HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Nächtlicher Check der Gasleitungen: Wann die Hochdruckleitungen in...
Kupferdiebe schlagen zu: Einbruch bei Maschinenbauer in Melle...
Gute Nachricht des Tages: Berufsorientierungsparcours Melle-Bissendorf begeistert 750...
TV Bissendorf-Holte verpflichtet Leon Keller für die Saison...
Mutter und Nachwuchs sind wohlauf: So heißt das...
Alkoholverbot eskaliert: Mann bedroht Ordnungsmitarbeiter in der Innenstadt...
Gay in May: So zeigt ein kleiner Verein...
Kommentar: OB für Osnabrück gesucht – aber wo...
Start in die Open-Air-Saison: Hüttenmarkt vom 17. bis...
Nitrat im Brunnenwasser: Belastung in der Region Osnabrück...
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Asylbewerberunterkunft (Archiv)

Wüst fordert Anpassung von Asyl-Sozialleistungen an EU-Niveau

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) fordert, die Sozialleistungen für Asylbewerber in Deutschland an Standards anderer EU-Staaten anzugleichen. Anlass sind Berichte über einen abgelehnten Asylbewerber aus Bosnien, der trotz mehrfacher Straffälligkeit und ohne Bleiberecht weiterhin in Deutschland leben soll.

Forderung nach Anpassung der Leistungen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat sich für eine Reform der Sozialleistungen für Asylbewerber in Deutschland ausgesprochen. Der „Bild“ (Dienstagsausgabe) sagte Wüst: „Wir sollten ernsthaft über Wege reden, wie wir die hohen Sätze der deutschen Sozialleistungen für Asylbewerber an die Regeln anderer EU-Staaten anpassen können. Wir müssen in Deutschland weiter hart und konsequent an einem besseren Asylsystem arbeiten, damit wir denen gerecht werden können, die wirklich unseren Schutz brauchen.“
Wüst verwies gegenüber der „Bild“ darauf, dass in Nordrhein-Westfalen eine Bezahlkarte eingeführt worden sei, damit Geldüberweisungen zur Ausnahme und Anreize für Sozialmissbrauch gemindert würden.

Debatte um abgelehnten Asylbewerber

Hintergrund der Äußerungen sind jüngste Berichte über einen abgelehnten Asylbewerber aus Bosnien, dessen Asylantrag 2003 abgelehnt wurde und der mit acht Kindern trotz zahlreicher Strafdelikte weiterhin in Deutschland sein soll. Zu diesem Fall sagte Wüst der „Bild“: „Ich verstehe jeden, der bei diesem Fall Wut empfindet. Er zeigt schonungslos die Schwächen des deutschen Asylrechts. Menschen, die kein Bleiberecht bekommen, müssen schnell in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Es darf nicht sein, dass abgelehnte oder kriminelle Asylbewerber über Jahre auf Kosten unserer sozialen Sicherungssysteme leben.“

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Fußball (Archiv)

CDU-Politiker fordert Fifa zu härteren WM-Sicherheitsmaßnahmen auf

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Angesichts zunehmender Gewalt in Mexiko hat Tourismuskoordinator Christoph Ploß (CDU) den Weltfußballverband Fifa aufgefordert, für mehr Sicherheit bei der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft zu sorgen. Er dringt auf eine enge Zusammenarbeit der gastgebenden Staaten Mexiko, USA und Kanada, um die Gefährdung von Fans zu verhindern und Sicherheitsvorgaben durchzusetzen.

Forderung an Fifa und Gastgeberländer

Tourismuskoordinator der Bundesregierung Christoph Ploß (CDU) verlangt angesichts der aktuellen Lage in Mexiko ein entschlossenes Vorgehen des Weltfußballverbands. „Die Fifa muss in Zusammenarbeit mit den Regierungen Kanadas, der USA und Mexikos sicherstellen, dass Fans nicht gefährdet und die Sicherheitsvorgaben durch die Gastgeberländer eingehalten werden“, sagte Ploß dem „Handelsblatt“.
Mexiko richtet das Turnier ab Juni gemeinsam mit den USA und Kanada aus. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen.

