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Airbus A321

Luftfahrtverband warnt vor wachsender chinesischer Konkurrenz im Flugzeugbau

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) warnt angesichts einer großen Airbus-Bestellung aus China vor wachsender technologischer Konkurrenz im Flugzeugbau. Die Bundesregierung müsse mehr tun, um den technologischen Vorsprung Deutschlands und Europas zu sichern, fordert der Verband.

BDLI warnt vor wachsender Konkurrenz aus China

BDLI-Hauptgeschäftsführerin Marie-Christine von Hahn erklärte gegenüber dem Medium "Politico": "Aus deutscher und europäischer Sicht ist China derzeit im Flugzeugbau ein guter Kunde." Zugleich mahnte sie: "Doch das Land will in diesem Sektor auch mehr und mehr zu einem Konkurrenten werden. Bei der Elektromobilität kann man sehen, wie schnell China aufholen und überholen kann." Die Bundesregierung müsse nach ihren Worten mehr tun, um Deutschlands Vorsprung zu halten.

Großauftrag aus China als Signal für die Industrie

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte bei seinem Antrittsbesuch in Peking am Mittwoch verkündet, dass China bis zu 120 Flugzeuge bei Airbus bestellen wolle. Mit Blick auf diesen Auftrag sagte von Hahn laut "Politico", Chinas Bestellung verdeutliche, "dass wir mit Airbus und der verbundenen Zulieferkette über ein industrielles und wirtschaftliches Juwel verfügen". Dies gelte es zu sichern und zu stärken. Weiter sagte sie: "Europa und insbesondere Deutschland müssen darauf achten, den technologischen Vorsprung im Flugzeugbau zu erhalten und auszubauen. Hierfür sind politische Weichenstellungen erforderlich."

Forderung nach klarer Luftfahrtstrategie

Die BDLI-Verbandschefin forderte laut "Politico", die Regierung müsse sich in ihrer angekündigten Luftfahrtstrategie zur technologischen Führungsrolle Deutschlands im Flugzeugbau bekennen. Entscheidend seien dann die daraus folgenden Maßnahmen wie das Budget des deutschen Luftfahrtforschungsprogramms.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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17. Bundesversammlung

Bundespräsidentenwahl: Bundesversammlung terminiert auf 30. Januar 2027

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Die nächste Bundespräsidentenwahl findet am 30. Januar 2027 statt. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) legte den Termin für die 18. Bundesversammlung fest, die an diesem Tag im Bundestag zusammentreten und das zukünftige Staatsoberhaupt wählen wird. Der Wahltermin liegt damit vor Ablauf der Amtszeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Bundesversammlung tagt am 30. Januar 2027

Julia Klöckner (CDU) hat als Bundestagspräsidentin den 30. Januar 2027 als Termin für die nächste Bundesversammlung bestimmt. Wie der Bundestag mitteilte, legte sie am Donnerstag Datum und Ort fest und informierte den Ältestenrat darüber. Die 18. Bundesversammlung tritt an diesem Tag im Bundestag zusammen und wählt das zukünftige Staatsoberhaupt.
Der Termin schließt sich an die Sitzungswoche an, in der der Bundestag am 27. Januar 2027 die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus begeht. Die für die Bundesversammlung erforderliche erweiterte Bestuhlung des Plenarsaals könne bereits auch für diesen Termin genutzt werden, hieß es. „Das sei effizient, schone Ressourcen und erweitere vor allem die Einladungsmöglichkeiten“, wurde dazu mitgeteilt.

Verfassungsrechtlicher Rahmen und Zuständigkeiten

Laut Grundgesetz und dem Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung obliegt es der amtierenden Präsidentin des Deutschen Bundestages, Ort und Zeit der Versammlung zu bestimmen. Sie ist auch für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Bundesversammlung zuständig.
Die Bundesversammlung muss spätestens 30 Tage vor Ablauf der Amtszeit des Bundespräsidenten zusammentreten. Die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier endet mit Ablauf des 18. März 2027 – spätester Termin für den Zusammentritt wäre somit der 16. Februar 2027 gewesen.

