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11 Unternehmen haben gemeinsam eine Genossenschaft gegründet, um das Thema Berufsorientierung in Osnabrück neu zu gestalten. / Foto: WFO

In Osnabrück soll die Fachkräftesicherung gestärkt werden

von Hasepost 26. Februar 2026

Mit der offiziellen Gründung der BOZ-Genossenschaft am vergangenen Freitag (20. Februar) nimmt das Berufsorientierungszentrum Osnabrück, kurz: „BOZ Osnabrück“, weiter an Fahrt auf. Die Initiative aus der regionalen Wirtschaft will Unternehmen, Schulen und weitere Akteure enger vernetzen und Jugendlichen praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichen. Die Gründungsversammlung fand im Mühleneschweg 5 statt, wo das BOZ Osnabrück nach Abschluss der Renovierungsarbeiten spätestens im Herbst 2026 eröffnen wird.

OB Pötter würdigt Gründung als Meilenstein

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter würdigte die Gründung als wichtigen Meilenstein: „Besonders überzeugt mich der genossenschaftliche Ansatz: Osnabrücker Unternehmen übernehmen gemeinsam Verantwortung, bündeln ihre Kräfte und investieren in die Fachkräfte von morgen. Das ist kein kurzfristiges Projekt, sondern eine strategische Entscheidung für unseren Wirtschaftsstandort.“ Der Wettbewerb um geeignete Auszubildende werde für Unternehmen zunehmend anspruchsvoller, zugleich fehle vielen Jugendlichen eine konkrete Vorstellung von passenden Berufsbildern. Hier setze das Konzept eines Berufsorientierungszentrums gezielt an.

Ein erfolgreiches Vorbild besteht bereits in der Region mit dem BOZ Melle. Das dort etablierte Modell zeigt, wie Unternehmen frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften zusammengebracht und Berufe erlebbar gemacht werden können. Das BOZ Osnabrück versteht sich daher als Plattform aus der Wirtschaft für die Wirtschaft. Geplant sind branchenbezogene Themenräume und interaktive Formate, die Berufsbilder anschaulich vermitteln.

Schulen entlasten, Berufsorientierung stärken

Mit dem BOZ-TalentCheck sollen Kompetenzen systematisch erfasst und Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert werden. Damit werden Schulen entlastet und die Berufsorientierung in der Stadt nachhaltig gestärkt. Auch für die Unternehmen bietet die Genossenschaft klare Vorteile: Sie können frühzeitig mit motivierten Jugendlichen in Kontakt treten, die Passung zwischen Betrieb und Auszubildenden verbessern, Abbruchquoten senken und junge Talente langfristig an die Region binden.

„Mit der Gründung der BOZ eG wurde heute der Grundstein für eine langfristige Stärkung der Fachkräftesicherung in Osnabrück gelegt. Ein großer Dank gilt allen Initiatorinnen und Initiatoren sowie der Wirtschaftsförderung Osnabrück für die engagierte Begleitung dieses Prozesses“, erklärte Jan-Felix Simon, Vorstandsmitglied des VWO Vereins für Wirtschaftsförderung in Osnabrück e.V. Zu den elf Gründungsmitgliedern zählen: DIECKMANN Bauen + Umwelt GmbH & Co. KG; DIOS – Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH; Heilpädagogische Hilfe Osnabrück gGmbH; Holtkamp Electronics GmbH; IfBk – Institut für Bildungskooperation GmbH & Co. KG, Münster; Isoblock Schaltanlagen GmbH & Co. KG; Klinikum Osnabrück GmbH; Niels-Stensen-Kliniken GmbH; St. Elisabeth Pflege GmbH; ZEUS GmbH, Paderborn (Projektierer). Ziel ist es, gemeinsam möglichst viele weitere engagierte Mitgliedsunternehmen zu gewinnen und zahlreichen jungen Menschen neue Perspektiven für ihren beruflichen Weg zu eröffnen.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Bundeskriminalamt (BKA)

Ex-Verfassungsschutzchef fordert Überwachung radikalisierter Kinder gegen Terror

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der frühere Leiter des Brandenburger Verfassungsschutzes, Jörg Müller, fordert schärfere Befugnisse für Sicherheitsbehörden bei der Überwachung Minderjähriger im Kampf gegen Terrorismus. Hintergrund ist ein anstehender Prozess gegen acht Jugendliche und junge Erwachsene im Zusammenhang mit der rechtsextremen Gruppierung "Letzte Verteidigungswelle".