Gewalt nach Tod von Drogenboss

Ausgelöst wurden die Unruhen durch den Tod des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera. Der als „El Mencho“ bekannte Anführer des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) war am Sonntag bei einem von den USA unterstützten Militäreinsatz von Spezialkräften getötet worden. In der Folge war es auch in der WM-Stadt Guadalajara zu schweren Zwischenfällen gekommen.

Schutz deutscher Touristen im Fokus

Ploß sagte, dass der „Schutz deutscher Touristen“ für die Bundesregierung eine „sehr hohe Priorität“ habe. Man werde die Lage in den Ausrichterländern daher „kontinuierlich im Blick behalten“ und Reisende regelmäßig informieren. „Touristen, die zur WM reisen wollen, können sich vorab auf den Seiten des Auswärtigen Amtes informieren“, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Haltestelle (Archiv)

Verdi kündigt erneut bundesweiten Streik im ÖPNV an

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Freitag und Samstag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. In zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen werden nach Angaben der Gewerkschaft am Freitag keine Busse und Bahnen fahren, in vielen Tarifbereichen soll der Ausstand auch am Samstag fortgesetzt werden.

Bundesweite Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft für Freitag und Samstag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf. Verdi teilte am Dienstag mit, dass in zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen am Freitag keine Busse und Bahnen fahren werden. In vielen Tarifbereichen soll der Streik auch auf den Samstag ausgeweitet werden.
Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft 150 öffentliche Verkehrsunternehmen und Busbetriebe in allen Bundesländern mit insgesamt rund 100.000 Beschäftigten. Verdi verhandelt hauptsächlich mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden über Arbeitsbedingungen, insbesondere über Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie über höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In einigen Regionen wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Kaum Fortschritte in den Tarifverhandlungen

Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende, sagte, dass die Verhandlungen insgesamt kaum Fortschritte machten, obwohl es in einigen Bereichen bereits vier Runden gegeben habe. Sie ergänzte, dass die Belastungen im Fahrdienst viel zu hoch seien und das Personalproblem sich weiter verschärfe.
Die Gewerkschaft erwartet an den Streiktagen ähnliche Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar, als der Verkehr in mehr als 100 Unternehmen für 24 Stunden vollständig zum Erliegen kam.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Vandalismus in Osnabrück. / Foto: Pohlmann

Hohe Schäden durch Vandalismus an Ampeln in Osnabrück

von PM 24. Februar 2026

Beobachter mögen sich an der Verschmutzung stören, für die Stadt Osnabrück werden sie immer häufiger zum teuren Problem: Massiv mit Sprühfarbe eingefärbte Ampelmasten. Rechnet man die Kosten zusammen, können die Reinigung und Reparatur an einer einzelnen Kreuzung die Stadtkasse schon einmal mit fünfstelligen Summen belasten.

Schwere Reinigung der Ampeln

Wird ein solcher Mast bemerkt, versuchen die Mitarbeitenden des Teams Verkehrstechnik, ihn zu reinigen. Die größte Herausforderung sind dabei die Taster. Die sichtbaren Druckknöpfe dienen dazu, die Ampel anzufordern, spezielle Knöpfe sind zudem im unteren Bereich der Taster angebracht, damit blinde Menschen akustische Signale anfordern können.

Vandalismus wie dieser kostet die Stadt Osnabrück viel Geld. / Foto: Stadt Osnabrück, Team Verkehrstechnik

Weiß angesprühte Ampel in Osnabrück. / Foto: Stadt Osnabrück, Team Verkehrstechnik

Austausch der Tasten kostet viel

Sind diese Taster durch das Einsprühen verschmutzt, erhöht das den Aufwand der Reinigung deutlich. Doch in vielen Fällen ist eine Reinigung gar nicht mehr möglich und die Taster müssen für viel Geld ausgetauscht werden.

