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Ilham Alijew

Merz und Alijew beraten Nahostkrieg, Frieden im Südkaukasus

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Dienstag mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew telefoniert. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen nach Angaben der Bundesregierung der Krieg im Nahen und Mittleren Osten und dessen Auswirkungen auf den Südkaukasus. Zudem würdigte Merz den Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien und betonte dessen Bedeutung für die regionale Stabilität.

Gespräch über regionale Sicherheit

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Dienstag mit Präsident Ilham Alijew von Aserbaidschan telefoniert. Beide tauschten sich über den Krieg im Nahen und Mittleren Osten sowie dessen Auswirkungen auf den Südkaukasus aus, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius mitteilte.
Merz habe zudem den laufenden Friedensprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien begrüßt und dessen Bedeutung für die regionale Stabilität hervorgehoben, erklärte Kornelius weiter.

Chancen für engere Zusammenarbeit

Beide Politiker sehen laut Kornelius Chancen für den Ausbau der bilateralen Beziehungen und der Beziehungen Aserbaidschans mit der EU.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Bundesregierung verschärft Kartellrecht für Tankstellen

Bundesregierung verschärft Kartellrecht für Tankstellen

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Neue Regeln sollen Preissprünge an Tankstellen begrenzen und Transparenz schaffen.

Die Bundesregierung hat Maßnahmen ergriffen, um die stark gestiegenen Spritpreise in Deutschland zu regulieren. Als Reaktion auf die Kritik an den deutlichen Preissteigerungen an den Tankstellen wird das Kartellrecht verschärft. Tankstellen sollen künftig nur noch einmal täglich, um 12 Uhr, die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen bleiben jedoch jederzeit möglich. Diese neue Regelung soll für mehr Transparenz sorgen und kurzfristige Preissprünge verhindern, wie die Welt berichtet. Verstöße gegen diese Regelung könnten mit Bußgeldern bis zu 100.000 Euro geahndet werden, wie es aus Regierungskreisen heißt.

Bundeskartellamt soll gegen Preistreiberei vorgehen

Die Ressortabstimmung für die entsprechenden Gesetzesänderungen wurde bereits eingeleitet, wie ein Sprecher der Bundesregierung mitteilte. Die Bundesregierung plant zudem, die Missbrauchsaufsicht im Kraftstoffsektor zu verschärfen. Das Bundeskartellamt soll einfacher gegen marktbeherrschende Unternehmen vorgehen können, wenn Hinweise auf unangemessen hohe Preise vorliegen. Die Beweislast soll sich bei stark steigenden Preisen umkehren, sodass Unternehmen darlegen müssen, dass ihre Preissteigerungen sachlich gerechtfertigt sind. Diese Maßnahmen sollen es dem Bundeskartellamt erleichtern, gegen überhöhte Preise vorzugehen, wie die Zeit berichtet.

Kritik an Kartellrechts-Verschärfung wächst

Die geplante neue Regelung ist jedoch umstritten. Während einige Politiker und Verbraucherschützer die Maßnahmen begrüßen, gibt es auch kritische Stimmen. Der ADAC äußerte sich skeptisch, ob die neue Regel tatsächlich zu niedrigeren Preisen führen wird. Die Mineralölbranche wies den Vorwurf der ‚Abzocke‘ zurück und warnte vor den Folgen der geplanten Verschärfung des Kartellrechts. Christian Küchen, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, kritisierte, dass die geplanten Eingriffe in den Markt beispiellos seien und erhebliche Risiken für die Unternehmen bergen könnten. Die Bundesregierung plant, die neuen Regeln vor Ostern in Kraft zu setzen.