Abgrenzung zu anderen Terminen

Der von vielen erwartete Termin am 14. Februar hätte parallel zur Münchener Sicherheitskonferenz stattgefunden.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Philipp Türmer

Jusos warnen nach Heizungsdeal vor Nebenkosten-Explosion für Mieter

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der SPD-Nachwuchs kritisiert die Verständigung von Union und SPD auf die Grundzüge eines neuen Heizungsgesetzes als unzureichend beim Schutz von Mietern vor steigenden Kosten. Juso-Vorsitzender Philipp Türmer warnt vor einer „Nebenkostenexplosion“ und fordert klare Vorgaben, um eine Abwälzung höherer Heizkosten auf Mieter zu verhindern.

Kritik am Heizungs-Kompromiss

Der SPD-Nachwuchs stellt nach der Verständigung von Union und SPD auf die Grundzüge eines neuen Heizungsgesetzes fehlende Leitplanken zum Schutz von Mietern in den Mittelpunkt seiner Kritik. Philipp Türmer, Juso-Vorsitzender, sagte am Donnerstag dem Sender ntv mit Blick auf das am Dienstag vorgestellte Eckpunktepapier: "Dass der Schutz vor Kostenabwälzung nicht glasklar und verbindlich Teil der Einigung ist, ist sozialpolitisch fahrlässig". Die Mieter dürften nicht die Rechnung für den Geiz der Vermieter zahlen, so Türmer gegenüber ntv.

Wiedererlaubnis für neue Gas- und Ölheizungen

Die Regierungskoalition will den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen wieder erlauben, wenn diese ausschließlich Heizöl oder Erdgas verfeuern, das zu mindestens zehn Prozent aus alternativen Kraftstoffen besteht. Diese Treibstoffe aber sind nach Einschätzung von Experten und Verbänden mit höheren Kosten verbunden, zumal in den kommenden Jahren ein steigender CO2-Preis erwartet wird.

Forderung nach „harten Leitplanken“

Wenn Vermieter Entscheidungen treffen können, die absehbar höhere laufende Kosten verursachen, sei "die nächste Nebenkostenexplosion politisch vorprogrammiert und zahlen sollten am Ende die Mieter", sagte Türmer dem Sender ntv. Er forderte deshalb "harte Leitplanken". Dazu gehöre ein verbindlicher Nebenkostenschutz, klare Regeln gegen Kostenabwälzung auf die Mieter und "eine Förderung, die wirklich bei den Menschen ankommt". Andernfalls "verschärft die Koalition die Wohnraumkrise weiter". Steigende Warmmieten drohten nach Türmers Einschätzung noch mehr Menschen aus Wohngebieten zu verdrängen.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Fachgerichtszentrum Osnabrück

Gericht weist Klage von Ex-OB Griesert gegen Mehrfamilienhaus ab

von Dominik Lapp 26. Februar 2026

Ein jahrelanger Streit um ein Bauvorhaben in Osnabrück-Lüstringen ist vorerst entschieden: Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat die Klage gegen die Genehmigung eines Mehrfamilienhauses mit drei Wohneinheiten abgewiesen. Damit darf das umstrittene Projekt nach aktueller Rechtslage umgesetzt werden – auch wenn das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Gericht sieht keine Verletzung von Nachbarrechten

Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Osnabrück kam nach mündlicher Verhandlung zu dem Ergebnis, dass die erteilte Baugenehmigung rechtmäßig ist. Geklagt hatte Wolfgang Griesert, ehemaliger Stadtbaurat sowie Ex-Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, der sich gegen das Bauvorhaben in seiner Nachbarschaft gewandt hatte.