Täter unbekannt

Die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, ist dann besonders schwierig, wenn sie nicht auf frischer Tat ertappt werden. Wichtig ist der Stadt jedoch zu betonen, welchen Schaden sie mit dem Vandalismus für die Bürgerinnen und Bürger Osnabrücks verursachen.

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Frankfurter Börse

Dax startet schwächer – Anleger bleiben wegen KI verunsichert

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der deutsche Leitindex Dax ist am Dienstagmorgen mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Die Stimmung an den Finanzmärkten bleibt von Unsicherheit geprägt, insbesondere mit Blick auf geopolitische Risiken, Konjunkturerwartungen und die Auswirkungen von KI-Technologie. Während in Asien nach Feiertagen Gewinne verbucht wurden, zeigen sich europäische Anleger zurückhaltend. Gleichzeitig bewegen Wechselkurse sowie Gold- und Ölpreise die Märkte.
Am Dienstagmorgen wurde der Dax gegen 9:30 Uhr mit rund 24.935 Punkten berechnet und lag damit 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Unsicherheit prägt das Anlegerverhalten

„Derzeit fällt es den Anlegern schwer, sich ein richtiges Bild über die Gesamtsituation an den Finanzmärkten zu machen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Ihre Handelsaktivitäten gleichen deshalb einem Vortasten und vorsichtigen Positionieren in den defensiven Branchen. Neben bekannten Themen wie dem Zollstreit, dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran und den konjunkturellen Entwicklungen flammen immer wieder die Sorgen über massive disruptive Auswirkungen der KI-Technologie in einzelnen Sektoren auf.“
„So gab es gestern in New York erneut starke Verkäufe bei etlichen Software- und Cybersicherheitsunternehmen. Die Investoren können derzeit kaum abschätzen, wie groß der Einfluss auf das operative Geschäft sein wird und welche Gewinneinbußen dadurch zu erwarten sind. Das Thema bleibt weiterhin ein Belastungsthema und rüttelt an einem der bisherigen Stützpfeiler des Bullenmarktes an der Wall Street“, so Lipkow weiter.

Asien im Plus, begrenzte Impulse für Europa

„In Asien lag der Fokus auf den Handelsaktivitäten in Japan und China nach den Feiertagen. Insgesamt ließen sich die Investoren dort nicht aus der Ruhe bringen und verhalfen den Indizes zu Gewinnen. Die Dynamik dürfte sich jedoch nur begrenzt auf den europäischen Handel übertragen, da die Abhängigkeit von den US-Finanzmärkten höher ist“, sagte Lipkow.

Bewegung bei Einzelwerten und Rohstoffen

Nach den Kursabschlägen bei den zyklischen Automotive-Unternehmen zeigten sich zum Handelsbeginn einige Schnäppchenjäger und kauften selektiv die Aktien von VW, Mercedes-Benz und BMW. „Die Zahlen von Fresenius Medical Care kamen nicht besonders gut an und werden mit einem Kursabschlag quittiert. Die Jahreszahlen lagen durch Einsparungen über den Erwartungen der Analysten, jedoch bleibt der Ausblick verhalten“, sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1790 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8482 Euro zu haben.
Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.172 US-Dollar gezahlt (-1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,04 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 71,49 US-Dollar, das waren 38 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Ankunft von

Ukrainischer Botschafter gegen Rückführung wehrpflichtiger Männer aus Deutschland

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat sich gegen eine Rückführung ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter in ihr Heimatland ausgesprochen. Er verwies darauf, dass es aus seiner Sicht an rechtlichen Grundlagen und Instrumenten für ein solches Vorgehen fehle. Zugleich betonte er die Bedeutung der Mobilisierung in der Ukraine und hob die Integration der schutzsuchenden Ukrainer in Deutschland hervor.

