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Hausfassade (Archiv)

Ifo-Präsident warnt: Mietpreisbremse verschärft Wohnungsnot in Deutschland

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Eine Ausweitung der Mietpreisbremse könnte nach Einschätzung von Ifo-Präsident Clemens Fuest die Wohnungsnot in Deutschland verschärfen. Mietregulierungen verstärkten demnach die Knappheit auf dem Wohnungsmarkt, senkten die Investitionsbereitschaft und schränkten die Mobilität von Arbeitskräften ein, wie Fuest am Donnerstag erklärte.

Ifo-Präsident warnt vor Folgen strengerer Regulierung

Clemens Fuest, Präsident des Ifo-Instituts, kritisiert Eingriffe wie die Mietpreisbremse deutlich. "Solche Eingriffe entlasten den Wohnungsmarkt nicht, sie verschlimmern die Knappheit und verringern die Arbeitsmobilität", sagte Fuest am Donnerstag nach Angaben des Ifo-Instituts. Wenn weniger Wohnungen gebaut und Vermietungsmärkte auf vorgegebenen Preisniveaus eingefroren würden, litten nach seiner Einschätzung vor allem junge Menschen und Arbeitsuchende, die für neue Jobs umziehen müssten.

Rückgang von Investitionen und geringere Mobilität

Mietregulierung führt nach Analysen des Ifo-Instituts dazu, dass Investitionen in Neubauten zurückgehen und die Nutzung von bereits bestehendem Wohnraum weniger flexibel wird. Das zeigt sich den Angaben zufolge unter anderem darin, dass Mieten für Neubauten deutlich über Bestandsmieten liegen – deutschlandweit rund 30 Prozent und in attraktiven Großstädten nahezu 50 Prozent höher –, wodurch Umzüge für viele finanziell unattraktiv werden. Diese sinkende Mobilität verschärft laut Ifo die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt, weil ältere Menschen tendenziell in zu großen Wohnungen bleiben, während junge Menschen mehr Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden.

Forderung nach Förderung des Wohnungsbaus

Fuest spricht sich deshalb gegen weitere Verschärfungen der Mietpreisbremse aus. "Wichtig wären Maßnahmen, die den Wohnungsbau fördern und die Nutzung des Bestands verbessern. Nur so lassen sich Wohnungsangebot und Nachfrage langfristig in Einklang bringen", erklärte der Ifo-Präsident.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Ärztehaus (Archiv)

Gesundheitsministerin Warken will telefonische Krankschreibung vorerst behalten

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will trotz eines entsprechenden Beschlusses auf dem CDU-Parteitag derzeit keinen Vorstoß zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung in der Regierungskoalition unternehmen. Stattdessen verweist sie auf den Koalitionsvertrag, der eine Eindämmung des Missbrauchs bei Krankschreibungen über Online-Plattformen vorsieht.

Koalitionsvertrag für Warken maßgeblich

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erklärte in einem Interview mit den Sendern RTL und ntv, für sie gelte der Koalitionsvertrag. Dort sei vorgesehen, den Missbrauch bei der Krankschreibung über Online-Plattformen einzuschränken. Es gebe ein Misstrauen, dass diese Möglichkeit ausgenutzt werde. Da es im Koalitionsvertrag stehe, gehe sie davon aus, dass die SPD dies mitmache, so Warken.

Kein ausdrückliches Aus für telefonische Krankschreibung

Warken betonte mit Blick auf den Koalitionsvertrag: "Da steht ja auch nicht drin, die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft, da steht drin, es wird Missbrauch eingedämmt", fügte die Ministerin hinzu.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Krankenhaus (Archiv)

Warken drängt Krankenhausreform ohne Vermittlungsausschuss durch Bundestag

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) drängt darauf, die geplanten Änderungen an der Krankenhausreform bis Ende März durch Bundestag und Bundesrat zu bringen. Ziel sei es, den Vermittlungsausschuss zu vermeiden und gemeinsam mit den Ländern einen Kompromiss zu finden, sagte sie den Sendern RTL und ntv. Warken betonte zugleich, dass tiefgreifende Veränderungen der Kliniklandschaft unvermeidlich seien, einschließlich Schließungen und Zusammenlegungen.