Nach Auffassung des Gerichts verletzt die Genehmigung den Kläger nicht in eigenen Rechten. Entscheidend war dabei die Frage, ob so genannte nachbarschützende Vorschriften des Bauplanungs- oder Bauordnungsrechts betroffen sind. Dies verneinte die Kammer.

Auch mehrere Einwände des Klägers konnten das Gericht nicht überzeugen. Weder aus einem behaupteten Verstoß gegen die festgesetzte Zahl der Vollgeschosse noch aus einer genehmigten Überschreitung der Sockelhöhe lasse sich eine eigene Rechtsverletzung ableiten. Beide Regelungen hätten in diesem Fall keine nachbarschützende Funktion.

Wolfgang Griesert und der HASEPOST-Hase (Archivbild von der Maiwoche 2017).

Wolfgang Griesert und der HASEPOST-Hase (Archivbild von der Maiwoche 2017).

Keine erdrückende Wirkung, Abstände eingehalten

Auch weitere Kritikpunkte hielten der juristischen Prüfung nicht stand. So komme weder der festgelegten Baulinie noch der Geschossflächenzahl eine drittschützende Wirkung zu. Zudem sah das Gericht keine Hinweise auf einen Verstoß gegen das so genannte Rücksichtnahmegebot – selbst dann nicht, wenn mehrere Befreiungen für das Bauprojekt zusammen betrachtet würden.

Nach Überzeugung der Kammer werden die vorgeschriebenen Grenzabstände eingehalten. Ebenso entfalte das geplante Gebäude keine „erdrückende Wirkung“ auf das Nachbargrundstück. Unzumutbare Einsichtsmöglichkeiten entstünden ebenfalls nicht.

Langer Rechtsstreit mit mehreren Etappen

Der Kläger war bereits zuvor im Eilverfahren vor derselben Kammer gescheitert. Ein anschließendes Beschwerdeverfahren vor dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht wurde später nach Rücknahme der Beschwerde eingestellt. Dennoch verfolgte er sein Anliegen im Hauptsacheverfahren weiter – nun ohne Erfolg.

Urteil noch nicht rechtskräftig

Endgültig abgeschlossen ist der Rechtsstreit allerdings noch nicht. Das Urteil ist bislang nicht rechtskräftig. Innerhalb eines Monats nach Zustellung kann ein Antrag auf Zulassung der Berufung beim Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht gestellt werden. Ob der Konflikt um das Bauprojekt damit tatsächlich endet oder in die nächste juristische Runde geht, dürfte sich somit erst in den kommenden Wochen entscheiden.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Nandus im Zoo Osnabrück. / Foto: Zoo Osnabrück

Vogelgrippe-Virus H5N1 im Zoo Osnabrück bestätigt

von PM 26. Februar 2026

Im Zoo Osnabrück ist der in der vergangenen Woche festgestellte Verdachtsfall auf eine hochpathogene Variante der Aviären Influenza (Vogelgrippe) nun offiziell durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden. Weitere Tiere der betroffenen Nandu-Gruppe waren ebenfalls infiziert. Der Zoo hat in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden umfassende Schutz- und Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt. Der Zoo bleibt regulär für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Zu dem in der vergangenen Woche amtlich festgestellten Verdachtsfall auf Aviäre Influenza im Zoo Osnabrück liegen nun die abschließenden Untersuchungsergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vor: Demnach wurde bei dem verstorbenen Nandu der hochpathogene Subtyp H5N1, umgangssprachlich als „Vogelgrippe“ bekannt, nachgewiesen. Bei den im Rahmen der behördlichen Seuchenschutzmaßnahmen eingeschläferten Nandus wurde ebenfalls das Virus der Aviären Influenza festgestellt.

Umfassendes Schutz- und Hygienekonzept

Seit der amtlichen Feststellung des Verdachtsfalls am vergangenen Freitag hat der Zoo in enger Abstimmung mit dem Veterinärdienst für Stadt und Landkreis Osnabrück sofortige und umfassende Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt und bestehende Vorkehrungen weiter verschärft. Ein Großteil des Vogelbestandes wurde vorsorglich in geschützten Innenbereichen untergebracht, um eine weitere Aufnahme oder Ausbreitung des Erregers zu verhindern.