Wirksamkeit der neuen Kraftstoffregeln ungewiss

Ob die Maßnahmen tatsächlich zu einer Entlastung der Verbraucher führen werden, bleibt abzuwarten. Die Taskforce der Koalition, geleitet von SPD-Fraktionsvize Armand Zorn und Unionsfraktionsvize Sepp Müller, hat bereits mit Vertretern der Mineralölkonzerne und des Bundeskartellamts getagt, um die weiteren Schritte zu besprechen. Die Bundesregierung setzt auf ein Maßnahmenpaket, das zunächst zeitlich befristet gelten und nach dem Sommer auf seine Wirksamkeit hin überprüft werden soll. Der Entwurf für das geplante ‚Kraftstoffpreisanpassungsgesetz‘ hat bereits die Ressortabstimmung passiert und wurde dem Bundestag vorgelegt. Nach Möglichkeit soll das Gesetz innerhalb einer Woche beschlossen werden, wie es aus Regierungskreisen hieß.

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Bundeswehr verzeichnet deutlichen Bewerberzuwachs und mehr Neueinstellungen

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die Bundeswehr verzeichnet im Februar 2026 erneut eine positive Personalentwicklung. Bewerbungen, Neueinstellungen und die Zahl der Mannschaftssoldaten im Neuen Wehrdienst legten im Vergleich zum Vorjahr spürbar zu, wie das Bundesverteidigungsministerium am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig verweist die Bundeswehr auf saisonale Schwankungen der Gesamtstärke und langfristige Ausbauziele.

Mehr Bewerbungen und Neueinstellungen

Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums haben sich bis Ende Februar 2026 rund 16.100 Personen auf eine militärische Laufbahn bei der Bundeswehr beworben. Dies entspricht einem Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Die Zahl der Neueinstellungen stieg demnach um 14 Prozent auf mehr als 5.300 Personen.

Zuwachs bei Mannschaftssoldaten im Neuen Wehrdienst

Besonders bei Mannschaftssoldaten im Rahmen des Neuen Wehrdienstes konnte der Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr signifikant erhöht werden. Derzeit sind rund 13.400 Personen als Freiwillig Wehrdienstleistende und kurzdienende Zeitsoldaten in der Bundeswehr tätig, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Aktive Personalstärke und langfristige Ziele

Die aktive Personalstärke der Bundeswehr beträgt aktuell rund 186.200 Soldaten, was einem Zuwachs von rund 3.600 Personen im Vergleich zum Februar 2025 entspricht. Die Gesamtpersonalstärke unterliegt nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums im Jahresverlauf saisonalen Schwankungen, da im Frühjahr viele Soldaten planmäßig ausscheiden, um im zivilen Arbeitsumfeld eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen.
Perspektivisch will die Bundeswehr ein Ziel von 260.000 aktiven Soldaten und 200.000 Reservisten bis Mitte der 2030er-Jahre erreichen.

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Ahmed Waheeb

VAE-Botschafter: Iran-Angriffe bedrohen Sicherheit und Geschäftsmodell

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in Deutschland, Ahmed Alattar, sieht sein Land angesichts von Angriffen aus dem Iran in einem „Zustand der Selbstverteidigung“. In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) fordert er ein sofortiges Ende der Attacken des iranischen Regimes und betont das Recht der Emirate auf Selbstverteidigung nach internationalem Recht.

VAE prangern Angriffe aus Iran an

Ahmed Alattar, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland, beschreibt die Lage seines Landes als kritisch. Man befinde sich in einem „Zustand der Selbstverteidigung“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) mit Blick auf das iranische Regime in Teheran. Man fordere, „dass diese Angriffe unverzüglich eingestellt werden“.
Nach seinen Worten sind die Emirate in besonderem Maße betroffen. „Kein anderes Land wird vom Iran so massiv angegriffen wie die Emirate“, heißt es in der Darstellung. Das neue Staatsoberhaupt Irans, Mojtaba Khamenei, habe die Nachbarn am Golf aufgefordert, alle US-Stützpunkte in der Region unverzüglich zu schließen. Andernfalls werde man die Angriffe fortsetzen.