Gesetzespaket bis Ende März

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die geplanten Veränderungen an der Krankenhausreform nach eigenen Angaben zügig durch die gesetzgeberischen Instanzen bringen. "Ziel ist es, den Vermittlungsausschuss zu verhindern", sagte Warken den Sendern RTL und ntv. Sie wolle ein geeintes Krankenhausreformanpassungsgesetz vorlegen, um anschließend mit der Umsetzung der Reform beginnen zu können.
Warken verwies dabei auf die Rolle der Länder: "Das wollen aber auch die Länder, so dass ich denke, dass wir das auch gemeinsam hinkriegen können." Laut ihrer Darstellung wünschen sich die Bundesländer insbesondere weitere Ausnahmen und Änderungen bei der Vorhaltevergütung. "Wir können da insgesamt einen Kompromiss finden, der jetzt nicht alle Punkte der Länder aufgreift, aber vielleicht an der einen oder anderen Stelle noch mal entgegenkommt", sagte sie RTL und ntv.

Suche nach Kompromiss mit den Ländern

Im Hinblick auf die Motive der Bundesländer äußerte Warken Zurückhaltung. Sie wolle den Ländern nicht unterstellen, "dass es ihnen nur darum geht, Kliniken zu retten", sagte sie RTL und ntv. Eine grundlegende Neuausrichtung der Kliniklandschaft sei aus ihrer Sicht unabdingbar. "Eine Transformation der Krankenhauslandschaft sei nötig", sagte sie den Sendern.
"Unser gemeinsames Ziel ist es, und muss es auch sein, dass es zu echten Veränderungen kommt", betonte Warken gegenüber RTL und ntv. Sie verwies zugleich auf die Sorgen in der Bevölkerung: Die Bürger hätten bereits Sorge, wenn sie das Wort Krankenhausreform hörten. Zugleich stellte sie klar, dass sich die Menschen auf spürbare Einschnitte einstellen müssten: "Aber es wird Veränderungen geben, es wird auch Schließungen geben, es wird Zusammenlegungen von Häusern geben."

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Grenze zwischen

Rüstungskonzern Renk investiert 500 Millionen in Osteuropa-Ausbau

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der Augsburger Rüstungskonzern Renk plant einen massiven Ausbau seiner Aktivitäten in Osteuropa und insbesondere in Polen. Mit neuen Service- und Montagekapazitäten sowie hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung will das Unternehmen seine Rolle in der europäischen Aufrüstung stärken und näher an wichtige Kunden in der Region rücken.

Ausbau der Präsenz in Polen

Vorstandschef Alexander Sagel kündigte im Gespräch mit dem "Spiegel" an, Renk plane "einen Aufbau von Service- und Montagekapazitäten in Polen". Zunächst sollen dort Getriebe, Motoren und Fahrwerke gewartet werden, später ist auch die Herstellung von Produkten vorgesehen. Damit ermögliche der Konzern "Kunden in Polen, der Ukraine oder dem Baltikum schnellere Reaktionszeiten", so Sagel laut "Spiegel". Insgesamt wolle Renk in den nächsten vier bis fünf Jahren bis zu 500 Millionen Euro in den Ausbau von Kapazitäten sowie Forschung und Entwicklung investieren.
Der Getriebehersteller beliefert die Marine und nahezu alle westlichen Panzerhersteller und gilt als Barometer dafür, wie Europa bei der Aufrüstung mit Landstreitkräften vorankommt. Zu den Kunden zählen die Konzerne KNDS, Rheinmetall und Leonardo.