Zusätzlich wurden potenziell gefährdete und versorgungsrelevante Bereiche nach seuchenhygienischen Standards in klar getrennte Kompartimente gegliedert, um Übertragungswege zwischen Tierarten und Haltungsbereichen wirksam zu begrenzen. Das Schutzkonzept umfasst für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber hinaus Desinfektionsschleusen, das verpflichtende Tragen von Schutzkleidung sowie streng geregelte Zugangsbeschränkungen. Auch die interne Versorgungs- und Futterlogistik wurde angepasst, um eine Kreuzkontamination zusätzlich auszuschließen.

Zoo bleibt geöffnet

Die Situation wird weiterhin engmaschig überwacht und gemeinsam mit den zuständigen Behörden fortlaufend bewertet. Für Besucherinnen und Besucher bleibt der Zoo Osnabrück geöffnet. Aufgrund der getroffenen Schutzmaßnahmen sind größere Teile des Vogelbestandes derzeit nicht sichtbar. Vereinzelt wurden außerdem Wegeführungen angepasst, um besonders sensible Anlagen zusätzlich zu schützen. Darüber hinaus ist der reguläre Zoobesuch ohne Einschränkungen möglich.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Karsten Wildberger

Bund plant freiwillige Bürger-App mit digitaler Ausweis-Wallet

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) plant eine bundesweite Bürger-App, die als zentrales digitales Serviceportal für staatliche Leistungen dienen soll. Über die App sollen künftig Anträge gestellt, Termine gebucht und Informationen abgerufen werden können, wie er bei einer Veranstaltung des „Handelsblatts“ (Freitagsausgabe) in Berlin sagte.

Bundesweite Bürger-App als zentrales Serviceportal

Karsten Wildberger kündigte an, im Sommer ab Juni oder Juli konkrete Details zur Bürger-App vorzustellen. Die Anwendung soll eng mit einer digitalen „Wallet“ verknüpft werden, die Ausweise, Führerschein oder Altersnachweise sicher auf dem Smartphone speichert und eine Identitätsprüfung online ermöglicht. Die Nutzung von Wallet und App ist nach seinen Angaben freiwillig. Wildberger sagte, dass Bürger selbst entscheiden sollten, wie sie digitale Dienste nutzen. Ziel sei es, Verwaltungsvorgänge zu vereinfachen, Unternehmen zu entlasten und jungen Menschen einen sicheren Zugang zu digitalen Angeboten zu ermöglichen.

Digitale Wallet und freiwillige Nutzung

Die digitale „Wallet“ soll nach den Ausführungen von Bundesdigitalminister Wildberger ein zentraler Baustein der geplanten Bürger-App sein. Sie soll verschiedene Nachweise digital bündeln und so eine sichere Identifizierung im Netz erlauben. Die Entscheidung für den Einsatz dieser digitalen Werkzeuge soll jedoch bei den Nutzern liegen. Wildberger betonte, dass Bürger selbst bestimmen sollten, in welchem Umfang sie digitale Angebote in Anspruch nehmen.

Altersbeschränkungen und Modernisierungsagenda

Neben der digitalen Infrastruktur sprach Wildberger bei der „Handelsblatt“-Veranstaltung auch über soziale Medien, Datenschutz und Altersverifikation. In der Debatte über ein mögliches Social-Media-Verbot für Minderjährige befürwortete er Altersbeschränkungen für Minderjährige und verwies auf die Schutzpflicht des Staates. Zugleich zog der Minister eine Zwischenbilanz der Modernisierungsagenda, hob Fortschritte bei der Entlastung von Bürgern und Unternehmen hervor und sprach über die Notwendigkeit, Deutschland technologisch voranzubringen.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Einbrecher

Einbruch in ein Wohnhaus in Bramsche

von Hasepost 26. Februar 2026

Am Mittwoch (25. Februar) wurde in einem Wohngebiet in Bramsche nördlich des Lutterdamms in ein Wohnhaus eingebrochen. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen bislang unbekannte Täter im Zeitraum zwischen 17:30  und 23:15 Uhr gewaltsam in das Haus ein.