Keine rechtliche Grundlage für Rückführung

Oleksii Makeiev, ukrainischer Botschafter in Deutschland, lehnt eine Rückführung ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter in die Ukraine ab. „Ich glaube nicht, dass es rechtliche Grundlagen und Instrumente dafür gibt“, sagte Makeiev am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Nach seinen Angaben hätten die meisten ukrainischen Männer in Deutschland ihr Land nach geltender Rechtslage verlassen und damit keine Straftat begangen.
In der laufenden Debatte müsse man sich auch in Deutschland selbst mit der Frage befassen, was im eigenen Kriegsfall geschehen würde. „Was werden die deutschen Männer im wehrfähigen Alter da tun?“, sagte Makeiev den Sendern RTL und ntv.

Mobilisierung in der Ukraine und Situation in Deutschland

Makeiev räumte zugleich ein, dass der Ukraine Soldaten fehlten. Deshalb sei das Thema Mobilisierung sehr wichtig, wie er gegenüber RTL und ntv betonte.

Integration der Ukrainer in Deutschland

Der Botschafter erklärte, die mehr als eine Million schutzsuchenden Ukrainer in Deutschland seien gut integriert. Mehr als 300.000 von ihnen arbeiteten und zahlten Sozialbeiträge. „Das ist sehr wichtig“, sagte Makeiev den Sendern RTL und ntv.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Ärzte (Archiv)

Anteil ausländischer Ärzte in Deutschland deutlich gestiegen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Die Zahl ausländischer Ärztinnen und Ärzte in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen: 2024 hatten 13 Prozent der Ärztinnen und Ärzte keine deutsche Staatsangehörigkeit, gegenüber 7 Prozent im Jahr 2014. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, gehören zudem viele zugewanderte Ärztinnen und Ärzte zu den Jüngeren, und die gesamte Ärzteschaft ist zugleich gewachsen und altert.

Zahl, Staatsangehörigkeit und Zuwanderung

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, hatten 13 Prozent oder 64.000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit; zehn Jahre zuvor waren es 7 Prozent oder 30.000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 Prozent (2014: 9 Prozent). Von den ausländischen Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 Prozent) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärzten waren es 18 Prozent.
2024 arbeiteten in der Human- und Zahnmedizin insgesamt 121.000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 Prozent) der gesamten Ärzteschaft. 51.000 oder 42 Prozent der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.

Anerkennungen ausländischer Abschlüsse und Auslandsstudium

Neben dem Medizinstudium und der Approbation in Deutschland können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse: Rund 7.000 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter waren 21 Prozent oder gut 1.400 Deutsche, gefolgt von 11 Prozent oder knapp 800 Syrern.
In der Zahnmedizin wurden 2024 knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt; Zahnärztinnen und Zahnärzte lagen damit auf Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Die meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärztinnen und Zahnärzte (46 Prozent oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 Prozent oder rund 100).
Die Daten zeigen zudem, dass viele deutsche Medizinstudierende den Weg ins Ausland wählen, oft um Zulassungsbeschränkungen zu umgehen: Im Berichtsjahr 2023 studierten in Österreich rund 2.600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn waren es 2024 knapp 1.900. In der Zahnmedizin studierten die meisten deutschen Auslandsstudierenden in Österreich (500) und Ungarn (300).

Altersstruktur, Arbeitszeiten und Fachrichtungen

Ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin 55 Jahre und älter; der Anteil lag damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 Prozent). Insgesamt ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin binnen zehn Jahren um gut ein Fünftel (21 Prozent) auf 497.000 im Jahr 2024 gestiegen. Der Anteil der Altersgruppe 55plus hat bei den Ärztinnen und Ärzten zugenommen (2014: 29 Prozent). Der Anteil der 35- bis 54-Jährigen sank auf 47 Prozent (2014: 52 Prozent), der Anteil der unter 35-Jährigen stieg leicht auf 22 Prozent (2014: 19 Prozent). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärztinnen und Ärzte: Von ihnen war 2024 knapp die Hälfte (49 Prozent) jünger als 35 Jahre.
Die Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken; ein Grund ist der gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 Prozent. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 Prozent auf 31 Prozent.
Dennoch arbeiteten Ärztinnen und Ärzte 2024 durchschnittlich länger: normalerweise 40,3 Stunden pro Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Erwerbstätige insgesamt leisteten im Durchschnitt 34,4 Stunden pro Woche (40,3 Stunden in Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit). Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils erheblich: In der Chirurgie arbeiteten Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und Zahnärzte und Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit), so Destatis.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Wang Yi

Linke fordert von Merz: China für Ukraine-Frieden einbinden

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Linken-Chef Jan van Aken fordert Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf, China stärker in mögliche Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland einzubinden. Vor dem Antrittsbesuch von Merz in China mahnt van Aken einen Kurswechsel im Umgang mit Peking an und wirbt für eine konstruktivere Zusammenarbeit mit der Volksrepublik.

