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Starlink-Einheit (Archiv)

Starlink will Mobilfunkdienst mit bis zu 150 Mbit/s starten

von Hasepost Redaktion 2. März 2026

Starlink plant einen neuen Mobilfunkdienst, der in einigen Jahren Datenraten von bis zu 150 Megabit pro Sekunde ermöglichen soll. Das Vorhaben des Satelliten-Internetdienstes von SpaceX könnte die Konkurrenz im Mobilfunkmarkt verstärken und spielt nach Unternehmensangaben eine wichtige Rolle für den geplanten Börsengang in diesem Jahr.

Pläne für schnellen Mobilfunk per Satellit

Zwei hochrangige Vertreter des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX haben nach Angaben des „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) auf verschiedenen Fachkonferenzen Pläne für einen Mobilfunkdienst mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Megabit pro Sekunde vorgestellt. SpaceX bietet den Satelliten-Internetdienst Starlink an.
Jack Rockaway, der bei SpaceX das Regierungsgeschäft leitet, erklärte laut „Handelsblatt“, dass diese Geschwindigkeit in „einigen Jahren“ erreicht werden könnte. Der Zeitrahmen bezieht sich demnach auf die Weiterentwicklung des geplanten Dienstes.

Direktverbindung zum Smartphone

Der Plan der SpaceX-Tochter, ihre Satelliten direkt mit einem herkömmlichen Smartphone zu verbinden, ist nach dem Bericht des „Handelsblatt“ schon länger bekannt. Mit der nun genannten Zielgeschwindigkeit hebe die Ankündigung das Vorhaben auf die nächste Stufe.
Der sogenannte „Direct-To-Cell“-Service könnte laut „Handelsblatt“ eine neue Konkurrenz für traditionelle Mobilfunkanbieter bedeuten. Gleichzeitig spiele dieser Dienst für SpaceX eine große Rolle für den in diesem Jahr geplanten Börsengang.

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2. März 2026 0 Kommentare
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Bundespolizei im

Iran-Konflikt: Bundespolizei erhöht Alarmbereitschaft an Bahnhöfen, Flughäfen

von Hasepost Redaktion 2. März 2026

Angesichts des sich ausweitenden Iran-Kriegs hat die Bundespolizei ihre Alarmbereitschaft an Bahnhöfen und Flughäfen erhöht. Besonders im Bereich kritischer Infrastruktur arbeiten die Sicherheitsbehörden nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) derzeit mit erhöhter Aufmerksamkeit.

Gewerkschaft spricht von „kritischer Infrastruktur“

„Gerade im Bereich der Bahnhöfe und Flughäfen gilt die erhöhte Bereitschaft“ sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Wir sprechen hier von kritischer Infrastruktur“, betonte Roßkopf in der Zeitung.

Erhöhte Aufmerksamkeit im täglichen Dienst

Durch die Situation im Nahen Osten und insbesondere im Iran „sind wir auch hier in Deutschland mit erhöhter Aufmerksamkeit im täglichen Dienst“, so der GdP-Vorsitzende weiter in der „Rheinischen Post“. Roßkopf ergänzte: „Niemand kann im Moment exakt bewerten, ob eventuell sogenannte Schläfer aktiv werden. Wir als Sicherheitsbehörden sind darauf gut vorbereitet und sehr sensibel.“

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2. März 2026 0 Kommentare
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Iran (Archiv)

Mindestens 550 Tote bei US‑ und Israel-Angriffen auf Iran

von Hasepost Redaktion 2. März 2026

Bei Angriffen der USA und Israels auf den Iran sind nach Angaben der Iranischen Rothalbmond-Gesellschaft mindestens 550 Menschen getötet worden. Insgesamt seien 131 Städte betroffen, während mehr als 100.000 Rettungs- und Hilfskräfte im Einsatz seien. Ein Ende der Angriffe auf den Iran und dessen Attacken auf zahlreiche Länder in der Region ist nach diesen Angaben nicht absehbar.

Mindestens 550 Tote und 131 betroffene Städte

Nach Angaben der Iranischen Rothalbmond-Gesellschaft sind bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran bisher mindestens 550 Personen getötet worden. Insgesamt seien 131 Städte von den Angriffen betroffen, teilte die Organisation am Montag mit. Die von der Iranischen Rothalbmond-Gesellschaft veröffentlichten Zahlen unterscheiden nicht zwischen Militärangehörigen, Führungskräften des Regimes und Zivilisten.