Sachschaden nach Einbruch derzeit unbekannt

Im Inneren durchsuchten die Täter mehrere Räume nach Wertgegenständen. Anschließend flüchteten die Unbekannten in bislang unbekannte Richtung. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zu möglichem Diebesgut können noch keine Angaben gemacht werden.

Zeugenhinweise gesucht

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Wohngebietes zwischen Lutterdamm und Jahnstraße / Vördener Damm beobachtet haben, sich bei der Polizei Bramsche unter der Telefonnummer 05461/94530 zu melden.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Bärbel Bas

Mittelstand kritisiert neues Tariftreuegesetz als bürokratische Wachstumsbremse

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Vertreter der mittelständischen Wirtschaft kritisieren das von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) vorgelegte neue Tariftreuegesetz scharf. Sie sehen dadurch weder eine höhere Tarifbindung erreicht noch eine Entlastung der Unternehmen, sondern zusätzliche bürokratische Hürden, insbesondere bei der Vergabe öffentlicher Aufträge.

Familienunternehmen sehen Ziel verfehlt

Für die mittelständische Wirtschaft geht das neue Tariftreuegesetz von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) nach Einschätzung von Kritikern am Ziel vorbei. Es werde keineswegs zu mehr Tarifbindung führen, erschwere aber den Aufwand für Unternehmen bei staatlichen Aufträgen, sagte Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen und Politik, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".
"Schon jetzt beteiligen sich viele Unternehmen nicht mehr an öffentlichen Ausschreibungen, weil der Verwaltungsaufwand zu groß ist", warnte Kirchdörfer laut "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Rund 90 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen.
Kirchdörfer kritisierte, dass die schwarz-rote Koalition "den Ernst der Lage noch nicht erkannt" habe. Sie predige Bürokratieabbau, tatsächlich schaffe sie aber neue administrative Hürden für Unternehmen und auch bei den Behörden selbst. "Anstatt Wachstumsbremsen zu lösen, werden neue geschaffen."

Kritik von Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Ähnlich äußerte sich Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, am Donnerstag. "Mit dem Bundestariftreuegesetz widerlegt die Koalition ihre Versprechen zum Bürokratieabbau und wiederholt die Fehler des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes", sagte er laut Arbeitgeberverband Gesamtmetall. "Das Gesetz ist verfassungsrechtlich fragwürdig, weil es nicht geeignet ist, den Grad der Tarifbindung zu erhöhen."
Die Deindustrialisierung sei im vollen Gang, weil die Standortbedingungen so schlecht seien, dass viele Unternehmen am Standort Deutschland nicht mehr rentabel produzieren könnten, so Zander. Bürokratie gehörte dabei zu den vier Standortplagen. "Wie man in dieser Situation allen Ernstes ein solches Gesetz verabschiedet, ist nicht zu erklären oder zu entschuldigen. Es ist eine organisierte Verantwortungslosigkeit der Koalition."

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Parade zum

Mutmaßlich islamistischer Anschlagsplan gegen CSD Gelsenkirchen 2025

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Die im Frühjahr 2025 kurzfristig abgesagte Christopher-Street-Day-Parade in Gelsenkirchen ist nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ offenbar durch eine islamistisch motivierte Drohung beeinträchtigt worden. Ein im Internet angekündigter Anschlag auf die mit rund 600 Teilnehmenden geplante Veranstaltung führte zur Absage unmittelbar vor Beginn. Die Veranstalter verwiesen auf eine diffuse Gefahrenlage und stellten die Sicherheit der Teilnehmenden in den Vordergrund.