Forderung nach Überwachung auch unter 14-Jähriger

Der frühere Verfassungsschutzchef Jörg Müller verlangt, dass der Geheimdienst in bestimmten Fällen auch Kinder überwachen darf. "Die Sicherheitsbehörden brauchen die Fähigkeit, auch Akteure zu beobachten, die noch keine 14 Jahre alt sind, wenn sie schwerste Straftaten begehen oder Terrorismus planen", sagte Müller dem "Stern" und RTL. "Dazu gehört, dass die gesetzlichen Befugnisse geändert werden", fügte er gegenüber "Stern" und RTL hinzu.
Müller begründete seine Forderung mit Schwierigkeiten der Behörden im Umgang mit sehr jungen Extremisten. Die Regelungen seien so, "dass man Daten von unter 14-Jährigen gar nicht verarbeiten und speichern darf", sagte er dem "Stern" und RTL. Wenn 12-Jährige in einer Chatgruppe über den Rassenkrieg diskutierten, seien Verfassungsschutz und Polizei nicht dabei. "Dabei ist das ja die Vorstufe, bevor dann zur Tat geschritten wird", erklärte Müller gegenüber "Stern" und RTL.
"Wenn man von Polizei und Verfassungsschutz erwartet, dass sie nicht nur Feuerwehr sind und den Brand löschen, sondern dass sie vorher versuchen, den Brand zu verhindern, dann muss man ihnen auch die Mittel an die Hand geben", sagte Müller dem "Stern" und RTL.

Hintergrund: Verfahren gegen mutmaßliche Terrorgruppe

Müllers Äußerungen stehen im Zusammenhang mit dem anstehenden Prozess gegen acht Jugendliche und junge Erwachsene wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in oder Unterstützung der rechtsextremen terroristischen Vereinigung "Letzte Verteidigungswelle". Aktivitäten der "Letzten Verteidigungswelle" waren im April 2024 durch Recherchen von "Stern" und RTL bekannt geworden. Anfang Dezember 2025 erhob der Generalbundesanwalt Anklage gegen einige Mitglieder, unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und Verabredung zum Mord.

Konflikt um Einstufung der AfD

Jörg Müller war von 2020 bis 2025 Chef des brandenburgischen Verfassungsschutzes. Im Mai 2025 wurde er in den einstweiligen Ruhestand versetzt, es soll einen Konflikt zwischen ihm und der damaligen Innenministerin Katrin Lange (SPD) über die Einstufung der AfD gegeben haben. Lange geriet nach Müllers Absetzung in die Kritik, wenig später trat sie zurück.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Narendra Modi

Modi fordert: Künstliche Intelligenz als globales Gemeingut behandeln

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Indiens Premierminister Narendra Modi will künstliche Intelligenz (KI) als globales Gemeingut etablieren und nicht den großen Technologiekonzernen überlassen. In einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ fordert er offene Plattformen, internationale Standards für Wasserzeichen und eine klare Kennzeichnung synthetischer Inhalte. KI müsse dem globalen Wohl dienen und dürfe den Menschen nicht auf einen bloßen Datenpunkt reduzieren.

„KI muss sich zu einem globalen Gemeingut entwickeln“

Indiens Premierminister Narendra Modi betont in seinem Beitrag die Notwendigkeit, künstliche Intelligenz als öffentliches Gut zu behandeln. „Technologie entfaltet ihren größten Nutzen, wenn sie geteilt und nicht als strategisches Gut gehütet wird“, schreibt Modi im „Handelsblatt“. Offene Plattformen würden dazu beitragen, die Technologie sicher und nutzerorientiert zu machen.
„Diese kollektive Intelligenz ist die größte Stärke der Menschheit. KI muss sich zu einem globalen Gemeingut entwickeln“, fordert Modi laut „Handelsblatt“. Der Mensch dürfe dabei niemals nur ein reiner Datenpunkt sein. „Vielmehr muss KI zum Werkzeug für das globale Wohl werden und dem globalen Süden neue Wege des Fortschritts eröffnen“, schreibt Modi in dem Gastbeitrag.