Van Aken: China als Vermittler im Ukraine-Krieg einbinden

Linken-Chef Jan van Aken sieht in China einen Schlüsselakteur für mögliche Friedensgespräche im Ukraine-Krieg und richtet einen eindringlichen Appell an Kanzler Friedrich Merz (CDU). „Wenn Xi Jinping ruft, würde Putin kommen“, sagte van Aken dem Nachrichtenportal T-Online. „Genau dieses besondere Verhältnis ist in den Bemühungen um den Frieden in der Ukraine ein Gewinn und keine Bürde; das muss Merz endlich begreifen“, so van Aken laut T-Online.
Der Kanzler bricht an diesem Dienstag zu seinem ersten Besuch in China auf. Van Aken begrüßt die Reise, kritisiert sie jedoch auch als „überfällig“. Es gehe darum, „den Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden“, sagte er T-Online. China werde Russland zwar nicht in den Rücken fallen, doch das Land habe bereits seine Bereitschaft signalisiert, zu vermitteln. „Dafür müsste der Bundeskanzler einen Schritt auf China zugehen“, zitierte T-Online den Linken-Politiker.

Kritik an Tonlage gegenüber Peking

Van Aken fordert einen grundsätzlichen Kurswechsel im Umgang mit China. Es sei nicht hilfreich, „dass Merz vor seiner Reise erstmal Beschimpfungen in Richtung China schickt, wenn er kritisiert, dass China die Abhängigkeiten anderer systematisch ausnutze und einen globalen Gestaltungsanspruch erhebe“, sagte er T-Online. Zwar sei die Politik Chinas kritikwürdig, in Sachen Menschenrechte habe das Land keine gute Bilanz. „Wenn aber deutsche Politiker nur mit Forderungen und Kritik gegenüber China auftreten, sehe ich die Chancen auf eine friedlichere Welt schmelzen – und die brauchen wir dringend“, erklärte van Aken gegenüber T-Online.

Reform internationaler Institutionen gefordert

Merz müsse nach Ansicht van Akens deutlich machen, dass China ein Platz in der Weltpolitik zustehe. Das könne sich etwa darin zeigen, „indem Deutschland Chinas Anliegen unterstütze, den IWF zu reformieren“, so van Aken laut T-Online. Der Linken-Politiker kritisiert in diesem Zusammenhang, dass internationale Organisationen wie der IWF und der UN-Sicherheitsrat westlich dominiert und nicht geeignet seien, die Weltprobleme zu lösen. „Wir müssen neue Wege gehen, denn auch der Westen hat die Abhängigkeiten anderer systematisch ausgenutzt – nur Europa hat bisher davon profitiert“, sagte van Aken T-Online. Damit sei aber Schluss, „wie die Debatte um Grönland gezeigt habe“, so van Aken gegenüber T-Online.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Kaputte Fernseher

Deutschland recycelt 2024 mehr Elektroschrott – Quote stagniert

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

In Deutschland sind im Jahr 2024 nach vorläufigen Ergebnissen knapp 758.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt worden. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) stieg damit sowohl die Menge der angenommenen Altgeräte als auch die recycelte Menge leicht gegenüber dem Vorjahr, während die Recyclingquote nahezu unverändert blieb.