Rettungskräfte im Dauereinsatz

Mehr als 100.000 Rettungskräfte und Hilfskräfte sind nach Angaben des Roten Halbmonds im ganzen Land in höchster Alarmbereitschaft. Ein Ende der Angriffe auf den Iran sowie dessen Attacken auf zahlreiche Länder in der Region ist den Angaben zufolge nicht in Sicht.
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angedeutet, dass der Krieg „mindestens vier Wochen dauern könnte“.

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2. März 2026 0 Kommentare
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Weißes Haus

Merz-Reise nach Washington: Iran-Krise verdrängt Ukraine und Zollstreit

von Hasepost Redaktion 2. März 2026

Der CDU-Außenpolitiker Peter Beyer erwartet nach dem Angriff auf den Iran eine deutlich veränderte Tagesordnung für den anstehenden Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Washington. Statt bislang geplanter Gespräche über die Ukraine und transatlantische Handelsfragen dürften nun der Krieg gegen den Iran und dessen Folgen im Mittelpunkt stehen.

Merz-Besuch in Washington rückt Iran-Krieg in den Fokus

Der CDU-Außenpolitiker Peter Beyer rechnet infolge des Angriffs auf den Iran mit einer veränderten Tagesordnung beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Washington. "Ursprünglich war schwerpunktmäßig gedacht, im Wesentlichen über die Ukraine und über die transatlantischen Zollstreitigkeiten zu sprechen. Diese Agenda wird sich jetzt geändert haben", sagte Beyer den Sendern RTL und ntv.
Dominieren würden nun der Krieg und dessen Folgen. "Es wird im Wesentlichen um den Iran gehen und sicherlich auch um die gemeinsame Erklärung der Europäer. Was heißt das eigentlich, was steht da drin? Welche Erwartungen bestehen an Deutschland und Europa?", so Beyer gegenüber RTL und ntv.

Schärfere Töne aus Europa

Nach der jüngsten Zusage der E3-Staaten Deutschland, Großbritannien und Frankreich, gegen den Iran im Notfall "militärische Defensivmaßnahmen" zu ergreifen, zeigte sich der CDU-Außenpolitiker beeindruckt von dem Dokument. "Die Sprache lässt aufhorchen, das ist ungewöhnlich, gerade für Europäer", sagte Beyer den Sendern RTL und ntv. Die genaue Bedeutung werde sich nach seiner Einschätzung in den nächsten Tagen erweisen: "Von daher müssen wir jetzt mal schauen, was der Bundeskanzler mit Donald Trump, dem US-Präsidenten, bespricht, vielleicht auch anbietet, wie weit das gehen kann."

Keine deutschen Bodentruppen erwartet

Mit einer militärischen Beteiligung Deutschlands an der Operation gegen den Iran rechnet Beyer nicht. "Ich kann mir das (…) nicht vorstellen, dass wir `boots on the ground` haben, dass wir aktiv in die Kampfhandlungen eingreifen", sagte er RTL und ntv. Vorstellbar seien aus seiner Sicht aber logistische Unterstützungsleistungen oder Hilfen im Sanitätsbereich.

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2. März 2026 0 Kommentare
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Blick auf die Martinistraße (Symbolbild)

Fußgängerin an der Martinistraße in Osnabrück auf Fahrbahn gestoßen

von Hasepost 2. März 2026

Am Samstagabend (28. Februar) gegen 16:45 Uhr kam es in der Martinistraße zu einem Vorfall, bei dem eine Fußgängerin leicht verletzt wurde.

Mann stößt Frau auf Martinistraße

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich die Frau auf dem Gehweg der Martinistraße und ging in Richtung stadteinwärts. Zur selben Zeit soll ein Mann hinter ihr gelaufen sein. Als sich der Mann im weiteren Verlauf neben der Frau befand, stieß er sie unvermittelt auf die Fahrbahn der Martinistraße.

Pkw kann nur durch Gefahrenbremsung ausweichen

Ein Pkw, der sich zu diesem Zeitpunkt auf der Martinistraße in Fahrtrichtung stadtauswärts befand, leitete eine Gefahrenbremsung ein und verhinderte dadurch einen Zusammenstoß mit der auf die Fahrbahn gestoßenen Fußgängerin. Die Frau konnte anschließend selbstständig aufstehen und sich in Sicherheit bringen. Sie wurde nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Der mutmaßliche Verursacher konnte durch schnell eintreffende Polizeibeamte angetroffen werden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an.

