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Flughafen Ben

Bundesregierung warnt vor Reisen in Nahost-Region

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die Bundesregierung hat die Reise- und Sicherheitshinweise für den Nahen und Mittleren Osten verschärft und für mehrere Länder neue Reisewarnungen ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem wichtige Partnerstaaten Deutschlands in der Region. Bereits bestehende Warnungen, etwa für den Iran, bleiben bestehen und werden durch zusätzliche Maßnahmen für deutsche Staatsangehörige und entsandtes Personal ergänzt.

Reisewarnungen für zahlreiche Staaten der Region

Nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung hat die Bundesregierung die Reise- und Sicherheitshinweise für den Nahen und Mittleren Osten verschärft. Für die Länder Bahrain, Irak, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate wurde eine Reisewarnung ausgesprochen, war aus dem Auswärtigen Amt am Samstag nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung zu hören.

Fortbestehende Warnung für Iran

Im Iran gilt seit Herbst 2022 bereits eine Reisewarnung mit Ausreiseaufforderung. Die deutschen Auslandsvertretungen stünden in Kontakt mit den deutschen Staatsangehörigen vor Ort. Zudem würden Personalfürsorgemaßnahmen für die entsandten Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes getroffen.

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Friedrich Merz

Union überholt AfD im Sonntagstrend erstmals seit Monaten

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Im aktuellen „Sonntagstrend“ des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ liegt die Union erstmals seit September wieder vor der AfD. CDU/CSU erreichen 26 Prozent, die AfD kommt auf 25 Prozent. Die SPD verharrt bei 16 Prozent, Grüne und Linke bleiben im zweistelligen beziehungsweise unteren zweistelligen Bereich. Für eine parlamentarische Mehrheit wären laut Insa-Chef mehr als 44 Prozent notwendig.

Union überholt AfD knapp

Im neuen „Sonntagstrend“, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, liegen CDU/CSU mit 26 Prozent einen Punkt vor der AfD, die weiterhin 25 Prozent erreicht. Die Union legt damit im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt zu.

Verschiebungen im linken Lager

Die Linke verliert einen Punkt und fällt auf 10 Prozent. Unverändert gegenüber der Vorwoche bleiben die Werte von SPD mit 16 Prozent, Grünen mit 11 Prozent, BSW mit 3 Prozent und FDP mit ebenfalls 3 Prozent. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 6 Prozent.

Mehrheiten und mögliche Koalitionen

Für eine parlamentarische Mehrheit sind laut Insa-Chef Hermann Binkert mehr als 44 Prozent erforderlich. Rechnerisch kämen CDU/CSU und SPD derzeit auf 42 Prozent, SPD, Grüne und Linke auf 37 Prozent. Eine Koalition aus Union und AfD hätte mit 51 Prozent eine Mehrheit, gilt politisch jedoch als ausgeschlossen.
Für den Sonntagstrend für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.203 Personen* im Zeitraum vom 23. Februar bis zum 27. Februar 2026 befragt.

* Wann gelten Befragungen als repräsentativ?

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Polizei vor Synagoge

Niedersachsen erhöht Schutzvorkehrungen für jüdische Einrichtungen und Mitbürger

von Redaktion Hasepost 28. Februar 2026

Nach den seit der vergangenen Nacht laufenden Angriffen Israels und der USA gegen den Iran hat das Niedersächsische Innenministerium eine erhöhte Sensibilisierung der Sicherheitsbehörden im Land angekündigt. Im Fokus stehen insbesondere jüdische und israelische Einrichtungen sowie jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Niedersachsen.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, erklärte angesichts der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten: „Die Lage in der Region ist durch die aktuellen Entwicklungen äußerst besorgniserregend.“

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung befinde sich im engen und ständigen Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden der Länder und des Bundes. Der Fokus liege klar auf der Sicherheit jüdischer/israelischer Einrichtungen sowie der jüdischen Bevölkerung in Niedersachsen. „Deren Sicherheit zu gewährleisten ist in dieser Situation das zentrale Anliegen der hiesigen Sicherheitsbehörden“, so Behrens weiter. Damit folgt Niedersachsen den Schutzmaßnahmen, die auch in anderen Bundesländern für jüdische Einrichtungen ausgeweitet wurden.