Warnung an Teheran und Bekenntnis zur Partnerschaft mit den USA

Alattar verweist darauf, dass die VAE ihre Position gegenüber Teheran klar gemacht hätten. „Wir haben sehr deutlich gemacht, dass die VAE nicht zulassen würden, dass ihr Territorium für Angriffe gegen den Iran genutzt wird“, entgegnete Alattar laut „Handelsblatt“. Dennoch schicke der Iran gezielt Raketen und Drohnen „auf Wohngebäude, Flughäfen und andere zivile Einrichtungen“.
Mit Blick auf die Rolle der USA betont der Botschafter nach Angaben des „Handelsblatt“ die Bedeutung der Zusammenarbeit. Mit den USA werde man „deswegen weiter als Partner zusammenarbeiten, um eine weitere Eskalation in der Region zu verhindern“, so Alattar. Zugleich unterstrich er die völkerrechtliche Position der Emirate: „Gleichzeitig behalten wir uns das volle Recht auf Selbstverteidigung nach internationalem Recht vor.“

Gefährdetes Geschäftsmodell und Hoffnung auf Diplomatie

Die Emirate haben sich nach den Worten des Botschafters über Jahre ein Image als sicherer Ort in Nahost, als Logistik-Drehkreuz, Finanzplatz und Luxus-Destination aufgebaut. Der Iran-Krieg bedrohe dieses Geschäftsmodell der VAE, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Alattar.
Trotz der angespannten Lage wolle man an der internationalen Investitionsstrategie festhalten, betont der Botschafter in dem Interview. Den Glauben an eine diplomatische Lösung habe er nicht aufgegeben. Zugleich machte er deutlich, dass eine solche Lösung nicht ohne eine Einstellung der Angriffe auf die Nachbarländer möglich sei.

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Dietmar Woidke

Woidke warnt: SPD verliert massiv Rückhalt bei Arbeitnehmern

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kritisiert seine Partei wegen eines aus seiner Sicht dramatischen Vertrauensverlusts unter Arbeitnehmern. Zugleich fordert er eine grundlegende Neuausrichtung der Energiepolitik und bemängelt, dass bisherige Maßnahmen die Stromkosten nicht nachhaltig senken. In einem Interview mit der „Welt“ (Mittwochausgabe) mahnt er die SPD-Bundesspitze zu einem Kurswechsel.

„Vertrauensverlust in die SPD unter der Arbeitnehmerschaft“

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) beklagt einen „Vertrauensverlust in die SPD unter der Arbeitnehmerschaft“. Woidke sagte der „Welt“ (Mittwochausgabe): „Das ist ein Thema, mit dem sich die SPD-Bundesspitze endlich intensiv auseinandersetzen muss. Die arbeitende Bevölkerung, die Mitte der Gesellschaft, muss der SPD wieder die Kompetenz zuschreiben, die Probleme im Land lösen zu können.“
Woidke weiter: „Mich hat bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr nicht nur das Gesamtergebnis der SPD geschockt, sondern vor allem, dass nur noch zwölf Prozent der Arbeiter SPD gewählt haben. Und jetzt in Baden-Württemberg waren es noch 4,5 Prozent unter Arbeitnehmern, die für uns gestimmt haben.“ Da müsse man klar sagen: „Ja, wir haben Fehler gemacht. Die Arbeitnehmerschaft muss wieder stärker in unseren Fokus rücken.“

Forderung nach neuer Energiepolitik

Der Ministerpräsident fordert darüber hinaus eine völlige Neuausrichtung der Energiepolitik. Entscheidend sei eine Senkung der Energiekosten. Was die schwarz-rote Koalition dafür bislang getan habe, reiche nicht. „Sind wir doch ehrlich: All das basiert auf Subventionen. Man sollte das Wort ruhig aussprechen. Ich bin froh über die genannten Maßnahmen. Aber damit werden nicht die Kosten gesenkt, sondern die Endpreise künstlich niedrig gehalten. Das ist nicht nachhaltig“, erklärte der Ministerpräsident in der „Welt“.
Er fordert: „Wir brauchen dringend Veränderungen im System. Deutschland hat die höchsten Stromkosten europaweit, das kann so nicht bleiben. Ich bin da ganz bei der CDU-Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die klar benannt hat, wie schwer Reformen im Energiesektor sind, weil sich viele an die sprudelnden Einnahmen aufgrund der hohen Preise gewöhnt haben.“ Energieerzeugungsanlagen müssten dort gebaut werden, wo der Strom gebraucht werde. „Und die Anlagen, die heute gebaut werden, müssen nutzbaren Strom produzieren – nicht bloß installierte Leistung“, so Woidke gegenüber der „Welt“.

