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Polizei (Archiv)

Segelflugzeug stürzt auf A45: Ein Toter, ein Schwerverletzter

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

Ein Segelflugzeug ist am Samstag auf der Autobahn 45 in Nordrhein-Westfalen zwischen Freudenberg und Olpe-Süd abgestürzt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt. Fahrzeuge wurden bei dem Unglück nach ersten Erkenntnissen nicht getroffen oder beschädigt.

Segelflieger stürzt kurz nach dem Start auf Fahrbahn

Nach Angaben der Polizei war das Segelflugzeug auf dem Segelflugplatz in Hünsborn gestartet und kurz nach dem Start auf die Fahrbahn der A45 gestürzt, berichtet der WDR. Bei dem Absturz wurde ein Mensch tödlich verletzt, ein weiterer schwer verletzt.
Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz, um die Situation auf der Autobahn zu bewältigen. Ein verletzter Mann, der im Wrack eingeklemmt war, musste geborgen werden.

Autobahn gesperrt und langer Rückstau

Die Autobahn in Richtung Frankfurt wurde zunächst gesperrt, es bildete sich ein Rückstau von etwa acht Kilometern. Der Verkehr auf der Gegenfahrbahn staute sich ebenfalls, da die Autobahnpolizei die Lage vor Ort sicherte.
Das Rote Kreuz versorgte die im Stau stehenden Menschen mit Getränken.

Unklare Absturzursache und laufende Ermittlungen

Die Ursache des Absturzes ist noch unklar. Experten der Flugsicherung sind auf dem Weg, um die Unglücksstelle zu untersuchen. Die Polizei ermittelt weiterhin, um die genauen Umstände des Absturzes zu klären.

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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Ein Prosit auf das NEU-WERK: Mit einem Glas Orangensaft stießen (von links) Alfred Reehuis, Jutta Dettmann, Uwe Hinze und Bastian Henseler auf die Einweihung des Jugendtreffs an.

Offener Jugendtreff in Neuenkirchen eingeweiht

von Hasepost 23. Mai 2026

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feierstunde strahlten mit der Sonne um die Wette, als Bürgermeisterin Jutta Dettmann den neuen Jugendtreff NEU-WERK an der Wieboldstraße in Neuenkirchen offiziell eröffnete. „Ich freue mich, dass sich so viele Interessierte haben einladen lassen, um an dieser Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen“, sagte die Bürgermeisterin, die hierzu unter anderem Vertreter des Ausschusses für Soziales, Sport und ehrenamtliches Engagement mit seinem Vorsitzenden Uwe Hinze an der Spitze, Ortsbürgermeister Alfred Reehuis und weitere Mitglieder des Ortsrates Neuenkirchen, Leitungskräfte der benachbarten Bildungseinrichtungen, Vertreter des Behindertenbeirates und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Melle willkommen hieß.

Treffpunkt soll „Wohnzimmer“ – Atmosphäre vermitteln

In ihrer Ansprache betonte Jutta Dettmann die besondere Entstehungsgeschichte des neuen Treffpunkts: Der Name „NEU-WERK“ sei im Rahmen eines Namenswettbewerbs, an dem sich zahlreiche Jugendliche beteiligten, gefunden worden und stehe sinnbildlich für einen Ort, an dem Neues entstehen und Gemeinschaft wachsen könne. Dank intensiver Vorarbeit könne sich der Jugendtreff bereits vom ersten Tag an über einen festen Besucherstamm freuen. Die Jugendlichen seien engagiert, untereinander vertraut und bereit, die Räume sowie die Angebote aktiv mitzugestalten. Das NEU-WERK, so die Bürgermeisterin weiter, zeichne sich durch seinen eigenen Charme aus und werde von vielen bereits als eine Art „Wohnzimmer“ beschrieben – ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, ankommt und gerne Zeit verbringt.

Förderung und Unterstützung junger Menschen im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der offenen Jugendarbeit, die im NEU-WERK angeboten wird, stehen die Förderung und Unterstützung junger Menschen. Ziel ist es, Jugendlichen ihre vielfältigen Ressourcen aufzuzeigen, ihnen Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt zu geben und als verlässliche Ansprechpartner für ihre Sorgen und Ängste da zu sein. Darüber hinaus sollen sie in schwierigen Lebensphasen begleitet, gestärkt und zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung angeregt werden. „Ein weiterer wichtiger Baustein ist die gute Vernetzung vor Ort“, hob die Bürgermeisterin hervor. Die Mitarbeitenden des Teams Jugendarbeit Melle seien bereits eng mit lokalen Akteuren verbunden, unter anderem über die Lenkungsgruppe Familienzentrum sowie durch die Kooperationen mit der Kantor-Wiebold-Schule und der Wilhelm-Fredemann-Oberschule. Erste Ideen für gemeinsame Projekte bestünden bereits und sollten künftig weiterentwickelt werden. „Das Geld, das in den Jugendtreff NEU-WERK investiert wurde, ist gut angelegt. Denn neben einem Ort für die offene Jugendarbeit ist hier eine verlässliche Anlaufstelle für junge Menschen entstanden – ein Raum, in dem sie auch Unterstützung finden, wenn sie Sorgen oder Nöte haben, und in dem sie sich angenommen und gestärkt fühlen können“, hob Jutta Dettmann hervor. Sie dankte abschließend allen denjenigen, die an der Einrichtung des neuen Jugendtreffs beteiligt waren.

Von Pavillon hin zu eigener Einrichtung

„Ich bin begeistert von dem, was hier geschaffen wurde. Nach Stationen im Pavillon und im Container hinter der Schule haben wir mit dem NEU-Werk einen Quantensprung nach vorne gemacht“, betonte Ortsbürgermeister Alfred Reehuis. Mit der Umsetzung der Maßnahme sei ein weiterer Baustein an der „Bildungsstraße Neuenkirchen“ geschaffen wurden – eine Einrichtung, die allen Jugendlichen gerecht werde. Der Redner würdigte in diesem Zusammenhang „das gute Konzept der offenen Jugendarbeit, das jetzt vor Ort umgesetzt werden kann“. An dieser Stelle lobte der Redner auch die Arbeit „der engagierten Sozialarbeiter, ohne die im NEU-WERK nichts läuft“. Für Alfred Reehuis stand mit Blick auf die unlängst erfolgte Einweihung des Erweiterungsbaus der Kantor-Wiebold-Schule und der aktuellen Bestimmungsübergabe des NEU-WERKS fest: „Es geht weiter gut voran auf der ,Bildungsstraße Neuenkirchen‘.“

23. Mai 2026 0 Kommentare
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Fleisch und

Uli Hoeneß kontrolliert persönlich Wurstregale in Supermärkten

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

Uli Hoeneß kontrolliert nach eigenen Angaben persönlich die Platzierung von Würstchen aus seiner Wurstfabrik in Supermärkten. Der frühere Fußballfunktionär schildert, dass er mehrfach pro Woche Filialen großer Ketten besucht, um dort die Auslage und Verpackung seiner Produkte zu überprüfen.

Regelmäßige Kontrollen im Supermarkt

Uli Hoeneß kümmert sich nach eigener Darstellung regelmäßig persönlich darum, dass Würstchen aus seiner Wurstfabrik in Supermärkten richtig einsortiert sind. „Ich gehe dreimal in der Woche ein sogenanntes Store-Check machen“, sagte Hoeneß dem „Spiegel“. Dabei schaue er nach, ob bei den großen Ketten, die inzwischen „vier, fünf Artikel“ der von ihm aufgebauten Firma führten, in den Kartons alles in Ordnung sei: „Wenn da in einem Karton etwas nicht in Ordnung ist, dann bringe ich das in Ordnung.“ Die in Nürnberg ansässige Wurstfabrik wird mittlerweile von seinem Sohn geführt.
Der Aufwand sei dabei ebenso konsequent wie aus seiner Sicht widersprüchlich. Es gebe „Tausende von Filialen“, sagte Hoeneß dem „Spiegel“, er könne aber „nur zwei oder drei die Woche besuchen“. Trotzdem sei er „dreimal“ unterwegs.

Probleme mit Mischkartons

Konkret gehe es nach Darstellung von Hoeneß oft um sogenannte Mischkartons, in denen mehrere Sorten zusammen geliefert werden. Hoeneß schilderte dem „Spiegel“ ein typisches Problem: In einem Karton liege etwa eine Hähnchenbratwurst zusammen mit einer Bio-Schweinebratwurst. „Wenn ich feststelle: Bio-Schweine ist immer da und die Hähnchen sind weg – dann bestellt der Betriebsleiter an diesen Karton nicht nach“, sagte er.
Die Lösung sei für Hoeneß zufolge nicht ein Appell an den Markt, sondern eine Änderung in der Wurstfabrik: „Wie kann man das lösen? Indem man die Mischung in den Kartons verändert.“ Hoeneß gebe solche Hinweise an seinen Sohn weiter, dieser spiele sie an den Handel zurück. „Da haben wir schon öfters erreicht, dass die Mischkartons in ihrer Wertigkeit verändert wurden“, sagte Hoeneß dem „Spiegel“.

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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AfD-Logo (Archiv)

SPD-Spitze weist Albigs Vorstoß zu AfD-Zusammenarbeit scharf zurück

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

Das Plädoyer des früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD), die Brandmauer zur AfD einzureißen, stößt bei führenden Sozialdemokraten auf scharfen Widerspruch. Mehrere SPD-Spitzenpolitiker distanzieren sich deutlich von Albigs Vorstoß und betonen, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben dürfe.

Klare Absage aus Nordrhein-Westfalen

Jochen Ott, SPD-Fraktionschef und designierter Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen, sagte der „Bild“: „Ich weiß nicht, was ihn da reitet. Alles daran ist falsch und verheerend. Für Sozialdemokraten kann es niemals eine Zusammenarbeit geben mit den ideologischen Nachfahren einer Partei, die uns verfolgt hat. Der Feind steht rechts. Das sehen der Bundeskanzler und führende Christdemokraten zum Glück genau so.“

Kritik aus Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Fraktionschef Julian Barlen sagte der „Bild“: „Wer Lobbyist für Tabakkonzerne ist, hat offenbar kein Problem damit, für giftige Ideen zu werben.“ Sein Landesverband brauche „keine Ratschläge von jemandem, der die Politik vor Jahren verlassen hat, sondern eine stabile Regierung mit klarer Haltung“. Die gebe es nur mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).
Barlen spielt damit auf die derzeitige Funktion Albigs an. Der ehemalige SPD-Spitzenpolitiker wechselte 2023 als Lobbyist zum Tabakkonzern Philip Morris. Albig hatte als Beispiel für eine Zusammenarbeit mit der AfD Mecklenburg-Vorpommern genannt, wo im September ein neuer Landtag gewählt wird und die AfD in Umfragen weit in Führung liegt.

Berliner SPD bekräftigt Brandmauer

Steffen Krach, Berliner SPD-Chef und Spitzenkandidat für die Berlinwahl im September, sagte der „Bild“: „Die AfD steht im absoluten Widerspruch zu allem, wofür wir als SPD seit Jahrzehnten arbeiten. Sie ist in weiten Teilen rechtsextrem, macht Politik nur für Reiche, sie bekämpft die Rechte von Frauen und Arbeitnehmern, will unsere Demokratie zerstören und sie klebt an Putins Stiefel. Die Liste kann ich endlos fortführen, das Ergebnis bleibt gleich: Es gibt null gemeinsamen Nenner zwischen uns.“

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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Max Eberl

Hoeneß zögert bei Vertragsverlängerung von Bayern-Sportboss Eberl

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

Uli Hoeneß sieht bei der Frage einer Vertragsverlängerung von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern derzeit eine leichte Tendenz für eine weitere Zusammenarbeit, äußert jedoch auch Vorbehalte. Gegenüber dem "Spiegel" sprach der Ehrenpräsident von einem Verhältnis "60 zu 40 für eine Verlängerung", betonte aber zugleich bestehende Zweifel.

Hoeneß sieht „Tendenz 60 zu 40“

Ehrenpräsident Uli Hoeneß legte sich bei der Zukunft von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern München nicht eindeutig fest. Gegenüber dem „Spiegel“ sprach er von einer Tendenz „60 zu 40 für eine Verlängerung“, fügte aber hinzu: „Da sind noch Zweifel.“ In die Gründe wolle er öffentlich nicht einsteigen: „Ich möchte jetzt nicht in Details gehen, das überlasse ich dann unserer Diskussion im Aufsichtsrat“, sagte Hoeneß dem „Spiegel“.

Lob für Eberl und Fahrplan für Entscheidung

Zugleich sagte Hoeneß, Eberl sei „ein Manager, der hier einen großen Anteil an unserem Erfolg dieser Saison hat“. Der Vertrag des Sportvorstands läuft noch bis 2027, über eine mögliche Verlängerung könne laut Hoeneß frühestens ab 1. Juli verhandelt werden, „weil Vorstände erst ein Jahr vorher verhandelt beziehungsweise verlängern können“. In der Aufsichtsratssitzung im August müsse dann entschieden werden, „ob Max Eberl der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führen soll“, so der Ehrenpräsident des FC Bayern gegenüber dem „Spiegel“.

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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Tavi-Patientin Karin Silger informierte gemeinsam mit Dr. András Móricz (Funktionsoberarzt) und Dr. Luana Wehbe (Fachärztin Kardiologie) über die neue prästationäre Vorbereitung in der Schüchtermann-Klinik (von links)

Neue prästationäre Vorbereitung in der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde

von Hasepost 23. Mai 2026

Wenn die Aortenklappe stark verengt ist, kann das Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Körper pumpen – eine Aortenklappenstenose, die unter anderem Luftnot oder Schwindel auslösen kann. Bei der 75-jährigen Karin Silger wurde die Diagnose im Rahmen einer Routineuntersuchung gestellt: Große Beschwerden habe sie zunächst kaum gehabt, erzählt sie, höchstens „schneller mal die Puste weg“ im Alltag. Auffällige Herzgeräusche führten zu weiteren Untersuchungen – und schließlich in die Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde.

Abläufe für Patientinnen und Patienten besser strukturiert

In der Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde werden Aortenklappen heute häufig kathetergestützt eingesetzt: Im vergangenen Jahr nahm die Klinik rund 900 TAVI-Eingriffe (Transkatheter-Aortenklappenimplantationen) vor – so viele wie nie zuvor. Gerade bei älteren Patientinnen und Patienten gilt das Verfahren als schonende Alternative zur klassischen Operation, weil ein großer Schnitt am Brustkorb vermieden werden kann. Um Abläufe für Patientinnen und Patienten besser zu bündeln, setzt die Schüchtermann-Klinik zudem auf eine prästationäre Vorbereitung, die einige Tage vor dem eigentlichen Eingriff stattfindet. Dabei werden zentrale Untersuchungen und organisatorische Schritte an einem Termin zusammengeführt – unter anderem eine Blutabnahme (Labor) sowie eine CT-Untersuchung, deren Ergebnisse anschließend für die OP-Planung gebündelt ausgewertet werden. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet das zugleich, dass im Vorfeld oft keine zusätzliche Übernachtung in der Klinik nötig ist. Frau Silger beschreibt den Tag als gut strukturiert: Um 7.30 Uhr sei sie angekommen, gegen 13 Uhr habe sie wieder nach Hause gehen können. Aktuell nutzen etwa vier Patientinnen und Patienten pro Tag dieses Angebot.

TAVI-Eingriffe schnell und individuell umgesetzt

Nach der Vorbereitung steht fest, ob eine TAVI in Frage kommt – und wie der Eingriff im individuellen Fall geplant wird. Die Behandlung erfolgt im Hybrid-OP, in dem Kardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie eng zusammenarbeiten. Der Eingriff selbst erfolgt in der Regel über einen kleinen Zugang, häufig in der Leiste: Über einen Katheter wird die neue Klappe an die richtige Stelle gebracht und dort eingesetzt. Viele Patientinnen und Patienten können nach einigen Tagen die Klinik wieder verlassen. Frau Silger blickt erleichtert auf die vergangenen Wochen zurück – zwischen Diagnosestellung und Eingriff lagen bei ihr nicht einmal vier Wochen. Vor allem die Betreuung sei ihr in Erinnerung geblieben: Sie habe die Versorgung als sehr freundlich, gut organisiert und effizient erlebt.

23. Mai 2026 0 Kommentare
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Sven Schulze

CDU-Regierungschef Schulze fordert harte Sparrunde von Ampel

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert von der Bundesregierung stärkere Sparanstrengungen und warnt vor weiteren finanziellen Belastungen für die Länder. Steuererhöhungen oder neue Schulden dürften nach seiner Ansicht nicht diskutiert werden, ohne zugleich über Einsparungen zu sprechen. Zudem pocht er auf eine stärkere Einbindung der Länder bei der geplanten Rentenreform und verweist dabei insbesondere auf die Lage der Ostdeutschen.

Schulze fordert Spardebatte in SPD und Union

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat von der schwarz-roten Koalition in Berlin verstärkte Sparanstrengungen verlangt. Man könne nicht über Steuererhöhungen oder neue Schulden debattieren, ohne die Debatte über Einsparungen zu berücksichtigen, sagte Schulze der „Welt am Sonntag“. Er sehe in erster Linie Bundesfinanzminister und SPD-Co-Chef Lars Klingbeil in der Pflicht, auch in seiner Partei endlich ernsthaft die Diskussion zu führen, was sich der Staat noch leisten könne. Darüber müsse die SPD intern sprechen, so wie man in der Union über Themen wie eine Lockerung der Schuldenbremse sprechen müsse, wenn vorher echte Sparvorschläge auf dem Tisch lägen.

Länder wollen keine Zusatzlasten mehr tragen

Schulze kündigte an, dass die Länder keine weiteren finanziellen Belastungen mehr übernehmen könnten, die sich aus Entscheidungen des Bundes ergäben. „Und weil – mit wenigen Ausnahmen – nahezu alle Bundesländer sowie ihre Landkreise, Städte und Gemeinden finanziell unter massivem Druck stehen, ist doch klar: Wir können als Länder keine vom Bund beschlossenen Reformen mehr mittragen und mitfinanzieren, die uns dann mehrere Millionen extra kosten.“

Besondere Lage Ostdeutschlands bei Rente

Mit Blick auf die Rentenreform forderte der Ministerpräsident, die besondere Situation der Ostdeutschen zu berücksichtigen. In Ostdeutschland verfügten 80 Prozent der Menschen ausschließlich über die staatliche Rente zur Altersvorsorge. Das werde sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern lassen. Er sei kein Rentenexperte, werde aber sehr genau darauf achten, dass die Interessen der Ostdeutschen im Zuge der Rentenreform gewahrt würden. Dem Bundeskanzleramt könne er nur empfehlen, die Ministerpräsidenten einzubinden. Es werde nur eine mehrheitsfähige Rentenreform geben, wenn die Bundesländer, gerade die im Osten, eng eingebunden würden.

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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Michél "Mitch"

Arminia Bielefeld und Trainer Mitch Kniat trennen sich

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat beenden nach drei Jahren ihre Zusammenarbeit. Der Zweitligist und der 42-Jährige trafen die Entscheidung nach Vereinsangaben einvernehmlich nach der abgelaufenen Saison, auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer verlassen den Club. Der Schritt folgt auf eine sportlich erfolgreiche Phase mit Aufstieg, DFB-Pokalfinale und gesichertem Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.

Einvernehmliche Trennung nach „umfangreichen Analysen“

Der DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat beenden nach drei Jahren die Zusammenarbeit nach der abgelaufenen Saison. Beide Parteien einigten sich „nach umfangreichen Analysen und tiefgehenden Gesprächen einvernehmlich“, teilte der Zweitligist am Samstag mit. Neben Mitch Kniat werden auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer den Verein verlassen.
Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel würdigte die gemeinsame Zeit: „Es waren sehr intensive und prägende Jahre, in denen wir gemeinsam sehr viel erreicht und Stadt sowie Verein mit herausragenden Erfolgen begeistert haben“, erklärte Mutzel laut Mitteilung des Vereins. „Es spricht für unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit über die gesamte Zeit und auch jetzt, dass wir offen und ehrlich miteinander über unsere aktuellen Einschätzungen sprechen konnten – so, wie wir es in der Vergangenheit immer getan haben.“

Unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft

Zur Begründung der Trennung sagte Sport-Geschäftsführer Mutzel: „Nach mehreren Gesprächen und der gemeinsamen Analyse haben wir uns auch über die weiteren Entwicklungsschritte ausgetauscht und festgestellt, dass wir bei der Zukunftsplanung nicht deckungsgleich sind. Daraus resultierend sind wir dann übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass es besser ist, die Zusammenarbeit mit dem positiven Saisonabschluss und dem Erfolg des Klassenerhaltes zu beenden. Auch wenn es immer schade ist, wenn eine fantastische und von vielen tollen Erlebnissen geprägte Zeit endet, bleibt der Stolz für das Erreichte.“

Kniats Bilanz mit Aufstieg, Pokal-Endspiel und Klassenerhalt

Kniat selbst blickte ausführlich auf seine drei Jahre bei Arminia zurück: „Wir haben in den vergangenen drei Jahren viele emotionale und intensive Momente erlebt. Unvergessen bleiben ganz sicher der Aufstieg als Meister und das Erreichen des Endspiels im DFB-Pokal mit Arminia Bielefeld. Dass wir in dieser Saison den Klassenerhalt geschafft haben, ist ein Erfolg, auf den wir alle stolz sein können. Wenn man sich an den Ausgangspunkt unserer Arbeit vor drei Jahren zurückerinnert, dann ist es einfach sensationell, welche Erfolge wir alle bis heute feiern konnten. Ich bin dankbar für diese Zeit und möchte mich bei allen Mitarbeitern, Verantwortlichen, dem gesamten Staff, unseren Fans und natürlich bei meinen Spielern bedanken. Es war mir jeden Tag eine Freude und eine besondere Erfahrung, für diesen Traditionsverein zu arbeiten“, sagte Kniat laut Vereinsmitteilung.
Er ergänzte mit Blick auf die nun eingeschlagene Trennung: „Eine unserer Stärken war immer, zu einhundert Prozent einen gemeinsamen Plan und Weg verfolgt zu haben. Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung und Priorisierung haben wir festgestellt, dass Schnittmengen kleiner geworden sind und eine neue Ausrichtung für beide Seiten der richtige Schritt ist. Wer mich kennt, weiß, dass ich dem Club und diesem fußballverrückten Umfeld nur das Beste wünsche, und ich bin mir sicher, dass man sich im Fußball immer wieder treffen wird.“
Kniat hatte die Mannschaft im Sommer 2023 übernommen. Im ersten Jahr nach dem Abstieg in die 3. Liga gelang der Klassenerhalt. Im Folgejahr stieg Arminia als Meister der Saison 2024/25 in die 2. Bundesliga auf und erreichte parallel das Finale des DFB-Pokals (2:4 gegen den VfB Stuttgart). Die dritte Spielzeit schloss der DSC als Tabellen-13. mit dem Klassenerhalt in der neuen Spielklasse ab. Beim Spiel gegen Hertha BSC stand Kniat zum 132. und vorerst letzten Mal in einem Pflichtspiel an der Seitenlinie der Ostwestfalen.

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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Mio Backhaus

Torwart-Talent Mio Backhaus wechselt von Werder zu Freiburg

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

Der SC Freiburg hat Torhüter Mio Backhaus von Werder Bremen verpflichtet. Der Bundesligist gab den Transfer am Samstag bekannt und setzt damit im Tor auf einen jungen Spieler mit Erfahrung in Deutschland und den Niederlanden.