Warnung vor Deepfakes und Desinformation

Darüber hinaus spricht Narendra Modi sich für klare Standards zur Verifizierung von KI-Inhalten aus. „Während generative Systeme die Welt mit Inhalten überschwemmen, sind demokratische Gesellschaften Risiken durch Deepfakes und Desinformation ausgesetzt“, schreibt der indische Premier im „Handelsblatt“.

Forderung nach internationalen Standards

Modi zieht in seinem Beitrag einen Vergleich zu Kennzeichnungen im Lebensmittelbereich. Ähnlich wie die Nährwertangaben für Lebensmittel müssten auch digitale Inhalte Authentizitätskennzeichnungen besitzen. „Ich appelliere an die internationale Gemeinschaft, gemeinsam Standards für Wasserzeichen und Quellenverifizierung zu entwickeln“, so Modi im „Handelsblatt“. Indien habe den ersten Schritt bereits getan und die eindeutige Kennzeichnung synthetisch generierter Inhalte gesetzlich vorgeschrieben.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Omid Nouripour

Nouripour fordert harte Sanktionen gegen iranisches Regime in Deutschland

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) dringt auf neue Sanktionen gegen das iranische Regime und fordert entschiedene Maßnahmen auch in Deutschland. Neben der Einstufung der Revolutionsgarden spricht er sich für das Einfrieren von Vermögen iranischer Regimevertreter in Europa aus. Zugleich warnt er mit Blick auf diplomatische Gespräche in Genf vor einem Atomabkommen, das schwere Menschenrechtsverletzungen und regionale Destabilisierung ausklammert.

Forderung nach schärferen Maßnahmen in Deutschland

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) fordert neue Sanktionen gegen das iranische Regime, die ausdrücklich auch innerhalb Deutschlands greifen sollen. "Das sollte Deutschland jetzt anzetteln", sagte der Bundestagsvizepräsident dem Nachrichtenmagazin Politico. Neben der Listung der Revolutionsgarden brauche es nach seinen Worten weitere Schritte, etwa das "Einfrieren von Privatvermögen der Regimeliten". Es gebe Regimeangehörige, die Vermögen in Europa haben. "Das sollte angegangen werden".

Kritik an fehlendem Betätigungsverbot

Nouripour kritisierte, dass bislang zentrale Maßnahmen ausblieben. Ein Betätigungsverbot gegen Vertreter des Regimes in Deutschland fehle weiterhin. Es sei notwendig, "dass sie sehen, dass ihre Arbeit nicht folgenlos bleibt". Auch eine "Anklage der Generalbundesanwaltschaft" gegen Verantwortliche könne ein Signal sein.

Skepsis gegenüber Gesprächen in Genf

Mit Blick auf die heutigen diplomatischen Gespräche in Genf zwischen Washington und Teheran zeigte sich Nouripour skeptisch. "Es gibt die Möglichkeit, dass man sich einigt", sagte er Politico. Allerdings werde "nur über Urananreicherungen geredet", während das Regime "eine Historie hat von Betrug". "Diesem Regime kann man nicht vertrauen".
Ein Abkommen dürfe nach seiner Einschätzung nicht andere Themen ausblenden. "Wir reden über massive Verbrechen gegen die Menschlichkeit in diesem Jahr", sagte Nouripour. Sollte es lediglich zu einem Atomdeal kommen, der Repression und regionale Destabilisierung ausklammere, sei das sein "Worst Case".

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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AfD-Logo (Archiv)

Hessens Regierungschef droht AfD-geführten Ländern mit Informationsstopp

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat für den Fall einer Regierungsübernahme der AfD in einem Bundesland Einschränkungen bei der Zusammenarbeit der Länder angekündigt. Vor allem der Austausch sicherheitsrelevanter Informationen könnte seiner Einschätzung nach betroffen sein.