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Frankfurter Börse

Dax schließt fester, Investoren setzen auf defensive Aktien

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Der Dax hat den Dienstag mit einem freundlichen Ergebnis beendet. Der Leitindex legte zum Xetra-Handelsschluss um 0,7 Prozent zu und schloss bei 23.731 Punkten. Trotz des Anstiegs bleiben Anleger vor dem großen Verfallstermin am Freitag und angesichts eingetrübter Konjunkturerwartungen vorsichtig.

Dax legt zu, Skepsis bleibt

Am Dienstag hat der Dax freundlich geschlossen. Bei Xetra-Handelsschluss standen 23.731 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,7 Prozent mehr als am Vortag.
Die Frage sei, „ob sich die Investoren auch nach dem großen Verfallstermin am Freitag noch so stark in Aktien von europäischen Unternehmen engagieren wollen und werden“, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Dies hänge im Wesentlichen von den Konjunkturaussichten für die Eurozone in den kommenden Quartalen ab.

Eingetrübte Konjunkturerwartungen

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im März um fast 60 auf minus 0,5 Punkte eingebrochen und liefen damit deutlich unter den prognostizierten plus 39,2 Punkten über die Ticker. Sie spiegeln die hohe Skepsis der Finanzmarktexperten ob der aktuell hohen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten wider. Da ist die leicht gestiegene, aktuelle Lagebewertung nicht wirklich ein Lichtblick, auch hier hatte der Markt mit einem stärkeren Plus gerechnet.
„Auch deshalb dürften im Dax heute eher die defensiven Branchen gefragt gewesen sein“, sagte Lipkow (CMC Markets). An die Spitze der Kursliste setzten sich dabei insbesondere die Rückversicherer aus Hannover und München, sowie Papiere von Eon, Siemens Energy und RWE, neben Merck und Brenntag. Abgestoßen wurden unter anderem Beiersdorf und Fresenius.

Stärkerer Euro, höherer Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1528 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8675 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg weiter deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 102,10 US-Dollar, das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Einigung auf mehr Geld und weniger Bürokratie für Hebammen

Einigung auf mehr Geld und weniger Bürokratie für Hebammen

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Hebammen erhalten höhere Zuschläge und weniger Bürokratie ab April.

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Hebammenverbände und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen auf zentrale Verbesserungen für Hebammen geeinigt. Die Einigung sieht vor, dass Hebammen bei Geburten in Krankenhäusern künftig bestimmte Zuschläge für die Eins-zu-eins-Betreuung von Gebärenden auch dann erhalten, wenn die Frauen erst kurz vor der Geburt erscheinen. Zudem entfällt die bisherige Pflicht, sich für die Abrechnung telefonischer Beratungen eine Unterschrift besorgen zu müssen, wie der Deutsche Hebammenverband und der Kassenverband mitteilten. Diese Änderungen sollen bereits zum 1. April in Kraft treten.

Hebammen-Vergütung wird flexibler und bürokratischer

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) begrüßte die Einigung als eine gute Nachricht, während der Deutsche Hebammenverband die Änderungen als notwendige, aber begrenzte Verbesserung bezeichnete. Sie seien nicht viel mehr als ein Trostpflaster, erklärte Präsidentin Annika Wanierke. Laut einer Mitteilung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen werden die Zuschläge flexibler und die Bürokratie sinkt. Künftig soll die Vergütung für die Eins-zu-eins-Betreuung auch dann gezahlt werden, wenn eine Geburt sehr schnell verläuft oder ein Wechsel der betreuenden Hebamme während einer Schicht erfolgt. Zudem können Beleghebammen befristet bis Ende 2027 bestimmte ambulante Leistungen direkt mit den Krankenkassen abrechnen.