Reaktion auf Kritik an der Rüstungsbranche

Mit der Investitionsoffensive reagiert die Rüstungsbranche auch auf Kritik. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte wiederholt mehr Tempo angemahnt. In den europäischen Nato-Staaten stagniert der Bestand schwerer Rüstungsgüter wie Kampfpanzer und Kampfjets, ergab eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey.
Polen sei der ideale Standort, um näher an Abnehmer in der Region heranzurücken, sagte Sagel dem "Spiegel". "Wenn in Polen bei einer Übung im Grenzbereich oder in der Ukraine im Krieg ein Panzer ausfällt, dann kann man ihn für die Wartung nicht 2.000 Kilometer durch die Gegend fahren und ein halbes Jahr später zurückbringen." Kein anderes europäisches Nato-Land steckte, gemessen an der Wirtschaftsleistung, zuletzt so viel Geld in die Aufrüstung. Hinzu kommt, dass die Nato ihre Präsenz an der Ostflanke verstärkt.

Produktionsoffensive und neue Technologien

Große Pläne hat Renk auch für Italien. Die dortige Armee will mehr als 1.000 Kampf- und Schützenpanzer von Leonardo und Rheinmetall bauen lassen, Renk liefert Komponenten. Vor dem Ukraine-Krieg produzierte Renk 200 bis 300 Getriebe pro Jahr, bis Ende 2026 sollen es in Augsburg rund 800 sein. Bis Ende des Jahrzehnts plant Sagel, den Umsatz gegenüber 2024 auf rund drei Milliarden Euro zu verdreifachen.
Renk will zudem von der wachsenden Nachfrage nach autonomen Kampfsystemen profitieren. "Da entsteht ein Massenmarkt", sagte Sagel dem "Spiegel". Die Augsburger kooperieren mit dem Start-up Arx Robotics, das kleine KI-gesteuerte Kettenfahrzeuge baut. "Wir können uns aber auch vorstellen, gemeinsam mit Kunden selbst unbemannte Fahrzeuge zu bauen."

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Symbolbild Baustelle

Das sind die nervigsten Baustellen in Osnabrück

von Laura Hilgert 26. Februar 2026

Durch die interaktive Baustellenkarte der Stadt Osnabrück mit neuen Funktionen sind alle Baustellen und Sperrungen im Stadtgebiet in einer Übersicht mit Zeitraum, Art der Einschränkungen und Grund für die Baustelle zu finden.

Sperrungen, die den Verkehr einschränken

In Nahne ist die Fahrbahn der Iburger Straße beziehungsweise B51 noch bis zum 22. Juni von zwei Spuren auf eine Spur wegen Asphaltarbeiten verengt und verlegt. Betroffen sind ungefähr 3,3 Kilometer Strecke, durch die sich das Fahren in die Länge ziehen kann.

In Sutthausen ist der Damenweg von der Kreuzung Waidmannsweg bis zur Kreuzung Ernst-Stahmer Weg / Zum Forsthaus schon seit Oktober 2024 voll gesperrt. Diese Sperrung bleibt noch bis zum 30. Juli bestehen. Hier erneuert die SWO Netz die Infrastruktur, denn es wird unter anderem eine neue belastbarere Regenwasser-Kanalisation verbaut. In der aktuellen Bauphase ist eine Durchfahrt vom Middenkamp in Richtung Ernst-Stahmer-Weg möglich.

Bis zum 22. Mai ist die Südstraße 1-39 in Schinkel-Ost halbseitig gesperrt. Dabei kommt es zweimal zu kurzzeitigen Vollsperrungen zwischen der Mindener Straße und der Westerbreite. Grund dafür ist der Ausbau des Stromnetzes in der Südstraße und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung.

Auch in Hellern ist eine Baustelle Schuld an einer Vollsperrung: Wegen der Erneuerung des Rohrnetzes gibt es noch bis zum 30. April eine Baustelle von 300 Metern, die vom Irisweg 1a bis zum Immenweg 1 geht, aber gut zu umfahren ist.

Eine weitere Baustelle in der Wüste wird vom 2. bis zum 6. März zu erwarten sein. Wegen Arbeiten an einem Hausanschluss und Kanalbauarbeiten ist die Jahnstraße in Höhe der Hausnummer 7 voll gesperrt.

