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Friedrich Merz

Merz verschärft Kritik an Trumps Iran-Strategie und Truppenabzug

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in der ARD-Sendung „Caren Miosga“ seine Kritik an der US-Iran-Strategie bekräftigt und sich zugleich um eine Einordnung des transatlantischen Verhältnisses bemüht. Im Fernduell mit US-Präsident Donald Trump verteidigte er seine Aussage, der Iran habe die USA „gedemütigt“, und reagierte gelassen auf die angekündigte Verlegung von US-Soldaten aus Deutschland.

Merz verteidigt Iran-Äußerungen und setzt auf Zusammenarbeit

In der am Sonntagnachmittag aufgezeichneten ARD-Sendung „Caren Miosga“ bekräftigte Friedrich Merz seine Kritik an der US-Iran-Strategie und verteidigte den Satz, wonach der Iran die USA „gedemütigt“ habe. Er habe Trump in einem Gespräch deutlich gemacht: „Wenn du willst, dass wir dir bei einem solchen Konflikt helfen, dann ruf uns vorher an.“ Zugleich betonte Merz, er gebe die Arbeit am transatlantischen Verhältnis nicht auf. „Ich gebe auch die Zusammenarbeit mit Donald Trump nicht auf“, so Merz in der ARD-Sendung „Caren Miosga“.

Gelassene Reaktion auf Abzug von US-Soldaten

Auf die Ankündigung der USA, 5.000 eigene Soldaten aus Deutschland abzuziehen – mutmaßlich als Reaktion auf die Äußerungen des deutschen Kanzlers – reagierte Merz in der Sendung betont gelassen. Es handele sich um ein Kontingent, das Joe Biden auf Zeit stationiert habe und über dessen Abzug seit längerer Zeit gesprochen worden sei, sagte Merz in „Caren Miosga“. „Es wird vielleicht ein bisschen zugespitzt, aber neu ist es nicht.“ Einen direkten Zusammenhang mit seinem öffentlichen Streit mit Trump über den Iran-Krieg bestritt Merz. „Es gibt keinen Zusammenhang“, sagte er in der ARD-Sendung.


Keine Zweifel an nuklearer Teilhabe und Rolle der USA

An der nuklearen Teilhabe der USA gebe es nach den Worten von Merz „überhaupt keine Abstriche“. Weiter sagte er in „Caren Miosga“: „Es gibt keine Einschränkung der amerikanischen Zusage der nuklearen Abschreckung des Nato-Gebietes. Da gibt es auch an keiner Stelle Zweifel.“ Zu seinem Verhältnis mit Trump erklärte Merz, er müsse akzeptieren, dass der US-Präsident eine andere Meinung habe. „Aber das ändert nichts daran, dass meine Überzeugung bleibt, dass die Amerikaner für uns die wichtigsten Partner im Nordatlantischen Bündnis sind“, sagte Merz in der ARD-Sendung.

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3. Mai 2026 0 Kommentare
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Lars Klingbeil,

Merz warnt SPD: Keine linke Mehrheit, Steuerpläne stoppen

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seinen Koalitionspartner SPD mit deutlichen Worten zur Zurückhaltung aufgefordert. In einer vorab aufgezeichneten ARD-Sendung kritisierte er unter anderem steuerpolitische Pläne der Sozialdemokraten und mahnte, die Union müsse in der Koalition stärker berücksichtigt werden.

Merz warnt SPD vor Machtanspruch

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) machte in der ARD-Sendung „Caren Miosga“ klar, dass er eine linke Mehrheit in Deutschland nicht sieht. „An die Adresse der SPD: Es gibt in Deutschland keine linke Mehrheit“, sagte Merz in der Ausgabe der Sendung, die am Sonntagabend ausgestrahlt wird und bereits vorher aufgezeichnet wurde (ARD-Sendung „Caren Miosga“).
Merz verwies auf die Stimmung in seiner eigenen Partei. „Es gibt in der CDU einen größer werdenden Unmut. Ich habe keine Vollmacht, die CDU umzubringen. In dieser Koalition muss die Union vorkommen“, sagte der Kanzler in der ARD-Sendung „Caren Miosga“. Zugleich betonte er, er suche „zwar keine andere Mehrheit“, warnte die SPD aber: „Das sollte die SPD jetzt aber nicht zu dem Gedanken verleiten, sie könnte mit uns machen, was sie will“ (ARD-Sendung „Caren Miosga“).