Hebammenverband kritisiert finanzielle Einbußen trotz Reform

Auch die Dokumentation wird vereinfacht, etwa durch den Wegfall einzelner Nachweispflichten bei telefonischen Beratungen. Der Deutsche Hebammenverband beklagt dennoch finanzielle Einbußen und spricht von einem Trostpflaster. Im Zuge der Einigung sagte der Hebammenverband zu, seine Klage gegen einen zuvor gefallenen Schiedsspruch zurückzunehmen. Die Geburtshilfe steht seit Jahren unter Druck. Verbände warnen vor Versorgungslücken, insbesondere in ländlichen Regionen, sollten sich die Arbeitsbedingungen für Hebammen nicht nachhaltig verbessern.

Geburtsstationen halbiert seit 1991 in Deutschland

Die nächste Möglichkeit für einen aktualisierten Hebammenhilfevertrag nach weiteren Verhandlungen könnte es zum Jahreswechsel 2028 geben. Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Zahl der Krankenhäuser mit Entbindungsstationen seit der Wiedervereinigung halbiert. Gab es 1991 noch 1.186 Krankenhäuser mit Geburtshilfestationen, waren es 2024 nur noch 578. Das ist ein Rückgang um 51,3 Prozent. Zugleich war die Zahl der Geburten 2024 um 18,4 Prozent niedriger als 1991.

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Sitzung des

NRW beschließt erstes Landes-Antidiskriminierungsgesetz gegen Behördenwillkür

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

In Nordrhein-Westfalen hat das Landeskabinett das erste Antidiskriminierungsgesetz eines deutschen Flächenlandes beschlossen. Das Gesetz soll in dieser Woche in den Landtag eingebracht werden und nach Darstellung der Landesregierung eine Lücke im bestehenden Schutz vor Diskriminierung schließen. Während Gleichstellungsministerin Verena Schäffer (Grüne) von einem Meilenstein spricht, kommt aus Opposition und Beamtenbund scharfe Kritik.

NRW plant eigenes Landesantidiskriminierungsgesetz

NRW-Gleichstellungsministerin Verena Schäffer (Grüne) kündigte in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) an, das vom NRW-Landeskabinett beschlossene Antidiskriminierungsgesetz werde in dieser Woche in den Landtag eingebracht. Bisher existiert ein Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) nur im Stadtstaat Berlin.
„Das ist ein Meilenstein für den Schutz vor Diskriminierung“, sagte Schäffer der WAZ. Sie erinnerte an das kürzlich veröffentlichte Sozio-Ökonomische Panel der Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung. Demnach haben etwa 13 Prozent der Menschen in Deutschland, darunter besonders viele mit Migrationshintergrund, schon Alltagsdiskriminierung erlebt.

Schutzlücke beim Kontakt mit Behörden

Laut der Ministerin werde mit dem LADG eine Schutzlücke des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) geschlossen. Das AGG schützt bei privatrechtlichen Fragen, zum Beispiel bei Streit mit einem Arbeitgeber, Vermieter oder einem Fitness-Studio über Diskriminierung. Wenn ein Bürger im Kontakt mit staatlichen Behörden diskriminiert werde, helfe ihm das AGG aber nicht, so Schäffer.
Sie betonte gegenüber der WAZ, dass mit diesem Gesetz nicht einzelne Lehrkräfte oder Polizisten an den Pranger gestellt werden sollten. Klagen gegen Diskriminierung richteten sich gegen die staatliche Institution, also zum Beispiel eine Schule oder eine Polizeibehörde.