Rhein stellt Zusammenarbeit mit AfD-geführtem Land infrage

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat für den Fall einer Regierungsübernahme der AfD in einem der 16 Bundesländer Konsequenzen angekündigt. Sollte eine AfD-Regierung ins Amt kommen, müsse es Veränderungen "in der der Art und Weise der Zusammenarbeit" unter den Ländern geben, sagte der CDU-Politiker dem Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Der Austausch von Informationen werde "so nicht mehr funktionieren".
Bereits jetzt machten sich die Ministerpräsidenten Gedanken über ein solches Szenario: Es sei im Moment hypothetisch, aber "natürlich muss man sich mit dem Gedanken befassen, was passiert, wenn so einer dabei ist", sagte er in dem Podcast der Funke-Mediengruppe. "Wie gehen wir mit dem um? Die Frage muss man sich schon stellen", so Rhein. Es wäre "fahrlässig", nicht darüber nachzudenken.

Sicherheitsrelevante Informationen im Fokus

Im Fall einer Regierungsübernahme durch die AfD müsse man unter anderem sehr genau schauen, wie man mit sicherheitsrelevanten Informationen umgehe, die die Länder üblicherweise untereinander austauschten, sagte der CDU-Politiker dem Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke-Mediengruppe. Man müsse prüfen, "mit welcher Information kann man arbeiten, mit welcher Information nicht".
Auf die Frage, ob die länderübergreifende Verfolgung von rechtsradikalen Straftätern noch möglich sei in einem solchen Szenario, sagte Rhein im Podcast der Funke-Mediengruppe: "Ja, ich würde sagen, dass das möglich ist." Die Polizeien seien gut aufgestellt. Polizeien könnten zudem sehr unabhängig auch von Landesregierungen agieren. "Also das ist aus meiner Sicht gewährleistet", so Rhein.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Autobahn-Baustelle (Archiv)

Nächtliche Vollsperrung der Autobahn A33 zwischen Borgloh/Kloster Oesede und Hilter a.T.W.

von Hasepost 26. Februar 2026

Die Autobahn Westfalen repariert auf der A33 bei Osnabrück Schadstellen.

Über Nacht voll gesperrt

Deshalb wird die Autobahn in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (26./27. Februar) zwischen den Anschlussstellen Borgloh/Kloster Oesede und Hilter a.T.W. von 19:00 Uhr abends bis 5:00 Uhr morgens in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Umleitung über U85

Der Verkehr Richtung Osnabrück wird an der Anschlussstelle Hilter a.T.W. abgeleitet und über die U85 geführt. In Fahrtrichtung Bielefeld führt die Umleitung ab Borgloh/Koster Oesede über die U86.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Seniorin (Archiv)

Sozialverband fordert statt privater Vorsorge stärkere gesetzliche Rente

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat den von der schwarz-roten Koalition in den Bundestag eingebrachten Gesetzentwurf zur Reform der privaten Altersvorsorge scharf kritisiert und stattdessen eine Stärkung der gesetzlichen Rente gefordert. Nach Ansicht des Verbandes sei bereits der letzte Anlauf für eine staatlich geförderte private Altersvorsorge gescheitert, während von der Riester-Rente vor allem Versicherungskonzerne profitiert hätten.

SoVD kritisiert Reform der privaten Altersvorsorge

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) wendet sich gegen den Gesetzentwurf zur Reform der privaten Altersvorsorge, den die schwarz-rote Koalition an diesem Donnerstag in den Bundestag eingebracht hat. Der Verband fordert, die gesetzliche Rente zu stärken, anstatt erneut auf staatlich gelenkte private Modelle zu setzen.
SoVD-Vorsitzende Michaela Engelmeier sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe): "Der letzte Versuch staatlich gelenkter privater Rentenvorsorge ist kläglich gescheitert." Mit Blick auf die Riester-Rente erklärte sie weiter: "Die Riester-Rente hat dieses Ziel nie erfüllt, gerade einmal ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sorgt zusätzlich privat vor. Riester hat vor allem den Versicherungskonzernen genützt."

Forderung nach starker gesetzlicher Rente

Der SoVD plädiert dafür, auch künftig auf die gesetzliche Rente zu setzen. Die Ergebnisse der von der Koalition eingesetzten Rentenkommission, die für Mitte des Jahres erwartet werden, gelte es nach Auffassung des Verbandes abzuwarten.
Zum nun vorgeschlagenen Produkt der privaten Vorsorge heißt es, dieses sei zwar einfacher, transparenter und kostengünstiger als "Riester". Der vorgesehene Kostendeckel für den Verwaltungsaufwand von 1,5 Prozent wird vom SoVD jedoch als viel zu hoch bewertet. Engelmeier erklärte dazu in der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Bei der privaten Altersvorsorge wird der Blick gerne nach Schweden gerichtet. Dort ist der schwedische Staatsfonds mit Verwaltungskosten von nur rund 0,1 Prozent deutlich kostengünstiger."