Streit über Steuerpläne

Konkret wandte sich Merz gegen steuerpolitische Forderungen der SPD. „Kompromisse sind keine Einbahnstraße“, sagte er mit Blick auf SPD-Chef Lars Klingbeil, „der höhere Einkommen stärker besteuern will“ (ARD-Sendung „Caren Miosga“). Merz machte deutlich, dass diese Pläne für seine Partei nicht akzeptabel seien: „Er muss wissen, dass das mit der CDU/CSU nicht geht. Auch mit mir nicht“ (ARD-Sendung „Caren Miosga“).

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3. Mai 2026 0 Kommentare
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Robert Tesche trifft zum 3:2 für den VfL Osnabrück.

Aufstieg, Meistertitel, Last-Minute-Sieg: VfL Osnabrück gewinnt 3:2 in Wiesbaden

von Maurice Guss 3. Mai 2026

Der VfL Osnabrück hat am 36. Spieltag der 3. Liga sein Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden mit 3:2 (0:1) gewonnen und ein historisches Wochenende perfekt gemacht. Einen Tag nach dem feststehenden Aufstieg in die 2. Bundesliga, den die 1:6-Niederlage von Rot-Weiss Essen beim VfB Stuttgart II besiegelt hatte, sicherten sich die Lila-Weißen kurz vor dem Anpfiff in der BRITA-Arena auch noch die Drittliga-Meisterschaft – durch den 2:1-Sieg des MSV Duisburg gegen Energie Cottbus. Mit dem dritten Drittliga-Titel der Vereinsgeschichte nach 2010 und 2019 ist der VfL nun alleiniger Rekordmeister der Liga.

VfL-Trainer Timo Schultz nahm im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen den SC Verl drei Veränderungen vor: Janotta, Henning und Lesueur rückten für Karademir, Wagner und Kehl in die Startelf. Schultz hatte am Vorabend bereits durchblicken lassen, wie der Aufstieg gefeiert werden würde: „Wir werden es heute Abend krachen lassen. Die Jungs werde ich nicht mehr einfangen.“ Vor rund 5.000 mitgereisten Fans aus Osnabrück begannen die frischgebackenen Meister am Sonntag dann aber offensiv mutig.

Gözüsirin trifft aus rund 30 Metern zur Pausenführung

Bereits in der 5. Minute schickte Patrick Kammerbauer David Kopacz steil, doch Wiesbadens Schlussmann Stritzel parierte den Abschluss aus kurzer Distanz stark. Zwei Minuten später köpfte Wiemann eine Christensen-Ecke an die Latte (7.). In der 17. Minute kam Robin Meißner nach langem Ball gegen Gillekens an die Kugel und umkurvte Stritzel – der Keeper rettete im richtigen Moment am Boden, ohne die Hand zu nutzen.

Aber auch Wiesbaden zeigte sich offensiv durchaus gefährlich. Greilingers Flachschuss klatschte aus halbrechter Position an den Pfosten (14.). In der 32. Minute legten die Hausherren dann vor: Schleimer legte ab, Tarik Gözüsirin zog aus rund 30 Metern ab und düpierte den wackelig aussehenden Lukas Jonsson im VfL-Tor. Flotho hätte kurz darauf alles entschieden, jagte den Ball aus aussichtsreicher Position aber knapp über das Tor (36.). Mit dem 0:1 ging es in die Pause – in der Geschäftsführer Michael Welling den Gegentreffer trocken kommentierte: „Nüchtern hätte er den gehalten.“ Ein Verweis darauf, dass auch Schlussmann Jonsson Schultz‘ Ansage vom Vorabend offenbar wörtlich genommen hatte.

Badjie und ein Eigentor drehen das Spiel

Schultz reagierte zur zweiten Hälfte mit Ismail Badjie, der für Frederik Christensen kam. In der 59. Minute setzte sich Meißner an der linken Grundlinie durch, hob den Ball an die Fünferkante – und Badjie nickte zum 1:1 ein. Zwei Minuten später hatte derselbe Badjie die Führung auf dem Fuß, scheiterte frei vor dem Tor allerdings am eigenen Abschluss (61.).

In der 68. Minute ging der VfL erstmals in Führung. Badjie umkurvte Stritzel, legte zurück auf Meißner, der freistehend dennoch nicht traf. Über Umwege landete der Ball bei Bjarke Jacobsen, dessen Hereingabe Wiesbadens Jordy Gillekens unhaltbar ins eigene Netz abfälschte. Die mitgereisten Anhänger sangen längst „Wir steigen auf“, und auch die Osnabrücker Auswechselbank stimmte mehr und mehr mit ein.

Tesche entscheidet in der Nachspielzeit

Doch entschieden war die Partie damit nicht. In der 86. Minute servierte sich der eingewechselte Nikolas Agrafiotis im Strafraum eine Bogenlampe selbst, setzte sich am rechten Fünfereck durch und drückte den Ball im Fallen über die Linie – 2:2. In der 90. Minute spielte Stritzel einen Fehlpass direkt in die Füße von Kai Pröger, dessen Direktabnahme der Keeper an der Strafraumkante noch herunterkratzte. Schultz reklamierte vom Rand aus ein Handspiel, blieb aber ungehört. Direkt im Anschluss vergab Meißner das 3:2 aus knapp vier Metern freistehend (90.+1).

Die Entscheidung fiel in der 92. Minute. Bernd Riesselmann rutschte links im Strafraum der Ball vor die Füße, sein scharfer Pass vor das Tor erreichte Robert Tesche, der zum 3:2 einschob. Mit dem Treffer strömten Fans, Spieler und Mitarbeiter auf den Rasen, die Polizei räumte den Platz, und Schiedsrichter Ben Henry Uhrig ließ die letzten Sekunden tatsächlich noch einmal anpfeifen. Mit dem Schlusspfiff musste auch die Polizei nachgeben – der Rasen der BRITA-Arena wurde von den VfL-Fans geflutet.

Mit dem Auswärtssieg in Wiesbaden krönt der VfL Osnabrück ein Wochenende, das in die Vereinsgeschichte eingeht: Aufstieg in die 2. Bundesliga, dritter Drittliga-Meistertitel und Status als alleiniger Rekordmeister. Am kommenden Spieltag empfängt der VfL den bereits feststehenden Absteiger SSV Ulm an der Bremer Brücke – es dürfte unabhängig vom Spielverlauf die nächste lila-weiße Party werden.


3. Mai 2026 0 Kommentare
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Phillip Tietz

Mainz siegt bei St. Pauli und festigt Bundesliga-Spitzenplatz

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Der 1. FSV Mainz 05 hat am 32. Spieltag der Fußball-Bundesliga einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg beim FC St. Pauli gefeiert. Die Rheinhessen legten bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den Erfolg und verteidigten ihren Vorsprung in einem weitgehend überlegenen Auftritt. St. Pauli gelang erst kurz vor Schluss der Anschlusstreffer, muss nach der siebten sieglosen Partie in Folge aber weiter um den Klassenerhalt bangen.