Gefährdungsbewertung für Niedersachsen wird laufend angepasst

Nach Angaben des Ministeriums fließen die aktuellen Ereignisse kontinuierlich in die Gefährdungsbewertung ein. Dadurch solle eine hohe Sensibilisierung der Niedersächsischen Polizei sichergestellt werden. Darüber hinaus werde auch die Versammlungslage im Land besonders beobachtet. Auch hier erfolge eine konsequente und umfassende Lagebetrachtung, die ebenfalls Bestandteil der allgemeinen Lagebewertung sei.

Schutzmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereits ausgeweitet

Bereits nach den Angriffen der terroristischen Vereinigung Hamas auf den Staat Israel und seine Bürgerinnen und Bürger am 7. Oktober 2023 hatte die Polizei Niedersachsen bestehende Schutzmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen situationsangepasst erweitert. Nach Mitteilung des Ministeriums sollen auch jetzt alle in Betracht kommenden Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergriffen werden. Entsprechende Maßnahmen würden durch die regionalen Polizeibehörden bereits umgesetzt. Zu konkreten Schutzmaßnahmen können öffentlich keine Informationen erteilt werden.

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Enzo Leopold

Hannover 96 siegt bei Arminia Bielefeld durch Handelfmeter

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Hannover 96 hat am 24. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga einen Auswärtssieg bei Arminia Bielefeld gefeiert. Ein Handelfmeter in der zweiten Halbzeit entschied die Partie zugunsten der Gäste. In den weiteren Begegnungen trennten sich Holstein Kiel und SV Elversberg 1:1, der 1. FC Kaiserslautern verlor 1:2 gegen den SC Paderborn 07.

Hannover siegt knapp in Bielefeld

Hannover 96 hat sich am 24. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mit 1:0 gegen Arminia Bielefeld durchgesetzt. Das entscheidende Tor fiel in der 63. Minute durch einen Handelfmeter, den Enzo Leopold sicher verwandelte. Der Bielefelder Torwart Kersken sprang in die falsche Ecke, sodass der Ball ungehindert ins Netz ging.
Das Spiel begann mit einer starken Phase der Bielefelder, die Hannover in der Anfangsphase kaum aus der eigenen Hälfte ließen. Doch mit zunehmender Spielzeit fand Hannover besser ins Spiel und erarbeitete sich mehr Ballbesitz und Chancen. Trotz der Bemühungen der Arminen blieb es beim knappen Vorsprung für die Gäste, die sich letztlich als effizienter erwiesen.

Unentschieden zwischen Kiel und Elversberg

Parallel trennten sich Holstein Kiel und SV Elversberg mit einem 1:1-Unentschieden. Elversberg ging in der 61. Minute durch David Mokwa in Führung, doch Kiel glich nur zwei Minuten später durch Jonas Therkelsen aus.

Paderborn siegt in Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern unterlag dem SC Paderborn 07 mit 1:2, wobei das erste Tor des Spiels durch einen direkten Freistoß von Calvin Brackelmann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel. Filip Bilbija erhöhte kurz vor Schluss, Kenny Prince Redondo konnte noch verkürzen.

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Mahnwache gegen

E3-Staaten erhöhen Druck auf Iran wegen Atom- und Raketenprogramm

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Frankreich, Deutschland und Großbritannien haben den Iran erneut aufgefordert, sein Nuklearprogramm zu beenden und das ballistische Raketenprogramm einzuschränken. In einer gemeinsamen Erklärung verlangten die Staats- und Regierungschefs der E3 zudem ein Ende „destabilisierender Aktivitäten in der Region“ sowie der Gewalt gegen die eigene Bevölkerung. Die Regierungen der drei Länder bekräftigten zugleich ihr Engagement für „regionale Stabilität“ und den „Schutz von Zivilisten“.

E3 pochen auf Ende des iranischen Nuklear- und Raketenprogramms

Die Staats- und Regierungschefs der E3 – Frankreich, Deutschland und Großbritannien – forderten den Iran am Samstag auf, sein Nuklearprogramm zu beenden und das ballistische Raketenprogramm einzuschränken. Nach ihrer gemeinsamen Erklärung müsse Teheran außerdem von „destabilisierenden Aktivitäten in der Region“ absehen und die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung einstellen.