Kritik von Beamtenbund und Opposition

Der Deutsche Beamtenbund (DBB) in NRW und die Opposition im Landtag kritisieren das Landesantidiskriminierungsgesetz scharf. Sie warnen vor einem Generalverdacht gegenüber Beschäftigten in Behörden und vor einer unnötigen Bürokratie. Nach ihrer Darstellung sei die Zahl der Diskriminierungs-Fälle in Behörden zudem so gering, dass ein solches Gesetz unnötig sei.
Besonders heftig kritisiert wird, dass künftig schon Indizien, die auf eine Diskriminierung hindeuten, ausreichen sollten, um die Beschuldigten zur Beweisführung zu zwingen, dass es keine Diskriminierung gegeben habe. Dies kehre die Beweislast um.
Verena Schäffer bestreitet das in der WAZ: „Wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz sieht das Gesetz eine Beweislasterleichterung vor. Indizien müssen eine Diskriminierung plausibel erscheinen lassen.“ Bloße Vermutungen oder pauschale Vorwürfe reichten definitiv nicht aus.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Commerzbank (Archiv)

Commerzbank-Betriebsrat attackiert Unicredit-Übernahmepläne als „Schweinerei“

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Im Übernahmekampf um die Commerzbank verschärft der Betriebsrat seine Kritik am Unicredit-Management. Betriebsratschef Sascha Uebel wirft Unicredit-Chef Andrea Orcel vor, mit der Ankündigung eines Übernahmeangebots Unsicherheit zu schüren und die Belegschaft zu verunsichern.

Betriebsrat attackiert Unicredit-Chef Orcel

Sascha Uebel, Betriebsratschef der Commerzbank, kritisiert den Zeitpunkt der Übernahmepläne von Unicredit-Chef Andrea Orcel scharf. „Es ist eine Schweinerei, dass Herr Orcel im aktuellen Umfeld ein Übernahmeangebot ankündigt, in dem die Unsicherheit wegen des Irankriegs und steigender Energiepreise ohnehin hoch ist“, sagte Uebel dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Orcel sorge damit für zusätzliche Verunsicherung in einer Zeit, in der Stabilität wichtiger sei denn je. „Damit stößt er die Beschäftigten und die Kunden der Commerzbank erneut vor den Kopf.“

Zweifel an Wirtschaftlichkeit einer Übernahme

Die Arbeitnehmervertreter der Commerzbank lassen sich nach eigenen Angaben von einer Investmentbank beraten und sind überzeugt, dass sich eine Übernahme für Unicredit aktuell nicht rechnen würde. „Unicredit müsste dafür in den nächsten Jahren Einsparungen in Milliardenhöhe erzielen“, sagte Uebel dem „Handelsblatt“. „Das wird Herrn Orcel aber nicht gelingen, denn wir werden uns mit allen Mitteln gegen einen Kahlschlag wie bei der HVB wehren.“
Unicredit hat die Münchner Hypo-Vereinsbank (HVB) 2005 übernommen und seitdem über 60 Prozent aller Stellen gestrichen. Auf diese Erfahrung verweist Uebel, wenn er vor einem erneuten drastischen Stellenabbau im Falle einer Commerzbank-Übernahme warnt.

Schutz durch Vereinbarungen und Haustarifvertrag

Uebel verweist darauf, dass die Arbeitnehmervertreter im Zuge der 2025 verabschiedeten Strategie eine Transformationsvereinbarung mit dem Management unterzeichnet haben. Zudem habe die Commerzbank einen Haustarifvertrag mit der Gewerkschaft Verdi geschlossen, in dem die Betriebsratsstrukturen bis 2030 festgeschrieben seien. „Verdi könnte viele Umbaumaßnahmen somit bis 2030 blockieren“, sagte Uebel dem „Handelsblatt“. „Unicredit wird ohne uns in den nächsten fünf Jahren also keine signifikanten Einsparungen erzielen können.“

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17. März 2026 0 Kommentare
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Drama in den Schlusssekunden: TVB-H unterliegt 35:34 nach sensationeller Leistung in Vinnhorst / Foto: Petra auf dem Kampe

Drama in den Schlusssekunden: TV Bissendorf-Holte unterliegt 35:34 in Vinnhorst

von PM 17. März 2026

Der TV Bissendorf-Holte musste sich im Auswärtsspiel beim aktuellen Tabellenzweiten in Vinnhorst nach spannenden und hochdramatischen sechzig Minuten mit 35:34 (16:17) geschlagen geben. Die Bissendorfer spielten das gesamte Spiel über auf Augenhöhe und lieferten dem Spitzenteam einen herausragenden Kampf, der letztendlich mindestens einen, wenn nicht sogar beide Punkte verdient hätte. Bester Werfer für die Mannschaft aus der Region Osnabrück war Kreisläufer Albert Brack mit sieben Treffern.