Frühe Mainzer Führung und komfortables Polster vor der Pause

In der Anfangsphase nutzten die Gäste ihre erste gute Gelegenheit zur Führung. In der 7. Minute brachte Phillip Tietz die Mainzer in Front, nachdem er ein Zuspiel von Becker an der Strafraumgrenze annahm und mit einem präzisen Rechtsschuss ins rechte untere Eck vollendete. Kurz vor der Pause erhöhte Phillipp Mwene auf 2:0, als er nach einem weiten Abschlag von Batz und einer Vorlage von Widmer den Ball aus kurzer Distanz unter die Latte nagelte.

St. Pauli ohne Durchschlagskraft gegen stabile Defensive

In der zweiten Halbzeit versuchte St. Pauli, das Spiel zu drehen, doch die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin fand kaum Mittel gegen die gut organisierte Mainzer Defensive. Trotz einiger Wechsel und frischer Kräfte wie Martijn Kaars und Abdoulie Ceesay blieb der erhoffte Anschlusstreffer lange aus. Die Kiezkicker zeigten sich offensiv ideenlos und konnten den Mainzer Torhüter Batz nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen.
Erst in der 87. Minute konnte St. Paulis Abdoulie Ceesay den Ball regelrecht über die gegnerische Linie kullern lassen – der Mainzer Torhüter kam noch ans Leder, konnte den Treffer aber nicht verhindern.

Wichtige Punkte für Mainz, wachsende Sorgen bei St. Pauli

Am Ende blieb es beim verdienten 2:1-Erfolg für die Gäste aus Rheinland-Pfalz, die damit wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze sammeln. St. Pauli hingegen muss weiter um den Klassenerhalt bangen und steht nach der siebten sieglosen Partie in Folge auf Relegationsplatz 16 und damit unter Druck.

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Strack-Zimmermann warnt Merz: US-Truppenabzug sehr ernst nehmen

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, mahnt angesichts der jüngsten Ankündigungen aus Washington zu mehr Ernsthaftigkeit im Umgang mit den USA. Sie fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mehr Besonnenheit und verweist auf mögliche Folgen unbedachter Äußerungen gegenüber US-Präsident Donald Trump.

Warnung vor Folgen der US-Ankündigungen

Die Ankündigungen aus Washington zu einem Teilabzug der US-Truppen aus Deutschland und zur Absage der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen bewertet Marie-Agnes Strack-Zimmermann als deutliches politisches Signal. Die Maßnahmen müssten ernst genommen werden, betonte die FDP-Politikerin.
Die Ankündigungen seien schon allein „deswegen ernst zu nehmen, weil der Truppenabzug nicht militärisch-strategischer Natur zu sein scheint, sondern offensichtlich aus der Motivation des US-Präsidenten heraus geschieht, Bundeskanzler Merz – einfach ausgedrückt – den Mittelfinger zu zeigen“, sagte Strack-Zimmermann dem „Spiegel“.

Europa soll US-Fähigkeiten kompensieren

Nach Einschätzung von Strack-Zimmermann sind die Europäer auf einem guten Weg, die Fähigkeiten der USA zu kompensieren, benötigten dafür aber mehr Zeit. Vor allem müssten aus ihrer Sicht die nationalen Interessen innerhalb Europas reduziert werden.
Auch Deutschland sieht sie hier in der Verantwortung. Deutschland sei unter Merz` Führung nach wie vor ein Land, das mehr auf sich als auf ganz Europa achte, kritisierte Strack-Zimmermann.


Appell an Merz: „Bevor er ins Plaudern kommt“

Auf die Frage, wie die Bundesregierung auf die jüngsten Ankündigungen aus Washington reagieren sollte, forderte die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses ein umsichtiges Vorgehen des Kanzlers. „Herr Merz sollte, bevor er ins Plaudern kommt, sich zukünftig überlegen, welche Folgen seine Worte haben“, sagte Strack-Zimmermann dem „Spiegel“.
Selbstverständlich müssten die Deutschen selbstbewusst gegenüber Trump auftreten, betonte sie. Sie rate Merz „vor allem aber, endlich zu liefern“. Deutschland habe jetzt genug Geld und müsse seinen Verpflichtungen nachkommen, so Strack-Zimmermann gegenüber dem „Spiegel“.
Hintergrund der Spannungen ist eine Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz, der US-Präsident Trump für seine Strategielosigkeit im Irankrieg kritisiert hatte. Diese Kritik hatte nach den vorliegenden Angaben für schwere Verstimmung im Weißen Haus gesorgt.