Drohankündigung auf Tiktok

Die queere Parade sollte am 17. Mai 2025 mit rund 600 Teilnehmern stattfinden, der Veranstalter sagte sie jedoch unmittelbar vor Beginn ab. In einer Pressemitteilung verwies der zuständige Verein damals auf eine diffuse Gefahrenlage. Die Absage habe verheerende Auswirkungen auf die Sichtbarkeit der Community, hieß es. Aber: „Die Sicherheit aller Teilnehmenden hat für uns oberste Priorität.“
Am Vormittag der geplanten Veranstaltung war das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen auf einen Tiktok-Post aufmerksam geworden. Darin kündigte der männliche Tatverdächtige einen Anschlag an, den die Behörden als ernst zu nehmend einstuften. Das berichtet der „Spiegel“.

Islamistische Symbolik im Profil

Der Avatar seines Profils zeigte nach Recherchen des Nachrichtenmagazins eine schwarze Flagge, dazu den Tauhid-Finger, der für den Glauben an einen Gott steht, beide Symbole werden auch von Islamisten verwendet. Auch diese Details gehen aus dem Bericht des „Spiegel“ hervor.

Ermittlungen in der Schweiz

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich offenbar um einen in der Schweiz lebenden Jugendlichen. Die zuständige Jugendanwaltschaft ermittelt noch, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Luzern mit. Weitere Angaben könne man nicht machen.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Rolf Mützenich

Mützenich fordert eigenständige europäische Friedensinitiative für Ukraine

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Angesichts der bislang erfolglosen, von den USA geführten Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs fordert der SPD-Politiker Rolf Mützenich eine stärkere europäische Rolle. Europa trage inzwischen die finanzielle Hauptlast der Unterstützung der Ukraine und müsse deshalb mit eigener Stimme in möglichen Friedensgesprächen auftreten.

Forderung nach europäischer Initiative

Der ehemalige Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich dringt auf eine eigenständige europäische Rolle in den Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew, wie der „Spiegel“ berichtet. „Spätestens mit Bekanntwerden der Pläne der US-Regierung über die Zukunft der Ukraine sollte jedem klar geworden sein, dass bei den Gesprächen über ein Ende des Krieges eine eigene Rolle und Stimme durch Europa unabdingbar ist“, sagte Mützenich laut „Spiegel“.
Der Ukraine-Krieg geht den Angaben zufolge in diesem Monat in sein fünftes Jahr, die Verhandlungen über ein Kriegsende werden bislang von den USA geführt und blieben ohne Erfolg. Vor diesem Hintergrund mahnt der SPD-Außenpolitiker, Europa dürfe sich nicht länger auf die diplomatischen Bemühungen Washingtons verlassen.

Kritik an Auftritt europäischer Spitzenpolitiker

Mützenich kritisiert nach Angaben des „Spiegel“, dass sich die wichtigsten europäischen Staats- und Regierungschefs, einschließlich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU), im vergangenen August „wie Bittsteller vor dem Schreibtisch von Donald Trump versammelten“. Dieses Bild dürfe sich nicht wiederholen, so der Außenpolitiker.

Europa soll Unterhändler benennen

Europa zahle nach den Worten Mützenichs inzwischen die finanzielle Hauptlast für die Unterstützung der Ukraine bei den militärischen und zivilen Hilfen. „Umso mehr ist eine europäische Rolle bei einer notwendigen und möglichen Nachkriegsordnung wünschenswert und erforderlich“, sagte der SPD-Politiker dem „Spiegel“. „Dazu gehört auch, einen europäischen Unterhändler zu benennen“, so Mützenich weiter. Europa hätte diesen Weg schon deutlich früher gehen müssen und können, „ohne die Verantwortung für den Überlebenskampf der Ukraine zu vernachlässigen“.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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