An mehreren Stellen in Osnabrück wird aktuell gebuddelt. / Foto: Geodatenportel der Stadt Osnabrück

An mehreren Stellen in Osnabrück wird aktuell gebuddelt. / Foto: Geodatenportal der Stadt Osnabrück

Diese Baustellen sind nach langem Warten bald weg

Die Baustellen, die bald abgebaut werden, bestehen mit einer Ausnahme alle bereits seit letztem Jahr. Dort können sich alle Verkehrsteilnehmenden darauf freuen, einige Strecken endlich wieder vollständig befahren zu können.

Zwei Baustellen sollen bereits am 27. Februar verschwinden: Die Vollsperrung in Voxtrup auf der Düstruperheide 2-62 und die Einschränkung im Stadtteil Kalkhügel zwischen Bergerskamp 20 und Karl-Koch-Straße 13. Diese Strecken sollen bald wieder vollständig und ohne Einschränkungen befahrbar sein. An beiden Stellen wurde das Rohrnetz erneuert.

Eine weitere Baustelle in Fledder packt am 28. Februar wieder ein: Die Spurverengung in der Hannoverschen Straße soll auch hier mit neuem Asphalt bald Geschichte sein. Im Stadtteil Fledder fällt auch eine ampelregulierte Baustelle (Hettlicher Masch 21-25) wegen einer Pflaster-Großmaßnahme bald weg.

Die Frankenstraße in Fledder ist wegen Arbeiten, bei denen das Osnabrücker Lokviertel an das Wasser- und Stromnetz angebunden wird, eine Einbahnstraße stadtauswärts. Damit ist jedoch voraussichtlich ab dem 27. März Schluss und die Strecke soll dann wieder in beide Richtungen befahrbar sein.

Am 27. März sind auch zwei weitere Baustellen in Gartlage und Voxtrup wieder weg: Der Verkehr am Nonnenpfad 18 wurde wegen einer Hochbaustelle durch Ampeln reguliert und die Eichenalle 3-42 war wegen Rohrnetz-Arbeiten voll gesperrt.

In der Dodesheide besteht momentan noch eine Vollsperrung (Am Zuschlag 12), die aber bis zum 30. März wieder aufgehoben werden soll. Hier wurde ebenfalls  das Rohrnetz ausgebaut.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Möhren (Archiv)

Deutschland erzielt 2025 Rekord-Gemüseernte, Zwiebeln überholen Karotten

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

In Deutschland ist die Gemüseernte im Jahr 2025 auf einen neuen Höchststand seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 1990 gestiegen. Die landwirtschaftlichen Betriebe erzielten insgesamt 4,5 Millionen Tonnen Gemüse und damit deutlich höhere Erntemengen und größere Anbauflächen als im Vorjahr und im mehrjährigen Mittel, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte.

Rekordernte und ausgeweitete Anbauflächen

Nach Angaben von Statistisches Bundesamt (Destatis) wurden 2025 in Deutschland insgesamt 4,5 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren 8,1 Prozent mehr als im Jahr 2024 und 13,2 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024, teilte Destatis am Donnerstag mit. Die Erntemenge lag damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990.
Die insgesamt 5.960 Gemüse erzeugenden Betriebe weiteten die Anbauflächen für Gemüse gegenüber 2024 um 3,9 Prozent auf 131.700 Hektar aus. Das waren 3,6 Prozent mehr als im mehrjährigen Mittel der Jahre 2019 bis 2024.
Insgesamt wurde im Jahr 2025 Gemüse auf rund 130.400 Hektar im Freiland angebaut. Dies entsprach einem Flächenanstieg um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die größten Anbauflächen im Freiland wurden 2025 mit 28.600 Hektar in Nordrhein-Westfalen bewirtschaftet, darauf folgten Niedersachsen mit 26.500 Hektar, Bayern mit 17.500 Hektar und Rheinland-Pfalz mit 16.000 Hektar.