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Facebook-Zentrale (Archiv)

SPD-Politiker fordert harte EU-Gegenmaßnahmen gegen Trumps Zölle

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, fordert von der Europäischen Union eine entschlossene Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump angedrohten höheren Zölle auf europäische Fahrzeuge. Eine Digitalsteuer auf große US-Technologieunternehmen sieht er als geeignetes Instrument, um den Druck zu erhöhen.

Forderung nach harter Gegenreaktion der EU

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Sebastian Roloff verlangt von der Europäischen Union eine harte Antwort auf die neuen Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump. „Es braucht Gegenmaßnahmen, die den USA verdeutlichen, dass sie ebenso auf einen reibungslosen Welthandel angewiesen sind“, sagte Roloff dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

Vorschlag Digitalsteuer für US-Techkonzerne

Als mögliche Reaktion brachte Roloff eine stärkere Besteuerung großer US-Technologieunternehmen ins Spiel. Eine Digitalsteuer für Konzerne wie Meta, Google oder Amazon wäre nach seinen Worten eine geeignete Maßnahme.

Warnung vor Folgen für deutsche Schlüsselindustrie

Roloff warnte, die jüngsten Ankündigungen der US-Regierung, Zölle für europäische Pkw und Lastwagen ab der nächsten Woche auf 25 Prozent zu erhöhen, würden die deutsche Schlüsselindustrie gerade jetzt empfindlich treffen. „Die Bundesregierung darf sich das nicht gefallen lassen“, sagte der SPD-Politiker. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass man gegenüber Trump nicht einknicken dürfe.

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3. Mai 2026 0 Kommentare
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US-Flagge (Archiv)

Parteien kritisieren Trumps Abzug von US-Soldaten aus Deutschland

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Reduzierung von US-Truppen in Deutschland stößt im Bundestag auf breite Kritik. Vertreter von Union und SPD warnen vor Folgen für die transatlantischen Beziehungen und fordern eine stärkere europäische Eigenständigkeit in Sicherheitsfragen, während AfD und Linke zwar ebenfalls Trumps Kurs kritisieren, aber unterschiedliche sicherheitspolitische Schlüsse ziehen.

Kritik von Union: Positive Transatlantikagenda und mehr Verantwortung Europas

Jürgen Hardt
Thomas Erndl

SPD betont Wert der Partnerschaft und warnt vor Trumps Politik

Die SPD bezeichnet die Partnerschaft zwischen den USA und Europa nach dem Zweiten Weltkrieg als „eine der Grundvoraussetzungen für Wohlstand und Sicherheit“. Für die Partei sei klar, dass sie an diesem besonderen transatlantischen Verhältnis festhalten wolle, sagte SPD-Fraktionsvize Siemtje Möller
Ein Rückzug Trumps von der vereinbarten Stationierung der Mittelstreckenraketen wäre „besorgniserregend“, so Möller weiter. Man solle sich dann in einem ersten Schritt rasch mit Frankreich und Großbritannien treffen, um im sogenannten E3-Format darüber zu beraten, wie die entstehende verteidigungspolitische Lücke zügig geschlossen werden könne.