Grundproblem der privaten Vorsorge bleibt

Nach Einschätzung des SoVD ändert auch die Reform nichts an einem grundlegenden sozialpolitischen Problem. Engelmeier sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wer keinen Euro zum Sparen übrig hat, wird trotz Förderung nicht zusätzlich vorsorgen können. Darum brauchen wir eine starke gesetzliche Rente."
Hintergrund der Reformbestrebungen ist die Entwicklung bei der Riester-Rente. Die Riester-Abschlüsse waren zuletzt rückläufig, weshalb die Bundesregierung mit dem neuen Gesetz die private Vorsorge wieder attraktiver machen will.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Gaszähler (Archiv)

Nabu kritisiert Heizungsreform: Bundesregierung schwächt Klimaschutz-Ziele

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Naturschutzbund (Nabu) kritisiert die von der schwarz-roten Bundesregierung vorgelegten Eckpunkte für eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes als Rückschritt für den Klimaschutz im Gebäudesektor. Nach Ansicht des Verbands schwächt die geplante Neuregelung zentrale Instrumente, die bislang für Verlässlichkeit beim Umstieg auf klimafreundliche Heizungen gesorgt hätten.

Nabu sieht Klimaschutz im Gebäudebereich geschwächt

Die von der Bundesregierung angekündigte Reform des Gebäudeenergiegesetzes stößt beim Naturschutzbund (Nabu) auf deutliche Kritik. Steffi Ober vom Nabu-Bundesverband sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben): "Mit der angekündigten Reform des Gebäudeenergiegesetzes schwächt die Bundesregierung ein zentrales Instrument für den Klimaschutz im Gebäudesektor."
Nach Einschätzung von Ober ist insbesondere die im Gesetzentwurf vorgesehene Änderung bei der Heizungsmodernisierung problematisch. "Die Streichung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien beim Heizungstausch ist ein Rückschritt. Sie hat bislang für Verlässlichkeit gesorgt und den Umstieg auf klimafreundliche Wärme verbindlich vorgegeben", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).

Kritik an geplanter „Grüngas- und Grünölquote“

Die Bundesregierung plant den Angaben zufolge, die bisherige Vorgabe durch eine "Grüngas- und Grünölquote" zu ersetzen. Nach den Worten von Ober kann diese die bisherige Leitplanke jedoch nicht ersetzen. Vielmehr handele es sich um "das nächste Luftschloss", so Ober gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).
Ober begründete dies mit der aus ihrer Sicht geringen Wirkung der vorgesehenen Quote: "Die Beimischung kleiner Mengen nicht-fossiler Anteile ist ineffizient und ändert nichts daran, dass neue Öl- und Gasheizungen über Jahrzehnte fossile Emissionen verursachen. Die günstigste und klimafreundlichste Lösung für den Verbraucher ist der Umstieg auf die Wärmepumpe", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben).

Gebäudesektor verfehlt seit Jahren Klimaziele

Ober verwies zudem auf die seit Langem bestehenden Probleme beim Klimaschutz in Gebäuden. "Statt klare Vorgaben aufzugeben, braucht es einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Wärme und verlässliche Rahmenbedingungen für Klimaneutralität im Bestand", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagausgaben). Nach ihren Worten verfehlt der Gebäudesektor seit Jahren seine Klimaziele.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Strommast (Archiv)

Berliner Stromnetz-Anschlag: Ermittler tappen weiter im Dunkeln

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Knapp zwei Monate nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz tappen die Sicherheitsbehörden bei der Suche nach den Verantwortlichen weiterhin im Dunkeln. Aus Antworten des Bundesinnenministeriums (BMI) auf eine Kleine Anfrage der Grünen, über die die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) berichtet, geht hervor, dass es bislang keine klare Spur zu den Tätern gibt. Trotz eines im Anfangsverdacht angenommenen terroristischen Hintergrunds halten die Ermittler verschiedene Szenarien offen.