Polizei sucht Fahrerin oder Fahrer des Pkw

Die Polizei sucht insbesondere den Fahrer oder die Fahrerin des Pkw, der die Gefahrenbremsung eingeleitet hat. Dieser ist ein wichtiger Zeuge des Geschehens. Das Fahrzeug kann derzeit nicht näher beschrieben werden. Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Osnabrück unter der Telefonnummer 0541/327-2215 zu melden.

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(Symbolbild) Baustelle / Foto: Schulte

Kanal- und Straßenbauarbeiten in Holzhausen starten

von PM 2. März 2026

Am 9. März beginnen in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Georgsmarienhütte und den Stadtwerken Georgsmarienhütte die Kanal- und Straßenbauarbeiten an der Straße Am Boberg im Stadtteil Holzhausen.

Erster Bauabschnitt startet in der Sackgasse zwischen Sutthauser Straße und Straße Am Boberg

Die Maßnahme unterteilt sich in zwei aufeinanderfolgende Bauabschnitte. Zunächst beginnen die Stadtwerke Georgsmarienhütte im ersten Bauabschnitt mit den Kanalbauarbeiten in der Sackgasse zwischen der Sutthauser Straße und der Straße Am Boberg entlang der Grundschule. Im Anschluss erfolgen dort die Straßenbauarbeiten seitens der Stadt Georgsmarienhütte, wobei die Fahrbahn neu asphaltiert und der Fußweg mit einer neuen Pflasterung wiederhergestellt wird. Während der Bauarbeiten ist die Sackgasse nicht nutzbar. Dieses gilt somit auch für den Parkplatz gegenüber der Antoniusschule. Der Haupteingang der Grundschule bleibt von der Sutthauser Straße weiterhin fußläufig erreichbar.

Zweiter Bauabschnitt in Straße Am Boberg

Nach Abschluss der Arbeiten im Bereich der Sackgasse wandert die Baustelle in den zweiten Bauabschnitt auf die Straße Am Boberg. Auch dort werden zunächst die Stadtwerke Georgsmarienhütte ausgehend von der Sackgasse bis zur Einmündung der privaten Stichstraße (Gärtnerei) die Kanäle herstellen. Im Anschluss erfolgen die Straßenbauarbeiten durch die Stadt Georgsmarienhütte.

Neuer Fahrbahnaufbau für gesamte Straße

Die Planungen sehen vor, dass die gesamte Straße, ausgehend vom Pfarrheim bis circa auf Höhe der Ortsausgangstafel, einen neuen Fahrbahnaufbau erhält. Die neue Fahrbahn gliedert sich in einen Asphaltbereich und in einen rotgepflasterten Bereich auf der nördlichen Seite über den Versorgungsleitungen. Dieser kann auch von Kraftfahrzeugen befahren werden, um beispielsweise Begegnungsverkehr zu ermöglichen.

Abschnittsweise wird Vollsperrung erwartet

Während der Bauphase im zweiten Bauabschnitt ist abschnittsweise eine Vollsperrung der Straße Am Boberg für den Verkehr erforderlich. Die anliegenden Grundstücke können je nach aktuellem Baufortschritt eingeschränkt oder gar nicht erreicht werden. Die Erreichbarkeit der Straße Am Boberg während der Sperrphasen ist über die Straße Im Siek mittels einer Ampel gewährleistet.

Baustelle bis Jahreswechsel geplant

Die gesamte Maßnahme soll voraussichtlich bis zum Jahreswechsel abgeschlossen sein. Die Stadt Georgsmarienhütte sowie die Stadtwerke Georgsmarienhütte werden über den weiteren Verlauf der Baumaßnahme rechtzeitig informieren und bitten die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anliegerinnen und Anlieger für die Beeinträchtigungen um Verständnis.

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Frankfurter Börse

Dax fällt wegen Iran-Konflikt deutlich, Handel bleibt geordnet

von Hasepost Redaktion 2. März 2026

Der deutsche Aktienmarkt ist mit deutlichen Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Dax notierte am Montagmorgen deutlich im Minus, während sich einzelne Branchenwerte und der Ölpreis gegen den Trend entwickelten. Die jüngste Eskalation im Nahen Osten belastete die Stimmung an den Börsen, führte nach Einschätzung von Marktbeobachtern jedoch nicht zu panikartigen Reaktionen.

Dax rutscht zum Wochenstart deutlich ab

Zu Handelsbeginn am Montagmorgen verzeichnete der Dax kräftige Kursverluste. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.715 Punkten berechnet und lag damit 2,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten entgegen dem Markttrend nur die Papiere von Rheinmetall und RWE im Plus. Am Ende des Index standen Deutsche Bank, Zalando und Siemens.
Die Anleger reagierten zum Start der Handelswoche vor allem auf den Krieg im Nahen Osten. „Der Dax startet trotz einer beispiellosen geopolitischen Eskalation in einer der wichtigsten ölproduzierenden Regionen der Erde ohne Panik in die neue Woche“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Eskalation im Iran biete Aktien eigentlich eine Steilvorlage für eine scharfe Korrektur, der Abverkauf verlaufe jedoch diszipliniert. „Das ist wohl die wichtigste Erkenntnis an diesem Montag. Wir sehen einen geordneten Handel: Es geht nach unten, aber von Panik kann keine Rede sein. Die Märkte scheinen in ihrem Basisszenario von einem zeitlich begrenzten Konflikt auszugehen“, so Stanzl weiter (Quelle: Consorsbank).

Ölmarkt im Fokus der Investoren

Derweil ist nach Einschätzung von Stanzl der Worst Case für den weltweiten Ölmarkt eingetreten: dass der Iran Öl als Waffe nutzt und die Straße von Hormus schließt. „Eine in diesem Fall oft befürchtete Explosion des Ölpreises bleibt bislang jedoch aus“, sagte der Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Der Ölpreis ist weiterhin deutlich von der Marke von 100 US-Dollar entfernt und kommt vom Tageshoch zurück. Volle Öllager und eine potenzielle Fördermengenerhöhung der OPEC+ helfen, die Angst vor einer Ölverknappung zu lindern“ (Quelle: Consorsbank).
Der Ölpreis stieg am Montagvormittag dennoch stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,00 US-Dollar; das waren 9,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Euro zum Dollar schwächer

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich zu Wochenbeginn schwächer. Am Montagmorgen kostete ein Euro 1,1704 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8544 Euro zu haben.

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US-Flagge (Archiv)

Mehrere US-Kampfflugzeuge in Kuwait abgestürzt – Crews überleben

von Hasepost Redaktion 2. März 2026

In Kuwait sind offenbar mehrere US-Kampfflugzeuge abgestürzt. Nach Angaben des kuwaitischen Verteidigungsministeriums blieben die Besatzungen „unversehrt“ und wurden zur Gesundheitsuntersuchung in Krankenhäuser gebracht. Die genaue Zahl der betroffenen Jets sowie die Hintergründe für die Abstürze blieben zunächst unklar.
Das kuwaitische Verteidigungsministerium teilte am Montag mit, die Besatzungen der abgestürzten US-Kampfflugzeuge seien „unversehrt geblieben“ und zur Gesundheitsuntersuchung in Krankenhäuser gebracht worden. Die Behörde machte zunächst keine Angaben dazu, wie viele Maschinen betroffen waren oder um welche Typen es sich handelte.

Unklare Ursache der Abstürze

Das kuwaitische Verteidigungsministerium erklärte weiter, dass es sich mit seinem US-Verbündeten hinsichtlich der „Umstände des Vorfalls“ abstimme und die Untersuchungen zu den Ursachen fortsetze. Konkrete Erkenntnisse zu technischen Problemen, möglichen Pilotenfehlern oder anderen Auslösern der Abstürze wurden nicht mitgeteilt.

Videos in sozialen Netzwerken aufgetaucht

Zuvor waren im Netz Videos aufgetaucht, auf denen der Absturz eines Jets in Kuwait zu sehen sein soll, wobei der Pilot mit einem Fallschirm zu Boden gleitet. Laut CNN wurde das Video in der Nähe von Al Jahra in Kuwait aufgenommen. Angaben zur Authentizität der Aufnahmen lagen zunächst nicht vor.

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Mahnwache vor

Schleswig-Holstein fordert härteres Strafrecht gegen Antisemitismus und Israelhass

von Hasepost Redaktion 2. März 2026

Schleswig-Holstein dringt nach antisemitischen Vorfällen in Kiel und beim Eklat auf der Berlinale auf eine Verschärfung des Strafrechts. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) will Hass gegen Juden sowie gegen Israel künftig als „besonders schweren Fall der Volksverhetzung“ einstufen lassen und dafür ein höheres Mindeststrafmaß verankern, wie das Nachrichtenportal Politico berichtet.

