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Wladimir Putin

Weimarer Dreieck bekräftigt unerschütterliche Unterstützung für Ukraine

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens haben zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ihren bisherigen Kurs bekräftigt. In einem gemeinsamen Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unterstreichen sie die Notwendigkeit eines dauerhaften und gerechten Friedens und stellen eine anhaltende Unterstützung der Ukraine in Aussicht.

Weimarer Dreieck bekräftigt Unterstützung für Ukraine

Die Außenminister der Länder Deutschland, Frankreich und Polen, die gemeinsam das sogenannte Weimarer Dreieck bilden, betonen in einem gemeinsamen Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstag) ihre Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Johann Wadephul, Jean-Noël Barrot und Radosław Sikorski schreiben: „Wir müssen zu einem Frieden kommen, der dauerhaft und gerecht ist. Die Ukraine wird diesen Frieden nur aus einer Position der Stärke heraus erreichen können.“ Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bleibt deshalb der Unterstützungswille Europas „unerschütterlich“. In dem Beitrag heißt es weiter: „Und deshalb werden wir den Druck auf Russland immer weiter erhöhen.“

Sanktionen, EU-Perspektive und Sondertribunal

Konkret sollen die russischen Vermögenswerte in Milliardenhöhe eingefroren bleiben, schrieben die drei Minister in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Sie bekräftigen dort zugleich die Unterstützung für einen EU-Beitritt der Ukraine und fordern ein Sondertribunal, „um Kriegsverbrecher zur Rechenschaft zu ziehen“.

Verändertes Europa nach vier Jahren Krieg

Wadephul, Barrot und Sikorski verweisen im FAZ-Gastbeitrag darauf, dass Europa sich besser auf die Bedrohung eingestellt habe. Im Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ heißt es dazu: „Nach vier Jahren Krieg ist nicht nur die Ukraine ein anderes Land. Auch Europa ist anders als zuvor. Es ist ein stärkeres, ein resilienteres Europa. Ein Europa, das den Wert der Freiheit kennt. Und bereit ist, dafür einzustehen.“

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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Lokviertel Osnabrück

Mitte März als Option: Wann ist die nächste Bombenräumung im Lokviertel Osnabrück?

von Dominik Lapp 24. Februar 2026

In Osnabrück könnte es schon bald erneut zu einer Bombenräumung im Lokviertel kommen. Nach Informationen der HASEPOST wird derzeit der 15. März als möglicher Termin gehandelt. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.

Letzte Bombenräumung wurde abgesagt

Die zuletzt geplante Räumung am 8. Februar war abgesagt worden, da es nicht genug Verdachtspunkte gab. Seitdem laufen neue Abstimmungen zwischen den beteiligten Behörden. Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte Stadtsprecher Constantin Binder, dass der 15. März als neuer Termin noch nicht feststehe: „Die Abstimmung zwischen Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst läuft aktuell noch.“ Ziel sei es, die Öffentlichkeit so schnell wie möglich zu informieren, sobald eine verbindliche Entscheidung getroffen wurde.

Vier Verdachtspunkte sind notwendig

Ein Bombenräumungstermin wird grundsätzlich nur angesetzt, wenn im Lokviertel vier Verdachtspunkte identifiziert worden sind. Erst dann lohnt sich der organisatorisch aufwendige Einsatz mit großräumigen Evakuierungen, Straßensperren und Sicherheitsmaßnahmen, von denen regelmäßig mehr als 10.000 Menschen betroffen sind.

Kurzfristige Evakuierungen jederzeit möglich

Unabhängig davon kann es jederzeit zu kurzfristigen Evakuierungen kommen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn bei Bauarbeiten zufällig eine Weltkriegsbombe entdeckt und möglicherweise bereits berührt wurde. In solchen Situationen entscheiden die Einsatzkräfte oft innerhalb weniger Stunden über notwendige Sicherheitsmaßnahmen.

Die Stadt kündigte an, Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar zu informieren, sobald ein Termin feststeht. Bis dahin bleibt der 15. März lediglich eine mögliche Option.

24. Februar 2026 0 Kommentare
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Die Kriminalbeamten Marco Rieger, Thorsten Lemke und Jana Friedrichs tauschten sich im Bissendorfer Rathaus mit Bernd Stegmann und Guido Halfter über ihre Arbeit aus

Bei Fragen und zur Beratung: So ist die Polizei in Bissendorf präsent

von Hasepost 24. Februar 2026

Als zuständiger Kontaktbeamter für die Gemeinde Bissendorf und die Stadt Melle kann man Thorsten Lemke durchaus mal auf einer Marktveranstaltung oder bei der Streife mit dem Fahrrad antreffen. Hier setzt sich der 55-jährige Polizist, der vielen Menschen aus der Region auch als Robert bekannt ist, als direkter Ansprechpartner vor Ort mit Präsenz um Kontaktpflege ein.

Informationsaustausch im Rathaus mit der Polizei

Zum Informationsaustausch im Rathaus Bissendorf mit Bürgermeister Guido Halfter und Ordnungsamtsleiter Bernd Stegmann erschien der Kriminaloberkommissar mit seinen Kollegen Marco Rieger und Jana Friedrichs. Die beiden sind als Sachbearbeiter im Kriminalermittlungsdienst in der Polizeistation Bissendorf im Einsatz. Die Dienststelle der zwei Kriminalbeamten für Bissendorfer Bürgerinnen und Bürger befindet sich im Gebäude der Sparkasse in zentraler Ortslage an der Osnabrücker Straße 3 – nur gut 300 Meter vom Rathaus entfernt.

Tägliche Arbeit der Polizei: Fragen und Prävention

Dort sind sie Anlaufstelle für viele Fragen der circa 15.400 Einwohner der Gemeinde. Sie nehmen Strafanzeigen auf, gehen Hinweisen auf Ordnungswidrigkeiten nach, ermitteln bei Sachbeschädigung, Diebstahl, Beleidigung, Bedrohung oder Verkehrsunfallflucht und führen auch mal eine Hausdurchsuchung durch.

Ein nicht unerheblicher Teil ihrer täglichen Arbeit liegt auch im Bereich der Prävention – insbesondere in der Beratung älterer Mitmenschen – also darin, wie sie sich vor Straftaten schützen können. Darunter Betrugsdelikte im Internet, falsche Polizeibeamte, unseriöse Haustürgeschäfte oder gängige Einbruchmaschen.

Kontaktieren der Polizei

Auf die häufig gehörte Frage „Darf man zu sowas denn schon die Polizei kontaktieren?“ haben die Kriminalbeamtinnen und -beamten eine übereinstimmende Antwort: „Generell raten wir jedem zu einem gesunden Misstrauen, insbesondere bei außergewöhnlichen Angeboten. Darüber hinaus gilt: Bei Unsicherheiten lieber einmal zu viel bei uns anrufen oder vorbeikommen und nicht erst, wenn ein Schaden entstanden ist“, betonen Lemke und Rieger.

„Natürlich können wir nicht immer helfen, aber man darf uns immer gerne um Rat fragen“, fügt Friedrichs hinzu. Mit lobenden Worten über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bissendorf, insbesondere dem Einwohnermeldeamt, verabschiedeten sich die drei Polizeibeamtinnen und -beamten aus dem Rathaus. In Zukunft soll es an geeigneten Schnittstellen, beispielsweise im Bereich Prävention oder Aufgaben der Gemeindefeuerwehr eine noch engere Vernetzung geben. Kontakt zur Polizeistation Bissendorf können Bissendorfer Bürgerinnen und Bürger unter Telefon 05402 98549-0 oder per E-Mail aufnehmen.

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Spielendes Kind

Ost-SPD warnt: Kita-Finanzkürzungen gefährden Betreuungsqualität

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

SPD-Bildungspolitiker aus den fünf ostdeutschen Bundesländern fordern von der Bundesregierung eine langfristige Finanzierung der Kindertagesstätten über das Jahr 2026 hinaus. Sie warnen vor tiefgreifenden Folgen für die frühkindliche Bildung in Ostdeutschland, sollten Bundesmittel gekürzt oder nicht verstetigt werden.

Appell an Bundesregierung zur Kita-Finanzierung

SPD-Bildungspolitiker aus den fünf ostdeutschen Bundesländern appellieren an die Bundesregierung, die Finanzierung für Kindertagesstätten über das Jahr 2026 hinaus sicherzustellen. Sie warnen vor einem drohenden „Strukturabbruch, wie ihn der Osten noch nie erlebt hat“, sollte der Bund die Mittel kürzen, teilte der thüringische SPD-Fachsprecher Matthias Hey mit.
Hintergrund ist die rapide sinkende Kinderzahl in Ostdeutschland, die zu Schließungen von Einrichtungen führen könnte, während gleichzeitig der Erhalt von Qualitätsstandards wie Betreuungsschlüsseln gefährdet sei. Die Arbeitsgruppe „Kita Ost“ fordert in einem Papier, dass die im Kita-Qualitätsgesetz verankerten Bundesmittel für Personal und Qualifikation auch nach 2027 in gleicher Höhe weiterfließen. Für Thüringen sind das rund 39 Millionen Euro pro Jahr.

Unterschiedliche Herausforderungen in Ost und West

Die Politiker argumentieren, dass die ostdeutschen Kitas mit längeren Öffnungszeiten, weniger Schließtagen und höheren Betreuungsquoten bei Unter-Dreijährigen andere Herausforderungen haben als Einrichtungen im Westen. Das Forderungspapier wurde an Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) übermittelt.
Die SPD-Arbeitsgruppe besteht aus Fachsprechern aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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Stiftung Kinder forschen

Im MINT- und BNE-Bereich: MIK etabliert sich als regionaler Netzwerkpartner für frühkindliche Bildung

von PM 24. Februar 2026

Mit dem Netzwerknamen „MIK macht MINT“ vertritt das Museum Industriekultur Osnabrück als Partner der Stiftung Kinder forschen seit Juli 2025 die mittlerweile größte Initiative für frühkindliche Bildung Deutschlands in Osnabrück und im Osnabrücker Land. Das Museum bietet 2026 monatlich Fortbildungen für pädagogische Fach- oder Lehrkräfte an Kitas, Grundschulen und Horten an. Ausgebildete Trainerinnen und Trainer zeigen dort, wie mit einfachen Mitteln Naturwissenschaften, Mathematik und Technik sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung in die alltägliche Arbeit mit Kindern integriert werden können.

MIK bereits als zentraler außerschulischer Lernort

Mit Vermittlungsarbeit kennt man sich am Museum Industriekultur Osnabrück gut aus: Jährlich besuchen über 300 Schulklassen das Museum und nutzen die museumspädagogischen Angebote vor Ort. „Das MIK versteht sich als ein zentraler außerschulischer Lernort der Region. MINT-Bildung und Themen der Nachhaltigkeit sind Teil der DNA des Museums und gehören zu unserem Themenfeld Mensch – Natur – Wirtschaft. In jeder Führung, jedem Programm und jeder Ausstellung sind sie präsent“, sagt Dr. Vera Hierholzer, Direktorin des MIK. „Durch die Kooperation mit der Stiftung Kinder forschen können wir verstärkt dazu beitragen, diese wichtigen Themen im Alltag der Kitas und Grundschulen zu verankern“, so Hierholzer.

Termine für Fach- und Lehrkräfte können online vereinbart werden. Die Netzwerkkoordinatorin Tabea Hüller ist telefonisch unter 0541 800 873 62 oder per E-Mail erreichbar.

Über das MIK

Das Museumsareal am Piesberg birgt eine wechselvolle Geschichte – von der Steinkohlenzeche im 19. Jahrhundert über den Steinbruchbetrieb zum kulturellen Begegnungsort. Das MIK erstreckt sich über zwei Standorte, die unterirdisch durch den begehbaren Hasestollen miteinander verbunden sind. Es ist ein lebendiges Industriedenkmal in einer durch die Menschen geformten Naturlandschaft. Die interaktive Dauerausstellung erzählt davon, wie die natürlichen Gegebenheiten die Wirtschaft prägten und diese ihrerseits die Landschaft veränderte. Nicht nur historische Objekte, sondern auch zahlreiche Mitmach-Stationen und eine eigene Kinderspur vermitteln das Leben und Arbeiten der Menschen im 19. und frühen 20. Jahrhundert auf lebendige Weise. Ergänzt wird die Ausstellung durch ständig wechselnde Sonderausstellungen zu zukunftsweisenden Themen.

Stiftung Kinder forschen für frühe MINT-Bildung

Die gemeinnützige Stiftung Kinder forschen engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Die Stiftung Kinder forschen verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung und die Dieter Schwarz Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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Metin Hakverdi

Neues Handelsabkommen mit USA nur bei dauerhaftem Zolldschutz

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), knüpft ein neues Handelsabkommen zwischen der EU und den USA an strikte Bedingungen. Angesichts jüngster Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump fordert er klare Zusagen aus Washington und warnt vor geostrategischen Unwägbarkeiten. Die EU bremst vorerst den Ratifizierungsprozess, während Hakverdi den Zeitdruck eher aufseiten der USA sieht.

Hakverdi fordert Schutz vor neuen Zöllen

Metin Hakverdi (SPD)
Auch die juristische Lage in den USA spielt für Hakverdi eine Rolle. „Nach dem Urteil des Supreme Court steht die Frage eines möglichen Zolldeals unter neuen Vorzeichen“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel. Zunächst müsse die US-Administration klarstellen, welche konkreten Auswirkungen Trumps jüngste Zollankündigungen habe. Erst auf dieser Grundlage sollten aus seiner Sicht die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Verzögerungen im EU-Parlament

Die USA und die EU hatten im letzten Sommer ein Handelsabkommen geschlossen. Allerdings ist es noch immer nicht ratifiziert. Eine für Dienstag angesetzte Vorabstimmung im Handelsausschuss des EU-Parlaments wurde am Montag nach einer Sondersitzung abgesagt. Die EU will zunächst Klarheit über die Auswirkungen der Entwicklungen in den USA.
Hakverdi sieht die Zeit klar aufseiten der Europäer. „Die amerikanische Seite dürfte auf eine rasche Einigung drängen, da der Präsident die neuen Zölle lediglich für einen Zeitraum von 150 Tagen verhängen kann“, sagte der SPD-Politiker dem Tagesspiegel.

Stabilität als zentrales Ziel

Nun gehe es darum, sich in Europa eng abzustimmen. Für die Unternehmen sei entscheidend, dass am Ende eine verlässliche und dauerhafte Lösung stehe. „Unser Ziel ist klar: Stabilität und ein fairer Deal“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel. Beides müsse jedoch dauerhaft Bestand haben.
In seiner Rolle als Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung sei er häufig in den USA. Auch in Gesprächen mit vielen Republikanern nehme er aktuell einen Wunsch nach mehr Verlässlichkeit wahr. „Nicht wenige stehen dem aktuellen Kurs in Washington kritisch gegenüber“, sagte Hakverdi dem Tagesspiegel: „Sie sorgen sich um deutsche und europäische Investitionen in den Vereinigten Staaten, die eine zentrale Rolle für wirtschaftliche Dynamik und Arbeitsplätze vor Ort spielen.“

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Tanja Gönner

BDI fordert weniger China-Abhängigkeit und transparente Exportkontrollen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Tanja Gönner, fordert mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei chinesischen Exportkontrollen und mahnt zugleich eine Verringerung deutscher Abhängigkeiten an. China sei zugleich Wettbewerber, Systemrivale und Partner, mit einer besonders herausfordernden Rolle als Lieferant wichtiger Rohstoffe, betonte sie im Berlin-Playbook-Podcast.

Abhängigkeiten von China im Fokus

Im Berlin-Playbook-Podcast (Dienstag) sagte Tanja Gönner
Mit Blick auf das sogenannte De-Risking bezeichnete Gönner dies als „eine Aufgabe der Zeit“. Exportkontrollen bei Seltenen Erden und Permanentmagneten bedrohten nach ihren Worten die europäische wirtschaftliche Sicherheit, China wisse, „das durchaus zu spielen“. Deshalb müsse Deutschland eigene „Hausaufgaben“ machen und Abhängigkeiten verringern, zugleich aber im Austausch mit China bleiben. „Vieles ist da eine Frage der Balance.“

De-Risking statt Rückzug

Investitionen deutscher Unternehmen in China bewertete Gönner im Berlin-Playbook-Podcast differenziert. Es gehe um die Frage „Local für Local“ und darum, aus welchem Land welcher Markt bedient werde. Neben Investitionen in anderen asiatischen Staaten bleibe der chinesische Markt „extrem groß“ und innovationsstark.

Forderungen an den Bundeskanzler

Vom Bundeskanzler wünsche sich Gönner das klare Signal, dass Deutschland und Europa geschlossen ihre strategischen Interessen verträten – mit einem De-Risking-Kurs und konstruktiver Wirtschaftskooperation. Konkrete Streitpunkte wie Wettbewerbsverzerrungen oder Exportkontrollen bei kritischen Rohstoffen müssten nach ihren Worten offen angesprochen werden – „gern hinter verschlossenen Türen“. Vereinbarungen müssten umgesetzt und die Lizenzvergabe transparent gestaltet werden.

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Industrieanlagen (Archiv)

BGA erklärt EU-USA-Zollabkommen nach Trump-Urteil für gescheitert

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der Außenhandelsverband BGA geht davon aus, dass das Zoll-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den USA nach einem Urteil des Obersten US-Gerichts zur Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump in seiner bisherigen Form nicht bestehen bleiben wird. Der BGA sieht das Abkommen infolge der Entscheidung des Supreme Court politisch als „faktisch hinfällig“ an und fordert neue Gespräche mit Washington zur Stabilisierung des transatlantischen Handels.

BGA sieht Zoll-Abkommen politisch „hinfällig“

BGA-Präsident Dirk Jandura sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag) auf eine entsprechende Frage: „Infolge des Urteils ist das Abkommen zwischen EU und USA politisch faktisch hinfällig.“ Umso wichtiger sei es nach seinen Worten, dass die Europäer jetzt wieder das Gespräch mit Washington suchten, um Berechenbarkeit in den transatlantischen Handel zu bringen.

Supreme Court schränkt Bezug auf Notstands-Gesetz ein

Der Supreme Court in Washington hatte am Freitag entschieden, dass sich Trump bei der Verhängung von Zöllen nicht auf ein besonderes Notstands-Gesetz beziehen darf. Welche Folgen das für den im Sommer abgeschlossenen Zoll-Deal mit der EU haben wird, ist noch unklar.

Verhandlungen ausgesetzt, Brüssel fordert Klarheit

Die zuständigen Unterhändler im Europaparlament legten am Montag die Arbeit an dem Abkommen bis auf Weiteres auf Eis. Die Brüsseler EU-Kommission verlangte ihrerseits von der US-Regierung, schnell Klarheit über das weitere Vorgehen und die rechtlichen Konsequenzen des Urteils zu schaffen.

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U-Boot (Archiv)

Deutschland plant U-Boot-Lieferung an Kanada gegen LNG-Deal

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Deutschland und Norwegen bieten Kanada laut einem Medienbericht die Lieferung von zwölf U-Booten an. Im Gegenzug plane Deutschland verstärkte Importe von Flüssigerdgas aus Kanada und eine deutsche Batteriefabrik in der Provinz Ontario. Der mögliche Handelsdeal soll demnach zeitnah im zuständigen Bundestagsausschuss beraten werden.

Möglicher U-Boot-Deal mit Kanada

Zwischen Kanada und Deutschland bahnt sich offenbar ein Handelsdeal an. Demnach bietet die Bundesregierung gemeinsam mit Norwegen an, Kanada zwölf U-Boote zu liefern, berichtet die „Bild“ (Dienstagsausgabe). Der deutsche Rüstungskonzern TKMS könnte damit kurz vor einem milliardenschweren Auftrag stehen. Bisher war auch Südkorea an dem Vergabeverfahren beteiligt.

Gegengeschäft: LNG und Batteriefabrik

Im Gegenzug will Deutschland mehr kanadisches, statt bisher fast ausschließlich US-amerikanisches, Flüssigerdgas (LNG) kaufen. Im Zentrum des Deals steht außerdem eine Produktionszusage, schreibt die „Bild“ weiter. Der Automobilkonzern Volkswagen soll sich demnach verpflichten, über seine Tochtergesellschaft PowerCo eine Fabrik für Elektrofahrzeugbatterien in St. Thomas in der kanadischen Provinz Ontario zu bauen. Weitere deutsche Auto-Unternehmen wollen den kanadischen Markt in den Blick nehmen.

Beratung im Bundestagsausschuss

Am Mittwoch soll der mögliche Deal in einer nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestags behandelt werden, schreibt die „Bild“ weiter. In der Tagesordnung heißt es, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wolle über den Report „Autoindustrie – Autos für U-Boote“ berichten.

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Ferda Ataman

Antidiskriminierungsbeauftragte wirft Regierung Versagen bei gleicher Bezahlung vor

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, wirft der Bundesregierung mit Blick auf Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen Versäumnisse vor. Sie kritisiert mangelnde Fortschritte bei Frauenrechten, ein zu schwaches Antidiskriminierungsrecht und fordert einen grundlegenden Kulturwandel in der Bewertung von Arbeit.

Kritik an ausbleibender Umsetzung von EU-Vorgaben

Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung Ferda Ataman bemängelt fehlende Fortschritte der Regierung beim Thema Entgeltgleichheit. „Wir können auf jeden Fall festhalten, dass die Regierung beim Thema Frauenrechte noch nicht geliefert hat“, sagte Ataman der „Rheinischen Post“ (Dienstag).
Ataman verwies gegenüber der „Rheinischen Post“ darauf, dass die Frist zur Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Entgeltgleichheit im Juni abläuft. Sie fügte hinzu: „Wenn die Regierung europäische Richtlinien nicht rechtzeitig umsetzt, kann das den Steuerzahler Monat für Monat Millionen Euro kosten. Im Sinne der Steuerzahler kann sich die Regierung nicht leisten, die Arbeit zu verweigern.“

„Eines der schwächsten“ Antidiskriminierungsgesetze

Zugleich kritisierte Ataman im Gespräch mit der „Rheinischen Post“: „Wir haben ein Antidiskriminierungsrecht, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das 20 Jahre alt und europaweit eines der schwächsten ist. Wenn wir in diesem Tempo weitermachen, wird eher der Mensch den Mars besiedeln, als dass Frauen Gleichberechtigung erreichen.“

Forderung nach Kulturwandel und neuer Bewertung von Arbeit

Mit Blick auf Lohnverhandlungen und Gehaltsstrukturen sagte Ataman der „Rheinischen Post“: „In Deutschland finden wir es zum Beispiel immer noch normal, dass diejenigen besser bezahlt werden, die beim Einstellungsgespräch besser geblufft oder verhandelt haben.“ Nötig sei ein grundsätzlicher Wandel: Erforderlich sei ein Kulturwandel, der klarstelle: „Frauen für gleiche Arbeit schlechter zu bezahlen, ist falsch.“
Ataman verwies zudem auf die ungleiche Verteilung unbezahlter Arbeit. Frauen leisteten täglich 45 Prozent mehr unbezahlte Arbeit. „Diese `Care-Arbeit` ist das unsichtbare Fundament, auf dem unsere Gesellschaft und Wirtschaft steht. Wir brauchen eine Regierung, die statt Debatten über Krankheitstage zu führen, lieber erst einmal hinschaut, wie viele Mütter wegen fehlender Kinderbetreuung zu Hause bleiben müssen“, sagte sie der „Rheinischen Post“.
In diesem Jahr ist der sogenannte Equal Pay Day am 27. Februar, der auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam macht.

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24. Februar 2026 0 Kommentare
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