsvorsitzender der Datev-Genossenschaft. „Für eine echte Trendwende fehlt es weiterhin an branchenübergreifender Dynamik.“ Während die Beschäftigung gemäß dem Datev-Mittelstandsindex im April weiter leicht schrumpfte und im Volumen 0,2 Prozent weniger betrug als noch vor einem Jahr, stiegen die sogenannten Lohnkosten im April mit 4,9 Prozent abermals schneller als die allgemeine Preisentwicklung.

Datenbasis des Datev-Mittelstandsindex

Datev greift für den Mittelstandsindex auf die Umsatzsteuervoranmeldungen von mehr als einer Million Unternehmen und auf die Lohn- und Gehaltsabrechnungen für mehr als acht Millionen Arbeitnehmer zu. Die Daten werden anonymisiert und aggregiert zu dem Mittelstandsindex verdichtet, der früher als die amtliche Statistik die konjunkturelle Entwicklung im deutschen Mittelstand aufzeigt.

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19. Mai 2026 0 Kommentare
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Polizeiauto (Archiv)

Drei Menschen nach Hauseinsturz in Görlitz vermisst

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

In Görlitz ist am Montagnachmittag ein Mehrfamilienhaus eingestürzt. Nach Angaben der Polizei wird aktuell nach drei vermissten Personen gesucht, während die Ermittlungen zur Ursache des Einsturzes und die Rettungs- und Suchmaßnahmen fortgesetzt werden.

Suche nach drei Vermissten

Die Polizei teilte am Dienstag mit, dass nach drei vermissten Personen gesucht werde. Bei den Vermissten handelt es sich nach aktuellem Stand um zwei Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren mit rumänischer Nationalität sowie einen 47-jährigen Mann mit deutscher und bulgarischer Nationalität. Die Ermittlungen zur Ursache des Einsturzes gingen nach den Angaben der Polizei weiter, während die Rettungs- und Suchmaßnahmen nach den vermissten Personen fortgesetzt wurden.

Verkehrseinschränkungen im Stadtgebiet

Im gesamten Stadtgebiet von Görlitz ist bis auf Weiteres mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Reisenden in Richtung Polen werden Ausweichstrecken über Radmeritz, Hagenwerder sowie Ludwigsdorf empfohlen.

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19. Mai 2026 0 Kommentare
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Studenten in

Studierende nutzen KI beim Schreiben, fürchten aber Kompetenzverlust

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

Die Mehrheit der Studierenden in Deutschland nutzt beim akademischen Schreiben Künstliche Intelligenz (KI), sorgt sich aber zugleich um mögliche Kompetenzverluste. Das geht aus einer deutschlandweiten Studie des Schreibzentrums der Goethe-Universität Frankfurt hervor, wie die Hochschule am Dienstag mitteilte. Befragt wurden 4.048 Studierende.

Weit verbreitete Nutzung von KI-Tools

Den Angaben zufolge nutzen 89 Prozent der Befragten KI-Tools wie ChatGPT oder Deepl, vor allem für den thematischen Einstieg, zur Ideenfindung und zur sprachlichen Überarbeitung. Gleichzeitig fürchten 45,5 Prozent, kritisches Denken zu verlernen, und etwas mehr als die Hälfte hat das Gefühl, durch die Nutzung weniger selbst geleistet zu haben. Rund 92 Prozent fühlen sich dennoch für ihre Texte verantwortlich, und 78 Prozent empfinden Schreiben als sinnvoll für die Gedankenentwicklung.

Diskrepanz zwischen Einstellung und Verhalten

Die Studie zeigt eine Diskrepanz zwischen Einstellung und Verhalten: 72 Prozent der Studierenden lassen sich demnach dazu verleiten, KI auch für Aufgaben komplett zu übernehmen, etwa beim Lesen. Gründe seien Zeit- und Notendruck sowie Schreibschwierigkeiten. Studienautorin Nora Hoffmann warnte, dass viele Studierende noch ein Gespür für den Wert des Schreibens ohne KI hätten, dies sich aber ändern könne. Sie empfiehlt den Hochschulen, fachspezifische Regeln zum KI-Einsatz zu entwickeln und die Vermittlung von Schreib- und Lesekompetenzen zu stärken.

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19. Mai 2026 0 Kommentare
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Wald (Archiv)

Waldzustand 2025: Deutsche Wälder trotz Extremwetter stabilisiert

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

Der Zustand der deutschen Wälder hat sich im Jahr 2025 trotz ungünstigerer Witterungsbedingungen im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert. Das zeigt die aktuelle Waldzustandserhebung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach hat sich der Kronenzustand im bundesweiten Durchschnitt kaum verändert, weiterhin gilt jeder fünfte Baum als gesund.

Waldzustand 2025: Stabilisierung auf niedrigem Niveau

Nach Angaben der aktuellen Waldzustandserhebung des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat sich der Kronenzustand der Wälder im Bundesdurchschnitt kaum verändert. Weiterhin ist jeder fünfte Baum gesund. Sowohl bei Laub- als auch bei Nadelbäumen ging die Zahl neu abgestorbener Bäume zurück. Die Wälder haben sich jedoch noch nicht vollständig von den Dürrejahren 2018 bis 2020 erholt.
Bundesminister Alois Rainer (CSU) hob in einer Reaktion auf die Ergebnisse die Bedeutung des Waldes als Heimat und Wirtschaftsfaktor hervor. Er sagte laut Bundeslandwirtschaftsministerium, dass der Umbau hin zu produktiven und artenreichen Mischwäldern sowie eine nachhaltige Waldbewirtschaftung die Zukunft der Wälder sichern. „Besonders der deutliche Rückgang neu abgestorbener Bäume ist ein wichtiges Signal“, so Rainer.

Unterschiedliche Entwicklungen bei den Baumarten

Die Waldzustandserhebung 2025 zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Baumarten. Bei der Fichte sank der Anteil der deutlichen Kronenverlichtung leicht von 39 Prozent auf 38 Prozent. Bei der Buche wurde eine Verbesserung der Kronenverlichtung verzeichnet, der Anteil ging von 46 auf 38 Prozent zurück.
Bei der Kiefer hingegen verschlechterte sich der Zustand: Hier stieg der Anteil der deutlichen Kronenverlichtung von 24 auf 31 Prozent. Die Eiche wies unverändert hohe Werte bei der Kronenverlichtung auf, der Anteil lag bei 51 Prozent.

Langfristige Entwicklung seit 1984

Seit 1984 hat der sichtbare Blatt- und Nadelverlust aller Baumarten zugenommen. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium konnte der Vitalitätszustand der Wälder, wie er vor den Dürrejahren 2018 bis 2020 bestand, bisher nicht wieder erreicht werden.

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Pentagon (Archiv)

USA leiten 88 Handelsschiffe um, Iran droht Eskalation

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

Die US-Streitkräfte haben seit Beginn der Blockade iranischer Häfen und Schiffe im April nach eigenen Angaben 88 Handelsschiffe umgeleitet. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden zudem vier Schiffe „deaktiviert“, um die „vollständige Einhaltung“ der Blockade sicherzustellen. Die Maßnahmen haben wichtige Schifffahrtswege blockiert und die globalen Energiepreise in die Höhe getrieben.

US-Militär verweist auf Auswirkungen der Blockade

Das US-Verteidigungsministerium teilte am Dienstag mit, dass die US-Streitkräfte seit Beginn der Blockade iranischer Häfen und Schiffe im April 88 Handelsschiffe umgeleitet haben. Weiter hieß es, dass die US-Streitkräfte zudem vier Schiffe „deaktiviert“ hätten, um die „vollständige Einhaltung“ der Blockade sicherzustellen.
Die Blockade der iranischen Häfen und Schiffe sowie die faktische iranische Blockade der Straße von Hormus haben den Angaben zufolge wichtige Schifffahrtswege blockiert und die globalen Energiepreise in die Höhe getrieben.

Trump spricht von „ernsthaften Verhandlungen“

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, dass er nach einer Bitte von Golfstaaten einen großen Angriff auf den Iran abgesagt habe. Er sagte, dass „ernsthafte Verhandlungen“ zwischen den USA und dem Iran im Gange seien, die nach Ansicht mehrerer Golfstaaten zu einem Friedensabkommen führen könnten, das für alle Parteien „akzeptabel“ wäre.

Drohungen aus Teheran

Der Sprecher der iranischen Armee, Brigadegeneral Mohammad Akraminia, drohte am Dienstag, neue Fronten im Krieg zu eröffnen, falls die USA ihre Angriffe wieder aufnehmen sollten. Er erklärte, dass der Iran „nicht besiegt“ werden könne und dass die einzige Möglichkeit für „den Feind“ darin bestehe, „die iranische Nation zu respektieren und die legitimen Rechte des Iran zu wahren“.
Der Iran hat seit Kriegsbeginn den Angaben zufolge mehrmals gedroht, seine Angriffe auf Schiffe in und um die Straße von Hormus sowie auf Israel und die Verbündeten der USA im Persischen Golf auszuweiten, um die Schifffahrt im Roten Meer zu bedrohen.

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19. Mai 2026 0 Kommentare
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Neue E-Auto-Förderung startet mit großer Nachfrage

Neue E-Auto-Förderung startet mit großer Nachfrage

von Redaktion Hasepost Videonews 19. Mai 2026


Seit heute können Bürgerinnen und Bürger die neue staatliche Förderung für Elektroautos beantragen.

Die Förderung gilt rückwirkend für alle Fahrzeuge, die seit dem 1. Januar 2026 zugelassen wurden. Die Höhe der Förderung variiert zwischen 1.500 und 6.000 Euro, abhängig von Fahrzeugtyp, Einkommen und Familiengröße. Für reine Elektroautos gibt es eine Basisförderung von 3.000 Euro, für Plug-in-Hybride sind es 1.500 Euro. Zusätzlich gibt es einen Einkommensbonus von bis zu 2.000 Euro für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von unter 45.000 Euro.

500 Euro Bonus pro Kind für E-Auto-Kauf

Familien mit Kindern erhalten einen zusätzlichen Bonus von 500 Euro pro Kind, maximal jedoch für zwei Kinder. Die Förderung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. So muss das Fahrzeug für mindestens 36 Monate auf den Antragsteller zugelassen sein. Zudem ist die Förderung auf Privathaushalte beschränkt und gilt nicht für Dienstwagen oder gewerblich genutzte Fahrzeuge. Um die Förderung zu beantragen, ist ein BundID-Konto erforderlich, das entweder mit einem Online-Ausweis oder einem ELSTER-Zertifikat eingerichtet werden kann.

Förderung soll Klimaschutz beschleunigen

Die Bundesregierung hofft, mit der Förderung einen wichtigen Impuls für den Klimaschutz zu setzen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Förderung von Hybridfahrzeugen den Klimaschutz untergrabe und dass gebrauchte Elektroautos nicht in die Förderung einbezogen werden. Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) lobte die Prämie als wichtigen Impuls, forderte aber gleichzeitig die Einbeziehung gebrauchter E-Autos in die Förderung. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßte die neue Förderung, mahnte aber eine Klärung letzter offener Fragen an, um den Betrieben die nötige Sicherheit zu geben.

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19. Mai 2026 0 Kommentare
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Pfingsten bringt erste Hitzewelle mit bis zu 34 Grad

Pfingsten bringt erste Hitzewelle mit bis zu 34 Grad

von Redaktion Hasepost Videonews 19. Mai 2026


Pünktlich zu Pfingsten steigen die Temperaturen auf über 30 Grad.

Pünktlich zu Pfingsten steigen die Temperaturen in Deutschland auf sommerliche Werte. Eine kräftige Hochdruckbrücke über Mitteleuropa und warme Luft aus Südwesteuropa sorgen für sonnige Tage mit Temperaturen bis zu 34 Grad. Wie der Merkur berichtet, wird es bereits am Pfingstsamstag in vielen Regionen 26 bis 28 Grad warm. Besonders heiß wird es entlang von Rhein, Main und Neckar, wo Städte wie Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe und Köln mit Werten zwischen 28 und 31 Grad rechnen können. München und Stuttgart werden ebenfalls hohe Temperaturen erreichen, während es an den Küsten mit einer steifen Seebrise deutlich frischer bleibt.

Hitzewelle erreicht nächste Woche Höhepunkt

Nachts sinken die Temperaturen kaum unter 16 Grad, was in den Großstädten zu Tropennächten führen kann. Der Focus berichtet, dass die Hitze bis Mittwoch der kommenden Woche anhalten und Tag für Tag noch etwas zunehmen wird. Am Pfingstmontag könnten die Höchstwerte bereits bei rund 32 Grad liegen. Der vorläufige Höhepunkt der Hitze wird jedoch erst nach Pfingsten erwartet, mit Modellvorhersagen von 33 bis 34 Grad. Nicht überall werden die 30 Grad überschritten, doch in vielen Landesteilen sollten 25 bis 30 Grad erreichbar sein.

Pfingsten bringt sommerliche Temperaturen im Norden

Wetter.com ergänzt, dass sich bereits ab Donnerstag deutlich mehr Sommerfeeling zeigt, mit Temperaturen bis zu 26 Grad im Südwesten. Schauer und Gewitter beschränken sich zunehmend auf die Nordosthälfte Deutschlands. Am Pfingstmontag wird es auch im Norden wieder sommerlich warm mit bis zu 25 Grad. Nach den eher wechselhaften und teilweise kühlen Wochen zuvor fühlt sich Pfingsten für viele wahrscheinlich wie der offizielle Start in den Sommer an. Vorsicht ist jedoch vor Gewittern geboten.

Hochdruck bringt stabile Sommertage und heftige Gewitter

Der Meteorologe Martin Puchegger erläutert, dass der erwartete Kaltluftvorstoß sich nach Nordosteuropa verlagert, während sich über Deutschland hoher Luftdruck etabliert. Dies erhöht die Chancen auf stabile Sommertage erheblich. Die zusätzliche ozeanische Wärmeenergie pumpt mehr Feuchtigkeit in die Luftmassen, was im Zusammenspiel mit den ohnehin rekordwarmen Atlantik- und Mittelmeertemperaturen zu einem Doppeleffekt führt. Hitzeperioden werden intensiver, Gewitter und Starkregenereignisse heftiger.

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HASEPOST Redaktion

Dax steigt deutlich dank Hoffnung auf Nahost-Entspannung

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

Der Dax hat sich am Dienstagmittag weiter deutlich im Plus gehalten. Der Leitindex legte bis 12:30 Uhr auf 24.635 Punkte zu und lag damit 1,4 Prozent über dem Schlusskurs des Vortags. Während vor allem Technologiewerte gefragt waren, gaben einige Autowerte nach. Begleitet wurde das Marktgeschehen von Reaktionen auf die Lage im Nahen Osten, schwächeren Eurokursen und einem sinkenden Ölpreis.

Dax im Plus, Technologiewerte vorn

Der Dax setzte seine freundliche Tendenz vom Handelsstart bis zur Mittagszeit fort und kletterte auf 24.635 Punkte. Damit notierte der Index 1,4 Prozent über dem Schlussniveau des vorherigen Handelstags. An der Spitze der Kursliste standen SAP, Rheinmetall und Qiagen, während Infineon, Continental und Mercedes-Benz zu den Schlusslichtern zählten.

Reaktion auf Nahost-Lage

„Die Investoren sind erleichtert über die Verschiebung des US-Angriffs auf den Iran und hoffen auf eine baldige Entspannung im Nahen Osten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die Rohölpreise verweilten jedoch auf dem hohen Preisniveau und spiegelten diese Hoffnungen nicht vollends wider.
„Die Situation bleibt äußerst fragil und kann sich jederzeit wieder ändern“, so Lipkow. Die Waffenruhe ziele nicht darauf ab, die Situation im gesamten Nahen Osten zu regeln. „Der springende Punkt bleibt die Einstellung des iranischen Atomprogramms, das aus der Sicht der USA als unumstößlich gilt.“

Schwächerer Euro, sinkender Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1625 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8602 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 110,10 US-Dollar; das waren 199 Cent oder 1,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

19. Mai 2026 0 Kommentare
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Adis Ahmetovic

SPD fordert vor Merz-Besuch Demut und klare Zukunftsvision

von Hasepost Redaktion 19. Mai 2026

Vor dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der SPD-Bundestagsfraktion hat deren außenpolitischer Sprecher Adis Ahmetovic Demut und klare Signale eingefordert. Merz soll nach Ansicht des SPD-Politikers deutlich machen, wie er seine Kommunikation verbessern und eine Orientierung gebende Zukunftsvision formulieren will.

SPD-Außenpolitiker mahnt Fehlerbewusstsein an

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Adis Ahmetovic knüpft hohe Erwartungen an den angekündigten Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei den Sozialdemokraten im Bundestag. „Ich erwarte Demut und Klarheit“, sagte Ahmetovic dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Merz müsse glaubwürdig aufzeigen, „was er künftig besser machen will – insbesondere in seiner Kommunikation“. Er müsse außerdem Klarheit schaffen, „indem er eine positive Zukunftsvision formuliert, die Orientierung gibt und Parlament wie Bevölkerung mitnimmt“. Das müsse jetzt klappen, so Ahmetovic.

Merz-Auftritt bei SPD-Fraktion geplant

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird am Dienstagnachmittag in der SPD-Bundestagsfraktion erwartet. Zuvor will er gemeinsam mit SPD-Fraktionschef Matthias Miersch vor die Presse treten.

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19. Mai 2026 0 Kommentare
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