Beschlussvorschlag für Ministerpräsidentenkonferenz

Daniel Günther

Reaktion auf Vorfälle in Kiel und bei der Berlinale

Günther begründete den Vorstoß mit den jüngsten Angriffen auf eine proisraelische Demonstration in Kiel sowie antiisraelischen Äußerungen bei der Berlinale. Diese seien ein „unerträglicher Ausdruck antisemitischer und antiisraelischer Hetze“. Antisemitische Vorfälle hätten „ein in quantitativer wie qualitativer Hinsicht unerträgliches Ausmaß erreicht“.

Klare Verurteilung von Antiisraelismus und Antisemitismus

Im Beschlussentwurf heißt es, Antiisraelismus und Antisemitismus seien „in jeglicher Hinsicht“ zu verurteilen – unabhängig vom ideologischen Hintergrund. Der Rechtsstaat müsse „mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln entschlossen entgegentreten“. Günther verband den Vorstoß mit einer grundsätzlichen Botschaft: „Der Schutz jüdischen Lebens ist Maßstab für dessen Glaubwürdigkeit.“ Das Versprechen „Nie wieder“ dürfe nicht zur Leerformel werden. „Das darf nicht unser Deutschland 2026 sein.“

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2. März 2026 0 Kommentare
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Baustelle in der Krahnstraße und am Nikolaiort. / Foto: Dominik Lapp

Warum der Nikolaiort in Osnabrück zurzeit eine Baustelle ist

von Dominik Lapp 2. März 2026

In der Osnabrücker Innenstadt gibt es zurzeit Bauarbeiten: Die SWO Netz erneuert dort momentan wichtige Versorgungsleitungen am Nikolaiort. Ziel ist es, die Infrastruktur langfristig zu sichern und gleichzeitig die Grundlage für künftige digitale Netze zu schaffen. Der aktuelle Bauabschnitt wurde am 17. Februar begonnen und soll bis zur Maiwoche abgeschlossen sein.

Fortsetzung eines mehrjährigen Infrastrukturprojekts

Die Arbeiten sind Teil eines umfangreichen Modernisierungsprogramms, das bereits seit mehreren Jahren abschnittsweise umgesetzt wird. Schon 2018, 2022 und 2024 hatte die Stadtwerke-Netztochter zwischen Neumarkt und Nikolaiort auf einer Strecke von mehr als 400 Metern Gas- und Wasserleitungen erneuert, Stromleitungen verstärkt und Schutzrohre für den Glasfaserausbau verlegt. Nun folgt der bislang noch fehlende Abschnitt direkt auf dem Nikolaiort, der sich bis in die Krahnstraße zieht.

Warum die Bauarbeiten notwendig sind

Der Grund für die Maßnahme liegt unter der Oberfläche: Viele der bestehenden Gas- und Wasserleitungen sind inzwischen rund 50 Jahre oder älter. Ihr Zustand macht eine Erneuerung dringend erforderlich, um die Versorgungssicherheit dauerhaft gewährleisten zu können. Wie bereits in den vorherigen Bauphasen nutzt die SWO Netz die Gelegenheit, mehrere Arbeiten gleichzeitig umzusetzen. Neben neuen Versorgungsleitungen werden auch Stromkabel modernisiert sowie Schutzrohre für den späteren Glasfaserausbau mitverlegt.

Geschäfte bleiben erreichbar

Trotz der Bauarbeiten in der Fußgängerzone sollen Einschränkungen für Besucherinnen und Besucher möglichst gering bleiben. Die Geschäfte rund um den Nikolaiort bleiben jederzeit erreichbar, der Bereich für die Außengastronomie von „Café & Bar Celona“ ist allerdings derzeit vollständig abgesperrt. Gearbeitet wird auf der Baustelle vor allem in den frühen Morgenstunden, damit der Innenstadtbetrieb am Nachmittag weitgehend ungestört weiterlaufen kann. Zudem setzt das Unternehmen erneut auf elektrisch betriebene, emissionsarme Baumaschinen.

Arbeiten in zwei Bauphasen geplant

Die Bauarbeiten erfolgen im so genannten offenen Verfahren. Eine geschlossene Sanierung ist aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Leitungen nicht möglich. Der aktuelle Abschnitt wird zunächst auf der südlichen Seite des Nikolaiorts bis zum Kamp umgesetzt und soll bis Anfang Mai fertiggestellt sein. Während der Sommermonate pausieren die Arbeiten bewusst, um die Außengastronomie auf dem Platz nicht zu beeinträchtigen. Erst im kommenden Jahr folgt die zweite Bauphase, bei der die Nordseite des Nikolaiorts erneuert wird.

2. März 2026 0 Kommentare
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