Ermittlungen laufen weiter ergebnisoffen

Wie aus den Antworten der Bundesregierung hervorgeht, werden nach dem Anschlag unterschiedliche Täterprofile geprüft. "Ungeachtet der im Anfangsverdacht angenommenen Verantwortlichkeit einer terroristischen Vereinigung werden auch andere mögliche Täter in den Blick genommen; die Ermittlungen erfolgen ergebnisoffen", heißt es demnach in den Antworten der Bundesregierung, über die die "Rheinische Post" berichtet.
In einem angeblichen Bekennerschreiben war die Tat zunächst einer linksextremistischen "Vulkangruppe" zugeschrieben worden. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte sich ebenfalls früh auf einen linksextremen Anschlag festgelegt.

Kritik aus den Reihen der Grünen

Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, kritisierte laut "Rheinische Post" die frühe Einordnung des Anschlags durch Dobrindt. "Gerade angesichts der weiterhin sehr dünnen Erkenntnislage wäre Alexander Dobrindt gut beraten, sich nächstes Mal nicht derart vorschnell festzulegen", sagte Mihalic der Zeitung.
Auch Grünen-Politiker Konstantin von Notz, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums zur Kontrolle der Nachrichtendienste, äußerte sich kritisch zur bisherigen Aufklärung. "Es ist erschreckend, wie wenig die Bundesregierung weiterhin zu den Hintergründen des Anschlags auf die Berliner Stromversorgung Anfang des Jahres weiß", sagte von Notz der "Rheinischen Post".

Forderung nach Aufarbeitung möglicher Strukturen

Von Notz mahnte laut "Rheinische Post" eine umfassende Analyse möglicher Täterstrukturen an. Es gelte nun, die Versäumnisse der vergangenen Jahre "aufzuarbeiten und endlich ein stimmiges Bild dazu zu erarbeiten, wer oder was die Vulkangruppen eigentlich sind, wer dahintersteht, was die Gruppen eint beziehungsweise voneinander unterscheidet oder ob nicht andere Strukturen und Netzwerke für diese Taten verantwortlich sind", so von Notz.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Verbraucherzentrale-Bundesverband (Archiv)

Verbraucherschützer warnen: Neue Altersvorsorge droht zu scheitern

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Vor der ersten Lesung des neuen Altersvorsorge-Gesetzes im Bundestag an diesem Donnerstag warnen Verbraucherschützer vor einem erneuten Scheitern der privaten Altersvorsorge. Aus Sicht der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wiederholt die Reform zentrale Konstruktionsfehler der Riester-Rente und setzt zu stark auf den Vertrieb durch Finanzvermittler.

Verbraucherschützer sehen Risiken für Sparer

Verbraucherschützer Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kritisierte in der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) die geplante Reform scharf. "Die Geschichte wiederholt sich", sagte Nauhauser der Zeitung. "Mit dieser Reform wird die private Altersvorsorge wieder scheitern."
Die Reform von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) soll nach den Plänen der Bundesregierung eigentlich die Fehler der unbeliebten Riester-Rente beheben. Das neue Altersvorsorge-Gesetz sieht jedoch weiterhin vor, Finanzprodukte privat zu vertreiben. "Für Menschen, die sich nicht auskennen, ändert sich nichts", kritisierte Nauhauser in der "Süddeutschen Zeitung". "Die sind weiterhin Finanzvermittlern ausgeliefert. Die werden verkaufen, was am meisten Provision bringt."

Vorwurf der Nähe zur Finanzlobby

Nach Einschätzung von Nauhauser setze das Bundesfinanzministerium eine Agenda der Finanzlobby um. Wie bei der Riester-Rente werde die Gesellschaft seiner Ansicht nach in zehn Jahren feststellen, dass die private Altersvorsorge für viele Bürger weiterhin nicht funktioniere. Als Alternative forderte der Verbraucherschützer in der "Süddeutschen Zeitung" einen staatlichen Fonds nach schwedischem Vorbild.

Inhalte der Reform und Zeitplan

Das Kabinett hatte die Pläne von Klingbeil im Dezember beschlossen. Die Reform sieht neben den bisherigen Produkten mit Garantien ein neues Altersvorsorgedepot vor, das höhere Renditen am Kapitalmarkt ermöglicht. Die neuen Produkte sollen ab Januar 2027 verfügbar sein.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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