Distanz zu Militärschlägen, enge Abstimmung mit Partnern

Wie die E3-Staaten mitteilten, beteiligten sie sich laut eigener Aussage nicht an den jüngsten Militärschlägen. Zugleich hieß es, man stehe jedoch „in engem Kontakt“ mit internationalen Partnern wie den USA und Israel. In ihrer Erklärung bekräftigten Frankreich, Deutschland und Großbritannien ihr Engagement für die „regionale Stabilität“ und den „Schutz von Zivilisten“.

Scharfe Verurteilung iranischer Angriffe

In ihrer Erklärung verurteilten die E3-Staaten zudem „die iranischen Angriffe auf Länder in der Region“ scharf und forderten Teheran auf, „willkürliche Militärschläge“ zu unterlassen. Die E3-Staats- und Regierungschefs riefen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und erklärten, dass das iranische Volk seine „eigene Zukunft“ gestalten müsse.

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Georg Harcke nahm die Ehrung mit Stolz entgegen.

Georg Harcke feiert 25-jähriges Jubiläum als Ehrenmitglied der Feuerwehr Bissendorf

von PM 28. Februar 2026

Mit alten Weggefährten und aktiven Kameraden aus den Ortsfeuerwehren feierte Altbürgermeister Georg Harcke kürzlich im Bürgersaal des Rathauses seine 25-jährige Ehrenmitgliedschaft in der Bissendorfer Feuerwehr. Harcke sei „seit Urzeiten der Feuerwehr verbunden“, erklärte Gemeindebrandmeister Torben Preuss. Dabei wirke sein Einsatz „weit über die Zeit hinaus“. So habe Harcke beispielsweise gemeinsam mit dem damaligen Gemeindebrandmeister Karl-Ulrich Voß das Instrument der „Mittelfristigen Finanzplanung“ der Gemeindefeuerwehr eingeführt, das bis heute mit Erfolg eingesetzt werde.

Georg Harcke erhält verdient die Ehrenmitgliedschaft der Gemeindefeuerwehr Bissendorf

Nach dem Ende seiner Dienstzeit wurde Georg Harcke 2001 zum dritten Ehrenmitglied der Gemeindefeuerwehr Bissendorf ernannt. „Weil du es verdient hast“, stellte Karl-Ulrich Voß in seiner Laudatio klar. Er habe Harcke als einen Menschen kennengelernt, der nicht lange brauchte, sich zu entscheiden.

Nachwuchsförderung der Bissendorfer Feuerwehr stets im Fokus

Voß erinnerte sich daran, wie Harcke nicht nur die „normale“ Arbeit der Bissendorfer Feuerwehr mit der politisch seinerzeit umstrittenen Drehleiter unterstützte, sondern sich auch um Besonderheiten wie die Gemeindejugendfeuerwehr kümmerte. 1996 wurden unter ihm auch bei kleineren Ortsfeuerwehren die Einrichtung von Jugendfeuerwehren möglich. „Damit hat er für die Ausbildung des Nachwuchses gesorgt und auch die Zusammenarbeit der Ortsfeuerwehren wurde besser“, so Voß.

Fertigstellung des Feuerwehrhauses Ellerbeck auch Verdienst von Georg Harcke

Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses Ellerbeck konnte Harcke nicht mehr im Dienst erleben. Dabei hatte er gemeinsam mit dem ehemaligen Gemeindebrandmeister bereits 1999 mit den Planungen begonnen, wie dieser sich erinnerte. Mit dem von ihm gestifteten „Karl-Schlemmer-Ehrendegen“, den seit 2002 der jeweilige Gemeindebrandmeister trägt, hatte sich Harcke auch innerhalb der Feuerwehr ein Denkmal gesetzt.

Liebe zur Feuerwehr schon von Kindesbeinen an

Den Degen habe er selbst von seinem Großvater in seiner Heimat in Calbe an der Saale erhalten, berichtete Harcke. Sein Großvater – selbst Stadtbrandmeister – sei es auch gewesen, der ihn als Kind zum ersten Mal mit zu einer Feuerwehrübung mitgenommen habe. Dabei habe er seine Liebe zu der „uneigennützigsten Bürgerbewegung“ entdeckt. „Ihr setzt euer Leben ein, um andere zu retten“, lobte er die Kameradinnen und Kameraden.