Leichter Anstieg beim Recycling von Elektroaltgeräten

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2024 in Deutschland knapp 758.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt. „Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, waren das 11.100 Tonnen oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr.“ Weitere 17.600 Tonnen Altgeräte wurden zur Wiederverwendung vorbereitet, das waren 1.200 Tonnen beziehungsweise 6,3 Prozent weniger als 2023.
127.000 Tonnen (13,8 Prozent) beziehungsweise 17.100 (1,9 Prozent) Tonnen wurden einer sonstigen Verwertung zugeführt oder beseitigt. Insgesamt wurden damit 920.000 Tonnen Elektro- und Elektronikaltgeräte recycelt, anderweitig verwertet oder beseitigt. Die Menge der zur sogenannten Erstbehandlung angenommenen Altgeräte ist um 1,5 Prozent beziehungsweise 13.600 Tonnen gegenüber dem Jahr 2023 gestiegen.

Recyclingquote nahezu unverändert

Die Recyclingquote, also der Anteil der recycelten oder zur Wiederverwendung vorbereiteten Geräte, veränderte sich 2024 mit 84,3 Prozent gegenüber dem Wert im Jahr 2023 (84,5 Prozent) kaum. Dies geht aus den von Destatis veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen hervor.

Kleingeräte stellen größten Anteil

Knapp ein Drittel (32,8 Prozent beziehungsweise 301.500 Tonnen) aller im Jahr 2024 angenommenen Elektro- und Elektronikaltgeräte waren Kleingeräte. Zu dieser Gerätekategorie zählen unter anderem kleine Haushaltsgeräte wie Staubsauger, Toaster oder Bügeleisen, aber auch Toner und E-Zigaretten.
Ein weiteres gutes Viertel (27,2 Prozent beziehungsweise 250.600 Tonnen) aller angenommenen Geräte waren Großgeräte (ohne Photovoltaikmodule) wie Waschmaschinen, Elektroherde oder auch Pedelecs. Knapp ein Fünftel (19,2 Prozent beziehungsweise 176.700 Tonnen) aller angenommenen Geräte waren Wärmeüberträger, zu denen Kühl- und Gefrier- sowie Klimageräte zählen, so das Bundesamt.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Freiheitsstatue (Archiv)

Geschäftsreiseverband warnt vor schärferen US‑Einreiseauflagen

von Hasepost Redaktion 24. Februar 2026

Der deutsche Geschäftsreiseverband VDR hat die Bundesregierung aufgefordert, sich entschieden gegen geplante Verschärfungen der US-Einreisebestimmungen zu positionieren. Die von Mitte 2026 an vorgesehenen Regelungen gingen nach Einschätzung des Verbands deutlich über ein praktikables Maß hinaus und könnten die internationale Mobilität erheblich beeinträchtigen.

VDR fordert klares Signal an die USA

Christoph Carnier
Nach den Plänen sollen ab Mitte 2026 unter anderem die Offenlegung von Social-Media-Aktivitäten und biometrischen Daten verpflichtend werden. Diese vorgesehenen Regelungen gingen „deutlich über das hinaus, was für Geschäftsreisen praktikabel und verhältnismäßig“ sei, so Carnier laut „Handelsblatt“. Zwar erkenne man das legitime Sicherheitsinteresse der USA an, doch müssten Verfahren so gestaltet sein, dass sie „internationale Mobilität nicht unnötig erschweren“.

Sorgen um Datenschutz und Geschäftsreisen

Besonders kritisch bewertet der Verband mögliche Eingriffe in den Datenschutz. „Kein Unternehmen will eine Vermischung zwischen privaten und dienstlichen Aktivitäten“, sagte Carnier dem „Handelsblatt“. Viele Firmen sähen durch die US-Pläne „deutliche Konflikte mit europäischen Datenschutzstandards und können ihre Mitarbeitenden nicht zur Offenlegung sensibler persönlicher Daten verpflichten“.
Nach Einschätzung des VDR könnte sich dies unmittelbar auf das Reiseverhalten auswirken. Sollten die Angaben zu E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Social-Media-Profilen verpflichtend werden, werde die Bereitschaft zu Dienstreisen in die USA laut VDR spürbar sinken.

✨ mit KI bearbeitet

24. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
Wahlprognosen
Tanken
VfL
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken