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Caritas-Haus in der Johannisstraße

Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen Werten

von PM 27. Februar 2026

Die Caritas in Niedersachsen bekräftigt ihre klare Haltung für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft und gegen jede Form von Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Anlass ist die Einstufung des AfD-Landesverbands Niedersachsen im Februar 2026 durch das Niedersächsische Landesamt für Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“. Bereits im Mai 2025 hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz die Bundespartei als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft.

Einschätzung des Verfassungsschutzes Niedersachsen zeigt Gefahr der AfD auf

Die Caritas in Niedersachsen sieht sich durch diese Bewertungen in ihrer Haltung bestätigt. „Die Einschätzung des niedersächsischen Landesamts für Verfassungsschutz zeigt, dass die aktuell größte Gefahr für unsere Gesellschaft vom Rechtsextremismus ausgeht“, erklärt David Schulke, Landesgeschäftsführer der Caritas in Niedersachen. Und mit Blick auf die politische Entwicklung ergänzt er weiter: „Die AfD ist demnach nun eindeutig diesem Spektrum zuzuordnen.“

Programmatik der Partei unvereinbar mit eigenen Werten

Nach Einschätzung der Caritas richtet sich die Programmatik der Partei gegen fundamentale Prinzipien des demokratischen Zusammenlebens. „Die AfD grenzt bestimmte Menschen aus, missachtet die Menschenwürde und hinterfragt offen Regelungen des Grundgesetzes“, betont Dr. Marie Kajewski, Caritasdirektorin im Diözesanverband Hildesheim.

Die Position der Caritas ist dabei eindeutig: „Das Programm und das Auftreten der Politikerinnen und Politiker der AfD widersprechen den christlichen Werten und dem Auftrag der Caritas“, erklärt Dr. Gerhard Tepe, Caritasdirektor im Landes-Caritasverband Oldenburg (Vechta).

Konkrete Maßnahmen

Die festgestellte Unvereinbarkeit mit den Werten der Caritas haben für das Handeln des Verbandes konkrete Konsequenzen. „Für uns bedeutet das unter anderem, dass wir keine Vertretungen der Partei zu unseren Veranstaltungen einladen, Positionen der Partei kritisch einordnen und öffentlich dazu Stellung beziehen“, erläutert Johannes Buß, Caritasdirektor im Diözesanverband Osnabrück. „Diese Grundhaltung erwarten wir auch von unseren Mitarbeitenden.“

Bereits im März 2024 hatte die Caritas in Niedersachsen mit ihrer Initiative „Kein Platz für Rassismus“ klar Stellung für eine vielfältige, offene und gerechte Gesellschaft bezogen. Die aktuelle Bewertung der Verfassungsschutzbehörden nimmt der Verband nun zum Anlass, diese Position zu bekräftigen und seine Haltung gegenüber der AfD weiter zu schärfen.

Caritas Niedersachsen zeigt sich einig mit Deutscher Bischofskonferenz

Gleichzeitig gelte für die Caritas in Niedersachsen, was die Deutschen Bischofskonferenz in ihrer Erklärung „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ betont hat. „Wir entziehen uns keinem Dialog mit Menschen, die zwar für diese Ideologie empfänglich, aber gesprächswillig sind. Gesellschaftliche Herausforderungen müssen im konstruktiven Diskurs angegangen und gelöst werden. Sobald hier aber menschenfeindliche Lösungsansätze oder Haltungen angewandt werden, melden wir uns mit deutlichem Widerspruch zu Wort“, ordnet Schulke ein.

27. Februar 2026 0 Kommentare
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Nina Warken

CDU-Gesundheitsministerin drängt auf Freigabe der Eizellenspende

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will eine Initiative zur Legalisierung der Eizellenspende anstoßen und strebt dazu eine Gewissensentscheidung im Bundestag an. Sie begründet dies mit dem Hinweis auf Paare mit Kinderwunsch, die derzeit für entsprechende Behandlungen ins Ausland ausweichen müssen, und plädiert für einen „geregelten Rahmen“ bei gleichzeitiger „Beibehaltung klarer Grenzen“.

Initiative für Gewissensentscheidung im Bundestag

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant eine Initiative, damit der Bundestag in einer Gewissensentscheidung die Eizellenspende erlauben kann. "Aktuell gehen viele Paare mit Kinderwunsch ins Ausland", sagte die CDU-Politikerin dem Tagesspiegel. "Ich will, dass wir diesen Paaren mit Kinderwunsch hier bei uns in einem geregelten Rahmen helfen – bei gleichzeitiger Beibehaltung klarer Grenzen."
Nach den Vorstellungen der Ministerin sollen vorhandene Eizellen aus Kinderwunschbehandlungen genutzt werden können. Wenn nach einer Kinderwunschbehandlung ohnehin Eizellen vorhanden seien, "könnten diese für eine Spende freigegeben werden, ohne dass eigens neue entnommen werden", so Warken. Sie betonte zugleich eine zurückhaltende Linie: Es gehe nicht darum, alle Türen weit aufzumachen – sie habe da eher eine restriktive Haltung.

Abstimmung nach ethischen Maßstäben

Warken will sich nun mit Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Familienministerin Karin Prien (CDU) zu einer möglichen Freigabe der Eizellenspende austauschen. "Dann werden wir mit den Koalitionsfraktionen ins Gespräch gehen und schauen, ob es aus der Mitte des Parlaments dazu einen Vorschlag geben wird, so wie es bei ethischen Fragestellungen üblich ist", erklärte die Ministerin.

Rechtslage und Positionen in der Union

Bei der Eizellenspende wird einer Frau mit unerfülltem Kinderwunsch die Eizelle einer anderen Frau eingepflanzt. Bisher ist das in Deutschland nicht erlaubt, wegen der Risiken für die Spenderinnen und weil das Kind dadurch aus Sicht mancher zwei biologische Mütter hat. Die Frauen-Union, deren Vorsitzende Warken ist, hat sich bereits für die Freigabe der Eizellenspende ausgesprochen. Im Koalitionsvertrag gibt es dazu keine Regelung.

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Lars Klingbeil,

Politbarometer: Union vorn, breite Zustimmung für Social-Media-Verbot

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Das neue ZDF-Politbarometer zeigt stabile Mehrheitsverhältnisse in der politischen Stimmung in Deutschland. Union, AfD und SPD verharren auf dem Niveau der letzten Erhebung, nur Grüne und Linkspartei verzeichnen leichte Verschiebungen. Zugleich spricht sich eine große Mehrheit der Befragten für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren aus.

Union und AfD weiter vorne, SPD bleibt dahinter

Im neuen ZDF-Politbarometer gibt es laut Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen kaum Veränderung. Wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 26 Prozent, die AfD auf 24 Prozent, die SPD auf 15 Prozent – alle unverändert im Vergleich zur letzten Umfrage vor drei Wochen, so die Forschungsgruppe Wahlen.
Eine minimale Verschiebung gibt es bei Grünen und Linken: Die Grünen verlieren einen Punkt auf 12 Prozent, die Linkspartei gewinnt einen Punkt auf 11 Prozent. Alle anderen kleineren Parteien zusammen kommen auf ebenfalls unverändert 12 Prozent.

Breite Zustimmung zu Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige

Weiteres Ergebnis der Umfrage: Eine große Mehrheit, nämlich 81 Prozent, ist für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren. In der Altersgruppe der 18-bis-34-Jährigen ist die Zustimmung mit 84 Prozent sogar am größten, so die Forschungsgruppe Wahlen.

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Mann mit

Kinderschutzbund lobt Reform, warnt vor Schwächung von Kinderrechten

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der Deutsche Kinderschutzbund hat die vom Bundestag beschlossene Reform zur Anfechtung der rechtlichen Vaterschaft durch leibliche Väter grundsätzlich begrüßt, aber auch deutliche Kritik geäußert. Während die Organisation Fortschritte bei der Berücksichtigung des Kindeswohls und bei einvernehmlichen Lösungen sieht, bemängelt sie eine mögliche Schwächung der Rechtssicherheit für Kinder.

Kinderschutzbund sieht sinnvolle Ansätze

Bundesgeschäftsführer Daniel Grein bewertete die Neuregelung im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" als grundsätzlich positiv. "Kinder brauchen bei Fragen der Abstammung vor allem Klarheit, Stabilität und rechtssichere Verhältnisse", sagte Grein dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Nach seiner Einschätzung entspricht der Gesetzentwurf wesentlichen rechtlichen Vorgaben: "Der Gesetzentwurf greift die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts auf und enthält an mehreren Stellen sinnvolle Ansätze, etwa durch die stärkere Berücksichtigung des Kindeswohls und durch Erleichterungen bei einvernehmlichen Lösungen."
Die Reform sieht vor, dass leibliche Väter künftig unter bestimmten Voraussetzungen eine bestehende rechtliche Vaterschaft eines nicht leiblichen Vaters anfechten können. Voraussetzung ist, dass der leibliche Vater eine enge Beziehung zu seinem Kind hat oder dass eine frühere Beziehung zum Kind ohne sein Verschulden abgebrochen wurde.

Kritik an „zweiter Chance“ für leibliche Väter

Trotz der grundsätzlichen Zustimmung bleibt der Kinderschutzbund in einigen Punkten skeptisch. Grein betonte gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland": "Gleichwohl sehen wir einzelne Regelungen weiterhin kritisch. Das gilt insbesondere für die vorgesehene `zweite Chance` für leibliche Väter. Auch wenn diese Option verfassungsrechtlich begründet ist, bleibt es aus unserer Sicht unbefriedigend, dass das Recht des Kindes auf Rechtssicherheit und verlässliche Eltern-Kind-Zuordnungen hier hinter den Rechten des leiblichen Vaters zurücktreten soll."
Nach der Neuregelung soll zudem ein „Wettlauf“ um die rechtliche Vaterschaft verhindert werden. Hat ein leiblicher Vater bei Gericht bereits ein Verfahren zur Feststellung seiner Vaterschaft eingeleitet, soll bis zur gerichtlichen Entscheidung kein anderer Mann die Vaterschaft anerkennen können.

Stärkeres Mitspracherecht für Kinder

Die Reform erweitert auch die Beteiligungsrechte der betroffenen Kinder. Ist ein Kind mindestens 14 Jahre alt, kann es künftig verhindern, dass ihm die Mutter anstelle des leiblichen Vaters einen anderen Mann als rechtlichen Vater „aufzwingt“. Damit erhält das Kind bei der rechtlichen Zuordnung von Vaterschaft mehr Einfluss auf die Entscheidung.

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Flüchtlinge auf

EKD warnt vor Asylreform: Angriff auf Menschenwürde

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Vor der anstehenden Abstimmung über die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) deutliche Kritik an den Plänen von Union und SPD geäußert. Der Beauftragte der EKD für Flüchtlingsfragen warnt vor tiefgreifenden Eingriffen in das Leben Geflüchteter und verweist auf die Unantastbarkeit der Menschenwürde. Zugleich unterstützt er Vorhaben, Asylsuchenden einen früheren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

EKD-Beauftragter warnt vor drastischen Verschärfungen

Der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland für Flüchtlingsfragen, Bischof Christian Stäblein, kritisiert die geplante Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) als zu weitgehend. Gegenüber der "Rheinischen Post" sagte er: "Maßstab jeder Entscheidung ist die Würde der Schutzsuchenden. Die biblische Tradition erzählt von einem Gott, der an der Seite derer steht, die aus Not fliehen müssen, und sie in eine neue Zukunft begleitet."
Dementsprechend bewertet die EKD nach seinen Worten die Reformpläne von Union und SPD als zu drastisch. "Die geplanten Regelungen greifen tief in das Leben von Geflüchteten ein", sagte Stäblein der "Rheinischen Post". "Wenn sogar Familien und Kinder in speziellen Einrichtungen mit starken Einschränkungen leben oder gar in Haft genommen werden sollten, widerspricht das unserem christlichen Menschenbild und dem Gebot der Humanität."

Verweis auf Grundgesetz und christliches Menschenbild

In seiner Kritik betonte Stäblein laut "Rheinischer Post" zudem die grundgesetzlichen und theologischen Grundlagen der EKD-Position. Er fuhr fort: "Artikel 1 unseres Grundgesetzes gilt für alle gleich: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jeder Mensch ist Gottes Ebenbild."

Unterstützung für frühere Arbeitserlaubnis

Zugleich signalisierte Stäblein Unterstützung für Pläne von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU), nach denen Asylsuchende künftig bereits nach drei statt wie bisher nach sechs Monaten eine Arbeitserlaubnis erhalten sollen. Stäblein sagte der "Rheinischen Post": "Es ist richtig, dass Asylsuchende künftig früher arbeiten dürfen, ich begrüße die Entscheidung. Nun kommt es darauf an, dass es in der Praxis auch möglich wird."

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CDU-Plakat zur

Umfragen: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und Grünen in Baden-Württemberg

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Eine neue Umfrage der „Forschungsgruppe Wahlen“ für das ZDF-Politbarometer sieht die CDU in Baden-Württemberg kurz vor der Landtagswahl weiterhin vorn, allerdings mit geschrumpftem Vorsprung. Die Grünen liegen demnach nur noch knapp hinter der CDU. Andere Parteien folgen mit deutlichem Abstand, während ein großer Teil der Wählerschaft noch unentschlossen ist.

CDU knapp vor Grünen

In einer Erhebung der „Forschungsgruppe Wahlen“ für das ZDF-Politbarometer kommt die CDU in Baden-Württemberg auf 27 Prozent und liegt damit an erster Stelle. Die Grünen erreichen 25 Prozent und folgen nur knapp hinter der CDU. Erst mit deutlichem Abstand und einer Zustimmungsrate von 19 Prozent folgt die AfD.

Andere Parteien und unentschlossene Wählerschaft

Weitere Ergebnisse des „Politbarometers“ für Baden-Württemberg, wenn schon an diesem Sonntag gewählt werden würde: SPD 9 Prozent, FDP 6 Prozent, Linke 6 Prozent, Sonstige 8 Prozent. Knapp ein Drittel der Wählerschaft in Baden-Württemberg soll noch keine Wahlentscheidung getroffen haben. Am 8. März findet dort die Landtagswahl statt.

Vergleich mit Infratest-Umfrage

Am Vortag hatte bereits eine Umfrage von Infratest die Grünen plötzlich deutlich stärker gezeigt als in den Wochen zuvor.

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Heizung (Archiv)

Landkreise begrüßen überarbeitetes Heizungsgesetz als richtigen Schritt

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Der Deutsche Landkreistag hat die von der Regierungskoalition verabredeten Eckpunkte zum neuen Heizungsgesetz als richtigen Schritt bezeichnet, zugleich aber vor zusätzlichen Belastungen für Bürger und Kommunen gewarnt. Kritik kommt hingegen von der Chefin der Wirtschaftsweisen, die in den Plänen neue Unsicherheiten für Investitionen in Heizsysteme sieht.

Landkreise begrüßen Änderungen am Heizungsgesetz

Der Deutsche Landkreistag hat die Eckpunkte zum neuen Heizungsgesetz als positiven Impuls gewertet. „Die verabredeten Änderungen am Heizungsgesetz sind ein richtiger Schritt und waren versprochen“, sagte Hauptgeschäftsführer Kay Ruge dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Dass die Korrektur nun auf diese Weise erfolgt, ist gut und entspricht der Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen“, so Ruge weiter.
Mehr Technologieoffenheit, weniger Bürokratie und mehr Praxisnähe seien nach Ansicht des Landkreistags dringend notwendig. „Besonders wichtig ist aus Sicht der Landkreise, dass die kommunale Wärmeplanung als strategisches Instrument erhalten bleibt, zugleich aber vor allem für kleinere Kommunen einfacher und handhabbarer wird“, fügte Ruge hinzu. Das hatten Union und SPD in ihrem Eckpunktepapier angekündigt.

Forderung nach Planungssicherheit und Entlastung

Ruge mahnte zugleich Verlässlichkeit der politischen Entscheidungen an. Planungssicherheit sei wichtig, die Politik habe bei diesem Thema in den vergangenen Jahren viel Vertrauen verspielt, kritisierte er gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Entscheidend ist, dass die angekündigten Änderungen im Gesetzgebungsverfahren praxistauglich umgesetzt werden, und ohne neue Belastungen für Bürger und Kommunen“, so Ruge.

Kritik der Wirtschaftsweisen-Chefin

Deutlich kritischer äußerte sich die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer. Die Münchner Ökonomin sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Pläne der Regierungskoalition für ein neues Heizungsgesetz seien problematisch. Die Öffnung für Gas- und Ölheizungen bringe „neue Unsicherheiten“, sagte Schnitzer.
Es sei überhaupt nicht absehbar, ob klimafreundliche Brennstoffe künftig zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar seien, gab Schnitzer zu bedenken. Außerdem werde der europäische Emissionshandel fossiles Heizen deutlich verteuern. Gas- und Ölheizungen könnten sich deshalb „in der längeren Frist als Kostenfalle erweisen“.
Die Unsicherheit könne man aus Sicht Schnitzers abbauen, „indem man den Umstieg auf die klimafreundlichen Technologien verlässlich günstiger macht, durch Abbau bürokratischer Hürden, auch bei der Förderung“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Dies würde es den Heizungsbauern und der Heizungsindustrie erleichtern, ihre Stückzahlen hochzufahren und dadurch die Preise endlich senken zu können.“

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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Logo der

Tarifeinigung bei Deutscher Bahn und GDL: Streiks vorerst abgewendet

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben ihre Tarifverhandlungen ohne Arbeitskampf mit einem Kompromiss abgeschlossen. Die Details der Einigung sollen am Freitagvormittag vorgestellt werden, Warnstreiks bei der Deutschen Bahn gelten damit für die nächsten Monate als abgewendet.

Einigung ohne Streiks nach Jahren des Konflikts

Die Verhandlungen zwischen der Bahn und der GDL waren die ersten seit 2018, die ohne Streiks endeten. Damals führte noch der streitbare GDL-Chef Claus Weselsky die Verhandlungen. Die nun beendete Tarifrunde war die erste unter dem neuen GDL-Bundesvorsitzenden Mario Reiß. Die Verhandlungen begannen im Januar, nachdem der Tarifvertrag Ende Dezember ausgelaufen war. Insgesamt waren fünf Verhandlungsrunden angesetzt. Bis einschließlich Februar galt eine Friedenspflicht, während der die GDL nicht zu Arbeitskämpfen aufrufen konnte.

Erstes Angebot der Bahn und zentrale Streitpunkte

Die Deutsche Bahn hatte am 10. Februar ein erstes Angebot vorgelegt, das eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3,8 Prozent in zwei Schritten vorsah. Über Anpassungen im Tarifsystem sollten die Gehälter zudem um weitere 2,2 Prozent steigen. Das beinhaltete unter anderem eine von der GDL geforderte zusätzliche Entgeltstufe. Darüber hinaus bot die Bahn eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro an.
Differenzen gab es bei der Laufzeit des Tarifvertrags: Die Arbeitgeberseite wollte 30 Monate, die GDL lediglich 12. Ein weiterer Knackpunkt war das Tarifeinheitsgesetz, das vorsieht, dass in einem Betrieb nur die Tarifverträge derjenigen Arbeitgebervertretung angewendet werden, die dort die Mehrheit der Mitglieder hat.

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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Hinweis auf

Bundesweiter Verdi-Warnstreik legt öffentlichen Nahverkehr weitgehend lahm

von Hasepost Redaktion 27. Februar 2026

Ein von Verdi ausgerufener Warnstreik hat am frühen Freitagmorgen in weiten Teilen Deutschlands den ÖPNV weitgehend lahmgelegt. Betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen und Busbetriebe mit zusammen rund 100.000 Beschäftigten. In vielen Regionen fallen den ganzen Tag über Busse und Bahnen aus, teilweise wird der Ausstand auch am Samstag fortgesetzt.

Warnstreik legt Nahverkehr lahm

In fast ganz Deutschland hat am frühen Freitagmorgen ein von der Gewerkschaft Verdi ausgerufener Warnstreik im ÖPNV begonnen. Betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen und Busbetriebe mit zusammen rund 100.000 Beschäftigten.
In zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen fahren dadurch den ganzen Freitag über keine Busse und Bahnen, in vielen Tarifbereichen wird der Streik auch auf den Samstag ausgedehnt. In Niedersachsen, wo noch bis Ende März eine Friedenspflicht gilt, findet kein Arbeitskampf statt.

Forderungen nach Entlastung und Zuschlägen

In der Tarifrunde für die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen verhandelt Verdi derzeit über Arbeitsbedingungen, insbesondere Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Die Verhandlungen kamen zuletzt nach Ansicht von Verdi "kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab".

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27. Februar 2026 0 Kommentare
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Dr. Peter Borgmann, PD Dr. Stefan Abrahamczyk, Prof. Dr. Sabine Zachgo, Dr. Jens Koczula (v.l.) freuen sich auf das neue Projekt. / Foto: Botanischer Garten der Uni Osnabrück

Botanischer Garten der Uni Osnabrück an Wildpflanzenschutz-Projekt beteiligt

von PM 27. Februar 2026

Anfang 2026 startete ein Vorhaben, das auf die bedeutenden Beiträge des botanischen Artenschutzes für einen natürlichen Klimaschutz gerichtet ist. Einer der Projektpartner ist der Botanische Garten der Uni Osnabrück.

Unter dem Motto „Vielfalt erhalten, Klima schützen“ arbeitet Uni Osnabrück an Klimaprojekt

Das bundesweite Verbundprojekt im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz trägt den Titel „Wildpflanzen retten: „Vielfalt erhalten, Klima schützen“ (WiVi-Klima). „Ich freue mich darauf, in Osnabrück gemeinsam mit Dr. Peter Borgmann, Dr. Jens Koczula und PD Dr. Stefan Abrahamczyk einen Beitrag zur Sicherung der biologischen Vielfalt und Stärkung von Wildpflanzen als zentrale Grundlage für den natürlichen Klimaschutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen zu leisten“, so Prof. Dr. Sabine Zachgo, Direktorin des Osnabrücker Botanischen Gartens.

Auch Präsidentin des BfN sieht Wichtigkeit der Pflanzenvielfalt

Ziel ist es, Wildpflanzenvielfalt als Grundlage klimaresilienter Ökosysteme zu sichern und damit einen wirksamen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz in Deutschland zu leisten. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Sabine Riewenherm: „Artenreiche und genetisch vielfältige Pflanzenbestände erfüllen zentrale Funktionen für den Klimaschutz: Sie stabilisieren Ökosysteme, fördern die Speicherung von Kohlenstoff, regulieren Wasser- und Nährstoffhaushalte und erhöhen die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel. Der fortschreitende Rückgang seltener und gefährdeter Wildpflanzen schwächt diese Leistungen, die die Natur erbringt, zunehmend. WiVi-Klima setzt hier an und stärkt gezielt jene Pflanzenarten, die für funktionierende natürliche Lebensräume und ihre Klimafunktionen unverzichtbar sind.“

Wildpflanzenschutz baut auf Vorgängerprojekt auf

Das Projekt verbindet Pflanzenschutz-Maßnahmen vor Ort (In situ) mit Maßnahmen außerhalb des natürlichen Lebensraums (Ex situ). Zu den zentralen Maßnahmen zählen die Sammlung und langfristige Sicherung von Wildpflanzensaatgut, der Erhalt genetischer Vielfalt in Genbanken, die Anzucht und Vermehrung gefährdeter Arten sowie deren gezielte Wiederansiedlung und Populationsstützung. Ergänzt werden diese Ansätze durch Erfolgskontrollen, moderne Dateninfrastrukturen sowie Fortbildungs- und Dialogangebote. Die Projektpartner – Osnabrück sowie vier weitere Gärten aus Berlin, Mainz, Potsdam und Regenburg – bauen auf ihren wertvollen Erfahrungen und den Infrastrukturen des Vorgängerprojekts „Wildpflanzenschutz Deutschland“ (WIPs-De) – gefördert über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt im Bundesnaturschutzfonds mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) – auf.

Projekt liefert konkrete Handelsempfehlungen für Klimaschutz

Abgestimmt mit Fachbehörden der Bundesländer und Naturschutzakteuren, wird im neu gestarteten Vorhaben ein bundeslandübergreifendes, bedarfsorientiertes Konzept entwickelt, das konkrete Handlungsempfehlungen für den botanischen Artenschutz liefert. Im Projektverlauf werden für die Erweiterung des Netzwerkes weitere potentielle Partnerinnen und Partner sowie Akteurinnen und Akteure gesucht. Das fachpolitische Ziel ist die bundesweite, dauerhafte erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes durch Bund und Bundesländer. Im Rahmen des Projekts werden Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Regionen aufgezeigt, die veranschaulichen, wie sich bewährte Instrumente wirksam in bestehende Naturschutzstrukturen integrieren lassen.

Dauerhafte Finanzierung für botanischen Artenschutz ist geplant

Die WiVi-Klima Förderung erfolgt im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz durch das BfN mit Mitteln des BMUKN mit einem Gesamtvolumen von rund 2,9 Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre. WiVi-Klima schafft die fachlichen und organisatorischen Grundlagen für ein dauerhaftes bundesweites Kompetenznetzwerk Botanischer Artenschutz, welches ab 2029 dauerhaft von Bund und Ländern finanziert werden soll.

Hintergrund  des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz

Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz der Bundesregierung unterstützt Maßnahmen, die Klimaschutz mit der Schaffung und Stärkung vielfältiger Ökosysteme verbinden. Wälder und Auen, Wiesen und Moore, Meere und Gewässer wie auch naturnahe Grünflächen in besiedelten Gebieten binden Kohlenstoff aus der Atmosphäre und speichern es langfristig. Sie wirken zudem als Puffer gegen Folgen der Klimakrise, indem sie Starkregen und Hochwasser aufnehmen und bei Hitze für Abkühlung sorgen. Zugleich erhalten sie unsere Lebensgrundlagen, bieten wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, speichern Wasser und sind Rückzugsorte für Menschen.

27. Februar 2026 0 Kommentare
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