Speisezwiebeln überholen Möhren

Speisezwiebeln waren mit rund 903.300 Tonnen (+21,4 Prozent gegenüber 2024) im Jahr 2025 erstmals seit 1990 die Gemüseart mit der größten Erntemenge in Deutschland. Die Gemüseart mit der nun nur noch zweitgrößten Erntemenge waren Möhren beziehungsweise Karotten mit 865.700 Tonnen (+1,8 Prozent), gefolgt von Weißkohl mit 507.500 Tonnen (+18,8 Prozent) und Einlegegurken mit 197.600 Tonnen (-7,5 Prozent).
Mit der größten Anbaufläche seit 1990 lagen Speisezwiebeln 2025 mit 19.770 Hektar (+11,7 Prozent gegenüber 2024) im Freiland ebenfalls an erster Stelle, gefolgt von Spargel mit 19.220 Hektar ertragsfähiger Fläche (-2,8 Prozent) und Karotten mit 14.190 Hektar (+2,9 Prozent. Danach folgten Weißkohl mit 6.500 Hektar (+5,6 Prozent) und Speisekürbisse mit 5.750 Hektar (+9,5 Prozent).

Ökologische Erzeugung und geschützter Anbau

Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025 auf rund 20.600 Hektar insgesamt 597.000 Tonnen Gemüse. Das entspricht 15,6 Prozent der gesamten Gemüseanbaufläche und 13,2 Prozent der gesamten Erntemenge. Gegenüber 2024 stieg die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche um 6,4 Prozent und die zugehörige Erntemenge um 12,6 Prozent. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024 zeigte sich eine Steigerung bei der ökologischen Anbaufläche für Gemüse um 17,3 Prozent und bei der Erntemenge um 33,7 Prozent.
Die größte Anbaufläche im ökologischen Gemüseanbau entfiel auch 2025 auf Karotten mit 3.340 Hektar. Speisekürbisse wurden auf 2.200 Hektar angebaut und Speisezwiebeln auf 2.150 Hektar, gefolgt von Roter Bete mit einer Anbaufläche von 1.790 Hektar. Besonders hohe Anteile ökologischer Erzeugung an der Gesamterntemenge zeigten sich bei den Gemüsearten Rote Bete mit 48,7 Prozent, Speisekürbisse mit 35,6 Prozent, Zucchini mit 34,9 Prozent sowie Frischerbsen mit 30,5 Prozent.
Der Anbau von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, stieg 2025 mit 1.250 Hektar (+0,8 Prozent) nur leicht gegenüber dem Vorjahr, so das Bundesamt weiter. Die Erntemenge nahm um 4,3 Prozent auf 219.200 Tonnen zu. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 108.600 Tonnen auf Tomaten (+0,5 Prozent). Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge war die Salatgurke mit 66.700 Tonnen (-2,7 Prozent), gefolgt von Paprika mit 18.500 Tonnen (+12,2 Prozent).
Unter hohen Schutzabdeckungen lag der Anteil der ökologischen Gemüseanbaufläche mit 24,0 Prozent (300 Hektar) etwa acht Prozentpunkte höher als im Freiland. Die Erntemenge von 33.800 Tonnen machte dabei 15,4 Prozent der gesamten Erntemenge im ökologischen Gemüseanbau aus.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Frau auf

Gender Pay Gap 2025: Verdienstungleichheit bleibt unverändert hoch

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt haben sich im Jahr 2025 nicht verringert. Der sogenannte Gender Gap Arbeitsmarkt lag mit 37 Prozent auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte. Während sich einige Kennziffern leicht veränderten, blieb die Gesamtlage bei der erweiterten Verdienstungleichheit stabil.