AfD und Linke mit eigener Kritik an Trumps Kurs

Die AfD sieht „berechtigte Kritikpunkte“ am Iran-Krieg der USA – die Schließung der Straße von Hormus schade Deutschland mehr als den Vereinigten Staaten. Jan Nolte
Die Linke bewertet Trumps Abzugsankündigung als „unbeholfenen Versuch, Europa unter Druck zu setzen, um uns zum Einlenken in der Iranfrage zu bewegen“. Trump stehe vor dem Scheitern des von ihm losgetretenen völkerrechtswidrigen Angriffskriegs im Iran, sagte Ulrich Thoden
Der Abzug der 5.000 US-Soldaten sei weder für Deutschland noch für Europa ein nennenswerter Einschnitt in die Verteidigungsfähigkeit, so Thoden. Im Gegenteil sei bei Trumps sprunghafter und widersprüchlicher Politik US-Militär auf europäischem Boden eher eine potenzielle Gefahr für Europa. Die ausbleibende Raketenstationierung sei eine Chance für Abrüstungsinitiativen. Statt Sicherheit hätte die Stationierung das Risiko eines Wettrüstens mit vergleichbaren Waffensystemen mit sich gebracht.

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Rolf Mützenich

Mützenich fordert diplomatische Abrüstung statt US-Raketen in Deutschland

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Angesichts der geänderten US-Pläne zur Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland fordert SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich eine breitere Diskussion über neue diplomatische Abrüstungsinitiativen. Während Sicherheitsexperten vor einer Abschreckungslücke gegenüber russischen Raketen warnen, hält Mützenich die sicherheitspolitischen Folgen für kurzfristig überschaubar.

Forderung nach neuer Abrüstungsdebatte

Rolf Mützenich
Neben dem angekündigten Abzug von mindestens 5.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten soll es auch nicht zu der 2024 vereinbarten Stationierung von bodengestützten Mittelstreckenwaffen in Deutschland kommen. Geplant waren Tomahawk-Marschflugkörper, ballistische Raketen vom Typ Standard Missile 6 und die Langstrecken-Hyperschallrakete Dark Eagle.

US-Entscheidung und militärische Fähigkeiten

Laut Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sollte durch die geplante Stationierung eine Lücke bei den militärischen Fähigkeiten der europäischen Nato-Verbündeten geschlossen werden. Hintergrund sei, dass Russland in der an der Grenze zu Litauen und Polen gelegenen Exklave Kaliningrad Raketen stationiert habe, die etwa Berlin schwer treffen könnten.
Der Militärexperte Carlo Masala stufte die jüngsten US-Ankündigungen als sehr problematisch ein. „Das ist schon ein Tiefpunkt im deutsch-amerikanischen Verhältnis. An solchen Fragen wurde ja nie gerüttelt“, sagte er der SZ. Mit Blick auf die russische Stationierung in Kaliningrad erklärte Masala: „Wir haben nichts entgegenzusetzen.“ Für die Übergangszeit brauche man eine Lösung, bis eigene europäische Systeme entwickelt seien. Das dauere aber fünf bis sieben Jahre, daher sei die Stationierung so wichtig. „Das kommt nun nicht, und damit fehlt uns eine Gegenkulisse.“

Warnungen vor Abschreckungslücke

Der Sicherheitsexperte Nico Lange, unter Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) Leiter des Leitungsstabs, betonte auf SZ-Anfrage: „Kommen keine amerikanischen Raketen, brauchen wir deutsche oder europäische oder zumindest von amerikanischen Entscheidungen unabhängige Abstandswaffen, die konventionelle Abschreckung leisten.“ Er sieht hier auch Versäumnisse bei Angela Merkel. Seit 2018 wisse man sicher, dass russische Iskander-Raketen in Kaliningrad stationiert seien und „uns bedrohten“.
Lange warnte: „Wenn diese Stationierung jetzt nicht kommt, bleibt die Abschreckungslücke bestehen und Russland hat durch seine Raketen in Kaliningrad potenziell Macht über uns und wir könnten in die Erpressbarkeit rutschen.“
Der langjährige SPD-Fraktionschef Mützenich stellte hingegen eine solche Lücke in Abrede. Die sicherheitspolitischen Folgen seien kurzfristig überschaubar, da „die Luftüberlegenheit der Nato als auch der europäischen Streitkräfte gegenüber der russischen Herausforderung fortbestehe“.