SC Freiburg setzt auf neues Torwart-Trio

SC-Vorstand Jochen Saier lobte den Neuzugang in einer Vereinsmitteilung deutlich: „Mio hat in seiner ersten Bundesligasaison eindrucksvoll nachgewiesen, auf welchem hohen Niveau er spielen kann. Seine ruhige und konzentrierte Art kann anstecken“, sagte SC-Vorstand Jochen Saier. Weiter erklärte er: „Er bedient alle Facetten des Torwartspiels, trägt viel Entwicklungspotential in sich und wird auch menschlich sehr gut in unsere Mannschaft passen. Mit Mio werden wir auch in Zukunft ein tolles Torwart-Trio haben.“

Backhaus über seine Entscheidung für Freiburg

Torhüter Mio Backhaus begründete den Wechsel mit einem guten Gesamtgefühl rund um den Sport-Club: „Es ist eine Türe aufgegangen, bei der ich das Gefühl habe, da passe ich genau durch. Das Gesamtpaket aus den Menschen, mit denen ich hier gesprochen habe, der Stadt, dem Stadion und dem Fußball, der in Freiburg gespielt wird, hat zu dieser Entscheidung geführt. Ich möchte mit der Mannschaft etwas erreichen und freue mich auf den Sport-Club“, sagte der 22-Jährige laut Vereinsmitteilung.

Karriereweg über Japan, Aachen, Bremen und Volendam

Der Deutsch-Japaner begann in der Jugend bei Kawasaki Frontale und kam im Alter von 14 Jahren nach Deutschland, um bei Alemannia Aachen zu spielen. Danach wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum von Werder Bremen. Nach neun Einsätzen für die zweite Mannschaft von Werder wurde Mio Backhaus für die Saison 2023/24 an den niederländischen Erstligisten FC Volendam verliehen und bestritt dort als Stammtorhüter 33 Spiele in der Eredivisie.
Nach seiner Rückkehr zu Werder debütierte er im August 2025 in der Bundesliga und bestritt seither 32 Bundesligaspiele für die Grün-Weißen. Der 22-Jährige durchlief von der U15 an sämtliche U-Nationalmannschaften des DFB. Backhaus ist aktueller Torhüter der deutschen U21-Nationalmannschaft.

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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Friedrich Merz

Uli Hoeneß gibt SPD Hauptschuld an Regierungskrise

von Hasepost Redaktion 23. Mai 2026

Uli Hoeneß hat der SPD eine Mitverantwortung an der aktuellen Krise der Bundesregierung gegeben. In einem Interview warnte er vor einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD und kritisierte das Verhalten führender Sozialdemokraten. Seine Aussagen gab Hoeneß dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“.

Hoeneß kritisiert SPD als Regierungspartner

Ex-Funktionär Uli Hoeneß sieht die SPD als Hauptschuldige an der derzeitigen Krise der Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz habe „leider mit der SPD einen Partner, der nicht begreift, dass es ihre letzte Patrone im Gewehr ist“, sagte Hoeneß dem „Spiegel“.
Er warf Teilen der SPD vor, den Charakter der gemeinsamen Regierungsarbeit zu verkennen. „Wenn die Linken in dieser Partei nicht begreifen, dass sie in der Regierung sind, um Deutschland voranzubringen, und nicht, um ihre Ideologie hier jedes Mal durchzusetzen, dann wird das nichts“, so Hoeneß im „Spiegel“.

Kritik an Lars Klingbeil und Bärbel Bas

Besonders ging Hoeneß auf Vizekanzler und SPD-Co-Chef Lars Klingbeil ein. Klingbeil habe aus seiner Sicht mehr Schwierigkeiten, „in seiner eigenen Partei Dinge durchzusetzen, als mit der CDU Lösungen zu finden“, sagte Hoeneß dem „Spiegel“.
Kritik äußerte Hoeneß zudem an Klingbeils Co-Vorsitzender Bärbel Bas. „Frau Bas ist ja nicht gerade hilfreich“, erklärte er gegenüber dem „Spiegel“.

Warnung vor AfD-Beteiligung an Regierungen

Mit Blick auf die Stabilität der Bundesregierung verband Hoeneß seine SPD-Kritik mit einer Warnung vor den politischen Folgen eines möglichen Regierungsbruchs. „Wenn diese Regierung durchfällt, dann haben wir die AfD, egal wo in diesem Land, in der Regierung mit. Und das wäre doch die größte Katastrophe“, sagte Hoeneß dem „Spiegel“.

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23. Mai 2026 0 Kommentare
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