Unterschiede bei Stundenlöhnen und Arbeitszeit

Der unbereinigte Gender Pay Gap lag im Berichtsjahr 2025 bei 16 Prozent. Das heißt, Frauen verdienten 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer, wie Destatis weiter mitteilte. Ausgehend vom unbereinigten Gender Pay Gap lassen sich knapp zwei Drittel der Verdienstlücke durch die für die Analyse zur Verfügung stehenden Merkmale erklären. Der unerklärte Teil entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap von sechs Prozent.
Eine wesentliche Ursache für die Verdienstunterschiede insgesamt zwischen Frauen und Männern ist laut Destatis weiterhin die höhere Teilzeitquote von Frauen. Während Männer 2025 über alle Beschäftigungsverhältnisse hinweg durchschnittlich gut 34 Stunden pro Woche einer bezahlten Arbeit nachgingen, waren es bei Frauen knapp 28 Stunden pro Woche. Damit brachten Frauen wie in den vergangenen Jahren 18 Prozent weniger Zeit für bezahlte Arbeit auf als Männer. Dieser Unterschied wird als Gender Hours Gap bezeichnet.

Erwerbsbeteiligung und Gender Employment Gap

Auch in der Erwerbsbeteiligung gibt es weiterhin Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Aktuelle Zahlen zur Erwerbstätigkeit aus dem Jahr 2024 zeigen nach Angaben von Destatis, dass knapp 74 Prozent aller Frauen einer bezahlten Arbeit nachgingen. Bei den Männern waren es rund 81 Prozent. Damit sank der Gender Employment Gap im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf acht Prozent. Aus den drei Gender Gaps – Gender Pay Gap, Gender Hours Gap und Gender Employment Gap – wird der Gender Gap Arbeitsmarkt berechnet.

Deutliche Ost-West-Unterschiede

Auf Ebene der Bundesländer zeigt sich ein geteiltes Bild. In den östlichen Bundesländern fiel der Indikator für die erweiterte Verdienstungleichheit 2025 mit 22 Prozent wesentlich geringer aus als im Westen mit 39 Prozent, wie Destatis mitteilte. Am niedrigsten war der Gender Gap Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern mit 17 Prozent, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 20 Prozent. In den westlichen Bundesländern lag der Wert hingegen höher: am höchsten in Baden-Württemberg und Bayern mit 41 Prozent, gefolgt von Hessen, Niedersachsen und dem Saarland mit jeweils 40 Prozent.
Ein wesentlicher Grund für das Ost-West-Gefälle ist nach Angaben von Destatis die historisch bedingte, höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen in den östlichen Bundesländern. Zudem arbeiten sie dort häufiger in Vollzeit. Dadurch fallen sowohl der Gender Pay Gap, der Gender Hours Gap als auch der Gender Employment Gap in den östlichen Bundesländern geringer aus als im Westen.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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11 Unternehmen haben gemeinsam eine Genossenschaft gegründet, um das Thema Berufsorientierung in Osnabrück neu zu gestalten. / Foto: WFO

In Osnabrück soll die Fachkräftesicherung gestärkt werden

von Hasepost 26. Februar 2026

Mit der offiziellen Gründung der BOZ-Genossenschaft am vergangenen Freitag (20. Februar) nimmt das Berufsorientierungszentrum Osnabrück, kurz: „BOZ Osnabrück“, weiter an Fahrt auf. Die Initiative aus der regionalen Wirtschaft will Unternehmen, Schulen und weitere Akteure enger vernetzen und Jugendlichen praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichen. Die Gründungsversammlung fand im Mühleneschweg 5 statt, wo das BOZ Osnabrück nach Abschluss der Renovierungsarbeiten spätestens im Herbst 2026 eröffnen wird.

OB Pötter würdigt Gründung als Meilenstein

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter würdigte die Gründung als wichtigen Meilenstein: „Besonders überzeugt mich der genossenschaftliche Ansatz: Osnabrücker Unternehmen übernehmen gemeinsam Verantwortung, bündeln ihre Kräfte und investieren in die Fachkräfte von morgen. Das ist kein kurzfristiges Projekt, sondern eine strategische Entscheidung für unseren Wirtschaftsstandort.“ Der Wettbewerb um geeignete Auszubildende werde für Unternehmen zunehmend anspruchsvoller, zugleich fehle vielen Jugendlichen eine konkrete Vorstellung von passenden Berufsbildern. Hier setze das Konzept eines Berufsorientierungszentrums gezielt an.

Ein erfolgreiches Vorbild besteht bereits in der Region mit dem BOZ Melle. Das dort etablierte Modell zeigt, wie Unternehmen frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften zusammengebracht und Berufe erlebbar gemacht werden können. Das BOZ Osnabrück versteht sich daher als Plattform aus der Wirtschaft für die Wirtschaft. Geplant sind branchenbezogene Themenräume und interaktive Formate, die Berufsbilder anschaulich vermitteln.

Schulen entlasten, Berufsorientierung stärken

Mit dem BOZ-TalentCheck sollen Kompetenzen systematisch erfasst und Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert werden. Damit werden Schulen entlastet und die Berufsorientierung in der Stadt nachhaltig gestärkt. Auch für die Unternehmen bietet die Genossenschaft klare Vorteile: Sie können frühzeitig mit motivierten Jugendlichen in Kontakt treten, die Passung zwischen Betrieb und Auszubildenden verbessern, Abbruchquoten senken und junge Talente langfristig an die Region binden.

„Mit der Gründung der BOZ eG wurde heute der Grundstein für eine langfristige Stärkung der Fachkräftesicherung in Osnabrück gelegt. Ein großer Dank gilt allen Initiatorinnen und Initiatoren sowie der Wirtschaftsförderung Osnabrück für die engagierte Begleitung dieses Prozesses“, erklärte Jan-Felix Simon, Vorstandsmitglied des VWO Vereins für Wirtschaftsförderung in Osnabrück e.V. Zu den elf Gründungsmitgliedern zählen: DIECKMANN Bauen + Umwelt GmbH & Co. KG; DIOS – Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH; Heilpädagogische Hilfe Osnabrück gGmbH; Holtkamp Electronics GmbH; IfBk – Institut für Bildungskooperation GmbH & Co. KG, Münster; Isoblock Schaltanlagen GmbH & Co. KG; Klinikum Osnabrück GmbH; Niels-Stensen-Kliniken GmbH; St. Elisabeth Pflege GmbH; ZEUS GmbH, Paderborn (Projektierer). Ziel ist es, gemeinsam möglichst viele weitere engagierte Mitgliedsunternehmen zu gewinnen und zahlreichen jungen Menschen neue Perspektiven für ihren beruflichen Weg zu eröffnen.

26. Februar 2026 0 Kommentare
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Bundeskriminalamt (BKA)

Ex-Verfassungsschutzchef fordert Überwachung radikalisierter Kinder gegen Terror

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Der frühere Leiter des Brandenburger Verfassungsschutzes, Jörg Müller, fordert schärfere Befugnisse für Sicherheitsbehörden bei der Überwachung Minderjähriger im Kampf gegen Terrorismus. Hintergrund ist ein anstehender Prozess gegen acht Jugendliche und junge Erwachsene im Zusammenhang mit der rechtsextremen Gruppierung "Letzte Verteidigungswelle".

Forderung nach Überwachung auch unter 14-Jähriger

Der frühere Verfassungsschutzchef Jörg Müller verlangt, dass der Geheimdienst in bestimmten Fällen auch Kinder überwachen darf. "Die Sicherheitsbehörden brauchen die Fähigkeit, auch Akteure zu beobachten, die noch keine 14 Jahre alt sind, wenn sie schwerste Straftaten begehen oder Terrorismus planen", sagte Müller dem "Stern" und RTL. "Dazu gehört, dass die gesetzlichen Befugnisse geändert werden", fügte er gegenüber "Stern" und RTL hinzu.
Müller begründete seine Forderung mit Schwierigkeiten der Behörden im Umgang mit sehr jungen Extremisten. Die Regelungen seien so, "dass man Daten von unter 14-Jährigen gar nicht verarbeiten und speichern darf", sagte er dem "Stern" und RTL. Wenn 12-Jährige in einer Chatgruppe über den Rassenkrieg diskutierten, seien Verfassungsschutz und Polizei nicht dabei. "Dabei ist das ja die Vorstufe, bevor dann zur Tat geschritten wird", erklärte Müller gegenüber "Stern" und RTL.
"Wenn man von Polizei und Verfassungsschutz erwartet, dass sie nicht nur Feuerwehr sind und den Brand löschen, sondern dass sie vorher versuchen, den Brand zu verhindern, dann muss man ihnen auch die Mittel an die Hand geben", sagte Müller dem "Stern" und RTL.

Hintergrund: Verfahren gegen mutmaßliche Terrorgruppe

Müllers Äußerungen stehen im Zusammenhang mit dem anstehenden Prozess gegen acht Jugendliche und junge Erwachsene wegen mutmaßlicher Mitgliedschaft in oder Unterstützung der rechtsextremen terroristischen Vereinigung "Letzte Verteidigungswelle". Aktivitäten der "Letzten Verteidigungswelle" waren im April 2024 durch Recherchen von "Stern" und RTL bekannt geworden. Anfang Dezember 2025 erhob der Generalbundesanwalt Anklage gegen einige Mitglieder, unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und Verabredung zum Mord.

Konflikt um Einstufung der AfD

Jörg Müller war von 2020 bis 2025 Chef des brandenburgischen Verfassungsschutzes. Im Mai 2025 wurde er in den einstweiligen Ruhestand versetzt, es soll einen Konflikt zwischen ihm und der damaligen Innenministerin Katrin Lange (SPD) über die Einstufung der AfD gegeben haben. Lange geriet nach Müllers Absetzung in die Kritik, wenig später trat sie zurück.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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Narendra Modi

Modi fordert: Künstliche Intelligenz als globales Gemeingut behandeln

von Hasepost Redaktion 26. Februar 2026

Indiens Premierminister Narendra Modi will künstliche Intelligenz (KI) als globales Gemeingut etablieren und nicht den großen Technologiekonzernen überlassen. In einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ fordert er offene Plattformen, internationale Standards für Wasserzeichen und eine klare Kennzeichnung synthetischer Inhalte. KI müsse dem globalen Wohl dienen und dürfe den Menschen nicht auf einen bloßen Datenpunkt reduzieren.

„KI muss sich zu einem globalen Gemeingut entwickeln“

Indiens Premierminister Narendra Modi betont in seinem Beitrag die Notwendigkeit, künstliche Intelligenz als öffentliches Gut zu behandeln. „Technologie entfaltet ihren größten Nutzen, wenn sie geteilt und nicht als strategisches Gut gehütet wird“, schreibt Modi im „Handelsblatt“. Offene Plattformen würden dazu beitragen, die Technologie sicher und nutzerorientiert zu machen.
„Diese kollektive Intelligenz ist die größte Stärke der Menschheit. KI muss sich zu einem globalen Gemeingut entwickeln“, fordert Modi laut „Handelsblatt“. Der Mensch dürfe dabei niemals nur ein reiner Datenpunkt sein. „Vielmehr muss KI zum Werkzeug für das globale Wohl werden und dem globalen Süden neue Wege des Fortschritts eröffnen“, schreibt Modi in dem Gastbeitrag.

Warnung vor Deepfakes und Desinformation

Darüber hinaus spricht Narendra Modi sich für klare Standards zur Verifizierung von KI-Inhalten aus. „Während generative Systeme die Welt mit Inhalten überschwemmen, sind demokratische Gesellschaften Risiken durch Deepfakes und Desinformation ausgesetzt“, schreibt der indische Premier im „Handelsblatt“.

Forderung nach internationalen Standards

Modi zieht in seinem Beitrag einen Vergleich zu Kennzeichnungen im Lebensmittelbereich. Ähnlich wie die Nährwertangaben für Lebensmittel müssten auch digitale Inhalte Authentizitätskennzeichnungen besitzen. „Ich appelliere an die internationale Gemeinschaft, gemeinsam Standards für Wasserzeichen und Quellenverifizierung zu entwickeln“, so Modi im „Handelsblatt“. Indien habe den ersten Schritt bereits getan und die eindeutige Kennzeichnung synthetisch generierter Inhalte gesetzlich vorgeschrieben.

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26. Februar 2026 0 Kommentare
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