Enge Verbindung zur Feuerwehr zieht sich durch gesamte Karriere

1955 sei er selbst zur Polizei gegangen und habe dort selbstverständlich immer wieder Kontakt zur Feuerwehr gehabt. Später habe er in der Verwaltung des Landkreises Osnabrück diese Verbindung bewusst aufrechterhalten. Für die Feuerwehren im Landkreis zahlte sich Harckes Engagement aus. So setzte er sich beispielsweise erfolgreich für die Beschaffung von TLF 16-Fahrzeugen für alle Gemeindefeuerwehren ein. In seiner letzten beruflichen Funktion als erster hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Bissendorf konnte sich Harcke dann noch einmal „offen vor Ort“ für die Feuerwehr einsetzen. Und die dankte es ihm. „Feuerwehr ist etwas, wo man Freunde hat“, so Harcke. Auf die Ernennung zum Ehrenmitglied ist er bis heute stolz. „Ich nehme alles wahr, was mit der Feuerwehr ist“, sagte er mit Blick auf die aktuelle Situation in der Gemeinde.

Besonderes Lob auch von jetzigen Bissendorfer Bürgermeister Guido Halfter

Bissendorfs Bürgermeister Guido Halfter lobte die Arbeit seines Amtsvorgängers. „Dein Umgang mit der Feuerwehr hat mich geprägt“, erklärte Halfter. „Du bist der Grund dafür, dass die Feuerwehr dasteht wie sie dasteht. Dafür danke ich dir“, so der Bürgermeister.

28. Februar 2026 0 Kommentare
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Hannah Neumann

Grünen-Politikerin fordert klare Kriegsziele von USA und Israel

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die Vorsitzende der Iran-Delegation im EU-Parlament, Hannah Neumann (Grüne), fordert von Israel und den USA eine eindeutige Benennung ihrer Kriegsziele im Iran. Ohne Klarheit über die tatsächlichen Ziele der Militärschläge könne Europa keine tragfähige Rolle in dem Konflikt einnehmen, betonte sie gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND).

Forderung nach klaren Kriegszielen und enger Abstimmung

Die Grünen-Abgeordnete Hannah Neumann kritisierte, dass Israel und die USA unterschiedliche Ziele benennen. „Israel spricht von einem Präventivschlag gegen das Nuklearprogramm, die USA jedoch von einem Regimewechsel“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Europa braucht jetzt Klarheit von den USA und Israel, welches Ziel sie tatsächlich verfolgen.“ Erst wenn das Ziel der Militärschläge klar sei, könne Europa mit den Golf-Staaten eine Rolle in dem Konflikt finden. „Unser primäres Ziel muss sein, die Menschen in der Region zu schützen“, sagte sie.
Neumann bemängelte zudem, dass die Europäische Union und auch einzelne Mitgliedstaaten bei Planung und Umsetzung der ersten Militärschläge „vollkommen außen vor gelassen“ wurden. „Wichtig ist, dass wir uns jetzt und in den nächsten Tagen eng abstimmen und Handlungsfähigkeit herstellen. Entwicklungen in der Region betreffen auch uns in Europa direkt“, erklärte sie dem RND.

Warnung vor Eskalation und begrenzter Aussicht auf Regimewechsel

Die Grüne warnte vor unvorhersehbaren Folgen der Angriffe. „Wir können nur hoffen, dass die USA und Israel einen wirklich guten Plan haben und nicht auf eine große, lange andauernde Eskalation zusteuern“, sagte die Europaparlamentarierin dem RND. Die frühen und gezielten Gegenschläge auf US-Militärbasen in mehreren Ländern durch den Iran hätten gezeigt, dass das Regime in Teheran sehr gut vorbereitet gewesen sei.
„Schon während des Zwölf-Tage-Krieges hat sich die Hoffnung auf einen Regimewechsel im Iran nicht bewahrheitet“, erklärte die Iran-Expertin weiter. „Zu einem Regimewechsel in Teheran kann es nur kommen, wenn weite Teile des iranischen Sicherheitsapparates überlaufen.“ Dafür gebe es bisher keinerlei Anzeichen.
Währenddessen melden iranische Staatsmedien, dass bei einem Raketenangriff im Süden des Landes über 50 Schülerinnen getötet worden seien. Dutzende weitere Schülerinnen seien verletzt worden.

Einschätzung der Konrad-Adenauer-Stiftung

Nach Einschätzung des Leiters der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Israel, Michael Rimmel, ist ein Regimewechsel im Iran nur durch das Engagement der iranischen Bevölkerung zu erreichen. „Wenn das iranische Volk einen Führungswechsel forciert, könnte es klappen“, sagte Rimmel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Mit Luftangriffen allein ist das sicher nicht zu erreichen. Es hängt entscheidend davon ab, was jetzt im Iran auf den Straßen passiert.“
Die Luftangriffe Israels und der USA kämen aus seiner Sicht zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Der Iran sei so geschwächt wie lange nicht. „Die militärischen Kapazitäten, um Israel und andere anzugreifen, sind reduziert. Hisbollah und Hamas sind geschwächt. Strategisch gab es für so einen Angriff also lange keine so günstigen Bedingungen mehr“, sagte Rimmel dem RND.
Von der EU erwarte Israel nach seinen Angaben Unterstützung für die Angriffe. Zunächst gehe es für die EU darum, ihre Bürger aus dem Konfliktgebiet zu evakuieren. „Die israelische Regierung erwartet aber schon, dass EU den Angriffskrieg versteht – und sie zumindest moralisch unterstützt“, sagte Rimmel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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Demonstration des PETA Street Teams Osnabrück

Warum Samstag-Mittag am Heger-Tor Plakate an der Ampel gezeigt wurden

von Heiko Pohlmann 28. Februar 2026

Mit einer sogenannten „Ampelaktion“ hat das „Street Team Osnabrück“ der Tierrechtsorganisation PETA am Samstagvormittag (28. Februar 2026) am Hegertor in Osnabrück auf Tierrechts-Themen und eine vegane Lebensweise aufmerksam gemacht.

Peta-Aktion während der Rotphasen am Hegertor

Nach Angaben der Organisatoren fand die Aktion zwischen 11:30 und 13:30 Uhr im Bereich des Hegertors statt. Während der Rotphasen der Ampel traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Straße und hielten Plakate hoch. Ziel war es, Passanten und Autofahrer unmittelbar auf das Anliegen der Gruppe aufmerksam zu machen.
Nach Beobachtung unseres Redakteurs wurde der Verkehr durch die Aktion nicht behindert und die Ampel nur während der Rotphasen des Straßenverkehrs für die Aktion genutzt.

Fokus auf Tierausbeutung und vegane Lebensweise

In ihrer Ankündigung erklärte das Street Team, man wolle auf aus ihrer Sicht bestehende Formen der Tierausbeutung aufmerksam machen, die im Alltag häufig nicht sichtbar seien oder gesellschaftlich verdrängt würden. Mit der Aktion sollten diese Themen bewusst in den öffentlichen Raum getragen werden.

Die Aktivisten riefen zudem dazu auf, sich mit einer veganen Lebensweise auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung war als zeitlich begrenzte Kundgebung konzipiert und endete gegen 13:30 Uhr.

Regelmäßige Aktionen in der Osnabrücker Innenstadt durch PETA

Das „Street Team Osnabrück“ ist eine lokale Aktionsgruppe im Umfeld der Tierrechtsorganisation PETA. Nach eigenen Angaben organisiert die Gruppe regelmäßig Informations- und Protestaktionen im Stadtgebiet, um auf Themen rund um Tierrechte und Ernährung aufmerksam zu machen.

28. Februar 2026 0 Kommentare
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Raffinerie PCK

Bundesregierung stellt deutsche Rosneft-Töchter unter Treuhandverwaltung

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Die Bundesregierung hat auf Grundlage einer Neuerung des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) eine Treuhandverwaltung über die deutschen Rosneft-Töchter Rosneft Deutschland GmbH (RDG) und RN Refining & Marketing GmbH (RNRM) angeordnet. Die Bundesnetzagentur wird als Treuhänder eingesetzt und erhält die Kontrolle über Rosneft Deutschland sowie deren Anteile an mehreren Raffinerien. Damit soll die Sicherheit der Energieversorgung gewährleistet und insbesondere die Versorgung Berlins und Brandenburgs mit Mineralölprodukten gesichert werden.

Bundesnetzagentur übernimmt Kontrolle

Wie das Wirtschaftsministerium am Samstag mitteilte, wird die Bundesnetzagentur als Treuhänder eingesetzt und erhält die Kontrolle über Rosneft Deutschland sowie deren Anteile an den Raffinerien PCK Schwedt, MiRO (Karlsruhe) und Bayernoil (Neustadt/Vohburg a.d. Donau). Rosneft Deutschland vereint den Angaben zufolge rund 13 Prozent der deutschen Erdölverarbeitungskapazität und zählt zu den größten erdölverarbeitenden Unternehmen in Deutschland.
Mit der Anordnung der AWG-Treuhandverwaltung soll die Sicherheit der Energieversorgung garantiert werden. Insbesondere die Versorgung der Bundesländer Berlin und Brandenburg mit Mineralölprodukten sowie der Standort Schwedt sollen gesichert werden.

Rechtsgrundlage im Außenwirtschaftsgesetz

Die Anordnung basiert nach Angaben des Wirtschaftsministeriums auf dem im Februar 2026 neu eingeführten § 6a des Außenwirtschaftsgesetzes, der im Zusammenhang mit dem 18. Sanktionspaket der EU gegen Russland steht. Die Treuhandverwaltung schützt die deutschen Rosneft-Töchter davor, nach dem Ende der EnSiG-Treuhandverwaltung selbst unter die EU-Sanktionen gegen Russland zu fallen.
Ohne diese Maßnahme wäre es vielfach verboten, mit RDG und RNRM Geschäfte zu machen, was deren Beitrag zur Versorgungssicherheit in Deutschland gefährden würde, argumentiert die Bundesregierung.

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28. Februar 2026 0 Kommentare
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Containerschiff (Archiv)

CDU-Politiker begrüßt mögliches Ende des iranischen Mullah-Regimes

von Hasepost Redaktion 28. Februar 2026

Nach dem Angriff auf Iran bewertet der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), ein mögliches Ende des Mullah-Regimes als positiv und fordert eine stabilisierende Rolle Deutschlands und Europas. Zugleich warnt der Verband Deutscher Reeder vor erheblichen Risiken für die internationale Handelsschifffahrt durch die militärische Eskalation im Nahen Osten.

Hardt sieht „Zeit der Mullahs“ als abgelaufen

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Jürgen Hardt (CDU) hat nach dem Angriff auf Iran ein mögliches Ende des Mullah-Regimes als positiv bewertet. "Atom- und Raketenprogramm Irans gefährden auch Deutschlands Sicherheit unmittelbar. Was diese Programme zurückwirft, das ist gut für Deutschland", sagte Hardt dem Nachrichtenportal T-Online. "Ein neuer Iran muss einer sein, der seine Nachbarn nicht bedroht und allen Völkern im Iran Mitbestimmung garantiert." (T-Online)
Hardt sagte weiter: "Die Zeit der Mullahs ist abgelaufen." Irans Regime habe jede Chance zum Selbsterhalt verpasst. "Die USA streckte ein letztes Mal die Hand für Verhandlungen aus, was das Regime mit Hinhalten und Lavieren sabotierte." Deutschland und Europa müssten nun wo möglich stabilisierend wirken. "Die Menschen Irans hassen die eigene Regierung, die auf Proteste nur mit Mord reagierte." (T-Online)

Risiken für Seehandelsrouten

Die internationale Handelsschifffahrt befürchtet, durch den aktuellen Militärkonflikt im Nahen Osten in Mitleidenschaft gezogen zu werden. "Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten – das spüren unsere Reedereien und ihre Besatzungen unmittelbar" sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR), dem "Spiegel". (Spiegel)
Die militärische Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran findet in unmittelbarer Nähe bedeutender internationaler Seehandelswege und Umschlagplätze statt. So verläuft entlang der iranischen Küste insbesondere die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für fossile Energieträger.
Die jüngste Eskalation erhöht laut VDR das Risiko möglicher Angriffe oder sicherheitsrelevanter Zwischenfälle auf See. Westlich davon verläuft – zwischen Israel, der Arabischen Halbinsel und Nordostafrika – zudem eine der wichtigsten Handelsrouten zwischen Europa und Asien: Der Seeweg durch das Rote Meer und den Suezkanal.

Reeder fordern Schutz der Handelsschifffahrt

Die rund 300 in Deutschland ansässigen Reeder befürchten eine weitere Ausweitung der Konfliktdynamik mit erheblichen Risiken für die Handelsschifffahrt in der gesamten Region. "Unsere Schiffe stehen für offene Märkte und stabile Lieferketten, sie dürfen nicht in militärische Eskalationen hineingezogen werden", verlangte Kröger. (Spiegel)

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28. Februar 2026 0 Kommentare
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