Von Beginn an auf Augenhöhe

Der TV Bissendorf-Holte begann direkt mutig zu Anfang des Spiels. Die Gastgeber vom TuS Vinnhorst gingen zwar zunächst mit 3:1 und 5:3 in Führung, doch davon ließ sich die Mannschaft aus der Region Osnabrück nicht irritieren. Nach Toren von Fabian Rußwinkel und Gero Seger hatten die Bissendorfer wieder ausgeglichen. In den nachfolgenden Minuten gelang es den Hausherren sich wieder etwas abzusetzen und mit 12:9 in Führung zu gehen. Vor allem die Vinnhorster Leonard Zink und Dominik Kalafut drückten dem Spiel in dieser Phase ihren Stempel auf. Doch die Mannschaft von Cheftrainer Timon Döring blieb ruhig und spielte weiter ihr Spiel. In der Offensive sah man dem TV Bissendorf-Holte die Spielfreude geradezu an. Immer wieder wurde die Abwehr des TuS auseinander gespielt und geduldig bis zur hundertprozentigen Chance gewartet. Aber auch die Defensive hatte einen sehr guten Tag erwischt. In der 20. Minute verkürzte erst Robin Schaffert auf 12:11, ehe Christian Rußwinkel aus dem Rückraum in der 24. Minute zum 14:14 traf. Kurz darauf ging der TVB-H sogar in Führung. Die Defensive stand kompakt und verteidigte aggressiv, dahinter parierte Torhüter Fabian Ullrich wichtige Bälle. Dies hatte zur Folge, dass wenig später Dennis Bormann auf 15:17 erhöhte. Der TuS traf zwar kurz vor der Pause noch zum 16:17 aber dennoch lagen die Gäste verdient in Führung.

Entscheidung zwei Sekunden vor Schluss

Nach der Halbzeitpause dauert es zunächst über vier Minuten ehe überhaupt ein Tor fiel. Die Gastgeber kamen zwar mit sehr viel Wut im Bauch und Tempo aus der Kabine, aber auch von einer zwischenzeitlichen 20:18-Führung des TuS ließ sich der TV Bissendorf-Holte nicht aus der Ruhe bringen. Im darauffolgenden Angriff traf Leonard Zink Christian Rußwinkel im Gesicht, welcher daraufhin die Rote Karte sah. Die Überzahl nutzte der TV Bissendorf-Holte zum 21:21-Ausgleich. In den Minuten danach ging es hin und her. Keiner Mannschaft gelang es sich entscheidend abzusetzen. Bis zur 50. Minute lag der TuS nur mit 28:27 in Führung. Dann setzten sich die Hausherren jedoch auf 30:27 und 33:30 ab. Die Mannschaft von der Werscher Straße gab aber auch jetzt nicht auf und kämpfte um jeden Ball. Erst traf Gero Seger zum 34:33 bevor Robin Schaffert zehn Sekunden vor dem Ende den 34:34-Ausgleich erzielen konnte. Leider war das jedoch nicht der Endstand. Zwei Sekunden vor dem Ende traf Mathieu Fenyö zum 35:34-Siegtreffer für die Gastgeber. Die Spieler des TVB-H waren fassungslos. Nach sensationellen sechzig Minuten stand man wieder einmal ohne Punkte da und verlor zum wiederholten Male mit einem Tor.

Ausblick auf den kommenden Spieltag

Am kommenden Wochenende hat der TV Bissendorf-Holte spielfrei. Weiter geht es mit einem Heimspiel am Sonntag, dem 29. März gegen die Ahlener SG. Anwurf in der Handball-Arena an der Werscher Straße ist um 17:00 Uhr.

17. März 2026 0 Kommentare
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