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Johann Wadephul

Deutschland drängt auf Verhandlungslösung im Konflikt mit Iran

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi für eine Verhandlungslösung im Iran-Konflikt geworben. Zugleich bekräftigte er die enge Abstimmung mit den USA und die Forderung nach einem vollständigen Verzicht Irans auf Kernwaffen sowie der sofortigen Freigabe der Straße von Hormus.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat nach eigenen Angaben mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi telefoniert. Dabei habe er unterstrichen, dass Deutschland eine „Verhandlungslösung“ unterstütze, sagte Wadephul am Sonntag.

Unterstützung für US-Ziele im Iran-Konflikt

„Als enger US-Verbündeter teilen wir das gleiche Ziel: Iran muss vollständig und nachprüfbar auf Kernwaffen verzichten und die Straße von Hormus sofort freigeben“, so der deutsche Außenminister. So wie auch Marco Rubio, der US-Außenminister, gefordert habe, sagte Wadephul.

Spannungen nach Fernduell Trump–Merz

Nach dem Fernduell zwischen US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dürfte sich Deutschland bemühen, die US-Regierung nicht erneut zu verärgern. Äußerungen des Bundeskanzlers, wonach die USA im Iran-Krieg keine Strategie hätten, hatten Trump verärgert und schließlich zu der Ankündigung geführt, 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.

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3. Mai 2026 0 Kommentare
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1. FC

Magdeburg siegt dank Ulrich-Tor: Wichtiger Schritt zum Klassenerhalt

von Hasepost Redaktion 3. Mai 2026

Der 1. FC Magdeburg hat am 32. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen 1:0-Sieg gegen Hertha BSC Berlin gefeiert und damit drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Das entscheidende Tor gelang Laurin Ulrich in der zweiten Halbzeit, Hertha blieb offensiv trotz steigenden Drucks ohne Durchschlagskraft.

Ulrich trifft nach Nollenberger-Vorarbeit

Das Tor des Tages erzielte Laurin Ulrich in der 61. Minute. Nach einer flachen Hereingabe von Alexander Nollenberger, die Torwart Tjark Ernst nur unzureichend abwehren konnte, netzte Ulrich aus kurzer Distanz unter die Latte ein.
In der ersten Halbzeit blieben klare Torchancen Mangelware. Beide Mannschaften tasteten sich bei sommerlichen Temperaturen zunächst ab, wobei Magdeburg etwas mehr Ballbesitz hatte. Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte hatte erneut Laurin Ulrich, der mit einem Distanzschuss den Außenpfosten traf. Hertha kam erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch einen Schuss von Fabian Reese zu einer nennenswerten Möglichkeit, die jedoch von Torhüter Dominik Reimann pariert wurde.

Hertha erhöht den Druck – Magdeburg hält stand

Nach der Pause erhöhte Hertha den Druck und versuchte, den Ausgleich zu erzielen. Besonders Maurice Krattenmacher und Sebastian Grönning, die in der 68. Minute eingewechselt wurden, brachten frischen Wind in die Offensive der Berliner. Doch die Magdeburger Defensive hielt stand, und Torhüter Reimann parierte einen gefährlichen Schuss von Marten Winkler in der 67. Minute.
In der Schlussphase der Partie drängte Hertha weiter auf den Ausgleich, konnte jedoch keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Magdeburg verteidigte die knappe Führung geschickt und sicherte sich drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Hertha hingegen musste sich mit einer weiteren Niederlage abfinden und bleibt im Tabellenmittelfeld.

Weitere Ergebnisse am frühen Sonntagnachmittag

Die weiteren Ergebnisse vom frühen Sonntagnachmittag: Elversberg – Paderborn 5:1, Fürth – Nürnberg 1:1, Karlsruhe – Darmstadt 2:1 und Hannover – Münster 3:3.

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3. Mai 2026 0 Kommentare
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