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Wang Yi

Linke fordert von Merz: China für Ukraine-Frieden einbinden

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Linken-Chef Jan van Aken fordert Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf, China stärker in mögliche Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland einzubinden. Vor dem Antrittsbesuch von Merz in China mahnt van Aken einen Kurswechsel im Umgang mit Peking an und wirbt für eine konstruktivere Zusammenarbeit mit der Volksrepublik.

Van Aken: China als Vermittler im Ukraine-Krieg einbinden

Linken-Chef Jan van Aken sieht in China einen Schlüsselakteur für mögliche Friedensgespräche im Ukraine-Krieg und richtet einen eindringlichen Appell an Kanzler Friedrich Merz (CDU). „Wenn Xi Jinping ruft, würde Putin kommen“, sagte van Aken dem Nachrichtenportal T-Online. „Genau dieses besondere Verhältnis ist in den Bemühungen um den Frieden in der Ukraine ein Gewinn und keine Bürde; das muss Merz endlich begreifen“, so van Aken laut T-Online.
Der Kanzler bricht an diesem Dienstag zu seinem ersten Besuch in China auf. Van Aken begrüßt die Reise, kritisiert sie jedoch auch als „überfällig“. Es gehe darum, „den Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden“, sagte er T-Online. China werde Russland zwar nicht in den Rücken fallen, doch das Land habe bereits seine Bereitschaft signalisiert, zu vermitteln. „Dafür müsste der Bundeskanzler einen Schritt auf China zugehen“, zitierte T-Online den Linken-Politiker.

Kritik an Tonlage gegenüber Peking

Van Aken fordert einen grundsätzlichen Kurswechsel im Umgang mit China. Es sei nicht hilfreich, „dass Merz vor seiner Reise erstmal Beschimpfungen in Richtung China schickt, wenn er kritisiert, dass China die Abhängigkeiten anderer systematisch ausnutze und einen globalen Gestaltungsanspruch erhebe“, sagte er T-Online. Zwar sei die Politik Chinas kritikwürdig, in Sachen Menschenrechte habe das Land keine gute Bilanz. „Wenn aber deutsche Politiker nur mit Forderungen und Kritik gegenüber China auftreten, sehe ich die Chancen auf eine friedlichere Welt schmelzen – und die brauchen wir dringend“, erklärte van Aken gegenüber T-Online.

Reform internationaler Institutionen gefordert

Merz müsse nach Ansicht van Akens deutlich machen, dass China ein Platz in der Weltpolitik zustehe. Das könne sich etwa darin zeigen, „indem Deutschland Chinas Anliegen unterstütze, den IWF zu reformieren“, so van Aken laut T-Online. Der Linken-Politiker kritisiert in diesem Zusammenhang, dass internationale Organisationen wie der IWF und der UN-Sicherheitsrat westlich dominiert und nicht geeignet seien, die Weltprobleme zu lösen. „Wir müssen neue Wege gehen, denn auch der Westen hat die Abhängigkeiten anderer systematisch ausgenutzt – nur Europa hat bisher davon profitiert“, sagte van Aken T-Online. Damit sei aber Schluss, „wie die Debatte um Grönland gezeigt habe“, so van Aken gegenüber T-Online.

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Kaputte Fernseher

Deutschland recycelt 2024 mehr Elektroschrott – Quote stagniert

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

In Deutschland sind im Jahr 2024 nach vorläufigen Ergebnissen knapp 758.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt worden. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) stieg damit sowohl die Menge der angenommenen Altgeräte als auch die recycelte Menge leicht gegenüber dem Vorjahr, während die Recyclingquote nahezu unverändert blieb.

Leichter Anstieg beim Recycling von Elektroaltgeräten

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2024 in Deutschland knapp 758.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt. „Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, waren das 11.100 Tonnen oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.“ Weitere 17.600 Tonnen Altgeräte wurden zur Wiederverwendung vorbereitet, das waren 1.200 Tonnen beziehungsweise 6,3 Prozent weniger als 2023.
127.000 Tonnen (13,8 Prozent) beziehungsweise 17.100 (1,9 Prozent) Tonnen wurden einer sonstigen Verwertung zugeführt oder beseitigt. Insgesamt wurden damit 920.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt, anderweitig verwertet oder beseitigt. Die Menge der zur sogenannten Erstbehandlung angenommenen Altgeräte ist um 1,5 Prozent beziehungsweise 13.600 Tonnen gegenüber dem Jahr 2023 gestiegen.

Recyclingquote nahezu unverändert

Die Recyclingquote, also der Anteil der recycelten oder zur Wiederverwendung vorbereiteten Geräte, veränderte sich 2024 mit 84,3 Prozent gegenüber dem Wert im Jahr 2023 (84,5 Prozent) kaum. Dies geht aus den von Destatis veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen hervor.

Kleingeräte stellen größten Anteil

Knapp ein Drittel (32,8 Prozent beziehungsweise 301.500 Tonnen) aller im Jahr 2024 angenommenen Elektro- und Elektronikaltgeräte waren Kleingeräte. Zu dieser Gerätekategorie zählen unter anderem kleine Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Toaster oder Bügeleisen, aber auch Toner und E-Zigaretten.
Ein weiteres gutes Viertel (27,2 Prozent beziehungsweise 250.600 Tonnen) aller angenommenen Geräte waren Großgeräte (ohne Photovoltaikmodule) wie Waschmaschinen, Elektroherde oder auch Pedelecs. Knapp ein Fünftel (19,2 Prozent beziehungsweise 176.700 Tonnen) aller angenommenen Geräte waren Wärmeüberträger, zu denen Kühl- und Gefrier- sowie Klimageräte zählen, so das Bundesamt.

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Freiheitsstatue (Archiv)

Geschäftsreiseverband warnt vor schärferen US‑Einreiseauflagen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der deutsche Geschäftsreiseverband VDR hat die Bundesregierung aufgefordert, sich entschieden gegen geplante Verschärfungen der US-Einreisebestimmungen zu positionieren. Die von Mitte 2026 an vorgesehenen Regelungen gingen nach Einschätzung des Verbands deutlich über ein praktikables Maß hinaus und könnten die internationale Mobilität erheblich beeinträchtigen.

VDR fordert klares Signal an die USA

Christoph Carnier
Nach den Plänen sollen ab Mitte 2026 unter anderem die Offenlegung von Social-Media-Aktivitäten und biometrischen Daten verpflichtend werden. Diese vorgesehenen Regelungen gingen „deutlich über das hinaus, was für Geschäftsreisen praktikabel und verhältnismäßig“ sei, so Carnier laut „Handelsblatt“. Zwar erkenne man das legitime Sicherheitsinteresse der USA an, doch müssten Verfahren so gestaltet sein, dass sie „internationale Mobilität nicht unnötig erschweren“.

Sorgen um Datenschutz und Geschäftsreisen

Besonders kritisch bewertet der Verband mögliche Eingriffe in den Datenschutz. „Kein Unternehmen will eine Vermischung zwischen privaten und dienstlichen Aktivitäten“, sagte Carnier dem „Handelsblatt“. Viele Firmen sähen durch die US-Pläne „deutliche Konflikte mit europäischen Datenschutzstandards und können ihre Mitarbeitenden nicht zur Offenlegung sensibler persönlicher Daten verpflichten“.
Nach Einschätzung des VDR könnte sich dies unmittelbar auf das Reiseverhalten auswirken. Sollten die Angaben zu E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Social-Media-Profilen verpflichtend werden, werde die Bereitschaft zu Dienstreisen in die USA laut VDR spürbar sinken.

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Computer-Nutzerin (Archiv)

Deutschland: 2,1 Millionen Menschen noch nie online gewesen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

In Deutschland haben im Jahr 2025 gut drei Prozent der 16- bis 74-Jährigen noch nie das Internet genutzt. Damit waren knapp 2,1 Millionen Menschen sogenannte Offliner, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Während der Anteil in den vergangenen fünf Jahren sank, zeigen die Daten deutliche Unterschiede zwischen Altersgruppen und im europäischen Vergleich.

Weniger Offliner in Deutschland, deutliche Altersunterschiede

Gut drei Prozent der Menschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren waren im Jahr 2025 in Deutschland sogenannte Offliner – sie hatten noch nie das Internet genutzt. Das entsprach knapp 2,1 Millionen Menschen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Der Anteil der Offliner ist binnen fünf Jahren kontinuierlich zurückgegangen: 2021 hatte er noch bei sechs Prozent gelegen.
Am größten war der Anteil derer, die das Internet noch nie genutzt haben, in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen: Hier war 2025 rund ein Zehntel (zehn Prozent) offline. In der Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen hatten drei Prozent das Internet noch nie genutzt. Bei den 16- bis 24-Jährigen gab es zwei Prozent Offliner, bei den 25- bis 44-Jährigen ein Prozent.

Vergleich innerhalb der Europäischen Union

Im Durchschnitt innerhalb der Europäischen Union (EU) lag der Anteil der Offliner laut der EU-Statistikbehörde Eurostat im Jahr 2025 bei vier Prozent. Zwischen den EU-Staaten gab es dabei deutliche Unterschiede: In Irland, den Niederlanden, Schweden und Luxemburg gaben weniger als ein Prozent der 16- bis 74-Jährigen an, noch nie das Internet genutzt zu haben. Die höchsten Anteile an Offlinern verzeichneten Kroatien und Portugal (jeweils rund zehn Prozent).

Weltweit noch gut ein Viertel offline

Laut Schätzungen der Internationalen Fernmeldeunion der Vereinten Nationen (ITU) war im Jahr 2025 gut ein Viertel (26 Prozent) der Weltbevölkerung offline – das waren rund 2,2 Milliarden Menschen weltweit. In Europa, einschließlich der Nicht-EU-Staaten, und auf dem amerikanischen Kontinent ist das Internet leichter zugänglich, aber auch hier nutzten im Jahr 2025 rund acht Prozent beziehungsweise zwölf Prozent der Bevölkerung nicht das Internet, so die Statistiker.

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Ankunft von

Immer mehr ukrainische Flüchtlinge wollen dauerhaft in Dänemark bleiben

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Vier Jahre nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine wollen immer mehr geflüchtete Ukrainer dauerhaft in ihrem Zufluchtsland bleiben. Das zeigt eine neue Umfrage unter in Dänemark lebenden Ukrainerinnen und Ukrainern, die von Forschern der Universität Kopenhagen und der ROCKWOOL Foundation durchgeführt wurde und nun als Research Insight 05/26 von RFBerlin vorliegt.

Deutlich gestiegene Bleibewünsche in Dänemark

Vier Jahre nach Kriegsbeginn möchten 76 Prozent der befragten Ukrainer in Dänemark bleiben, auch wenn der Krieg keine Gefahr mehr für ihre Heimatstadt darstellt. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 69 Prozent. „Je länger der Krieg dauert, desto mehr Flüchtlinge möchten bleiben“, sagte Mette Foged, Forscherin bei der ROCKWOOL Foundation und Professorin an der Universität Kopenhagen, in der Auswertung der Umfrage von Universität Kopenhagen und ROCKWOOL Foundation, veröffentlicht als Research Insight 05/26 von RFBerlin. „Im Jahre 2023 wollten nur 50 Prozent der Flüchtlinge in Dänemark bleiben. Dies könnte auch für andere Länder bedeutsam sein, in denen Ukrainer Zuflucht gesucht haben“, so Foged weiter.
Nun geben weitere 21 Prozent der Befragten an, dass sie in Dänemark bleiben wollen, solange ihre Heimatstadt nicht sicher ist. Nur drei Prozent wollen jetzt nach Hause zurückkehren. „Weniger Menschen sehen derzeit eine Zukunft in der Ukraine“, fügte Foged hinzu.

Unterschiede zwischen den Altersgruppen

Die Absicht zu bleiben liegt in den Altersgruppen von 18 bis 49 Jahren bei etwa 80 Prozent, danach sinkt sie. Der Wunsch, zu bleiben, ist unter den ältesten Ukrainern am wenigsten verbreitet. Nur 52 Prozent der über 60-Jährigen wollen in Dänemark bleiben.

Unsicherheit wegen des Aufenthaltsstatus

Außerdem sagen 77 Prozent von jenen, die bleiben wollen, dass sie Angst haben, nach Hause geschickt zu werden. Dies sei ein ernstes, großes oder auch ein eher geringes Problem in ihrem Alltag. In Dänemark leben Ukrainer nur mit einem vorübergehenden Aufenthaltsstatus.
Die Informationen wurden mittels eines Fragebogens unter erwachsenen Ukrainern (ab 18 Jahren) erhoben, die zwischen dem Beginn der groß angelegten Invasion im Februar 2022 und Juli 2024 angekommen sind. Die Umfrage wurde von Oktober 2025 bis Januar 2026 durchgeführt.

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Container (Archiv)

Ifo-Exporterwartungen steigen: Deutsche Wirtschaft mit vorsichtigem Rückenwind

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich im Februar weiter aufgehellt. Die Ifo-Exporterwartungen stiegen erstmals seit Januar wieder in den positiven Bereich, von -0,8 auf +2,6 Punkte. Trotz des leichten Rückenwinds warnt das Ifo-Institut jedoch vor überzogenen Erwartungen an eine rasche Erholung.

Leichter Aufschwung bei Exporterwartungen

Die Ifo-Exporterwartungen lagen im Februar bei +2,6 Punkten, nachdem im Januar noch -0,8 Punkte verzeichnet worden waren. „Die Exportwirtschaft startet mit etwas Rückenwind ins neue Jahr“, sagte Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des Ifo-Instituts. „Von einer breit angelegten und dynamischen Erholung kann jedoch noch keine Rede sein“, so Wollmershäuser weiter (Quelle: Ifo-Institut).

Branchen mit positiven und negativen Aussichten

Besonders die Hersteller von elektronischen und optischen Erzeugnissen blicken optimistischer auf das Auslandsgeschäft. Auch in der Automobilbranche zeichnet sich ein stabiles Exportgeschäft ab; die Erwartungen legten hier erneut zu. Bei den Herstellern von Nahrungsmitteln und Möbeln drehten die Erwartungen in den positiven Bereich, die Auslandsumsätze sollen steigen.
Im Metallbereich verbesserte sich der Indikator zwar, derzeit werden die Exporte jedoch eher konstant eingeschätzt. Mit rückläufigen Ausfuhren rechnen dagegen das Papiergewerbe, die Druckindustrie sowie die Chemische Industrie.

US-Zollpolitik sorgt für Verunsicherung

„Die jüngsten Entscheidungen zur US-Zollpolitik sorgen für neue Unsicherheit“, sagte Wollmershäuser (Quelle: Ifo-Institut). „Wenn sich Zollregelungen ständig ändern, erschwert das die Planung für die Unternehmen“, fügte er hinzu (Quelle: Ifo-Institut).

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Frau mit

Telekom integriert KI-Assistent direkt ins Mobilfunknetz

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Deutsche Telekom will Künstliche Intelligenz direkt in ihr Mobilfunknetz integrieren und damit den Zugang zu Anwendungen wie KI-Chatbots und Echtzeitübersetzungen erleichtern. Ein neuer KI-Assistent soll künftig in laufende Telefongespräche eingebunden werden und live Fragen beantworten. Vorgestellt werden soll die Lösung offiziell auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona.

Telekom plant KI-Integration ins Netz

Der Technologiekonzern kündigte an, Künstliche Intelligenz künftig unmittelbar im Mobilfunknetz bereitzustellen. Ziel ist es, Angebote wie KI-Chatbots oder Echtzeitübersetzungen für viele Nutzer einfacher zugänglich zu machen. Das kündigte Vorstandsmitglied Abdu Mudesir, der für die Technologiestrategie des Konzerns zuständig ist, in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ an.
Der KI-Assistent der Telekom, der offiziell auf der Mobilfunkmesse MWC kommende Woche in Barcelona vorgestellt wird, klinkt sich, sobald er mit dem Stichwort „Hey Magenta“ aufgerufen wird, in Telefongespräche ein und beantwortet live Fragen. Der Zugang soll auch mit einfachen Geräten, wie Tastaturhandys, möglich sein; ein teures Smartphone wird nicht benötigt. „Unser KI-Assistent agiert als vertrauensvoller Partner für alle Kunden“, sagte Mudesir der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er soll noch weitere Fähigkeiten besitzen, wie Liveübersetzungen, Protokollieren und Kalenderführen.

Direkter Angriff auf US-Technologiekonzerne

Mit der Ankündigung greift die Telekom auch US-Technologiekonzerne an, die ihre KI-Agenten bislang unter anderem auf App-Basis betreiben. Der deutsche Netzbetreiber versucht nun, den Technologieunternehmen auf ihrem eigenen Feld Konkurrenz zu machen. „Wir sind nicht mehr nur ein Telekommunikationsunternehmen, sondern eine Techfirma“, sagte Mudesir der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir haben das klare Ziel, auch im Feld rund um KI eine führende Rolle zu spielen als deutsches Unternehmen.“

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Autoproduktion (Archiv)

China-Geschäft deutscher Konzerne bricht deutlich ein

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Für viele börsennotierte deutsche Konzerne verliert China als Absatzmarkt an Bedeutung. Vor allem bei Autobauern, Industrie- und Handelsunternehmen sinkt der Umsatzanteil aus dem einstigen Boommarkt spürbar. Berechnungen des „Handelsblatt Research Institute“ zeigen einen deutlichen Rückgang des Chinageschäfts innerhalb von vier Jahren.

Umsatzanteil in China deutlich gesunken

Für die 15 Dax-Konzerne, die regelmäßig ihre Erlöse in China bilanzieren, sowie zwölf weitere MDax- und SDax-Unternehmen mit nennenswertem Chinageschäft ist der Umsatzanteil gemessen am Gesamtumsatz binnen vier Jahren um knapp ein Fünftel von 18,6 Prozent auf 14,9 Prozent eingebrochen. Das geht aus Berechnungen des „Handelsblatt Research Institute“ auf Basis der Jahresbilanzen hervor.

Autobranche besonders stark betroffen

Besonders ausgeprägt ist der Rückgang bei den Autobauern. VW hat in seinem besten Jahr 2020 gut 42 Prozent seiner Fahrzeuge in China verkauft. 2025 waren es 30 Prozent. Der Abschwung trifft auch Industrie und Handel. Bei Adidas sank der Umsatzanteil binnen fünf Jahren von 23,6 auf 14,8 Prozent, bei Siemens von 13,2 auf 9,1 Prozent und beim boomenden Kraftwerksbauer Siemens Energy von 6,1 auf 3,7 Prozent.

Überkapazitäten erhöhen den Konkurrenzdruck

Gründe für die Entwicklung sind Überkapazitäten und damit verbunden ein harter Konkurrenzkampf. Dieser zwingt auch hochqualitative Anbieter, ihre Preise zu senken oder Marktanteile aufzugeben. Das geht auf Kosten der Gewinne und Margen, wie sich vor allem bei den deutschen Autobauern in Form erodierender Erträge zeigt.

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Wladimir Putin

Weimarer Dreieck bekräftigt unerschütterliche Unterstützung für Ukraine

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens haben zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ihren bisherigen Kurs bekräftigt. In einem gemeinsamen Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unterstreichen sie die Notwendigkeit eines dauerhaften und gerechten Friedens und stellen eine anhaltende Unterstützung der Ukraine in Aussicht.

Weimarer Dreieck bekräftigt Unterstützung für Ukraine

Die Außenminister der Länder Deutschland, Frankreich und Polen, die gemeinsam das sogenannte Weimarer Dreieck bilden, betonen in einem gemeinsamen Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Dienstag) ihre Haltung zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Johann Wadephul, Jean-Noël Barrot und Radosław Sikorski schreiben: „Wir müssen zu einem Frieden kommen, der dauerhaft und gerecht ist. Die Ukraine wird diesen Frieden nur aus einer Position der Stärke heraus erreichen können.“ Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bleibt deshalb der Unterstützungswille Europas „unerschütterlich“. In dem Beitrag heißt es weiter: „Und deshalb werden wir den Druck auf Russland immer weiter erhöhen.“

Sanktionen, EU-Perspektive und Sondertribunal

Konkret sollen die russischen Vermögenswerte in Milliardenhöhe eingefroren bleiben, schrieben die drei Minister in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Sie bekräftigen dort zugleich die Unterstützung für einen EU-Beitritt der Ukraine und fordern ein Sondertribunal, „um Kriegsverbrecher zur Rechenschaft zu ziehen“.

Verändertes Europa nach vier Jahren Krieg

Wadephul, Barrot und Sikorski verweisen im FAZ-Gastbeitrag darauf, dass Europa sich besser auf die Bedrohung eingestellt habe. Im Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ heißt es dazu: „Nach vier Jahren Krieg ist nicht nur die Ukraine ein anderes Land. Auch Europa ist anders als zuvor. Es ist ein stärkeres, ein resilienteres Europa. Ein Europa, das den Wert der Freiheit kennt. Und bereit ist, dafür einzustehen.“

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Lokviertel Osnabrück

Mitte März als Option: Wann ist die nächste Bombenräumung im Lokviertel Osnabrück?

von Dominik Lapp 24. Februar 2026

In Osnabrück könnte es schon bald erneut zu einer Bombenräumung im Lokviertel kommen. Nach Informationen der HASEPOST wird derzeit der 15. März als möglicher Termin gehandelt. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.

Letzte Bombenräumung wurde abgesagt

Die zuletzt geplante Räumung am 8. Februar war abgesagt worden, da es nicht genug Verdachtspunkte gab. Seitdem laufen neue Abstimmungen zwischen den beteiligten Behörden. Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte Stadtsprecher Constantin Binder, dass der 15. März als neuer Termin noch nicht feststehe: „Die Abstimmung zwischen Stadt und Kampfmittelbeseitigungsdienst läuft aktuell noch.“ Ziel sei es, die Öffentlichkeit so schnell wie möglich zu informieren, sobald eine verbindliche Entscheidung getroffen wurde.

Vier Verdachtspunkte sind notwendig

Ein Bombenräumungstermin wird grundsätzlich nur angesetzt, wenn im Lokviertel vier Verdachtspunkte identifiziert worden sind. Erst dann lohnt sich der organisatorisch aufwendige Einsatz mit großräumigen Evakuierungen, Straßensperren und Sicherheitsmaßnahmen, von denen regelmäßig mehr als 10.000 Menschen betroffen sind.

Kurzfristige Evakuierungen jederzeit möglich

Unabhängig davon kann es jederzeit zu kurzfristigen Evakuierungen kommen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn bei Bauarbeiten zufällig eine Weltkriegsbombe entdeckt und möglicherweise bereits berührt wurde. In solchen Situationen entscheiden die Einsatzkräfte oft innerhalb weniger Stunden über notwendige Sicherheitsmaßnahmen.

Die Stadt kündigte an, Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar zu informieren, sobald ein Termin feststeht. Bis dahin bleibt der 15. März lediglich eine mögliche Option.

24. Februar 2026 0 Kommentare
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