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Fußgängerverband fordert höhere Bußgelder für Radler auf Gehwegen

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Fußgängerverband "Fuss e.V." fordert angesichts des Frühjahrsbooms beim Radfahren deutlich höhere Strafen für das Fahren auf Gehwegen. Vorstand Roland Stimpel kritisiert insbesondere rücksichtsloses Verhalten mancher Radfahrer und mahnt zu mehr Kontrollen und höheren Bußgeldern.

Fußgängerverband warnt vor Radlern auf Gehwegen

Roland Stimpel
Der Verband appelliert nachdrücklich an Radfahrer, Gehwege zu meiden. Das Fahren dort sei meist ohnehin nicht erlaubt. "Viel Autoverkehr und hartes Pflaster auf der Fahrbahn sind keine Ausrede für das Gehwegfahren. Wer das vermeiden will, kann auch ein Stück schieben oder eine andere Route nehmen", so Stimpel weiter gegenüber der "Rheinischen Post".

Forderung nach strengeren Kontrollen und Bußgeldern

Viele Radfahrer verhielten sich nach Einschätzung des Verbandes rücksichtsvoll. "Viele Radler seien zum Glück achtsam", so Stimpel. "Für die Rücksichtslosen und Hektischen braucht es aber mehr Kontrollen und am besten höhere Bußgelder."
Als Vergleich verweist der Experte auf Regelungen im Ausland. In Frankreich gebe es nach seinen Worten deutlich strengere Sanktionen: "Gehwegfahren kostet bei unseren Nachbarn bis zu 135 Euro", sagte der Experte der "Rheinischen Post".

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Finanzamt (Archiv)

Milliarden-Erbschaften an Minderjährige fast steuerfrei verschont

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Ein großer Teil der steuerlich begünstigten Unternehmensvermögen geht an Minderjährige. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die der "Spiegel" berichtet. Im Jahr 2024 wurden demnach begünstigte Vermögen in Milliardenhöhe übertragen, häufig zu sehr niedrigen Steuersätzen.

Milliardenvermögen an Minderjährige übertragen

Nach der Antwort des Bundesfinanzministeriums wurden im Jahr 2024 begünstigte Vermögen von gut 11,1 Milliarden Euro weitergegeben. Davon entfielen 4,7 Milliarden Euro auf Empfänger im Alter bis einschließlich 17 Jahren, was einem Anteil von 43 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Steuersatz lag bei diesen Vorgängen bei 4,7 Prozent. Waren die Begünstigten Stiftungen, betrug der Steuersatz sogar nur 0,1 Prozent.

Kritik an Ungerechtigkeit der Erbschaftsteuer

Christian Görke

Vorwurf an SPD und Finanzminister

Görke verwies zudem auf den Widerspruch zwischen öffentlichen Forderungen der SPD und dem Verhalten des Bundesfinanzministeriums. "Die SPD hat sich zuletzt fast täglich öffentlich für eine gerechtere Erbschaftsteuer stark gemacht", so Görke laut "Spiegel". "Aber wenn man diese Antwort auf meine Anfrage liest, steht der Finanzminister und SPD-Parteivorsitzende offensichtlich nicht hinter seiner Partei."

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz

Merz lobt China-Reise, mahnt aber Wettbewerbsprobleme an

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat zum Abschluss seiner China-Reise ein positives Fazit gezogen. In der Tech-Metropole Hangzhou betonte er die gute Kooperation mit China, verwies jedoch zugleich auf bestehende Herausforderungen, insbesondere im wirtschaftlichen Wettbewerb.

„Gute Kooperation mit China“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Donnerstag in Hangzhou: "Ich fahre mit tiefen Eindrücken aus diesem Land. Wir haben eine gute Kooperation mit China." Zugleich machte er deutlich, dass aus seiner Sicht nicht alle Fragen geklärt seien. Es gebe einige Herausforderungen, die man gemeinsam bestehen müsse – vor allen Dingen beim Wettbewerb.
Merz verwies dabei auf die wirtschaftlichen Kapazitäten chinesischer Unternehmen: "Es gibt hohe Kapazitäten aus China, die zum Teil auch für Europa mittlerweile ein Problem darstellen, weil es Kapazitäten sind, die weit über den Marktbedarf hinausgehen." Darüber werde man nach seinem Besuch noch intensiv zu sprechen haben, kündigte der Kanzler an.

Folgebesuch des Wirtschaftsressorts geplant

Mit Blick auf die weiteren Beziehungen kündigte Merz an, das Thema in der Bundesregierung weiter zu vertiefen. "Ich werde auch die Bundeswirtschaftsministerin bitten, einen Folgebesuch in China zu machen." Aus seiner Sicht gehe es nun darum, die Zusammenarbeit mit China weiter auszubauen, dabei aber mögliche Konfliktfelder nicht zu verschweigen.
"Alles in allem gehe es aus seiner Sicht jetzt darum, dass man eine gute Zusammenarbeit suche, dass man aber auch ganz offen die Themen, die schwierig seien, anspreche", so Merz. Er betonte, dies bereits während seiner Reise umgesetzt zu haben: "Das habe ich in meinen Gesprächen gestern getan", fügte der Kanzler hinzu.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Bundestagssitzung am

Bundestag beschließt umstrittenes Tariftreuegesetz für öffentliche Aufträge

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Bundestag hat das umstrittene Tariftreuegesetz beschlossen, das die Stärkung der Tarifautonomie bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes zum Ziel hat. Union, SPD und Grüne stimmten am Donnerstag dafür, während die AfD dagegen votierte und die Linke sich enthielt. Wirtschaftsverbände kritisieren das Gesetz scharf und warnen vor neuer Bürokratie und Eingriffen in die Tarifautonomie.

Bundestag beschließt Tariftreuegesetz

Der Bundestag hat das umstrittene Tariftreuegesetz auf den Weg gebracht. Es wurde am Donnerstag mit den Stimmen von Union, SPD und Grünen beschlossen. Die AfD stimmte dagegen und die Linke enthielt sich.
Ziel des Gesetzes ist die Stärkung der Tarifautonomie durch die Sicherung von Tariftreue bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes. Konkret soll es für die Vergabe in den Bereichen Bau und Dienstleistungen gelten. Ausnahmen sind „verteidigungs- oder sicherheitsspezifische öffentliche Aufträge“. Lieferaufträge wurden im Gesetzgebungsverfahren komplett aus dem Entwurf gestrichen.

Kritik von Wirtschaftsverbänden

Bei Wirtschaftsverbänden ist das Gesetz umstritten. So beklagte etwa die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dass es zu neuer Bürokratie führe. Zudem spricht der Verband von einem „gefährlichen Eingriff in die Tarifautonomie“.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall bezeichnete das Gesetz derweil als „völlig unpraktikabel“.

Einwände von der Linken

Vonseiten der Linken wurden wiederum die Ausnahmeregelungen scharf kritisiert.

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Frankfurter Börse

Dax tritt trotz Nvidia-Rekordzahlen weiter auf der Stelle

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet und hat damit seine jüngste Seitwärtsbewegung fortgesetzt. Belastet von verhaltenen Vorgaben trotz starker Quartalszahlen des US-Chipherstellers Nvidia notierte der Leitindex am Morgen unter seinem Vortagesschluss. Auch am Devisen- und Ölmarkt zeigten sich moderate Bewegungen.
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 25.115 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag entsprach. An der Spitze der Kursliste rangierten FMC, Zalando und Airbus, am Ende die Münchener Rück, Bayer und Scout24.

Starke Nvidia-Zahlen ohne positive Marktüberraschung

„Nvidia hat geliefert“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Q4 war das bislang beste Quartal in der Unternehmensgeschichte von Nvidia. Zugleich war es der 14. Gewinnanstieg in Folge.“ Doch all das reiche nicht, um den Markt positiv zu überraschen. „Die Top-Zahlen von Nvidia reichen nicht aus, um den KI-Hype zurückzubringen. Die Anleger bleiben vorsichtig“, so Altmann weiter (Quelle: QC Partners).

Dax weiter in enger Handelsspanne

„Beim Dax bleibt die Story unverändert. Nach zwei Tagen unter der 25.000 hat der Dax gestern wieder darüber geschlossen“, sagte Altmann. Der Dax stecke im Seitwärtsmarkt fest. Das sei aktuell ein Trader-Markt, in dem viele versuchten, durch regelmäßiges Kaufen und Verkaufen vom ständigen Auf und Ab zu profitieren. „Eine echte und vor allem langfristige Richtung stellt sich so nicht ein“ (Quelle: QC Partners).

Euro etwas schwächer, Ölpreis legt zu

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1805 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8471 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 71,10 US-Dollar; das waren 25 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Airbus-Logo (Archiv)

Airbus-Betriebsrat drängt auf Bruch mit Dassault bei FCAS

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

In der deutschen Airbus-Belegschaft wächst der Widerstand gegen die Zusammenarbeit mit dem französischen Partner Dassault beim Luftkampfsystem FCAS. Betriebsratsvertreter und Branchenverbände fordern eine Neuausrichtung des Projekts und bringen eine Aufteilung in zwei getrennte Kampfflugzeugentwicklungen ins Gespräch.

Airbus-Betriebsrat fordert Ende der Kooperation mit Dassault

In der deutschen Airbus-Belegschaft lehnt man es ab, mit dem französischen Industriepartner Dassault bei der Entwicklung eines zukünftigen Kampfflugzeugs weiter zusammenzuarbeiten. Diese Entwicklung eines zukünftigen Kampfflugzeugs ist die zentrale Säule im Projekt FCAS. „Es wird Zeit, das Drama mit Dassault endlich zu beenden“, sagte der Betriebsratschef der Airbus-Rüstungssparte, Thomas Pretzl, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Die in Bayern ansässige Sparte ist zusammen mit Dassault Hauptauftragnehmer von FCAS.

Ruf nach eigenständigem Airbus-Kampfflugzeug

Der Airbus-Betriebsratschef fordert ein eigenes, federführend von Airbus gebautes Kampfflugzeug. „Europäische Souveränität, Unabhängigkeit von den USA darf Deutschland nicht in die Abhängigkeit der französischen Firma Dassault führen“, so Pretzl mit Blick auf Frankreichs Führungsanspruch beim Kampfflugzeug.

Verbände plädieren für „Zwei-Flugzeug-Lösung“

Auch der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und die IG Metall fordern eine „Zwei-Flugzeug-Lösung“ innerhalb von FCAS. Deutschland und Frankreich sollten jeweils eigene Flugzeuge entwickeln. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte vergangene Woche dagegen gesagt, dass FCAS aus seiner Sicht weiterhin „als Ganzes sinnvoll ist“.

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Hausfassade (Archiv)

Ifo-Präsident warnt: Mietpreisbremse verschärft Wohnungsnot in Deutschland

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Eine Ausweitung der Mietpreisbremse könnte nach Einschätzung von Ifo-Präsident Clemens Fuest die Wohnungsnot in Deutschland verschärfen. Mietregulierungen verstärkten demnach die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt, senkten die Investitionsbereitschaft und schränkten die Mobilität von Arbeitskräften ein, wie Fuest am Donnerstag erklärte.

Ifo-Präsident warnt vor Folgen strengerer Regulierung

Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, kritisiert Eingriffe wie die Mietpreisbremse deutlich. "Solche Eingriffe entlasten den Wohnungsmarkt nicht, sie verschlimmern die Knappheit und verringern die Arbeitsmobilität", sagte Fuest am Donnerstag nach Angaben des Ifo-Instituts. Wenn weniger Wohnungen gebaut und Vermietungsmärkte auf vorgegebenen Preisniveaus eingefroren würden, litten nach seiner Einschätzung vor allem junge Menschen und Arbeitsuchende, die für neue Jobs umziehen müssten.

Rückgang von Investitionen und geringere Mobilität

Mietregulierung führt nach Analysen des Ifo-Instituts dazu, dass Investitionen in Neubauten zurückgehen und die Nutzung von bereits bestehendem Wohnraum weniger flexibel wird. Das zeigt sich den Angaben zufolge unter anderem darin, dass Mieten für Neubauten deutlich über Bestandsmieten liegen – deutschlandweit rund 30 Prozent und in attraktiven Großstädten nahezu 50 Prozent höher –, wodurch Umzüge für viele finanziell unattraktiv werden. Diese sinkende Mobilität verschärft laut Ifo die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt, weil ältere Menschen tendenziell in zu großen Wohnungen bleiben, während junge Menschen mehr Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden.

Forderung nach Förderung des Wohnungsbaus

Fuest spricht sich deshalb gegen weitere Verschärfungen der Mietpreisbremse aus. "Wichtig wären Maßnahmen, die den Wohnungsbau fördern und die Nutzung des Bestands verbessern. Nur so lassen sich Wohnungsangebot und Nachfrage langfristig in Einklang bringen", erklärte der Ifo-Präsident.

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Ärztehaus (Archiv)

Gesundheitsministerin Warken will telefonische Krankschreibung vorerst behalten

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will trotz eines entsprechenden Beschlusses auf dem CDU-Parteitag derzeit keinen Vorstoß zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung in der Regierungskoalition unternehmen. Stattdessen verweist sie auf den Koalitionsvertrag, der eine Eindämmung des Missbrauchs bei Krankschreibungen über Online-Plattformen vorsieht.

Koalitionsvertrag für Warken maßgeblich

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erklärte in einem Interview mit den Sendern RTL und ntv, für sie gelte der Koalitionsvertrag. Dort sei vorgesehen, den Missbrauch bei der Krankschreibung über Online-Plattformen einzuschränken. Es gebe ein Misstrauen, dass diese Möglichkeit ausgenutzt werde. Da es im Koalitionsvertrag stehe, gehe sie davon aus, dass die SPD dies mitmache, so Warken.

Kein ausdrückliches Aus für telefonische Krankschreibung

Warken betonte mit Blick auf den Koalitionsvertrag: "Da steht ja auch nicht drin, die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft, da steht drin, es wird Missbrauch eingedämmt", fügte die Ministerin hinzu.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Krankenhaus (Archiv)

Warken drängt Krankenhausreform ohne Vermittlungsausschuss durch Bundestag

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) drängt darauf, die geplanten Änderungen an der Krankenhausreform bis Ende März durch Bundestag und Bundesrat zu bringen. Ziel sei es, den Vermittlungsausschuss zu vermeiden und gemeinsam mit den Ländern einen Kompromiss zu finden, sagte sie den Sendern RTL und ntv. Warken betonte zugleich, dass tiefgreifende Veränderungen der Kliniklandschaft unvermeidlich seien, einschließlich Schließungen und Zusammenlegungen.

Gesetzespaket bis Ende März

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die geplanten Veränderungen an der Krankenhausreform nach eigenen Angaben zügig durch die gesetzgeberischen Instanzen bringen. "Ziel ist es, den Vermittlungsausschuss zu verhindern", sagte Warken den Sendern RTL und ntv. Sie wolle ein geeintes Krankenhausreformanpassungsgesetz vorlegen, um anschließend mit der Umsetzung der Reform beginnen zu können.
Warken verwies dabei auf die Rolle der Länder: "Das wollen aber auch die Länder, so dass ich denke, dass wir das auch gemeinsam hinkriegen können." Laut ihrer Darstellung wünschen sich die Bundesländer insbesondere weitere Ausnahmen und Änderungen bei der Vorhaltevergütung. "Wir können da insgesamt einen Kompromiss finden, der jetzt nicht alle Punkte der Länder aufgreift, aber vielleicht an der einen oder anderen Stelle noch mal entgegenkommt", sagte sie RTL und ntv.

Suche nach Kompromiss mit den Ländern

Im Hinblick auf die Motive der Bundesländer äußerte Warken Zurückhaltung. Sie wolle den Ländern nicht unterstellen, "dass es ihnen nur darum geht, Kliniken zu retten", sagte sie RTL und ntv. Eine grundlegende Neuausrichtung der Kliniklandschaft sei aus ihrer Sicht unabdingbar. "Eine Transformation der Krankenhauslandschaft sei nötig", sagte sie den Sendern.
"Unser gemeinsames Ziel ist es, und muss es auch sein, dass es zu echten Veränderungen kommt", betonte Warken gegenüber RTL und ntv. Sie verwies zugleich auf die Sorgen in der Bevölkerung: Die Bürger hätten bereits Sorge, wenn sie das Wort Krankenhausreform hörten. Zugleich stellte sie klar, dass sich die Menschen auf spürbare Einschnitte einstellen müssten: "Aber es wird Veränderungen geben, es wird auch Schließungen geben, es wird Zusammenlegungen von Häusern geben."

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Grenze zwischen

Rüstungskonzern Renk investiert 500 Millionen in Osteuropa-Ausbau

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Augsburger Rüstungskonzern Renk plant einen massiven Ausbau seiner Aktivitäten in Osteuropa und insbesondere in Polen. Mit neuen Service- und Montagekapazitäten sowie hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung will das Unternehmen seine Rolle in der europäischen Aufrüstung stärken und näher an wichtige Kunden in der Region rücken.

Ausbau der Präsenz in Polen

Vorstandschef Alexander Sagel kündigte im Gespräch mit dem "Spiegel" an, Renk plane "einen Aufbau von Service- und Montagekapazitäten in Polen". Zunächst sollen dort Getriebe, Motoren und Fahrwerke gewartet werden, später ist auch die Herstellung von Produkten vorgesehen. Damit ermögliche der Konzern "Kunden in Polen, der Ukraine oder dem Baltikum schnellere Reaktionszeiten", so Sagel laut "Spiegel". Insgesamt wolle Renk in den nächsten vier bis fünf Jahren bis zu 500 Millionen Euro in den Ausbau von Kapazitäten sowie Forschung und Entwicklung investieren.
Der Getriebehersteller beliefert die Marine und nahezu alle westlichen Panzerhersteller und gilt als Barometer dafür, wie Europa bei der Aufrüstung mit Landstreitkräften vorankommt. Zu den Kunden zählen die Konzerne KNDS, Rheinmetall und Leonardo.

Reaktion auf Kritik an der Rüstungsbranche

Mit der Investitionsoffensive reagiert die Rüstungsbranche auch auf Kritik. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte wiederholt mehr Tempo angemahnt. In den europäischen Nato-Staaten stagniert der Bestand schwerer Rüstungsgüter wie Kampfpanzer und Kampfjets, ergab eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey.
Polen sei der ideale Standort, um näher an Abnehmer in der Region heranzurücken, sagte Sagel dem "Spiegel". "Wenn in Polen bei einer Übung im Grenzbereich oder in der Ukraine im Krieg ein Panzer ausfällt, dann kann man ihn für die Wartung nicht 2.000 Kilometer durch die Gegend fahren und ein halbes Jahr später zurückbringen." Kein anderes europäisches Nato-Land steckte, gemessen an der Wirtschaftsleistung, zuletzt so viel Geld in die Aufrüstung. Hinzu kommt, dass die Nato ihre Präsenz an der Ostflanke verstärkt.

Produktionsoffensive und neue Technologien

Große Pläne hat Renk auch für Italien. Die dortige Armee will mehr als 1.000 Kampf- und Schützenpanzer von Leonardo und Rheinmetall bauen lassen, Renk liefert Komponenten. Vor dem Ukraine-Krieg produzierte Renk 200 bis 300 Getriebe pro Jahr, bis Ende 2026 sollen es in Augsburg rund 800 sein. Bis Ende des Jahrzehnts plant Sagel, den Umsatz gegenüber 2024 auf rund drei Milliarden Euro zu verdreifachen.
Renk will zudem von der wachsenden Nachfrage nach autonomen Kampfsystemen profitieren. "Da entsteht ein Massenmarkt", sagte Sagel dem "Spiegel". Die Augsburger kooperieren mit dem Start-up Arx Robotics, das kleine KI-gesteuerte Kettenfahrzeuge baut. "Wir können uns aber auch vorstellen, gemeinsam mit Kunden selbst unbemannte Fahrzeuge zu bauen."

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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